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Manowar
 
Manowar

Start:
 
  • 1980, Auburn, New York, U.S.A.

  • Erster Versuch:
     
  • David Feinstein (Vocals, Gitarre)
  • Joey DeMaio (Bass)
  • Carl Canedy (Drums)

  • Erstes Line-Up:
     
  • Eric Adams (Vocals)
  • Ross The Boss (Gitarre)
  • Joey DeMaio (Bass)
  • Scott Columbus (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Eric Adams (Vocals)
  • Karl Logan (Gitarre)
  • Joey DeMaio (Bass)
  • Scott Columbus (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • BATTLE HYMNS (1982, Liberty)
  • INTO GLORY RIDE (1983, Music for Nations)
  • HAIL TO ENGLAND (1984, Roadrunner)
  • SIGN OF THE HAMMER (1984, 10 Records)
  • FIGHTING THE WORLD (1987, Atlantic)
  • KINGS OF METAL (1988, Atlantic)
  • THE TRIUMPH OF STEEL (1992, Atlantic)
  • SECRETS OF STEEL (1993, Geffen, Boxset)
  • LOUDER THAN HELL Tipp des Monats (1996, Geffen)
  • HELL ON WHEELS, live (1997, Geffen)
  • HELL ON STAGE, live (1999, Nuclear Blast)
  • WARRIORS OF THE WORLD (2002, Metal Blade)
  • THE SONS OF ODIN, EP (2006, SPV)
  • GODS OF WAR (2007, SPV)
  • MAGIC CIRCLE FESTIVAL VOL.1 DVD (2008, Universal)
  • MAGIC CIRCLE FESTIVAL VOL.2 DVD (2008, Universal)
  • THE LORD OF STEEL (2012, Magic Circle)

  • Geschichte:
     Die ersten musikalischen Schritte unternimmt der Bassist Joey DeMaio, als er mit dem Sänger und Gitarristen David Feinstein und dem Drummer Carl Canedy versucht, ein richtiges Power-Trio zu bilden. Der Sound ist wohl ziemlich heavy, aber die Chemie stimmt einfach nicht. David und Carl steigen wieder aus und versuchen es mit der Gründung einer neuen Band, The Rods.

    Der Grundstein für Manowar wurde gelegt, als sich Joey DeMaio später auf der "Heaven and Hell"-Tournee von Black Sabbath mit Pyrotechnik und Roadiejobs seine Brötchen verdienen musste. Er stieß dort auf den quirligen Gitarristen Ross the Boss. Ross spielte Gitarre bei der Sabbath-Support-Band Shakin Streets. Obwohl dieser etwas *gaga* anmutet, erkennt und versteht man sich auf Anhieb und schmiedet fleißig Pläne, die wildeste und auch lauteste Heavy-Band aller Zeiten gründen zu wollen. Nach Tournee-Ende kehren beide in die U.S.A. zurück und können den Sänger Eric Adams für ihre Pläne gewinnen. Die Suche nach einem richtigen Drummer endet schließlich bei Scott Columbus, nachdem Carl Canedy (The Rods) und Donnie Hamzik nicht überzeugen konnten. Letzterer durfte zumindest noch BATTLE HYMNS eintrommeln.

    Mit ihrem Debüt BATTLE HYMNS liefern die Jungs, die sich mittlerweile nach einem amerikanischen Schlachtschiff Manowar nannten, einen blitzsauberen Start hin. Entscheidend für Image und den daraus erwachsenen Kultstatus sind sicherlich mehrere Faktoren. Das Songwriting und vielfältige Bass-Spiel von Joey gehören ebenso dazu, wie die wilden Gitarreneskapaden von Ross the Boss und die stimmliche Genialität von Eric, der zu einer der besten Metal-Shouter avanciert. Packt man in blutrünstige Fantasy-Texte dann noch ein bisschen True Metal Lyric (Was sind Klischees?) und präsentiert das Ganze mit Lendenschurz-Outfit (Arnie's Conan lässt grüßen), dann ist die Sache fast perfekt. Fehlt nur noch ein Motto, das schnell gefunden ist: "Death to false Metal".

    Etwas Glück gehört natürlich auch dazu. Voller Stolz kann Joey noch heute zurückblicken, was er geschafft hatte, als er den Oskar-Preisträger Orson Welles, der für seine Zurückgezogenheit und seinen etwas skurrilen Humor bekannt war, dazu überreden konnte, bei zwei Songs "Defender" und "Dark Avenger" seine Erzählstimme beizusteuern.

    Mit Europa hat Manowar auf Anhieb Glück und BATTLE HYMNS wird begeistert aufgenommen. In ihrem Heimatland passiert nichts. Bands wie Dokken, Ratt oder Mötley Crüe räumen ab und sorgen für Schlagzeilen. Die Folge für die Jungs, ist der Verlust ihres Labels.

    Bei Music for Nations hat man Glück und kann unter dem neuen Albumtitel INTO GLORY RIDE eine Reihe von Songs veröffentlichen, die heute noch zu ihren Highlight zählen. Leider ist die Soundqualität des Albums bescheiden. Dies ändert aber nichts daran, dass Hits wie "Gates of Valhalla", "Secret of Steel" und "Revelation" die technischen Defizite kompensieren können.

