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Bonfire
 
Bonfire


Start:
 
  • 1986, Ingolstadt, Deutschland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Claus Lessmann (Vocals)
  • Hans Ziller (Gitarre)
  • Horst Maier-Thorn (Gitarre)
  • Jörg Deisinger (Bass)
  • Dominic Huelshorst (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Claus Lessmann (Vocals)
  • Hans Ziller (Gitarre)
  • Chris Limburg (Gitarre)
  • Uwe Köhler (Bass)
  • Harry Reischmann (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • DON'T TOUCH THE LIGHT (1986, RCA)
  • FIREWORKS (1987, RCA)
  • POINT BLANK (1989, RCA)
  • KNOCKOUT (1991, RCA)
  • LIVE... (1993, RCA)
  • FEELS LIKE COMIN' HOME (1996, LZ Records)
  • FREUDENFEUER (1996, LZ Records)
  • REBEL SOUL (1997, LZ Records)
  • FUEL TO THE FLAMES (1999, BMG)
  • WHO'S FOOLIN' WHO (2000, Ar-Express)
  • STRIKE TEN (2001, BMG)
  • LIVE OVER EUROPE (2002, LZ Rec.)
  • FREE (2003, BMG)
  • ONE ACOUSTIC NIGHT Tipp des Monats (2004)
  • DOUBLE-X (2006, LZ Rec./BMG)
  • DOUBLE X VISION [DVD] (2007, LZ Rec.)
  • THE RÄUBER (2008, LZ Rec.)
  • BRANDED (2011, Sony)

  • Geschichte:
     Es beginnt 1977 mit der Schülerband Cacumen am Ingolstädter Christoph-Scheiner-Gymnasium. Der Sänger Claus Lessmann, Leadgitarrist Hans Ziller, zweiter Gitarrist Horst Maier-Thorn, Bassist/Sänger Jörg Deisinger und zu guter Letzt Dominic Huelshorst am Schlagzeug stellen die Erstbesetzung dieser Gruppe.

    Jahrelang tingelt man als Nobody durch deutsche Heavy-Clubs und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Für den Schritt ins Profilager ist schließlich nicht nur die Umbenennung in Bonfire ausschlaggebend, vielmehr ist es die heimliche Chefin, Managerin, Roadie und Soundmixerin Heidi Weber.

    Mit Ausdauer und Glück gelingt es dem Quintett letztlich auch einen Major-Deal bei RCA zu ergattern. Die richtigen Startbedingungen für das 1986er Debüt DON'T TOUCH THE LIGHT sind somit geschaffen. Das Album sorgt für einiges Aufsehen, hat es doch so Kracher wie "Don't touch the Light", "Starin' Eyes", "S.D.I." und die Mega-Ballade "You make me feel" im Gepäck. Angesichts dieser Qualitäten lassen sich einige bereits dazu hinreißen von einem deutschen Scorpions-Nachfolger zu sprechen. Eine anschließende Support-Tour für ZZTop kann ebenfalls als Erfolg verbucht werden.

    Wen angenommen hat das Debüt sei nur ein Glückstreffer gewesen, den belehrt der Nachfolger FIREWORKS eines besseren. Mit tatkräftiger Unterstützung durch Starproduzent Michael Wagener und dem Session-Drummer Ken Mary, kann das Album nicht nur voll überzeugen, sondern übertrifft das Debüt sogar um Längen.

    Die eigene Headliner-Tour gleicht einem kleinen Triumphzug und das Album schafft es sogar, sich in den deutschen Media-Control Charts festzusetzen, was für diese Zeit angesichts der musikalischen Richtung eher ungewöhnlich ist.

    Innerhalb kurzer Zeit wandern 100.000 Exemplare über die Ladentheke und Bonfire bekommen die Chance kurzfristig bei der "Ram it Down"-Tour von Judas Priest mitzumischen, was sie natürlich nicht ausschlagen.

    Die Zukunftsaussichten waren niemals besser für die Jungs, obwohl Horst Maier-Thorn aus gesundheitlichen Gründen zukünftig die Klampfe an den Nagel hängen muss und durch Angel Schleifer ersetzt wird. Doch bereits während der Aufnahmen 1989 zu POINT BLANK beginnt es innerhalb der Band zu kriseln. Dies gipfelt im Rauswurf von Lessmanns langjährigem Freund und Weggefährten Hans Ziller. Das Album gelingt trotzdem noch überraschend gut, jedoch war dies eindeutig der erste Nagel für den Sarg...

