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Lordi
 
Lordi

Start:
 
  • 1992, Rovaniema, Finnland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Lordi (Vocals) bürg. Tomi Putaansuu
  • Amen (Gitarre) bürg. Jussi Sydänmaa
  • Magnum (Bass) bürg. Sami Wolking
  • Enary (Keyboards) bürg. Erna Siikavarta
  • Kita (Drums) bürg. Sampsa Astala

  • Letztes Line-Up:
     
  • Lordi (Vocals)
  • Amen (Gitarre)
  • Mr.Ox (Bass) bürg. Samer el Nahhal
  • Awa (Keyboards) bürg. Leena Peisa
  • Otus (Drums) bürg. Tonmi Lillman †

  • Wichtige Alben
     
  • GET HEAVY (Sony BMG, 2002)
  • THE MONSTERICAN DREAM (Sony BMG, 2004)
  • THE AROCKALYPSE (Sony BMG, 2006)
  • DEADACHE (Sony BMG, 2008)
  • BABEZ FOR BREAKFAST (Sony BMG, 2010)
  • TO BEAST OR NOT TO BEAST (AFM, 2013)
  • SCARE FORCE ONE (AFM, 2014)

  • Geschichte:
      Bereits im Alter von acht Jahren beginnt Tomi Putaansuus Interesse für die Musik zu erwachen und er sammelt Erfahrungen mit Schlagzeug, Gitarre und Bass. Als Vorbilder dienen ihm die US-amerikanischen Rock-Ikonen von Kiss, die nicht nur musikalisch (hier besonders das Album CREATURES OF THE NIGHT), sondern auch maßgeblich für die spätere Idee Masken zu tragen, verantwortlich sind.

    Das Entwerfen und Basteln von Masken wird bald zu seinem Hobby und Tomi verschlingt jedes Buch, das er finden kann, um mehr über das Anfertigen von Masken zu erlernen. Viele seiner Ideen verarbeitet er auch in selbstgezeichnetet Comics. Heutzutage sind viele erstaunt, dass er sich diese Fertigkeiten selbst beigebracht hat und sogar für Film und Theater durfte er mittlerweile Masken und Kostüme anfertigen.

    Als glühender Fan des Rocks der 80er Jahre mit Vorbildern wie Kiss, Alice Cooper, Twisted Sister und W.A.S.P liegt es nahe, eine geplante eigene Band mit ebenfalls abgefahrenen, skurrilen Kostümen auszustatten. Inzwischen sind seine Fertigkeiten so perfekt, dass die Ergebnisse sogar Fans von Gwar & Co. in die Flucht schlagen.

    Lordi, das ist nicht nur der Name eines 1992 in Finnland ins Leben gerufene Rock-Projekt, sondern gleichzeitig der Spitzname des Bandgründers und Sängers Tomi Putaansuu. Nachdem sich Lordi bei seiner vorherigen Band nicht so recht entfalten kann, versucht er es zunächst als One-Man-Show. Es folgen Jahre des Lernens und Experimentierens bis er 1994 erstmals entsprechende Aufmachungen benutzt und weitere lange Jahre und viele, viele Demos, später ist es 1996 endlich so weit.

    Mittlerweile zum Präsident des finnischen Kiss-Army Fanclubs avanciert versteht es sich fast von selbst, dass der seine ersten Mitstreiter aus deren Reihen requiriert.

    Seine ersten Monstertruppe ist wie folgt besetzt: Lordi selbst übernimmt das Mikro und steckt in einem Monsterkostüm mit ausklappbaren Fledermausflügeln. Für einen 20cm Höhenschub sorgen spezielle Plateauschuhe. Die Gitarre spielt die Mumie Amen, hinter den Drums sitzt das Alien-Monster Kita, die langen Saiten zupft zunächst ein Kampfroboter namens Magnum, der jedoch später durch den Biker-Zombie namens Kalma abgelöst wird. Die Keyboards traktiert eine mit Monstertitten bestückte Walkyre namens Enary. Das Debüt-Album GET HEAVY lässt klar die großen Vorbilder erkennt, ohne jedoch nur zu covern oder zu klauen.

    Und eines ist von Anfang an klar - die Masken sind nicht bloße Verkleidungen, sondern dienen quasi als zweite Identität. Hier werden ähnlich wie damals bei Kiss keine Kompromisse geschlossen. Fotos von Lordi gibt's mit Maske oder gar nicht - ein Umstand, bei dem in naher Zukunft sogar die sonst so skrupellose Sensationspresse noch Federn lassen wird.

    Schon gleich zu Beginn wird die Show und das Merchandising nicht vergessen. Bühnen-Auftritte mit Pyro-Technik und ein Video zur Single "Would you love a Monsterman" fehlen ebensowenig, wie Sammelkarten der einzelnen Monster-Musiker.

    Noch im gleichen Jahr erhalten Lordi den Emma-Award, vergleichbar mit dem deutschen Echo, für das beste Hard Rock/Heavy Metal-Album des Jahres 2002.

