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Judas Priest
 
Judas Priest

Genres:
 
  • Heavy Metal, NWoBHM

  • Start:
     
  • 1969, Birmingham, Großbritannien

  • Erstes Line-Up:
     
  • Alan Atkins (Vocals)
  • John Perry (Gitarre)
  • Bruno Stapenhill (Bass)
  • John Partridge (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Rob Halford (Vocals)
  • K.K. Downing (Gitarre)
  • Glenn Tipton (Gitarre)
  • Ian Hill (Bass)
  • Scott Travis (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • ROCKA ROLLA (1974, Gull)
  • SAD WINGS OF DESTINY (1976, Gull)
  • SIN AFTER SIN (1977, CBS)
  • STAINED CLASS (1978, CBS)
  • KILLING MACHINE (1978, CBS)
  • UNLEASHED IN THE EAST (1979, CBS)
  • BRITISH STEEL (1980, CBS)
  • POINT OF ENTRY (1981, CBS)
  • SCREAMING FOR VENGEANCE (1982, CBS)
  • DEFENDERS OF THE FAITH (1984, CBS)
  • TURBO (1986, CBS)
  • RAM IT DOWN (1988, CBS)
  • PAINKILLER (1990 , CBS)
  • METAL WORKS '73-'93 (1993, CBS)
  • JUGULATOR (1997, SPV)
  • ANGEL OF RETRIBUTION (2005, Sony)
  • NOSTRADAMUS (2008, Sony)
  • A TOUCH OF EVIL (2009, Sony)
  • EPITAPH (2013, Columbia)
  • REDEEMER OF SOULS (2014, Sony)

  • Geschichte:
     Würde man heute Heavy Metal-Fan von der ganzen Welt fragen, welche Band wohl richtungsweisend für das gesamte Genres war, würde den meisten Judas Priest einfallen. Besonders das Outfit Rob Halfords mit Leder und Nieten auf einer Harley sitzend, prägte das Gesicht der frühen Metal-Zeit.

    Judas Priest hat seine Wurzeln in einer Birminghamer Band namens Blue Condition, später Half Bread. Nach einem regen Line-Up Wechsel zwischen 1967-69 benennt man sich schließlich um in Judas Priest. Der Sänger Alan Atkins, Bassist Bruno Stapenhill, der Gitarrist John Perry sowie der Drummer John Partridge gehören zum ersten Line-Up mit dem Namen Judas Priest. Nach dem Selbstmord von John Perry kommt der 17-jährige Ernie Chataway als Ersatz, nachdem man bei einem Casting K.K. Downing abgelehnt hatte!

    Die Band währt jedoch nur kurze Zeit, nachdem die Produktionsfirma Immediate Rec. pleite geht.

    Alan Atkins gibt jedoch nicht auf und gründet mit Gitarrist K.K. Downing, Basser Ian Hill und Drummer John Ellis ein neues Line-Up. In der Folgezeit rotiert die Dreschflegel-Rochade besonders fleißig.

    1971 versucht es Alan Moore, 1972 ersetzt ihn Chris Cambell und das Jahr darauf übernimmt John Hinch die Schlagstöcke. Mit Chris Cambell verlässt aber auch Alan die Band und der Weg wird frei für Rob Halford am Mikro. Einige Songs wie "The Ripper", "Ladies" und "Run of The Mill" werden 1974 aufgenommen. Außerdem bekommt die Band Zuwachs mit dem zweiten Gitarristen Glenn Tipton. Nach der Vertragsunterzeichnung bei Gull Records steht nunmehr dem ersten Album ROCKA ROLLA nichts mehr im Wege.

    Ein extrem kultiges und preisgekröntes Cover-Artwork reicht jedoch nicht aus, um ein Album erfolgreich unter die Leute zu bringen. Songmaterial: zweitklassig, Aufnahmequalität: mies, ergo Daumen nach unten.