    Sehr gute Resonanz, besonders in Großbritannien und ein bevorstehender, drohender Labelwechsel spornen an, das nächste Album HAIL TO ENGLAND in Rekordzeit zu produzieren. Das Album gilt als Meilenstein, aber schon 6 Monate später ist der Label-Deal geplatzt und man versucht sein Glück mit dem neuen Album SIGN OF THE HAMMER bei 10 Records, einem Ableger von Virgin. Erneut erweist sich das Songmaterial mit Krachern wie "Thor", "Sign of the Hammer" oder "The Oath" als geniale beinharte Metal-Kost. Zum ersten Mal finden die Jungs im Rahmen einer Clubtour im März '86 auch den Weg nach Deutschland.

    Irgendwie verfolgt das Label-Pech die Band auf Schritt und Tritt und man ist mal wieder "ohne". Nach mehr als einem Jahr gelingt dann mit dem Major-Label Atlantic und einem qualitativ sehr gut produzierten Album FIGHTING THE WORLD ein großer Wurf und der Weg zum richtigen Durchbruch ist nicht mehr weit.

    1988 ist es dann so weit. Mit dem Hammer-Album KINGS OF METAL kennt die Euphorie der deutschen Fans kaum noch Grenzen. Da sich dieser Markt als einer der wichtigsten für Manowar entwickelt hat, spielt man als kleines Dankeschön den Titel "Heart of Steel" in einer deutschen Version "Herz aus Stahl". Hohn aber auch Achtung halten sich die Waage. Leider finden einige Songtexte mehr negative Beachtung, als erwartet. "Pleasure Slave" mit, objektiv gesehen durchaus frauenfeindlichen Passagen, kann nur der richtig deuten, der weiß, dass dies nicht die persönliche Einstellung der Bandmitglieder wiederspiegelt.
    Nichtsdestotrotz feiert man auf der Tour allabendlich feuchtfröhlich After-Show-Parties frei nach dem Motto: "Born to rock, drink and fuck" - Prost!

    Nach den Aufnahmen zum Album KINGS OF METAL verlässt Ross die Band in aller Freundschaft, weil er lieber Rock'n'Roll (mit einer Portion Blues) weiterspielen möchte. Die übrigen Manowars respektieren dies und man trennt sich freundschaftlich. Der neue Mann an der Gitarre ist Dave Shankle, der leider in keiner Art und Weise Ross das Wasser reichen kann. Mittlerweile erreicht KINGS OF METAL sogar Goldstatus in Deutschland, aber es vergehen noch vier Jahre bis zum nächsten Album.

    Als 1992 THE TRIUMPH OF STEEL auf den Markt kommt, verkauft sich die Scheibe von Anfang an ziemlich gut, obwohl außer zwei Titeln kaum neue Ideen geliefert werden, manches zu konfus erscheint oder zu bekannt. Die wahren Fans sind mit Recht etwas enttäuscht. Es wird auch nicht besser, als Scott Columbus die Band verlassen muss, um seinem schwer erkrankten Sohn beizustehen. Als Nachfolger verpflichtet man Rhino.

    Kaum zu glauben, aber als 1993 erneut ein Label-Wechsel angesagt ist (jetzt Geffen), werden lediglich als Boxset zwei alte Scheiben INTO GLORY RIDE, HAIL TO ENGLAND und ein Homevideo unters Volk gebracht. Seelenruhig richten sich Manowar in der Zwischenzeit in New York ein eigenes Studio ein und 1996 hat das Warten ein Ende. Mit LOUDER THAN HELL feiert man gleich dreifach.
    1.) Der überforderte Gitarrist Dave Shankle muss Karl Logan weichen.
    2.) Nach der Genesung seines Sohnes kann Scott Columbus wieder die Schlagstöcke schwingen.
    3.) Das Album bietet genau die Art von Futter, welches die Fans lieben.

    Der Erfolgsfunke springt auch auf die Band über, die sich im Frühjahr 1997 in noch nie da gewesener Spiellaune ihren Fans präsentieren.

    Das Live-Album HELL ON WHEELS spiegelt deshalb genau das, was gerade angesagt ist. Highlights jagen Highlights.

    Manowar werden jedoch nicht müde und begeben sich auf eine mehrjährige Welttournee. Mit genügend Live-Material im Gepäck wird, diesmal unter dem Label Nuclear Blast, 1999 die Scheibe HELL ON STAGE unters Volk gebracht. Wenig Neues, aber dafür nur Nummern, die im vorherigen Live-Album noch nicht dabei waren.

