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Axel Rudi Pell
 
Axel Rudi Pell

Start:
 
  • 1988, Wattenscheid, Deutschland

  • Erstes Line-Up:
     
  • Charlie Huhn (Vocals)
  • Axel Rudi Pell (Gitarre)
  • Jörg Deisinger (Bass)
  • Thomas Smuszynski (Gitarre)
  • Jörg Michael (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Johnny Gioeli (Vocals)
  • Axel Rudi Pell (Gitarre)
  • Volker Krawczak (Bass)
  • Ferdy Doernberg (Keyboards)
  • Mike Terrana (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • WILD OBSESSION (1989, Steamhammer)
  • NASTY REPUTATION (1991, Steamhammer)
  • ETERNAL PRISONER (1992, Steamhammer)
  • THE BALLADS (1993, Steamhammer)
  • BETWEEN THE WALLS (1994, Steamhammer)
  • MADE IN GERMANY (1995, Steamhammer)
  • BLACK MOON PYRAMID (1996, Steamhammer)
  • MAGIC (1997, Steamhammer)
  • OCEANS OF TIME (1998, Steamhammer)
  • THE BALLADS II (1999, Steamhammer)
  • THE MASQUERADE BALL (2000, Steamhammer)
  • SHADOW ZONE Tipp des Monats (2002, Steamhammer)
  • KNIGHTS LIVE (2002, Steamhammer)
  • KNIGHTS TREASURES [DVD] (2002, Steamhammer)
  • KINGS AND QUEENS (2004, Steamhammer)
  • THE BALLADS III (2004, Steamhammer)
  • MYSTICA (2006, Steamhammer)
  • DIAMONDS UNLOCKED (2007, Steamhammer)
  • LIVE OVER EUROPE [DVD] (2008, Steamhammer)
  • TALES OF THE CROWN (2008, Steamhammer)
  • BEST OF (2009, Steamhammer)
  • THE CREST Tipp des Monats (2010, Steamhammer)
  • CIRCLE OF THE OATH (2012, Steamhammer)
  • INTO THE STORM (2014, Steamhammer)

  • Geschichte:
     Einen besimmten Tag wird Axel sicherlich nie vergessen. Das war Freitag der 11.11.1988, als er die Band Steeler verlässt und von nun an eine eigene härtere Linie verfolgen möchte. Der blonde Flitzefinger aus Wattenscheid schafft es bald ein illustres Völkchen von Musikern um sich zu scharen. Jörg Deisinger von Bonfire, Thomas Smuszynski von U.D.O., sein Kollege von Steeler Volker Krawczak, der Sänger (und bekannte Biervernichter) Charlie Huhn (Victory, Ted Nugent, Gary Moore), Keyboarder George Hahn und 'last but not least' Allround-Drum-Tier Jörg Michael gehören zum ersten Line-Up und haben Dank einer Solo-Option auf Axel von Manfred Schultz (dem Label-Boss von SPV), gute Karten auf vernünftige Starthilfe. Überzeugen von seinen Qualitäten muss Axel den Label-Boss nicht mehr. Das hat bereits sein 3-Track Demoband mit den Songs "Broken Heart", "Cold As Ice" und "Promised Dreams" erledigt.

    Mit dem Album WILD OBSESSION beginnt man 1989 ganz bescheiden und hat eigentlich keine weiteren Zukunftspläne in der Tasche - ein Solo-Projekt und dann Feierabend. Dass die Kritiken allerdings so gut ausfallen würden und innerhalb kurzer Zeit 20.000 Alben über die Ladentheke gehen, damit haben die Jungs wirklich nicht gerechnet.

    Ein Nachfolger muss her und 1991 steht NASTY REPUTATION in den Startlöchern zum Verkauf. Axel hat sich mittlerweile von Schluckspecht Charlie getrennt und ihn durch den U.S.-Sänger Rob Rock ersetzt. Mit Kai Raglewski steht auch ein neuer Mann am Keyboard. Leider muss Rob die Truppe schon während der anschließenden Tournee verlassen, weil er eigentlich eine Festanstellung bei Impellitteri unterschrieben hat und die es nicht gerne sehen, wenn ihr Sänger fremd geht. Kurzerhand muss Ersatz beschafft werden und Axel findet in Jeff Scott Soto einen neuen Mitstreiter. Obwohl man voll unter Druck steht und unbedingt die Setlist einproben muss, übertreibt man es mit der Lautstärke im Probenraum so arg, dass fast allabendlich die Polizei ihr Stelldichein gibt.

