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Black Sabbath
 
Black Sabbath

Start:
 
  • 1969, Birmingham, Großbritannien

  • Erstes Line-Up:
     
  • John Osbourne (Vocals) alias Ozzy
  • Anthony Iommi (Gitarre) alias Tony
  • Terence Butler (Bass) alias Geezer
  • William Ward (Drums) alias Bill

  • Letztes Line-Up:
     
  • John Osbourne (Vocals) alias Ozzy
  • Anthony Iommi (Gitarre) alias Tony
  • Terence Butler (Bass) alias Geezer
  • William Ward (Drums) alias Bill

  • Wichtige Alben
     
  • BLACK SABBATH (1970, Vertigo)
  • PARANOID (1971, Vertigo)
  • MASTER OF REALITY (1971, Vertigo)
  • BLACK SABBATH, VOL. 4 (1972, Vertigo)
  • SABBATH, BLOODY SABBATH (1973, Vertigo)
  • SABOTAGE (1975, NEMS)
  • TECHNICAL ECSTASY (1976, NEMS)
  • NEVER SAY DIE! (1978, Vertigo)
  • HEAVEN & HELL (1980, Vertigo)
  • LIVE AT LAST (1980, NEMS)
  • MOB RULES (1981, Mercury)
  • LIVE EVIL (1982, Vertigo)
  • BORN AGAIN (1983, Vertigo)
  • SEVENTH STAR (1986, Vertigo)
  • THE ETERNAL IDOL (1987, Vertigo)
  • HEADLESS CROSS (1989, IRS)
  • T Y R (1990, IRS)
  • DEHUMANIZER (1992, IRS)
  • CROSS PURPOSES (1994, EMI)
  • FORBIDDEN (1995, EMI)
  • CROSS PURPOSES (1998, Japan Import)
  • 13 (2013, Universal)

  • Geschichte:
     Viele fragen sich, ob die Rock-Welt ohne Black Sabbath wohl anders aussehen würde. Viele Bands ließen sich bei der Namensfindung und der Stilrichtung von den Urvätern aller Heavys inspirieren. Betrachtet man heutzutage Heavy Metal, Grunge, Psychedelic, Hard Rock oder Doom Metal und die okkultlastigeren Death- und Black-Metal so lassen sich die Spuren oftmals direkt zu Black Sabbath zurückführen.

    Aus einer Blues- und Jazz-Band aus dem Jahre 1967 mit dem Namen Earth wird 1970 die Band Black Sabbath. Die Schulfreunde Billy Ward, Geezer Butler, Ozzy Osbourne und Tony Iommi hatten mit Earth nicht den erhofften Erfolg. Sie besaßen jedoch das Geschick ihre scheinbaren Schwächen mit eigenen Elementen wie stakkatoartigen bedrohlich wirkenden Riffs und der düsteren Stimme Ozzys zu ihrem Vorteil umzumünzen.

    Das im Februar 1970 erschienene erste Album BLACK SABBATH bleibt immerhin drei Wochen in den U.K.-Charts und soll nur einen Vorgeschmack auf die nächsten Jahre bieten.

    Bereits im September 1970 erscheint das nächste Album PARANOID dessen gleichnamige Single der erste Hit der Gruppe wird und bis heute ein unsterblicher Heavy Metal Klassiker ist. Zunächst gibt es jedoch Streitigkeiten über den Titel des Albums, da eigentlich 'WAR PIGS' vorgesehen ist. Angesichts des laufenden Vietnam-Krieges mit US-amerikanischer Beteiligung besteht die Plattenfirma auf einen Namenswechsel, bevor es über dem großen Teich zu Missverständnissen kommt. Jedoch kommt dies zu spät für das Cover-Art des Albums, welches bis heute zu PARANOID einen futuristisch anmutenden Säbelschwinger zeigt.

    Der Rang #1 des Albums in Großbritannien gibt den Jungs genügend Mut für eine US-Tournee. Sie schaffen neben Deep Purple und Led Zeppelin bereits Ende der 60er / Anfang der 70er bei ihren Auftritten ganze Stadien zu füllen und gelten als eine der erfolgreichsten und stilprägensten Gruppen der Hard Rock- und Heavy Metal-Szene.