    Ab diesem Zeitpunkt folgt eine recht konfuse Phase, wo die Band mit Unterstützung ihres Starproduzenten Mack (der auch für Queen arbeitet) mehr als fragwürdiges, oftmals uninspiriertes Songmaterial aufnehmen. Als ob sie es schon selbst geahnt hätten, versetzt ihnen das 1991er Album KNOCKOUT einen satten K.O.-Schlag. Mit diesem Album wollte an den internationalen Markt knacken, jedoch floppt die Scheibe fürchterlich, sodass auch reihenweise Altgediente Fans ihrer Band den Rücken kehren.

    Als Konsequenz legt man Bonfire vorläufig auf Eis...

    Klaus Lessmann beginnt derweil wieder mit seinem langjährigen Weggefährten Hans Ziller gemeinsam Musik zu machen, nachdem Hans mit seiner Band Ez Livin' trotz gutem Songmaterial kaum Erfolge verbuchen kann.
    Das gemeinsam eingespielte Album GLAUB DRAN, welchen 1993 auf den Markt kommt, hat jedoch außer völlig faden Songs und sinnfreien Texten nichts zu bieten und fällt sogar noch eine Ecke schlechter aus, als der Ober-Flop KNOCKOUT. Als "Lohn" hagelt es herbe Kritiken, wobei "Arschbombe des Monats" dabei noch zu den harmlosen zählt.

    Ungeachtet dieser Kritik will es das Duo aber weiterhin wissen und nimmt zum Soundtrack "Charlie & Luise" den Titelsong auf, der einfach sang- und klanglos absäuft.

    Danach kehrt erstmal Ruhe ein und so mache Woge wird geglättet, bis verkündet wird, dass 1996 ein neues Album veröffentlich werden soll.

    Viele spekulieren auf eine Reunion der Melodic Rocker und so mancher Fan-Traum wäre damit in Erfüllung gegangen, es kommt jedoch anders. Lessmann und Ziller entschließen sich für die Namensrechte an ihren ehemaligen Mitstreiter Deisinger (mittlerweile bei Sabu recht glücklich) eine hohe Summe zu zahlen und es lieber ohne ihn zu versuchen.

    Das neue Album trägt den Titel FEELS LIKE COMIN' HOME und schürt im Vorfeld das Feuer der Erwartungen, welches jedoch von den oftmals wieder belebten alten Kamellen (nun mit englischen Texten) oder einer limitierten Auflage von "Freudenfeuer" schnell gelöscht werden.

    Erst 1997 erscheint mit dem neuen Album REBEL SOUL der erste deutliche Silberstreif am Horizont und lässt auch die Die-Hard-Fans noch auf Besserung hoffen. Denn allen Widrigkeiten zum Trotz beweist das Duo Lessmann & Ziller einmal mehr, dass man jederzeit ein gutes Hard Rock Album abliefern kann, auch wenn es finanziell nicht rosig aussieht.

    Aber erst das 1999er Album FUEL TO THE FLAMES schafft es gänzlich an die guten alten Zeiten 1986/87 anzuknüpfen. Obwohl die geschäftliche Krise immer noch nicht vollständig überwunden ist (immerhin unterzeichnet man einen Vertrag mit Major-Label BMG), klettert das Album auf Platz #32 der Deutschen Charts und verweilt dort ganze sieben Wochen.

    Im gleichen Jahr schmieden Deisinger und Schleifer das Projekt Charade und holen sich dafür noch den ex-Jaded Heart Sänger Michael Bormann mit ins Boot.

    Scheinbar immer noch nicht genug ausgelastet, hilft Deisinger 2000 der Band Soul Doctor aus, die von ex-Fair Warning Sänger Tommy Heart gegründet wurde.

    Ein neues Jahrtausend, ein neues Album. STRIKE X oder STRIKE TEN macht schon im Titel klar, ich bin die Nummer Zehn. Der Neuling wird im Münchner Sator Tonstudio eingespielt und wandert am 02.04.2001 zum ersten Mal über die Ladentheke. Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Die Jungs setzen ihren neuen/alten Kurs konsequent fort, was bereits der Opener "Under Blue Skies" signalisiert. Und tatsächlich, genau wie in den Anfangszeiten hat man sich an die alten Stärken erinnert und liefert neben düsteren Songs und berüchtigten Balladen, episch-bombastische Stücke oder gar griffige Mid-Tempo-Hardrocker, die auch auf den Tanzflächen Erfolge feiern.

    Im April 2002 gehen Bonfire auf Tournee nach Großbritannien. Z Records macht es möglich das Album auch auf der Insel zu vertreiben. Die Britische Version enthält im Gegensatz zur Deutschen zwei exklusive Bonus-Tracks: "Angel in White" und "Take me by the Hand".