    Die Mühe wird jedoch belohnt und jeden Abend spielt man den Headliner Casanova voll an die Wand. Letztendlich überzeugt der Erfolg dieser Tour Jeff Soto davon, es mit Axel und seinen Jungs weiter zu versuchen.

    Beim folgenden Album ETERNAL PRISONER von 1992 staunt Axel Bauklötze, als er sieht, wie professionell ein Sänger arbeiten kann, wenn er nur will. Normalerweise waren es die Jungs gewohnt, das Charlie einen ganzen Tag für einen Song braucht. Folglich begab sich die restliche Truppe meist in den Biergarten, um die freie Zeit sinnvoll zu gestalten. Kaum die erste Halbe weggekippt, gesellt sich allerdings schon Jeff zu den Jungs, weil er alles eingesungen hatte.

    Dem eher geradlinigen und harten Album ETERNAL PRISONER folgt die erste Compilation THE BALLADS, die Axel besonders bei den weiblichen Fans an Beliebtheit hinzu gewinnen lässt.

    Mittlerweile haben sich Axel, Volker, Jeff und Michael gut aufeinander eingespielt, sodass für das nächste Album BETWEEN THE WALLS mit Julie Greaux lediglich ein neues Gesicht hinter die Keyboards kommt.

    Dort wo der Vorgänger geendet hatte, setzt BETWEEN THE WALLS die Marschrichtung fort. Mit Granaten wie "Warrior", "Talk of the Guns" oder "Cry of the Gypsy", dem orientalisch angehauchten 10-minütigen "Casbah" oder der Cover-Version "Wishing Well" wird eingeschürt und der Kessel unter Volldampf gesetzt.

    Anschließend geht's endlich mal wiederauf Tour. Die Fans waren schon so lange auf Entzug, dass sie nun die Cluns in denen Axel & Co. auftreten, regelrecht stürmen. Man hat sogar eine Überraschung im Gepäck. Extra für die Tour geschrieben wurde der Song "Fire on the Mountain" und "Mistred" ist eine knackige Deep Purple-Cover-Version. Mit welcher Power die Jungs allabendlich auf der Bühne abrocken, zeigt das Live-Album MADE IN GERMANY mit jeder Menge Mitschnitten.

    Allmählich flaut die Alternative und Grunge-Welle wieder ab und immer mehr Fans verlangen, zum Glück für Axel wieder 'richtigen Heavy Metal und Rock'.

    Das 1996er Album BLACK MOON PYRAMID bringt dann endlich den lang ersehnten Erfolg und hält sich sogar einige Wochen lang in den Media Control Charts. Das Album mit dem Pell-typischen verhaltenen Intro bringt ebenfalls üblich, den Kracher gleich im Anschluss. "Gettin' Dangerous" sorgt für die nötige Power und "Fool Fool" beweißt mit fettem Refrain Ohrwurm-Qualität. Diesmal wird Axel's Gitarrenarbeit mit kräftiger Synthie-Begleitung untermalt. Was bei "Sphinx' Revenge" vielleicht etwas zu viel Gitarrenfidelei ist, gleich "You and I" als echter Heavy Rock wieder aus. Die Mega-Ballade "Silent Angel" gibt's gleich zweimal, als Normal- und Akustik-Gitarren-Version. Highlight ist sicherlich der Titelsong "Black Moon Pyramid", der schon nach den erste paar Takten unheimlich groovt.

    Leider muss die geplante Tournee entfallen, weil Frontmann Jeff noch andere Verpflichtungen wahrnehmen muss. Soto 'verdient' mittlerweile mit Cover-Bands in Las Vegas mehr Geld, als bei Axel. Sicherlich schade, aber vorhersehbar ist dann die endgültige Trennung nach der Aufnahme des Albums MAGIC.