    In Kritikerkreisen weiß man besonders in Deutschland nicht so recht, wo man die Finnen einsortieren soll. Entweder himmelhoch jauchzend oder absolut niederschmetternd, es gibt kaum eine Beurteilung, die dazwischen liegt. In Deutschland treten 2003 Lordi im Januar im Vorprogramm ihrer finnischen Kollegen von Nightwish auf, später beim Wacken Open Air und sie spielen als Special Guest bei den Wacken Road Shows mit durchaus beachtlichem Erfolg.

    Für das nächste Album sind alle so fleißig mit dem Songwriting beschäftigt, dass man aus mehr als 40 Songs wählen kann und die 13 besten für Aufnahmen zu THE MONSTERICAN DREAM her nimmt. Es wird zu "Blood red Sandman" wieder ein Video aufgenommen. Als besonderes Schmankerl erfüllt sich Lordi einen Jugendtraum. Er dreht einen Film, bei dem die gesamte Band mitwirkt. Der 30-minütige, recht ordentliche Horrorstreifen "The Kin" spielt gekonnt mit surrealistischen Horror-Klischees und wird als DVD der Special-Edition beigepackt.

    Persönliche aktive Verkaufsförderung ist nie schlecht und deshalb macht sich das Ober-Monster anschließend selbst auf den Promo-Weg durch einige deutsche Plattenläden. Wer mehr als ein Autogramm möchte, der bekommt sogar einen Prankendruck angeboten. Gemeinsam mit Nightwish folgt eine kleine Tour durch Schweden und im April 2005 begleitet man die Tournee von Hammerfall.

    So manch ein Monster bleibt mit der Zeit auf der Strecke. Zuerst erwischt es Keyboarder-Walkyre Enary, die von der Hexe Awa ersetzt wird. Das Biker-Monster Kalma übergibt der Lang-Saiter an den hörnerbewehrten Hellbull Ox. Auf der Bühne sind die beiden Neuzugänge Ende 2005 in Russland zum ersten Mal zu bestaunen.

    Für das dritte Album THE AROCKALYPSE kann sich Lordi weitere persönliche Träume erfüllen, als er mit Bruce Kulick, Udo Dirkschneider, Dee Snider und Jay Jay French einige seiner Idole zu Gastauftritten bewegen kann. So ganz nebenbei bewirbt man sich auch mit zwei neuen Songs offiziell bei der Vorausscheidung zum Eurovision-Song Contest 2006 in Griechenland als Vertreter Finnlands.

    Nicht nur musikalisch bietet das neue Album einige Neuigkeiten und Leckerbissen, auch einige Kostüme werden runderneuert. Die Neuheiten dürfen als Erste die finnischen Fans im Frühjahr 2006 bewundern.

    Lordi avanciert anschließend zu einer der meist beachteten Rock-Bands, nachdem sie mit 42,2% der Stimmen von ihren Landsleuten überraschend klar als finnischer Teilnehmer zum Eurovision Song Contest gewählt wird. Ungeachtet der Interventionen von Kirche, Bürgervereinigungen, dem Vorwurf der Spionage für Russland, dem fehlenden Geld für die Pyro-Show oder der Boykottdrohung Zyperns, hält die Monstertruppe an ihrem Ziel fest, Finnland in Griechenland würdig zu vertreten. Dieser Rummel bleibt nicht einmal der New York Times verborgen, die einen umfassenden Bericht veröffentlicht.

    20.05.2006 ist dann der Tag der Entscheidung. Schon kurz nach der Punktevergabe setzen sich die Grusel-Rocker in Griechenland mit ihrem Song "Hard Rock Hallelujah" an die Spitze und verteidigen den Top-Platz bis zum Schluss. Kurz vor 0:00 Uhr steht es fest, Lordi haben den Eurovision Song-Contest 2006 für sich entschieden. Mit 292 Punkten schlagen sie den Sänger Dima Bilan aus Russland der 248 Punkte erreicht und Hari Mata Hari aus Bosnien-Herzegowina die 229 Punkte sammeln. Da helfen auch keine alten Ostblock-Seilschaften, die erneut unangenehm durch gegenseitiges Punkte-Zuschustern auffallen, um den Siegeszug zu stoppen.

    Lordi holen zum ersten Mal den Eurovision Song-Contest nach Finnland und werden bei ihrer Rückkehr wie Helden gefeiert. 90.000 Finnen bereiten ihrer Monstertruppe in Helsinki einen triumphalen Empfang, bei dem sogar Präsidentin Tarja Halonen anwesend ist.

    Für Insider sollte der Sieg jedoch nicht so überraschend gewesen sein, wie weithin angenommen wird. Bereits beim Semifinale konnten Lordi 292 Punkte anhäufen vor Bosnien-Herzegowina mit 267 Punkten und Russland mit 217 Punkten.

    Mitte Februar 2012 verstirbt vollkommen überraschend Drummer Tonmi Lillman im Alter von 39 Jahren.

    Homepage:
     
  • www.lordi.org 

  •  
    J.G./D.K., 06.05.2015
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