    Während andere Gruppen sich langsam aus den Altlasten der Stilarten der späten 60er entwickeln, treten Black Sabbath von Anfang an progressiv auf. Beim Brechen sämtlicher bestehender Regeln erhalten die Jungs tatkräftige Unterstützung von den Krawallbrüdern The Who, den jungen Frank Zappa und dem Gitarren-Virtuosen Jimi Hendrix.

    Viele Anhänger der Gruppe finden das 1973 erschienene Album SABBATH, BLODDY SABBATH als das Beste.

    Doch trotz aller Erfolge stellen sich plötzlich Probleme ein. Das Management und das Label wollen die musikalische Richtung neu bestimmen. Außerdem führen Alkohol- und Drogenprobleme zur Verschärfung der Lage.

    Das Album SABOTAGE kommt noch relativ ungeschoren davon, jedoch leiden die Aufnahmen zu TECHNICAL ECSTASY schon deutlich unter der angespannten Situation. Für die Keyboards ist beim letztgenannten Jezz Woodroffe verantwortlich.
    Auch die Shows leiden ab 1976 unter der Lungenerkrankung ihres Frontmanns Ozzy.

    Das Album NEVER SAY DIE wird 1978 das letzte mit Ozzy als Sänger, obwohl dieser schon ein Jahr zuvor seinen Ausstieg bekannt gab.

    Stark geschwächt durch Ozzys Ausstieg schafft es Black Sabbath trotzdem mit HEAVEN AND HELL ein gelungenes Album abzuliefern. Der neue Mann am Mikrofon ist kein anderer als Ronnie James Dio, der den Qualitätslevel wieder deutlich hörbar anhebt. Die klare Stimme Dios trägt dazu bei, die letzten Psychedelic-Trümmer der Songs zu entrümpeln und Heavy Metal als neue Stilrichtung einzuschlagen.

    Der Richtungswechsel erschließt Black Sabbath nicht nur neue Fans, sondern fordert auch Opfer. Billy Ward muss, gezeichnet durch jahrelangen Alkoholmissbrauch, die Sticks vorläufig an den Nagel hängen.

    Der neue Drummer ist Vinnie Appice, der maßgeblich zu dem neuen Meilenstein der Truppe MOB RULES (nicht verwechseln mit der deutschen Metal-Band Mob Rules) beiträgt.

    Leider geraten Dio und Iommi meinungsmäßig derart aneinander, dass es zum Bruch kommt. Dio gründet seine eigene Band und nimmt auch gleich den Drummer Appice mit. Ian Gillan wird als neuer Mann am Mikro ins Line-Up aufgenommen. Auch Bill Ward kehrt wieder ans Schlagzeug zurück.

    Doch die Zeichen stehen auf Sturm. Die Lage ist für alle Beteiligten nicht leicht. Bill Ward hat Konditionsprobleme, Ian Gillan wird nicht recht akzeptiert, die Presse verreißt das neue Album BORN AGAIN und die Tournee wird muss mit Bev Bevan an den Drums und Bob Daisley am Bass bestritten werden.

    1984 ist dann vorläufig Endstation - die Band löst sich auf. Der Versuch mit Dave Donato einen neuen Sänger zu verpflichten, endet nach nur zwei Wochen. Ebenso erfolglos verläuft der Versuch mit Keel, Ron.

    Ein kurzes Aufflackern der Bandaktivitäten ist nur auf einem 'Live Aid'- Festival im Londoner Wembley Stadion zu verzeichnen. Alle Reunion-Pläne liegen vorerst auf Eis.

    Tony Iommi bastelt daraufhin an einem eigenen Album das den Titel BLACK SABBATH FEATURING TONY IOMMI erhalten soll. Letztendlich erscheint aber ein durchaus gelungenes Album mit dem Titel SEVENTH STAR inklusive neuem Line-Up. Mit von der Partie ist der ex-Deep Purple Sänger und Bassist Glenn Hughes und Eric Singer am Schlagzeug. Leider ist dies aber keine 'haltbare Mischung'. Die latenten Drogenprobleme von Glenn führen oft zu einer nicht vorhersehbaren Live-Performance.

