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Korpiklaani
 
Korpiklaani


Start:
 
  • Juli 2003, Lahti, Finnland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Jonne Järvelä (Vocals, Gitarre)
  • Toni Honkanen (Gitarre)
  • Arto Tissari (Bass)
  • Jaakko Lemmetty (Violine)
  • Ali Määttä (Percussion)
  • Matti Johansson aka "Matson" (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Jonne Järvelä (Vocals)
  • Savijärvi, Kalle aka "Cane" (Gitarre)
  • Jarkko Aaltonen (Bass)
  • Hittavainen (Violine, Mandoline, Flöte)
  • Juho Kauppinen (Akkordeon)
  • Matti Johansson aka "Matson" (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • SPIRIT OF THE FOREST (2003, Napalm)
  • VOICE OF WILDERNESS Tipp des Monats (2005, Napalm)
  • TALES ALONG THIS ROAD (2006, Napalm)
  • TERVASKANTO (2007, Napalm)
  • KORVEN KUNINGAS (2008, Nuclear Blast)
  • KARKELO (2009, Nuclear Blast)
  • UKON WACKA (2011, Nuclear Blast)
  • MANALA (2012, Nuclear Blast)

  • Geschichte:
     
    Jonne Järvelä, beginnt seine musikalische Karriere bereits 1988, als er seine erste Band gründet. 1993 formiert er zusammen mit seinem Freund, Maaret Aikio das sogenannte Shamaani-Duo. Völlig auf elektrische Gitarren verzichtend, basierte die Musik des Duos auf folkloristischen Aspekten, sowie der Volksmusik der Samen (ein indigenes Volk im Norden Fennoskandinaviens). Dazu hat Jonne sein gesamtes Equipment verkauft und arbeitet lediglich mit akustischen Gitarren, welche bei der finnischen Volksmusik dominiert. Er eignet sich den typisch lappländischen Gesangsstil Joik an, einer Form des Jodelns bzw. eintönig-gutturalem Obertongesang der Samen, welches seinen Gesangsstil prägen soll.

    Korpiklaani (übers.: Wald Sippe' oder 'Sippe der Wälder') ist einerseits durch umbenennen des darauf folgenden Band-Projekts Shaman von Jonne Järvelä entstanden, als man entdeckt hatte, dass es eine brasilianische Band gleichen Namens schon gab. Andererseits hat sich aber auch die musikalische Richtung geändert. Vorher war die Musik auf den beiden Alben IDJA (1999) und SHAMÁNIAC (2002) von Shaman sehr folklorelastig und Sami*) als Sprache zu dominant um eine breite Masse an Fans anzusprechen. Man entschloss sich, mehr Heavy Metal kombiniert mit traditioneller finnischer Folklore zu verquicken.

    *) Sami: Sprache der Ureinwohner Lapplands

    Jonne Järvelä besorgte sich jedoch vorher noch eine Rundum-Erneuerung seines Line-Ups. Als erster Neuzugang ist der junge Violinist Jaakko Lemmetty, besser bekannt als 'Hittavainen' zu verzeichnen. Schon nach der ersten Probe-Session war klar, das der Mann die ideale Besetzung darstellt. Mit im Team ist natürlich der Gitarrist Toni Honkanen alias Honka und Bassist Arto Tissari, die bereits mit Jonne für Shaman spielten. Die Rhythmusarbeit teilen sich Ali Määttä (Percussion) und Matson (Drums). Ali Määttä hatte bereits Erfahrung in der finnische Volksmusik-Szene gesammelt und kam auf Empfehlung von Toni zur Truppe. Matson wiederum war ein alter Freund von Jonne. Unverkennbar wird auch der Humppa-Einfluss in der Musik. Humppa, eine finnische Variante des Foxtrotts, also Musik im 2/4-Takt, die mit Offbeat-Elementen arbeitet, gilt in Finnland zwar eher als Musik alter Leute, schmiegt sich nichts desto trotz nahtlos in die Songs der Band ein.

    Shaman war für Jonne der einfachste Weg seinen musikalischen Wahnsinn auszuleben und das soll sich mit Korpiklaani nicht ändern.
    Der Wahnsinn lebt weiter...
    Mit dem im November 2003 erschienenen Album SPIRIT OF THE FOREST ist der Vorsatz hervorragend umgesetzt worden. Die Musik macht Laune ohne zu heavy aber auch nicht zu schnulzig zu wirken. Viele Songs kommen direkt aus dem Pool der Finnischen Volksmusik und erhalten erst durch den Metal-Einfluss eigenes Leben. Das ist ein großer Unterschied zu anderen Bands, die lediglich Volksmusik mit Metal-Komponenten aufpeppen. Klar gibt es auch kritische Stimmen, die sagen dass sich die Musik anhöre, als 'gerade nach einem Vollrausch aus der Höhle gekrochen und losgelegt'. Da kann man nur entgegnen, dass dafür das instrumentalische Niveau zu hoch wäre. Aber was soll's, mir gefällt ab und zu ein bisschen "Humppa" - der Rest ist eben auch Geschmacksache.

