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Caliban
 
Caliban

Start:
 
  • 1997, Hattingen (a.d. Ruhr), Deutschland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Andy Dörner (Vocals)
  • Claus Wilgenbusch (Gitarre)
  • Marc Görtz (Gitarre)
  • Engin Güres (Bass)
  • Robert Krämer (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Andy Dörner (Vocals)
  • Denis Schmidt (Gitarre/Vocals)
  • Marc Görtz (Gitarre)
  • Marco Schaller (Bass)
  • Patrick Grün (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • CALIBAN [EP] (1998, Lifeforce)
  • A SMALL BOY AND A GREY HEAVEN (1999, Lifeforce)
  • THE SPLIT PROGRAM: CALIBAN VS. HEAVEN SHALL BURN (2000, Lifeforce)
  • VENT (2001, Lifeforce)
  • SHADOW HEARTS (2003, Lifeforce)
  • THE OPPOSITE FROM WITHIN (2004, Roadrunner)
  • THE SPLIT PROGRAM II: CALIBAN VS. HEAVEN SHALL BURN (2005, Lifeforce)
  • THE UNDYING DARKNESS (2006, Roadrunner)
  • THE AWAKENING (2007, Roadrunner)
  • SAY HELLO TO TRAGEDY (2009, Century Media)
  • I AM NEMESIS (2012, Century Media)
  • GHOST EMPIRE (2014, Century Media)

  • Geschichte:
     Caliban gründen sich 1997 unter dem Namen Never Again in Hattingen an der Ruhr, mitten im Pott. Nach sechs Monaten Bandgeschichte nehmen Never Again zwei Songs für eine Compilation auf, die jedoch nie erscheint. Die Band schickt diese beiden Songs an mehrere Plattenfirmen, Lifeforce Records nimmt das Quintett schließlich unter Vertrag.

    Zwischenzeitlich ändert die Band ihren Namen in Caliban, benannt nach einem Sklaven, halb Mensch, halb Tier, in Shakespeare's Werk "Sturm". 1998 erscheint das Debüt, eine EP namens CALIBAN. Um diese zu supporten, tourt man durch Europa. So sind Caliban Vorband von Legenden wie Cro-Mags, Morning Again oder auch Earth Crisis.

    Mit dem ersten kompletten Album A SMALL BOY AND A GREY HEAVEN, welches im Jahre 1999 erscheint, schafft es die Band, mit Größen wie Slayer und Hatebreed verglichen zu werden.

    Kurz nach der Veröffentlichung steigt Gitarrist Claus Wilgenbusch aus persönlichen Gründen aus. Wilgenbusch spielt später kurzzeitig Gitarre bei Waterdown. Thomas Sielemann kommt in die Band, und mit dem neuen Sechssaiter werden vier Songs für eine Split-CD mit den befreundeten Heaven Shall Burn aufgenommen. THE SPLIT PROGRAM erscheint im Jahre 2000 bei Lifeforce Records.

    Kurz darauf ist für Sielemann auch schon wieder Schluss, Nachfolger Andreas Nickolau kann ebenfalls nicht allzu lange in die Saiten greifen. Nickolau spielt heutzutage bei der recht unbekannten Band MicroClocks und hat sich den Künstlernamen "ShapeShifter" zugelegt.

    Mit Denis Schmidt findet die Band endlich eine konstante Besetzung an der Gitarre, und das zweite Album VENT erscheint im Jahre 2001. Über Imperium Records und Howling-Bull Records erscheint die CD auch in Japan. Im Land der aufgehenden Sonne erscheint VENT mit drei Bonussongs und einem anderen Coverartwork.

    Dies eröffnet Caliban neue Möglichkeiten: Sie werden für das Beast Feast-Festival in Yokohama gebucht und teilen sich die Bühne mit u.a. Slayer, Pantera, Machine Head, Sepultura und Morbid Angel. Hiernach folgt eine Tour durch Amerika mit Bloodjina.

    Im Jahre 2003 geht es einmal mehr über den großen Teich, Caliban spielen unter anderem auf dem Hellfest in New York, gemeinsam mit A Life Once Lost, The Red Chord und Dead To Fall.

