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Mayhem
 
Mayhem

Start:
 
  • 1983/1984, Langhus, Norwegen

  • Erstes Line-Up:
     
  • Øystein Aarseth (Gitarre) alias Euronymus
  • Jørn Stubberud (Bass) alias Necrobutcher
  • Kjetil Manheim (Drums) alias Manheim

  • Letztes Line-Up:
     
  • Attila Csihar (Vocals)
  • Rune Eriksen (Gitarre) alias Blasphemer
  • Jørn Stubberud (Bass) alias Necrobutcher
  • Jan Axel Blomberg (Drums) alias Hellhammer

  • Wichtige Alben
     
  • DEATHCRUSH (Demo, 1987, Deathlike Silence Productions)
  • LIVE IN LEIPZIG (1993, Deathlike Silence Produtions)
  • DE MYSTERIIS DOM SATHANAS (1994, Deathlike Silence Produtions)
  • OUT FROM THE DARK (1996, Black Metal)
  • GRAND DECLARATION OF WAR (2000, Season Of Mist)
  • CHIMERA (2004, Season Of Mist)
  • ORDO AD CHAO (2007, Season Of Mist)

  • Hinweis
     Hiermit distanziert sich HardharderHeavy ausdrücklich von den Inhalten der folgenden Geschichte (Band-Biografie). Es werden allgemein verfügbare Fakten wiedergegeben, die in keiner Weise die Meinung bzw. Einstellung der Redaktion wiedergibt.

    Geschichte:
     Die norwegischen Black Metaller von Mayhem formierten sich 1983 in Oslo als Trio bestehend aus Necrobutcher, Euronymus und Manheim. Der Bandname entspringt einem Venom-Song, "Mayhem with Mercy". Um zu verhindern, dass Dritte den Namen ebenfalls nutzen und es dadurch zu Verwechselungen kommt, setzten die drei "The True" hinzu. Ziel der Band ist es, brutal-chaotische Musik zu kreieren. Zunächst setzen sie dies allerdings nicht 100% um, denn sie covern unter anderem Metallica. Später klappt's dann doch mit diesem Ziel, als Satanismus und Gewalt ihre Haupteinflüsse sind. So gelten sie heute als Vorreiter der Black Metal-Szene.

    1985 ist mit Erik Nordheim alias Messiah für den ersten Gig vor ca. 400 Leuten ein Sänger gefunden. Unglücklicherweise zeigt sich das Publikum mit diesem aber ganz und gar nicht einverstanden, als es ihm die entblößten Hinterteile unter die Nase reibt und so kann er im Anschluss ans Konzert seine Koffer wieder packen.

    Ein Jahr später erscheinen die Demos VOICE OF A TORTURED SKULL sowie PURE FUCKING ARMAGEDDON. Um ihrem Black Metal treu zu bleiben, erwartet den Hörer die denkbar schlechteste Soundqualität aller Zeiten. Für die nachfolgende EP DEATHCRUSH ist Sven Erik Kristiansen alias Maniac als Sänger gebucht, der später auch auf anderen Black Metal-Klassikern seinen Senf dazu gibt. Diese EP gilt als Debüt und erscheint bei Euronymus' eigenem Label Deathlike Silence Productions. Nach und nach entwickelt sich Euronymus dabei zu einem echten Liebhaber des Bösen.

    Mitte 1988 trennen sich Manheim und Maniac aus persönlichen Gründen von der Band, der eine widmet sich der Familie und einem "normalen" Job, der andere wandert auf Grund eines Selbstmordversuches in die Gummizelle. Als Nachfolger steigen Hellhammer alias Jan Axel Blomberg am Schlagzeug und Per Yngve Ohlin alias Dead am Mikro ein.

    Im Laufe der Zeit entwickelt sich Dead zu einer zwiegespaltenen und labilen Persönlichkeit: monatelang verbuddelt er Kleidungsstücke, um diese später als Lumpen für Auftritte zu nutzen. Wesentlich abnormaler ist aber noch, dass er vor jeder Performance den Duft des Todes einatmen muss, indem er an einem verwesten Raben schnuppert, den er immer in einem Beutel bei sich trägt. Außerdem schneidet er sich öffentlich die Arme auf und hungert tagelang. Dieses Verhalten schlägt sich auch auf die Musik der Band nieder, deren Texte fast ausschließlich vom Bösen, Satanismus und von Depression bestimmt sind. Gerade dadurch erspielen sie sich in Deutschland, wo sie 1990 LIVE IN LEIPZIG aufnehmen, und ihrem Heimatland Norwegen Kultstatus.

    Nun beginnt die harte Arbeit am ersten Album DE MYSTERIIS DOM SATHANAS, das erst 1994 erscheinen wird.

    Im April 1991 aber beginnt ein Drama im Hause Dead. Er schneidet sich die Pulsadern auf und tötet sich durch einen Kopfschuss. Die Munition dafür schickte ihm Kristian (Varg) Vikernes alias Count Grishnackh zu, dessen Vernichten der Bandmitglieder hiermit erst den Anfang nimmt. Er leugnet jede Mitschuld am Tode des Sängers. Dead's Leiche wird von Euronymus zuerst gefunden, zusammen mit der Nachricht "Excuse all the blood" - "Entschuldigt all das Blut". Der Gitarrist schießt direkt einige Fotos von der Szenerie, um Material für spätere Alben zu haben. Außerdem soll er Hirnteile von Dead gekocht und gegessen haben. Weiterhin soll er zusammen mit Hellhammer Schädelfragmente zu Ketten verarbeitet haben. Dead zu Ehren wird 1993 LIVE IN LEIPZIG auf den Markt gebracht. Zudem ziert ein Foto des oben beschriebenen Selbstmordes das Cover von DAWN OF THE BLACK HEARTS.