    Auf der Golden Bullets Europa-Tour haben die Jungs genug Material gesammelt, dass LZ Records im Anschluss das Doppel-Album LIVE OVER EUROPE auf den Markt bringt.

    Im Mai 2003 geht es dann als Support für Whitesnake auf Tour. Auch Gigs in Großbritannien sind geplant, müssen jedoch wegen Krankheit gecancelt werden. Das in diesem Jahr veröffentlichte Album FREE gehört zu den schwächeren Scheiben der Bonfire-Karriere und ist unüberhörbar auf den kommerziellen Popmusik-Sektor ausgerichtet.

    Für 2004 hat man sich dem allgemeinen Akustik-Fieber nicht entziehen können und präsentiert den Fans das Doppel-Album ONE ACOUSTIC NIGHT mit jeder Menge alter und neuer Songs, die ungeachtet der fehlenden E-Gitarren trotzdem recht gut rocken. Ende des Jahres dürfen Bonfire endlich auf Wolke sieben schweben, als ihnen mitgeteilt wird, dass das Album FIREWORKS (1987) in Deutschland mittlerweile 250.000 mal verkauft wurde und damit Gold-Status erreicht hat.

    Am 27.01.2005 nehmen Bonfire an der Seite von Crystal Ball, Doro, Edguy, In Extremo und Saxon am "Rock for Asia"-Festival in der Saturn Arena in Ingolstadt teil. Es findet zum Gedenken an die Opfer der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean vergangenen Dezember statt, die Einnahmen sind für einen guten Zweck.

    2006 erscheint zunächst ein neues Album mit den inzwischen Widererstarkten Bonfire, denen Musik und Touren sichtlich Spaß macht. DOUBLE-X heißt der Neuling, der 2007 mit DOUBLE X VISION den audio-visuellen DVD-Nachschlag bekommt.

    Bonfire war schon immer für eine Überraschung gut, wenn auch in der Vergangenheit manchmal die Negativ-Schlagzeilen überwiegten - aber das war gestern. Wie kommen aber Bonfire dazu eine Musical-Version von Schillers Sturm-und-Drang-Werk "Die Räuber" komponieren? Ganz einfach, der Theater-Regisseur P. W. Pollitz, der diese Idee hatte, kommt ebenfalls aus Ingolstadt. Als die Band zusagt, überlässt er ihnen die musikalische Umsetzung und hat damit ein feines Händchen bewiesen. Das Ergebnis findet im Ingolstädter Theater Beifall. THE RÄUBER heißt das Werk und kommt Mitte Februar 2008 auf den Markt.

    2009 verlässt Drummer Jürgen Wiehler die Band, für ihr kehrt Dominik Hülshorst nach über 20 Jahren zur Band zurück.

    Für 2010 ist ein neues Album angekündigt, dessen Veröffentlichung sich jedoch auf das Folgejahr verschiebt. So müssen die Fans vorerst mit einer hochnotpeinlichen Coverversion der deutschen Nationalhymne vorlieb nehmen. Musikalisch unterirdisch, weckt die dahinter stehende Idee dunkle Erinnerungen an die peinliche Patriotismus-Nummer "Proud of my Country". Dank der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wird Bonfires Nationalhymne aber dennoch ein Hit und landet auf Platz 41 der deutschen Single-Charts.

    Glücklicherweise machen Bonfire 2011 wieder positiv von sich reden. BRANDED gehört eindeutig zu den stärkeren Alben ihrer Karriere und schafft den Chartseinstieg auch ganz ohne Skandälchen. Auch das im selben Jahr veröffentlichte Live-Album FIREWORKS… STILL ALIVE, das neben Live-Einspielungen des kompletten FIREWORKS-Albums auch vier Bonustracks enthält, sorgt für Aufsehen.

    Leider verlässt Dominik Hülshorst die Band im Jahr 2012 wieder und wird durch Harry Reischmann ersetzt.

    2013 wird ein eher ruhiges Jahr für Bonfire. Es erscheint zwar mit LIVE IN WACKEN ein neues Live-Album, das jedoch lediglich 15 Jahre alte Tonaufnahmen enthält. Dass Bonfire live aber auch heuer noch zu überzeugen wissen, können sie im Vorprogramm der Gotthard-Tour als Ersatz für die erkrankten Unisonic unter Beweis stellen.

    Highlights:
     
  • 1987: Mit dem Zweitwerk FIREWORKS gelingt Bonfire der ganz große Wurf.
  • 2006: DOUBLE-X ist nur um Nuancen schwächer als die Band-Klassiker und damit das beste Bonfire-Album seit 1989.

  • Homepage:
     
  • www.bonfire.de 

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    V.R. / J.G., 06.04.2014
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