    Im August 2003 wird das Woodhouse Studio geentert, die Aufnahme von SHADOW HEARTS steht an. Eine erste Stilkorrektur lässt sich vernehmen, Caliban bauen Harmonien und Melodien in ihre vorher brachialen Songs ein. Eine Japan-Tour mit Killswitch Engage und Shadows Fall schließt sich an.

    Für Drummer Robert Krämer ist hier Schluss. Hinter der Schießbude nimmt ab nun Patrick Grün Platz. Engin Güres räumt ebenfalls seinen Platz, den Bass übernimmt Boris Pracht.

    Schon im Januar 2004 beginnen die Aufnahmen für das nächste Album. Zwischenzeitlich sind Caliban als einzige deutsche Band bei Roadrunner Records untergekommen, und im September 2004 erscheint dort THE OPPOSITE FROM WITHIN. Aufgenommen wird das Album im The Room-Studio in Göteborg, Schweden. Als Produzent wird In Flames-Sänger Anders Friden verpflichtet, den Mix übernahm Andy Sneap.

    Bei der Releaseshow hat Bassist Boris Pracht seinen letzten Auftritt, Marco Schaller übernimmt den Viersaiter daraufhin. Boris spielt nun Gitarre bei Deadsoil.

    Im August des selben Jahres befinden sich Caliban auf Amerika-Tour, gemeinsam mit Evergreen Terrace und Scars Of Tomorrow.
    Europa wird mit Lamb Of God, Every Time I Die und Unearth beackert, bevor es gemeinsam mit God Forbid, It Dies Today und Full Blown Chaos wieder auf Amerika-Tour geht.
    Wenige Monate später, im Dezember 2005 geht es auf die Spirit-X-Mas-Tour mit Fear My Thoughts, Maroon und Neaera, dies jedoch wieder in Europa.

    Im Jahre 2005 erscheint über Lifeforce Records die zweite SPLIT PROGRAM mit Heaven Shall Burn, hier können die Thüringer jedoch mehr überzeugen als Caliban.

    Schon im Frühjahr 2006 steht mit THE UNDYING DARKNESS das bisher erfolgreichste Album Calibans in den Startlöchern. Die deutschen Albumcharts werden geknackt, Platz 73 springt dabei heraus. Ein beachtlicher Erfolg für eine Metalcore-Band.

    Gitarrist Denis Schmidt übernimmt auf diesem Album eine wichtige Rolle, sämtliche klar gesungenen Passagen sind von ihm. Live kann Schmidt jedoch nicht so überzeugen wie auf CD, deswegen nimmt er Gesangsunterricht.

    Im Sommer des Jahres spielt die Band einige Festivals, unter anderem das Wacken Open Air. Eine Europatour mit Bleeding Through, I Killed The Prom Queen und All Shall Perish schließt sich an, bevor sich die Band in der Nähe von Soest an die Aufnahmen zum sechsten Studioalbum macht.

    Produzent Benny Richter, ansonsten als Gitarrist bei Butterfly Coma tätig, und Mixer Adam Dutkiewicz (Gitarre bei Killswitch Engage) kümmern sich um die Produktion von THE AWAKENING, welches eine Mischung aus den Frühwerken der Band und THE UNDYING DARKNESS darstellt. Erstmals verwendet die Band 7-String-Gitarren, und eine positive Grundstimmung überwiegt auf dem Album.

    Dem Release am 25.05.2007 schließt sich eine kurze Südamerika-Tour an, bis im Sommer einige Festivals anstehen, so unter anderem das With Full Force-Festival.

    Highlights:
     
  • 1998: CALIBAN (EP): Mit sechs Songs können Caliban auf Anhieb überzeugen.
  • 1999: A SMALL BOY AND A GREY HEAVEN: Erste Achtungserfolge: Die Band wird mit Slayer und Hatebreed verglichen.
  • 2001: VENT: Der internationale Durchbruch, Auftritte in Japan schließen sich an.
  • 2006: THE UNDYING DARKNESS: Caliban schaffen mit ihrem zweiten Album für Roadrunner Records einen großen Erfolg: Platz 73 der deutschen Albumcharts wird erreicht.
  • 2007: THE AWAKENING: Das neueste Album der Band überzeugt durch die positive Grundmessage und dem Mix aus alten und neuen Caliban.

  • Homepage:
     
  • www.calibanmetal.com 

  •  
    J.G. / M.K. 17.01.2014
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    Caliban 2007
     
     

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    Vent 2001

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