    Für das zweite Album VOICE OF WILDERNESS kommt als Verstärkung Cane mit seiner Gitarre zur Combo. Im Sommer 2004 spielt die Band unter den wachsamen Augen und Ohren von Samu Oittinen (Fantom Studio) Song um Song ein. Verkaufsfertig ist das Album Ende Januar 2005.

    Jetzt fehlt nur noch ein Akkordeon-Spieler, der für eine 'Festanstellung' gesucht wird. Juho Kauppinen stößt als aussichtsreichster Kandidat für diesen Posten zur Band und verleiht besonders bei Konzerten der Musik von Korpiklaani die richtige Portion Folk-Charakter. Auch am Bass gibt es einen Wechsel. Ab sofort ist Jarkko Aaltonen für die langen Saiten zuständig.

    Im April 2006 steht das mittlerweile dritte Album TALES ALONG THIS ROAD in den Verkaufsregalen. Es hat deutlich an Geschwindigkeit hinzugewonnen und bis hin zu Speed- und Thrash-Elementen ist es deutlich metallischer ausgefallen, als man es von der lustigen Folk-Gruppe angenommen hätte.

    Im Oktober 2006 begeben sich die Herrschaften des Waldes auf eine ausgedehnte Europa-Tournee, die schwerpunktmäßig Deutschland und die Benelux-Staaten berücksichtigt. Schweiz, Österreich, Tschechien und Slowenien werden auch jeweils mit einem Gig berücksichtigt. In Ungarn gibt es sogar zwei Auftritte.

    Das Album TERVASKANTO – was auf Finnisch so viel bedeutet wie "harziger Baumstumpf", erscheint am 29.07.2007. Erstmalig wird das Album auch als Limited Edition veröffentlicht, bei welcher eine Bonus DVD enthalten ist, welche den Auftritt der Band beim "Wacken open Air 2006" dokumentiert.

    Das fünfte Studio-Album KORVEN KUNINGAS - zu Deutsch "König der Wälder" - erscheint bereits knapp ein Jahr später am 21. März 2008 und ist das erste Album, welches die Band beim Donzdorfer Label Nuclear Blast veröffentlichen.

    Das sechste Studio-Album KARKELO - was so viel bedeutet wie "Feier" - wird am 26.06.2009 veröffentlicht. Vorher sind die Finnen auch wieder live anzutreffen, u.a. auf dem 6. Lichtenfelser Ragnarök Festival im April, wo sie an der Seite von Adorned Brood, Alestorm, Falchion, Heidevolk, Kivimetsän Druidi, Tŭr, Wolfchant und noch einigen anderen wie immer für gute Laune sorgen.

    Am 04.02.2011 wird das siebte Album UKON WACKA veröffentlicht. Der Titel basiert auf einem altertümlich, heidnischem Fest an welchem Opfergaben – hauptsächlich in Form von einheimischem Bier - erbracht wurden. Die Single-Release "Tequila" wird den Süd-Amerkanischen Fans der Band gewidmet und stellt nur einen vieler Songs dar, in welchem die Finnen dem Alkohol songtechnisch ihre Aufwartung machen.

    2012 kündigt die Band an, dass ihr bereits achtes Studioalbum MANALA am 03.08.2012 veröffentlicht wird. Das Video zur Single-Auskopplung des Tracks "Rauta" wird am 02.07.2012 präsentiert. Ganz wie im Stil des Albums – welches nicht nur in finnischer Sprache, sondern als Special Edition auch eine englischsprachige Versionen enthält – ist das Video ebenfalls in beiden Sprachversionen veröffentlicht.

    Interessantes, Wissenswertes, Skurriles:
     
  • Aufgrund ihrer Naturverbundenheit, wählt die Band den Namen Korpiklaani was so viel heißt wie: "Klan des Waldes", bzw. "Klan der Wildnis"
  • Ein Großteil der Fans der Band stammt nicht aus Finnland, wie man vielleicht annehmen möchte. In ihrer Heimat, sind Korpiklaani als Band die "Musik für alte Leute" macht verpönt, was vermutlich am starken Humppa und folkloristischem Einfluss in ihrer Musik liegen mag.
  • Das Korpiklaani dem Alkohol nicht abgeneigt sind, machen Tracks wie "Let's drink", "Beer Beer", "Vodka", "Tequila" oder "Happy Little Boozer" durchaus bewusst. So hat man auf Festivals oft die Gelegenheit zusammen mit den Bandmitgliedern das Festival – sowie das ein oder andere Bierchen – genießen zu können. Eine Fannähe, die man nicht so häufig sieht.
  • In seiner Zeit in Lappland, war Jonne als Selbstversorger unterwegs und ging regelmäßig auf die Jagd.
  • Das Band-"Maskottchen" (wenn man so will) "Vaari", der Schamane findet sich auf vielen Covern der Band wieder.

  • Homepage:
     
  • www.korpiklaani.com 

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    J.G./A.K. 15.11.2014
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