    Nach diesen Aktionen fällt die Band in den Fokus der Polizei, die sie aufmerksam beobachtet. Necrobutcher wird der Boden, auf dem er sich befindet zu heiß; er verlässt die Gruppe. Doch die Arbeit an DE MYSTERIIS DOM SATHANAS muss weitergehen. Attila Cshiar wird kurzzeitig als Sänger verpflichtet und eben der Mitschuldige an Deads Tod, Varg Vikernes, spielt sich am Bass warm.

    1992 zwingt die Polizei Euronymus, seinen Plattenladen zu schließen. In der Nähe seines Ladens waren vermehrt kriminelle Taten aufgefallen wie die Brandstiftung an der nahe gelegenen Kirche. Die Gerüchte um die Black Metaller reißen einfach nicht ab. Man vermutet, Euronymus und Varg seien Führer einer antichristlichen Bewegung, genannt Inner Circle, dessen Hauptsitz sich in eben diesem Plattenladen, dem Sitz seines Labels, befinde. Auch andere Mitglieder bekannter Bands hätten sich ihnen angeschlossen, wie zum Beispiel Darkthrone.

    Ein Jahr später, im August 1993, schlägt Varg Vikernes wieder zu. Diesmal erledigt er den Mord allerdings höchstpersönlich, indem er Euronymus mit 23 Messerstichen dem Tode weiht. Die Motive, die man ihm schließlich vorwirft, weist er ebenso wie seine Mitschuld an Deads Tod weit von sich. Es sei weder um das Geld gegangen, das er Euronymus noch schuldete - immerhin belief sich die Summe auf über 5000.-€ - noch seien Neid oder eine Frau im Spiel gewesen. Varg behauptet steif und fest, dass er begründete Bedenken haben musste, dass Euronymus plante, ihn auf grausame Art foltern und umbringen zu wollen. Vikernes hatte sich hinterhältig Zutritt in das Haus seines Opfers verschafft, wie man später feststellte. Man fand einen Plattenvertrag mit Vargs Fingerabdrücken darauf. Die Tat beging er gemeinsam mit Snorre Ruch, Mitglied von Thorn. Ihm gelingt es, zu fliehen, er wird aber 1994 geschnappt und zu 21 Jahren Knast verdonnert. Dort frönt er weiter seiner Musikleidenschaft mit einem Soloprojekt. Im selben Jahr gibt's für die Fans dann DE MYSTERIIS DOM SATHANAS auch endlich zu kaufen - versehen mit einer Widmung an Euronymus. Hellhammer ist quasi der einzig Überlebende bzw. nicht Eingebuchtete in der Band.

    Da er alleine schlecht Weiteres auf die Beine stellen kann, holt er sich die ehemaligen Mitglieder Necrobutcher und Maniac wieder ins Boot und ergänzt die Truppe durch den Gitarristen Blasphemer alias Rune Erikson. Nebenbei ist er aber auch Teil diverser anderer Bands, unter anderem von Arcturus und Emperor. Neues Ziel von Mayhem ist, dass das Interesse der Öffentlichkeit nicht mehr so enorm auf ihren Lebensläufen, sondern auf ihrer Musik liegen soll.

    Für das zweite Album signen sie bei den Franzosen von Season Of Mist, wo 2000 A GRAND DECLARATION OF WAR rauskommt, ein Konzeptalbum mit einer Kriegerklärung an die gesamte Menschheit.

    2001 wird ihnen ein Tributalbum von Bands wie Immortal, Emperor und Gorgoroth gewidmet.

    Vier Jahre nach der Jahrtausendwende hauen die Jungs die dritte LP CHIMERA raus, die alles Bisherige in seiner Brutalität übertrifft. Außerdem weist sie eine erstaunlich gute Aufnahmequalität auf. Es geht auf Europatournee mit Defiled, Decapitated und Manatark, bevor Maniac seine sieben Sachen packen und verschwinden muss. Attila wird nun offizielles Mitglied.

    Im April 2007 kommt ORDO AD CHAO raus, das lateinische Negativ zum Sprichwort "Ordo ab chao". Es bedeutet, "aus Ordnung wird Chaos" und spiegelt damit gut ihren musikalischen Werdegang wieder.

    Highlights:
     
  • 1994: DE MYSTERIIS DOM SATHANAS: Das Werk ist geprägt von zwei Morden innerhalb der Band und bringt vielleicht gerade dadurch die brutale Art und Weise des Black Metals musikalisch gut zum Ausdruck.
  • 2004: CHIMERA: Mayhem greifen wieder auf ihre musikalischen Wurzeln zurück und punkten neben guten Songs diesmal auch mit ungewohnt guter Aufnahmequalität.

  • Homepage:
     
  • www.thetruemayhem.com 

  •  
    M.W. 23.08.2007
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    De Mysteriis Dom Sathanas 1994

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