    Für ihn kommt der sehr erfolgsversprechende Amerikaner Ray Gillen, der allerdings schon wieder an die Luft gesetzt wird, bevor das nächste Album überhaupt fertig ist.

    Nach mehrmaligem kräftigen Drehen des Besetzungskarussells findet Iommi mit Tony Martin (Vocals) endlich jemanden ohne scheinbare Profilneurosen. Das Album THE ETERNAL IDOL wird endlich wieder ein Erfolg.

    Auf Top folgt Flop, da die Entscheidung auf der World-Tour auch das UNESCO boykottierte Südafrika zu bereisen, Sanktionen in vielen Ländern nach sich zieht.

    Mit Cosy Powell bekommt die Band 1988 endlich einen Spezialisten für die Drums und Laurence Cottle übernimmt den Bass; prompt wird auch das Album HEADLESS CROSS zum Erfolg. Leider kann auch mit Neil Murray einem neuen Mann am Bass an den in einigen Ländern immer noch verhängten Sanktionen nichts geändert werden.

    TYR erscheint 1990 mit jeder Menge guten Songs u.a. bedient Geoff Nichols das Keyboard. Als Lohn findet das Album Einzug in die Top 40 der U.K.-Charts.

    Danach ist auch dieses Line-Up im Auflösungszustand. Der Illusionär Iommi lässt sich hinreisen es mit dem alten Erfolgsteam Geezer Butler und Dio erneut zu versuchen. Cosy Powell kann bleiben, jedoch vom Pech verfolgt zwingt ihn ein Beckenbruch als Folge eines Reitunfalls zur Aufgabe. Vinnie Appice kommt für ihn zurück ans Schlagzeug.

    Mit DEHUMANIZER besinnt man sich 1992 auf Vergangenes. Aber das Songmaterial ist so schlecht, dass ein Wiederaufleben und der erhoffte Sprung an die Spitze ein jähes Ende findet. Für ganze acht Tage verpflichtet man im November 1992 sogar keinen geringeren als Rob Halford fürs Mikro, der sich gerade von Judas Priest getrennt hatte um auf Solo-Pfaden zu wandern.

    Man(n) gibt nicht auf und 1994 werden die Würfel (Personen) neu gemischt. Tony Martin is back und Bobby Rondinelli übernimmt die Schlagarbeit in Iommys Truppe für das Album CROSS PURPOSES.

    Neues Jahr neues Glück und Cozy Powell und der Bassist Neil Murray dürfen wieder mitspielen. Mit dem 95er Album FORBIDDEN löst man nicht nur unter den Fans Unruhe aus. 70er Jahre-Nudeln sagen die einen und unzumutbarer 90er-Jahre-Schrott die anderen. Die einzige "Konstante" der Band ist nach wie vor die "Variable" der Besetzung.

    1997: Powell geht Rondinelli kommt, Martin geht Ozzy kommt, Murray geht Butler kommt und auch Ward erhält ein Angebot von Iommy...

    Mit dem Track "Iron Man" gewinnt Black Sabbath 1998 seinen ersten Grammy Award für die beste Metal Performance.

    Selbst 2001 geben die Jungs um Iommy nicht auf und tragen sich mit dem Gedanken ein Album mit neuen Songs aufzunehmen. Sind wir also gespannt und warten auf die Dinge, die da kommen...

    Zumindest bis 2005 kommt nichts und eine geplante Reunion der Band mit Ronnie James Dio rückt in unbestimmte Ferne, als dieser erklärt, er habe endgültig keine Lust mehr. Als im Jahr 2000 die Option bestand, hätte noch eine Chance bestanden, aber diese wurde nicht genutzt.

    Eine Fast-Original-Reunion gibt es jedoch, als sich Ronnie James Dio, Anthony Iommi, Terence Butler und William Ward entschließen, 2006 unter dem Namen Heaven & Hell ein Album einzuspielen und auch Tourpläne auf den Tisch legen.