    Der zweite Versuch mit SAD WINGS OF DESTINY und dem Rückkehrer Alan Moore hinter der Schießbude fällt da schon deutlich besser aus. Das Motto sind düstere Riffs an den Gitarren, geradliniger Rhythmus und stimmlich extreme Vocals von Halford. "Ripper", "Tyrant" oder "Victim of Changes" zählen auch heute noch zu Metal-Klassikern.

    Für das nächste Album SIN AFTER SIN können die Jungs CBS als Label ergattern und feiern Erfolge in England. Und wieder rotiert das Drum-Karusell, denn obwohl Les Binks den offiziellen Drumjob hat, übernimmt Simon Phillips das eintrommeln.

    Bei deutschen Metal-Fans wird Judas Priest erst ein Jahr später mit dem Album STAINED CLASS so richtig bekannt. Und gerade eine TV-Pop-Sendung namens "Szene 78" verhilft durch die Empfehlung von STAINED CLASS und dem Anspielen des Titels "Exciter" für etwas Aufwind.

    Sechs Monate später kommt schon das nächste Album KILLING MACHINE auf den Markt, das sich durch eine deutlich härtere Gangart von seinem Vorgänger unterschiedet. Da der Albumtitel für die zartbesaiteten Amis etwas zu tough ausgefallen ist, wird die U.S. Version unter dem Titel HELL BENT FOR LEATHER veröffentlicht. Die Präsentation des Albums auf einer Japan-Tournee ist der Grundstein für den Live-Klassiker UNLEASHED IN THE EAST. Dass man es niemanden so richtig recht machen kann, beweist die zu perfekt ausgefallene Produktion dieses Albums. Die Gerüchteküche köchelt und man munkelt, die Priests hätten im Studio kräftig nachgeholfen.

    Als Vorgruppe von AC/DC erobert man im Winter 1979 endgültig die Ohren der deutschen Metal-Fans. Nieten & Leder-Outfit und Halfords knatternde Harley zu Beginn eines jeden Gigs liefern den passenden Rahmen. Im Frühjahr 1980 ist man dann selbst der Headliner und kann locker Hallen mit 2.000 Zuschauern füllen. Obwohl das neue Album BRITISH STEEL schon veröffentlicht ist, dauert es noch ein halbes Jahr, bis die Songs im Live-Programm Beachtung finden. Doch zwischenzeitlich gab es kleine Veränderungen hinter dem Schlagzeug. Dave Holland darf ab nun die Stöcke schwingen.

    Das Album POINT OF ENTRY soll den U.S.-Markt knacken. Obwohl einige gute Songs draufgepackt wurden, ist die Scheibe, die bisher Schwächste. Zumindest die U.S.-Tournee mit Iron Maiden und die Europa-Tour mit Def Leppard und Accept im Vorprogramm kann voll überzeugen.

    Mit der nächsten Scheibe SCREAMING FOR VENGEANCE und einer aufwändigen Tournee hat man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten endlich den lang erhofften Durchbruch geschafft. Auch in Europa kann das Album voll überzeugen.

    Etwas härter geht es mit DEFENDERS OF THE FAITH zur Sache. Parallelen zu BRITISH STEEL sind nicht von der Hand zu weißen und überzeugen die Fans auf der ganzen Linie.

    Sehr zwiespältig ist dagegen die Meinung über das nächste Werk TURBO. Gutklassige Scheibe meinen die einen. Discokompatible Soundspielereien bei Songs wie "Turbo Lover" strafen wahre Metal-Fans jedoch mit Verachtung. Kommerzielles Desaster und eine wenig erfolgreiche Tournee sind die Folge.

    Mit RAM IT DOWN kehrt man wieder zurück zu alten Tugenden und gewinnt das Vertrauen der Fans. Doch die neue Ära wird erst mit dem neuen Drummer Scott Travis und dem Hammer-Album PAINKILLER eingeläutet. Die Fans erleben Judas Priest mit noch nie dagewesener kompromissloser Härte. Tourneen gemeinsam mit Slayer, Megadeth, Pantera und anderen sind ein wahren Kassenschlager.