    Für das nächste reguläre Studio-Album mussten immerhin 6 Jahre (1996-2002) vergehen und dementsprechend groß waren die Erwartungen der Fans. Obwohl das Album in Deutschland bis auf Chart-Position 2 aufsteigt, müssen die True Metal-Fans enttäuscht sein. Nur die eine Hälfte der Titel sind wirkliche Heavy Metal-Stücke. Die andere Hälfte sind Balladen oder (fehlgeschlagene) Experimente. Was dem allgemein Musikbegeisterten gefallen mag, "Nessun Dorma" aus der Puccini-Oper "Turandot", ruft bei einem wahren Metal-Fans u.U. blankes Entsetzen hervor. Zu verzeihen wäre dies nur, wenn es ein richtiges Konzeptalbum wäre und man das Thema umfassend musikalisch interpretieren würde - aber dem ist nicht so. Fazit: Lange gewartet und Halbherziges geboten bekommen - schade.

    23.07.2005, Geiselwind: Manowar plant Großes.
    Bei dem Earthshaker-Festival soll alles lauter, größer und noch viel gewaltiger werden. Schickt man(owar) sich an, den elf Jahre alten Rekord zu brechen? Ein Sinfonieorchester mit 100 Musikern und der Schauspieler Christopher Lee ist ebenfalls eingeplant. Der alte Herr Lee hat ganz offensichtlich die Liebe zum Heavy Metal entdeckt. Bereits Rhapsody kam in den Genuss gemeinsam mit ihm zu singen - und jetzt ist es Manowar, für die er die Orson-Welles-Monologe live zum besten geben möchte. Außerdem sollen alle Musiker mit von der Partie sein, die je bei Manowar mitgewirkt haben. Man sieht also wieder die "alten Gesichter", wie Donnie Hamzik, Ross The Boss und Dave Shankle.

    2006 beginnt nicht so optimal. Karl Logan verletzt sich bei einem Motorrad-Unfall den Arm und muss pausieren. Damit werden die Tourpläne mächtig durcheinander gewirbelt. Im März hätten Manowar die Tour und auch ein neues Album and den Start geschickt. Es wird beides auf unbestimmte Zeit verschoben.

    Um die Fans allerdings nicht völlig mit leeren Händen dastehen zu lassen und mit hochtrabenden, an Gigantomanie grenzenden Sprüchen abzuspeisen, sollen bis zur Veröffentlichung des regulären Albums mehrere EPs erscheinen. Den Anfang macht im Herbst 2006 THE SONS OF ODIN.

    Im Februar 2007 ist es endlich so weit und das erste einer ganzen Reihe geplanter Alben über Kriegsgötter entert die Ladentheke. GODS OF WAR ist jedoch weniger ein reinrassiges Album mit jeder Menge Songs, sondern auch mit einer gehörigen Ladung an erzählten Geschichten und Instrumentals gespickt. Stellenweise entsteht eher der Eindruck eines Hörspiels mit musikalischer Untermalung. Für Manowar sicherlich keine ganz neue Sache, jedoch zum ersten Mal so umfangreich eingesetzt. Auch sonst darf man keine Innovationssprünge erwarten, die meisten Fans werden das aber auch gar nicht wünschen.

    Highlights:
     
  • 1983: Das Album INTO GLORY RIDE liefert die ersten Highlights der Band.
  • 1984: Mit SIGN OF THE HAMMER werden die Fans mit weiteren Klassikern beglückt.
  • 1988: KINGS OF METAL verhilft zum Durchbruch, besonders in Deutschland.
  • 1992: Ein Megaseller mit Goldstatus: THE TRIUMPH OF STEEL
  • 1996: Der vorläufige Höhepunkt ist mit bärenstarker Besetzung und echtem Kraftfutter auf LOUDER THAN HELL erreicht.
  • 2007: Mit GODS OF WAR versuchen die US-Amerikaner ihr Spektrum in epischer Hinsicht zu erweitern.

  • Very heavy:
     Manowar haben tatsächlich den Vertrag mit ihrer zweiten Plattenfirma, mit dem eigenen Blut unterzeichnet. Der Vertrag wird auf der Fan-Convention, dem Earthshaker-Fest zu sehen sein.
    Blut: Eine dokumentenechte Variante (Anm. d. Red.)

    Weltrekord:
     Auf der Tour durch Deutschland, am 08.03.1994, erreichten sie mit einer 240.000 Watt starken und 10 Tonnen schweren Verstärkeranlage, nach genau 24 Takten von "Kings of Metal" 129,5 Dezibel (ein Düsenjet schafft 110). Beim anschließenden Bass Solo schaffte Joey bzw. die Verstärkeranlage sogar 131 Dezibel.
    Damit hat sich wohl der Wunsch, die lauteste Metal-Band aller Zeiten zu werden erfüllt. (Anm. d. Red.)

    Homepage:
     
  • www.manowar.com 

  •  
    J.G. / D.K. 21.06.2012
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    Band Manowar 2005
    Manowar 2005
     
     

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    Album Into Glory Ride
    Into Glory Ride 1983

    Album Sign of the Hammer
    Sign of the Hammer 1984

    Album Kings of Metal 1988
    Kings of Metal 1988

    Album The Triumph of Steel
    The Triumph of Steel 1992

    Album Louder than Hell 1996
    Louder than Hell 1996

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    DVD The Sons of Odin 2006
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