    Am 11.11.2011 kehren Black Sabbath in Original-Besetzung an eine ihrer ursprünglichen Wirkungsstätten zurück und verkünden im Whisky A Go Go in Hollywood, dem Ort ihres ersten Los Angeles-Gigs am 11.11.1970, die Reunion ihrer Band. Angeblich hat man bereits die Hälfte der Songs für ein neues Album komponiert, welches von Rick Rubin produziert wird. Im Januar 2012 will man mit den Aufnahmen beginnen und sich anschließend auf Welt-Tournee begeben.

    Anfang Januar 2012 erschüttert die Nachricht, Tony Iommi sei an einem frühen Stadium von Lymphdrüsen-Krebs erkrankt, die Fans auf der ganzen Welt. Ungeachtet der anstehenden medizinischen Behandlungen für Tony soll jedoch das neue Album aufgenommen werden. Die Mitglieder der Band wechseln nach Großbritannien, da dort die Behandlungen stattfinden sollen. Tony selbst ist Mitte Januar fleissig am Songschreiben und sehr zuversichtlich, den Krebs zu besiegen.

    Geplant sind auch weiterhin Konzert-Termine im Juni u.a. das Download Festival in London und ein Konzert in Dortmund. Lediglich frühere Termine werden gestrichen, wie z.B. das Coachella Festival in Kalifornien im April.

    Der inzwischen herrschenden Euphorie folgt Ernüchterung an ganz anderer Stelle, als sich Bill Ward weigert den ihm vorgelegten Vertrag zu unterschreiben, da er sich seiner Meinung nach darin nicht gut behandelt fühlt. Ein Schuldiger ist schnell gefunden, als man Ozzys Solo-Drummer Tommy Clufetos ins Gespräch bringt, der die Aufnahmen übernehmen soll. Sharon Osbourne soll angeblich für Bills Quasi-Rauswurf verantwortlich gewesen sein, jedoch dementiert sie aufs schärfste. Sie sei nur die Managerin ihres Mannes Ozzy Osbourne und nicht von Black Sabbath. Die Band betont, das Bill jederzeit eine Tür offen gehalten werde.

    Highlights:
     
  • 1970: BLACK SABBATH Debüt mit Vorgeschmack auf mehr...
  • 1970: PARANOID mit gleichnamiger Single - ein unsterblicher Metal Klassiker
  • 1973: SABBATH, BLOODY SABBATH das mit Abstand beste Album, so die Meinung der meisten Fans.
  • 1980: Come-back mit Schmackes, das Album HEAVEN AND HELL
  • 1981: Die etwas düsterer Seite wird mit MOB RULES beschritten.
  • 1989: HEADLESS CROSS wird zum Erfolg und die Drum-Arbeit von Cosy Powell trägt ihren Teil dazu bei.
  • 1990: Auch der Nachfolger TYR beinhaltet eine Menge super Songs.
  • 1998: Der Track IRON MAN wird mit einem Grammy Award prämiert.

  • Homepage:
     
  • www.blacksabbath.com 

  •  
    J.G. / Marco C. 01.06.2013
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    Band Black Sabbath 1978
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    Album Black Sabbath 1970
    Black Sabbath 1970

    Album Paranoid 1971
    Paranoid 1971

    Album Master of Reality 1971
    Master of Reality 1971

    Album Vol 4
    Vol. 4 1972

    Album Sabath, bloody Sabbath 1973
    Sabath, bloody Sabbath 1973

    Album Sabotage 1975
    Sabotage 1975

    Album Technical Ecstasy 1976
    Technical Ecstasy 1976

    Album Never say die! 1978
    Never say die! 1978

    Album Heaven & Hell 1980
    Heaven & Hell 1980

    Album Mob Rules 1981
    Mob Rules 1981

    Album Born again 1983
    Born again 1983

    Album Headless Cross 1989
    Headless Cross 1989

    Album Dehumanizer 1992
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