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Dead Kennedys
 
Start:
 
  • 1978, San Francisco, Kalifornien, U.S.A.

  • Erstes Line-Up:
     
  • Eric Boucher alias "Jello Biafra" (Vocals)
  • East Bay Ray (Gitarre)
  • Klaus Flouride (Bass)
  • Bruce Schlesinger alias "Ted" (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Eric Boucher (Vocals)
  • East Bay Ray (Gitarre)
  • Klaus Flouride (Bass)
  • Darren H. Peligro (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • FRESH FRUIT FOR ROTTING VEGETABLES (1980, Cleopatra)
  • PLASTIC SURGERY DISASTERS (1982, Manifesto)
  • FRANKENCHRIST (1985, Manifesto)
  • BEDTIME FOR DEMOCRACY (1986, Manifesto)
  • GIVE ME CONVENIENCE OR GIVE ME DEATH (1987, Manifesto)
  • MUTINY ON THE BAY (2001, Manifesto)
  • LIVE AT THE DEAF CLUB (2004, Manifesto)

  • Geschichte:
     Im Land, in dem die Kennedys einer der mächtigsten und einflussreichsten Familienclans überhaupt sind, ist schon allein der Name Dead Kennedys eine kaum mehr zu übertreffende Provokation, ein überdeutliches "Fuck You!" an alles was Amerikanern gemeinhin als wichtig gilt. Damit schaffen die Punker von der West Coast einen erfrischend zynischen Gegenpol zu den eher apolitischen Sounds der New Yorker Ramones und ihrem unschuldigen "Wir sind langhaarige Schullümmel"-Image. Beide Bands setzen jedoch Standards, an welchen sich auch heute noch jede amerikanische Underground-Band orientieren muss, will sie zumindest halbwegs ernst genommen werden.

    Gegründet werden die Dead Kennedys 1978 in der Hippiehauptstadt San Francisco. Gitarrist East Bay Ray findet auf eine Anzeige in einem Magazin, in Eric Boucher alias Jello Biafra und Klaus Flouride, einen Sänger und einen Bassisten für seine neue Band. Drummer Ted (Bruce Schlesinger) komplettiert das Line-Up kurze Zeit später, nach der LP FRESH FRUIT FOR ROTTING VEGETABLES steigt er allerdings aus und wird durch Darren H. Peligro ersetzt.

    Dank ihrer politischen Radikalität und der charismatischen Ausstrahlung von Sänger Jello Biafra reicht der Ruf der Band bald über die "Bay Area" hinaus. Die ersten beiden Releases der Dead Kennedys, die Single CALIFORNIA ÜBER ALLES, eine Attacke gegen die damalige Regierung des sonnigen Bundesstaates einerseits, und HOLIDAY IN CAMBODIA, eine zynische Abrechnung mit dem amerikanischen Krieg in Südostasien andererseits, erheben die Dead Kennedys bei Konservativen und Christen schnell in den Rang von kommunistischen Staatsfeinden.

    Skandale und Anfeindungen prägen dann auch fast die gesamte knapp zehnjährige Bandgeschichte. Dass die Dead Kennedys während dessen zu einer der einflussreichsten Bands des amerikanischen Undergrounds werden, können sie nicht verhindern oder haben sogar ihren Teil dazu beigetragen.

    Ihr Debüt-Album von 1980 FRESH FRUIT FOR ROTTING VEGETABLES ist eine der großen Platten des Punk Rocks. Und ihr 1981 für die Release der zweiten LP PLASTIC SURGERY DISASTERS gegründetes Label "Alternative Tentacles" entwickelt sich schnell zur Institution in der Independent Szene.

    Wie die Freunde, so wächst auch die Schar der Feinde der Dead Kennedys kontinuierlich an. Und diese holen zum Rachefeldzug aus, als die Band ihrem 85er Album FRANKENCHRIST das Bild "Penislandscape" des Schweizer Alien-Erfinders H.R. Giger beilegt.

    Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung von FRANKENCHRIST wird die Band, auf Initiative von Tipper Gore, die der konservativen Senatorenfrauenvereinigung Parent's Music Resource Center (PMRC) vorsteht, wegen der Verbreitung pornographischen Materials angeklagt. Jello Biafra, der schon 1979 für das Bürgermeisteramt von San Francisco kandidiert und das Rennen als Vierter beendet hatte, weiß die ihm vor Gericht gebotene Plattform redegewandt zu nutzen und profiliert sich als freiheitsliebender Politiker.

    Obwohl das Verfahren 1987 eingestellt wird, sind die Dead Kennedys kurze Zeit später Rock'n'Roll-Geschichte. Das postume Release GIVE ME CONVENIENCE OR GIVE ME DEATH, eine Art "Best Of" zeigt die Kalifornier noch einmal von ihrer besten Seite: kritisch, Amerika den Spiegel vorhaltend und dabei satt vorwärts rockend.

    Jello Biafra bleibt auch nach dem Splitt im Spannungsfeld von Musik und Politik gefangen, zum Glück möchte man sagen. Er veröffentlicht zahlreiche Spoken-Word Platten, setzt aber musikalisch auch weiterhin Akzente, wie seine Kooperation mit Lard eindrücklich zeigt, und verfolgt seine politische Karriere weiter.

    Im den Vorausscheidungen der amerikanischen Green Party um den Spitzenkandidaten im Präsidentschafts-Wahlkampf 2000 tritt der Heino-Fan Biafra gegen den späteren Spitzenkandidaten Ralph Nader, als Herausforderer an und unterliegt.

    Die gerichtliche Auseinandersetzung mit seinen Ex-Band-Kollegen um Tantiemen ist geeignet, das Image der wichtigsten politischen Punkband der U.S.A. anzukratzen. Und auch die Idee seiner ehemaligen Bandkollegen, die Dead Kennedys 2001 zu reanimieren, dürfte dem Ober-Dead-Kennedy nicht gefallen haben.

    Homepage:
     
  • www.deadkennedys.com 

  •  
    M.U. / J.G. 10.04.2005
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    Band Dead Kennedys 2005
    Dead Kennedys 2005
     
     

    Covers
     
    Album Fresh Fruit for rotting Vegetables 1980
    Fresh Fruit for rotting Vegetables 1980

    Album Give me convenience or give me Death 1987
    Give me convenience or give me Death 1987
     
     

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