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Iron Maiden
 
Iron Maiden

Start:
 
  • 1975, London, Großbritannien

  • Erstes Line-Up:
     
  • Paul Mario Day (Vocals)
  • Dave Sullivan (Gitarre)
  • Terry Rance (Gitarre)
  • Steve Harris (Bass)
  • Ron Matthews (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Bruce Dickinson (Vocals)
  • Dave Murray (Gitarre)
  • Janick Gers (Gitarre)
  • Adrian Smith (Gitarre)
  • Steve Harris (Bass)
  • Nicko McBrain (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • IRON MAIDEN (1980, EMI)
  • KILLERS (1981, EMI)
  • THE NUMBER OF THE BEAST (1982, EMI)
  • PIECE OF MIND (1983, EMI)
  • LIVE + ONE (1984, EMI)
  • POWERSLAVE (1984, EMI)
  • LIVE AFTER DEATH (1985, EMI)
  • SOMEWHERE IN TIME (1986, EMI)
  • SEVENTH SON OF A SEVENTH SON (1988, EMI)
  • NO PRAYER FOR THE DYING (1990, EMI)
  • FEAR OF THE DARK (1992, EMI)
  • A REAL LIVE ONE (1993, EMI)
  • A REAL DEAD ONE (1993, EMI)
  • THE X-FACTOR (1995, EMI)
  • VIRTUAL XI (1998, EMI)
  • BRAVE NEW WORLD (2000, EMI)
  • DANCE OF DEATH (2003, EMI)
  • DEATH ON THE ROAD (2005, EMI)
  • A MATTER OF LIFE AND DEATH (2006, EMI)
  • LIVE AFTER DEATH [DVD] (2008, EMI)
  • THE FINAL FRONTIER (2010, EMI)
  • EN VIVO! [DVD] (2012, EMI)

  • Geschichte:
     Die Geschichte der wohl populärsten Metal-Band beginnt bereits 1972, als der Schüler Steve Harris die Band Gypsy's Kiss ins Leben ruft. Seine späteren Mitstreiter sind ebenfalls nicht untätig. Die Gitarristen Dave Murray und Adrian Smith werkeln bei der Band Evil Ways. 1974 wird Steve Mitglied bei der Band Smiler, wo er zum ersten Mal auf Doug Sampson und Dennis Wilcock trifft. Adrian Smith gründet die Band Urchin und schafft es immerhin auf zwei recht passable Singles.

    Der Name Iron Maiden taucht zum ersten Mal 1975 auf, als sich der damals 19-jährige Steve mit dem Sänger Paul Mario Day, den Gitarristen Dave Sullivan und Terry Rance und dem Schlagzeuger Ron Matthews in einem Proberaum in London trifft.

    Als Iron Maiden am 15. Dezember 1976 im "The Cart & Horses"-Pub ihren ersten Auftritt bestreiten, ist das Line-Up aufgefrischt. Dennis Wilcock, der ehemalige Kollege von Steve bei Smiler übernimmt nun die Gesangs-Parts. Dave Murray (ex-Evil Ways) und Bob Sawyer sind das neue Gitarren-Duo.

    Zu dieser Zeit kann man jedoch als Metal-Band noch keinen Blumentopf gewinnen und Iron Maiden sind nur in wenigen Pubs gern gesehene Gäste. Kaum erhält die Band jedoch etwas Zuspruch seitens der Musikkritiker von "Sounds", die Iron Maiden als energische Punkband mit großer Zukunft bezeichnen, stehen der Band Tür und Tor offen.

    Es dauert noch bis 1978, bis die Truppe sich auf ein stabiles Line-Up einigen können. Neuer Mann hinter der Schießbude ist nun Doug Sampson und fürs Mikro hat man sich mit Paul Di'Anno einen charismatischen Frontmann geholt. Diesmal soll es kein Proberaum richten, sondern das freie Feld. Iron Maiden ziehen sich aufs Land zurück, um dort in der Natur unter freiem Himmel ihre neuen Stücke einzuüben. Anschließend legen alle ihre letzten Ersparnisse zusammen, um in Cambridge ein Studio buchen zu können.

    Am Silvester 1978 ist es dann so weit und Iron Maiden spielen ihr legendäres 4-Track-Demo ein. Weil kein Geld mehr für die geplante Single übrig ist, bleibt nur die Möglichkeit, Tape-Kopien zu machen und diese zu verteilen. Es dauert ganze 10 Monate, bis die Jungs durch einen edlen Spender an einen 2.000 Pfund-Kredit kommen um endlich die Single pressen zu lassen.