    "Wer hoch fliegt, fällt tief", so lautet der Spruch. Die Band muss sich plötzlich vor Gericht verantworten, weil ein Song der Band angeblich zwei amerikanische Jugendliche in den Selbstmord getrieben hat. Obwohl man 1991 freigesprochen wird, kann die Band auf ihrer Tour durch die Staaten nicht den gewohnten Publikumszuspruch verbuchen.

    Nachdem ein Jahr später Rob Halford ankündigt, ein Solo-Projekt aufzunehmen und auch noch Streit mit seinen Bandkollegen bekommt, erahnen viele schon das Ende. Rob trennt sich von Judas Priest und die Band verliert dadurch einen großen Teil ihrer Identität. Die Presse tut ihr Übriges, die Story weidlich auszuschlachten.

    Nachdem sich die Band von dem Schock erholt hat, beschließt man ohne Rob weiter zu machen und findet in dem Ripper Tim Owens einen Nachfolger. Das Album JUGULATOR ist sicherlich nicht die schlechteste Scheibe, aber auch nicht die Beste. Manche Neo-Thrash-Elemente müssen erst verdaut werden. Auch kann ein Tim keinen Rob ersetzen.

    Im Jahr 2004 ist die Sensation perfekt. Rob Halford lässt durchblicken, dass er (mangels Erfolg mit der Band Fight) nicht abgeneigt wäre zur Band zurückzukehren. Kurzerhand entlässt man Tim und arbeitet mit Feuereifer an einem neuen "echten" Judas Priest Album, das hoffentlich ebenso viel Presse bekommen wird, wie Robs Bekenntnis zu seiner Homosexualität.

    Es ist soweit - 2005 kommt mit ANGEL OF RETRIBUTION das erste Album nach der Reunion auf den Markt. Sicherlich eine Scheibe mit "Ups and Downs" - die einen Kritiker und natürlich Judas Priest loben das Werk bis zum Himmel (und höher), die anderen erkennen streckenweise die alten Judas Priest, aber auch manch lauwarmes Lüftchen. Sicherlich sollte jeder Fan selbst entscheiden, ob ihn diese Scheibe gefällt. Eines ist jedoch sicher - egal ob gut oder schlecht, ohne Reunion keine Chance. Und dass alte Herren durchaus über sich hinauswachsen können, zeigen doch Motörhead und Saxon ziemlich deutlich.

    Ein Tipp: Abschauen und Nachmachen!

    Für das Frühjahr 2008 hat sich die Band ein Konzept-Doppelalbum überlegt. Der Titel NOSTRADAMUS sollte den Inhalt hinlänglich selbst erklären. Überraschend ist dabei neben der interessanten musikalischen Ausrichtung auch die Spieldauer mit über 100 Minuten. Die "neuen" Judas Priest glänzen dabei deutlich mehr mit epischem Tiefgang, als mit metallischem Highspeed und mit Härte. Ein Umstand, der sicherlich für den einen oder anderen Fan gewöhnungsbedürftig sein sollte.

    Auf den umfangreichen Welttourneen 2005 und 2008 hat man es nicht versäumt einige Songs für ein Live-Album zu sammeln. Die besten elf Songs schaffen es auf das 2009 erscheinende Album A TOUCH OF EVIL - LIVE. Erstaunlicherweise wird dabei auf einige der aboluten Hits, wie "Hell bent for Leather", "Breaking the Law" oder "You've got another Thing comin" verzichtet und trotzdem entsteht ein rundum solides Album.

    Highlights:
     
  • 1978: "KILLING MACHINE" ist das erste Album härterer Gangart
  • 1980: Mit "BRITISH STEEL" bekommt die Live-Performance neues Futter
  • 1982: Auf "SCREAMING FOR VENGEANCE" folgt ein Kracher dem nächsten. Kaufpflicht!
  • 1990: Auf dem Album "PAINKILLER" jagt ebenfalls ein Hit den anderen, sodass kaum Zeit zum Luftholen bleibt.

  • Homepage:
     
  • www.judaspriest.com 

  •  
    J.G. 16.05.2015
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    Killing Machine 1978

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