    Leider hat das Studio das Masterband schon wieder überspielt, so dass nur noch die bandeigene Tape-Kopie fürs pressen taugt. Die Tracks "Iron Maiden", "Prowler" und "Invasion" kommen auf den lang ersehnten Erstling. Der vierte Demo-Track "Strange World" muss sich noch bis zur 1996er Kompilation THE BEST OF THE BEAST gedulden.

    Der große Moment ist da. 5.000 Stück der "Soundhouse Tapes" sind für den Verkauf bereit und zwei Wochen später schon restlos ausverkauft. Großzügig lässt die Band verlauten, dass 15.000 Exemplar verkauft wurden und spekuliert auf ein gesteigertes Interesse bei den Plattenfirmen. Der verzeihliche Schwindel gelingt und EMI nimmt die Band noch im Dezember 1979 unter Vertrag. Aus heutiger Sicht betrachtet, war es weniger Schwindel, als eher die Untertreibung des Jahrhunderts. Die "Soundhouse Tapes" gehören wohl zu den mit Abstand am Häufigsten gebootlegten Scheiben der Szene.

    Die neue Freiheit bei EMI, endlich als das akzeptiert zu werden, was man ist: eine reinrassige Heavy Metal Band, gibt den Jungs Auftrieb. Steve Harris hängt seinen Job als technischer Zeichner an den Nagel. Er gibt auch seinen Traum auf, Fußball-Profi bei den Jungs von West Ham United zu werden. Innerhalb kürzester Zeit spielt Iron Maiden auf der Insel, dank Mund-zu-Mund-Propaganda, durchweg bei ausverkauften Konzerten. Unter den treuesten Fans gibt es auch eine Gestalt namens Rob Loonhouse, der bei jeder Zugabe die Bühne stürmt und mit einer selbst gebastelten Pappgitarre die Band bei ihren Soli unterstützt. Dieses inoffizielle Maskottchen könnte man quasi als Erfinder der mittlerweile beliebten Luftgitarre ansehen, auch wenn er damals noch ein reelles Modell zu Hilfe nahm.

    1980 bedeutet für Iron Maiden das "Jahr der Arbeit". Zwischen Tourneen und Studio-Aufenthalten bleibt kaum Zeit zum verschnaufen. Zu dieser Zeit gibt es auch Zuwachs beim Personal. Es kommt als zweiter Mann an der Gitarre Tony Parsons zu den Jungs, um den legendären NWoBHM-Sampler METAL FOR MUTHAS mit einzuspielen. Noch während des Januars räumt Tony jedoch schon wieder seinen Platz für Dennis Stratton, der vorher bei Remus down Boulevard die Saiten zupfte. Ein weiterer Neuzugang ist Clive Burr, der auf den Stuhl hinter der Schießbude Platz nimmt. Genau mit dieser Besetzung geht es dann ins Studio, um die mehr als überfällige erste Platte einzuspielen.

    Im Februar 1980 beteiligen sich die Jungs, an der Seite ihrer Kollegen von Angel Witch und Samson an der "Metal for Muthas"-Tour von EMI. Bevor das Debüt auf den Markt kommt, koppelt EMI eine Single mit dem Song "Running free" aus und schiebt das Debüt-Album im März nach. Beide Platten landen prompt in den englischen Charts und es folgt eine Einladung zur BBC-Sendung "Top of the Pops". Dort spielen Iron Maiden nicht nur die beiden Single-Songs live, sondern stellen auch gleich das neue Bandmaskottchen Eddie vor. Dieses Monster wird (nicht nur) die Briten zukünftig in allen Lebenslagen begleiten, solange die schöpferische Kraft von Designer Derek Riggs, der das Monster immer wieder in neue Szenen packt, nicht irgendwann zur Neige geht.

    Für das restliche Jahr ist Touren angesagt. Zuerst im Vorprogramm von Judas Priest, danach als Spezial Guest von UFO beim "Reading"-Festival und im Herbst mit Kiss auf Europa-Tour. Ende Dezember präsentiert man bei einem Gig in London mit Adrian Smith einen Nachfolger für den Gitarristen Dennis Stratton, der sich eigentlich nie richtig für Heavy Metal begeistern konnte.

    Im Februar 1981 erscheint das zweite Album KILLERS, bei dem der legendäre Martin Birch (Produzent von Deep Purple) die Produktion übernommen hat. Das Album macht seinem Namen alle Ehre und beschert der Band außerdem einen Partner, der die Jungs von nun an fast 15 Jahre betreuen wird.

    Es folgt die "Killers World Tour" mit 120 Konzerten in 15 Ländern. Da sich besonders die Japaner für die Briten begeistern können, nimmt man kurz entschlossen ein paar Live-Mitschnitte und packt diese auf eine Mini-LP namens MAIDEN JAPAN. Es wird auch der letzte Output des Sängers Paul Di'Anno sein, der die Band im Oktober verlässt und damit die erste Maiden-Ära abschließt.

    Überraschend schnell wird mit Bruce Dickinson ein neuer Frontmann gefunden. Erste professionelle Erfahrungen konnte der Neue lediglich mit der Gruppe Samson sammeln, für die er unter dem Künstlernamen Bruce Bruce zwei Alben eingesungen hatte. Obwohl sein Einstand auf dem 1982er Album THE NUMBER OF THE BEAST mehr als beachtenswert ausfällt, sind viele Fans noch auf Paul Di'Anno fixiert. Bruce gelingt es jedoch die Fans auf der anschließenden achtmonatigen "The Beast on the Road"-Tour von seinen Qualitäten zu überzeugen. Auch die Verkaufszahlen des Albums THE NUMBER OF THE BEAST sprechen Bände. Die Millionengrenze wird geknackt und in Großbritannien erreicht es in den Album-Charts für einige Wochen den ersten Platz.

    Zu dieser Zeit werden für Promozwecke auch jede Menge Anekdoten unters Volk gestreut. Zu Aufnahmen des Titel-Songs soll ständig das Licht geflackert haben. Die Aufnahmetechnik soll ihren Geist aufgegeben haben. Die Reparatur betrugen selbstverständlich 666,66 Pfund.

    Was das gemeine Volk schockiert zur Kenntnis nimmt, ist für das Jungvolk ein gefundenes Fressen. Iron Maiden mutieren mittlerweile zur weltweit beliebtesten (aber auch am häufigsten gebootlegten) Metal-Band.

    Das Jahr 1983 beginnt zunächst mit einem Line-Up-Wechsel. Cliff Burr muss das Handtuch werfen, nachdem er sein Jahre andauerndes Drogenproblem nicht mehr im Griff hat. Sein Nachfolger wird der talentierte Nicko McBrain, der die eisernen Jungfrauen bereits von einigen Gigs mit den Kultmetallern Trust her kennt, für die er damals die Stöcke geschwungen hatte.

    Das erste Langeisen in neuer Besetzung ist PIECE OF MIND, dem eine weitere Welt-Tournee unter dem Motto "World Piece" folgt. Erstmals touren sie dabei auch als Headliner durch Nordamerika. Dabei können sie erstmals auch Arenen, die mehr als 10.000 Zuschauer fassen, ohne Probleme füllen. Dies ist besonders deswegen erstaunlich, da sie nahezu keinerlei Radio-Airplay bekommen und sich ihren Bekanntheitsgrad dementsprechend auf andere Weise erarbeiten müssen.

    In dieser Phase gibt es kein Jahr ohne neuen Iron Maiden-Longplayer, da macht auch 1984 keine Ausnahme. Das ebenfalls sehr erfolgreiche Album POWERSLAVE erscheint und erreicht in England Platz #2 der Albumcharts. Auch die Single "2 Minutes to Midnight" ist dortzulande erfolgreich und kratzt die Top-10 an. Mit diesem Titel kann sich die Band sogar in Deutschland in den Top-75 platzieren. Gleichzeitig beginnt auch eine endlos erscheinende Welt-Tournee unter dem Motto "World Slavery." Obwohl die finanziellen Aussichten hinter dem eisernen Vorhang zu dieser Zeit katastrophal sind, beschließen Iron Maiden trotzdem in Polen, der Tschechoslowakei und in Ungarn aufzutreten. Die Fans dort sind verständlicherweise voll aus dem Häuschen und halten den Eisernen eine lebenslange Freundschaft.

    Die Tour setzt sich bis ins Jahr 1985 fort und führt die Band nach Lateinamerika. Als Krönung der Tournee stellt sich das Rock in Rio-Konzert vor 300.000 Besuchern, bei dem auch Größen wie Queen, The Scorpions und Tina Turner auftreten, heraus. Im Anschluss an die Tournee wird das Live-Album LIVE AFTER DEATH veröffentlicht, das zu großen Teilen bei einem viertägigen Gig in der Long Beach Area bei Los Angeles aufgenommen wurde. Die Platte erreicht Platz #2 der englischen Charts, das dazugehörige Video sogar Platz #1.

    Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere legt die Band dann plötzlich einen dezenten Stilwechsel hin. Der Einsatz von Synthesizern auf dem 1986er Album SOMEWHERE IN TIME bietet vielen Fans Anlass zur Kritik, obwohl die Platte dadurch keineswegs poppiger klingt als die Vorgänger. In den 80ern ist es für Heavy Metal-Bands schlicht und einfach verpönt, Synthies zu verwenden. Die Songs des Albums werden erstmals ausschließlich von Adrien Smith geschrieben, da Bruce Dickinsons Vorschlag, sich mehr in die Akustikrichtung zu bewegen, bei den anderen Bandmitgliedern keinen Anklang findet. Auch an diese Platte schließt sich eine weitere Welttournee unter dem Stichwort "Somewhere on Tour" an, die sich bis ins Jahr 1987 hineinzieht.

    Mit dem 1988er Konzeptalbum SEVENTH SON OF A SEVENTH SON schaffen es Iron Maiden dann endlich wieder auf den ersten Platz der englischen Albumcharts. Zudem enthält die Scheibe mit "Can I play with Madness", "The Evil that Men do", "The Clairvoyant" und dem in einer Live-Fassung als Single veröffentlichten "Infinite Dreams" gleich vier Top 10-Hits. Gleichzeitig erntet die Band aber auch Kritik dafür, dass sie sich zu sehr dem Kommerz zugewendet habe. Dies wird vor allem an dem gesteigerten Einsatz von Synthesizern und der für Maiden-Verhältnisse extrem eingängigen Single "Can I play with Madness" festgemacht. Diese Kritik tut dem Faktum, dass sich die Band zu diesem Zeit noch immer auf dem Höhepunkt ihres Schaffens befindet, jedoch keinen Abbruch. Die gesteigerte Popularität zeigt sich auch bei der folgenden "Seventh Tour of a seventh Tour"-Welttournee, die in dem Monsters of Rock-Festival, bei dem die Band als Headliner auftritt, gipfelt.

    Das folgende Jahr nutzt die Band dazu, sich von den Strapazen der Tour zu erholen. Immerhin können sich die Eisernen mit dem Live-Video "Maiden England" erneut eine Spitzenposition in den Charts ergattern. Schließlich beginnen die Arbeiten am neuen Album. Steve Harris' erklärtes Ziel war es, nach zwei experimentelleren Scheiben wieder ein direktes ursprüngliches Maiden-Album aufzunehmen. Da sich Adrien Smith mit diese Idee gar nicht anfreunden kann, verlässt er die Gruppe nach vielem Hin und Her auf Anraten seiner Bandkollegen.

    Parallel zu den Arbeiten am neuen Album veröffentlicht Sänger Bruce Dickinson ein Soloalbum namens TATTOED MILLIONAIRE, auf dem er seine rockige Seite auslebt. Durch die Teilnahme an Dickinsons Soloalbum stößt Janick Gehrs zu Iron Maiden und nimmt den freigewordenen Gitarrenposten ein.

    In dieser Bandkonstellation erscheint 1990 das neue Album NO PRAYER FOR THE DYING, das mit "Bring your Daughter... to the Slaughter", das gleichzeitig auch Titelsong eines Freddy Krüger-Films ist, sogar einen britischen Nummer Eins-Hit enthält. Die Band hat ihr Versprechen tatsächlich wahrgemacht und ist ein wenig zu den Wurzeln zurückkehrt. So enthält die Platte keinen einzigen langen Song und auch die Synthesizer sind wieder in den Hintergrund gerückt. Dennoch kommt die Platte bei Fans und Presse nur äußerst mäßig an, kann aber erneut hohe Chartspositionen erzielen, u.a. Platz 2 in England. Auch die "No Prayer on the Road"-Tour ist gut besucht.

    Das 1992 erscheinende Album FEAR OF THE DARK bringt der Band eine weitere Nummer 1-Platzierung in England ein. Es handelt sich auch um die letzte von Martin Birch produzierte Platte der Band. Fans und Kritiker nehmen das Album sehr gespalten auf und bescheinigen der Band zwar eine Steigerung zum Vorgänger, bemängeln jedoch, dass das Niveau der 80er Jahre-Alben nicht erreicht wird. Zumindest der Titel-Track entwickelt sich aber schnell zu einem absoluten Live-Klassiker.

    Auf der folgenden Welttournee, welche die Band erneut nach Südamerika und zum Monsters of Rock-Festival führt, gibt Bruce Dickinson seinen Ausstieg bekannt, was unter den Fans Enttäuschung und Unmut auslöst. Daran können auch die nach der Tour erscheinenden drei Live-Alben A REAL LIVE ONE, A REAL DEAD ONE und LIVE AT DONNINGTON nichts ändern. Mit Dickinsons Austritt geht für Iron Maiden eine Ära zu Ende.

    Bei der Suche nach einem neuen Sänger beweist die Band kein glückliches Händchen. Der 1993 dazugestoßene Ex-Wolfsbane-Vokalist Blaze Bayley ist zwar definitiv kein schlechter Sänger, will zu Iron Maiden aber einfach nicht passen. Doch nicht nur seinem Gesangsorgan ist es anzulasten, dass das Album THE X FACTOR, das wegen eines Autounfalls des neuen Sängers erst 1995 erscheint, von den Fans und der Presse verrissen wird. Auch die ungewöhnlich düsteren und progressiven Melodien wollen nicht so recht zu den Eisernen passen. Dickinsons Weggang wirkt sich darüberhinaus negativ auf die Besucherzahlen der X-Factour aus, bei der die Band in kleineren Hallen als gewohnt spielen muss.

    Im folgenden Jahr erscheint unter dem Namen BEST OF THE BEAST ein Best Of-Album. Zudem tritt die Band beim südamerikanischen Monsters of Rock-Ableger in Sao Paulo als Headliner vor immerhin noch 55.000 Menschen auf.

    Ein neues Studio-Album gibt es erst im Jahr 1998. VIRTUAL XI kommt bei den Fans allerdings ähnlich schlecht wie der Vorgänger an. Auch in der Presse schneidet das Album wegen seines drucklosen Sounds nicht besonders gut ab. Die anschließende "Virtual XI"-Tour muss schließlich wegen einer Allergie, die bei Blaze Bayley zu Stimmbandproblemen führt, vorzeitig abgebrochen werden. Anschließend trennt sich die Band von ihrem Sänger und ist damit an ihrem Tiefpunkt angekommen.

    Dass es nur ein Jahr später wieder rasant aufwärts geht, konnte wohl niemand erwarten. Doch im Februar 1999 kehren Bruce Dickinson und Adrien Smith zur Band zurück. Seitdem besteht die Band aus sechs Mitgliedern, da Janick Gehrs seinen Posten an der Gitarre behält. In der neuen Besetzung geht die Gruppe äußerst erfolgreich auf Tour und veröffentlicht ein Jahr später mit BRAVE NEW WORLD ein fulminantes Comeback-Album, das bessere Kritiken erhält als sämtliche Alben, die die Band in den 90ern veröffentlicht hat. Auch der Auftritt beim Dynamo Open Air als Headliner sorgt dafür, dass Iron Maiden im Jahr 2000 wieder an die Spitze zurückgekehrt sind.

    ...wird von uns noch ergänzt...

    Very heavy:
     Gary Dobson, ein eingefleischter Iron Maiden-Fan, erwacht 1988 aus achtwöchigem Koma, nachdem er ein Tape seiner Lieblingsgruppe hört.

    Homepage:
     
  • www.ironmaiden.com 
  • www.ironmaiden-planet.de 

  •  
    J.G./V.R./D.K. 31.03.2013
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    Band Iron Maiden 2000
    Iron Maiden 2000
     
     

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    Album No Prayer for the Dying 1990
    No Prayer for the Dying 1990

    Album Fear of the Dark 1992
    Fear of the Dark 1992

    Album A real LIVE One 1993
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    Album A real Dead One 1993
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    Album The X-Factor 1995
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    Album Virtual XI 1998
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    Album Brave new World 2000
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    Album Dance of Death 2003
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