    Gerade als sich der erste große Erfolg stabilisiert hatte, ist man sängerlos. Schließlich stößt Axel auf den Sänger Johnny Gioeli (Killerhit, Brunette und Hardline), der genau die stimmliche Qualität mitbringt, die man gesucht hat. Ferdy Doernberg ersetzt schließlich noch Julie an den Keyboards.

    Mit diesem Line-Up wird das neue Album OCEANS OF TIME aufgenommen, das sicherlich nicht schlecht ist, aber man hat den Eindruck, Sänger und Band müssen erst noch etwas zusammenwachsen.

    Spätestens beim 2000er Album THE MASQUERADE BALL hat die Truppe dann wieder den Bogen raus. Jörg Michael zieht es zu dieser Zeit leider dauerhaft gen Norden. Er hatte bereits vorher schon öfter bei anderen Bands, wie Glenmore, Grave Digger, Headhunter, Laos, Running Wild, und Stratovarius ausgeholfen. Bei letzterer will er sich nun dauerhaft eine neue Heimat suchen. Ersetzt wird er von nun an durch den ex-Tony Macalpine-Drummer Mike Terrana, der offensichtlich auch wieder etwas frischen Wind in der stellenweise angestaubten Bude wehen lässt. Was bei OCEANS OF TIME oft zu gitarrenselbstverliebt geklungen hatte ist größtenteils überwunden und der Sound kommt gewohnt fett auf die Lauschlappen.

    Nach kurzer Verschnaufpause meldet sich die Truppe 2002 mit einem überzeugenden Brett namens SHADOW ZONE zurück. Johnny hat sich endlich voll einbringen können un überzeugt mit einem veilfältigen Spektrum von heavy Shouter bis hin zu Gänsehaut-Kitzler -Hut ab!

    Als Werbung für's aktuelle Album begibt sich die Truppe wiedermal auf Tournee. Axel engagiert dazu extra die beiden Sängerinnen Gudrun Laos (von Laos) und Katja Kutz als Background-Unterstützung. Die Jungs von Soul Doctor dürfen Axel als Support-Band begleiten. Das Album KNIGHTS LIVE gibt's im Anschluss mit jeder Menge Mitschnitten von der Tour.

    Hat man nun endlich alles erreicht und genug nach fast 15 Jahren? Ne, ne, ne, wer das glaubt, kennt Axel nicht. Schon wirkt er bei einem Solo-Album von Rob Rock mit und bringt März 2004 sein nächstes eigenes Album KINGS AND QUEENS unter die Leute. Schon im April startet eine Deutschland-Tournee als Headliner (was sonst) mit den finnischen Thunderstone und deutschen Pump als Supporter im Rucksack. Das Album schafft Platz 40 in den Charts. Im August nimmt Axel bereits wieder drei neue Songs für seine mittlerweile THE BALLADS III-Auskopplung auf.

    Nicht müde werden Axel - wir brauchen dich und deine Musik.

    Und wenn es keine eigenen Stücke sind, dann veröffentlicht man einfach ein Album mit Cover-Versionen großer namen, von U2 über Free bis Phil Collins wird auf dem 2007 erschienenen Album DIAMONDS UNLOCKED einiges geboten. Klar, das Axel allen Songs eine eigene Note aufdrückt, sodass es manchmal garnicht auffällt, dass die Songs nicht aus seiner Feder stammen.

    Für 2008 hat Axel für seine Fans einen besonderen Leckerbissen anzubieten. Auch er will seinem Publikum neben guter Musik visuelles Futter präsentieren und veröffentlicht im Februar die Live-DVD LIVE OVER EUROPE mit den Konzertaufnahmen vom Gig in Gelsenkirchen im Mai 2007. An sich ist einen DVD heutzutage nichts besonderes, gehört sie doch inzwischen zum geforderten Standard. Die Überraschung ist sicherlich DVD 2, mit offiziellen Bootlegs diverser Auftritte aus den Jahren 2004-2006.

    Das erste Lebenszeichen 2009 besteht aus dem längst überfälligen BEST OF - Anniversary Edition-Album, welches die letzten zehn Jahre der Bandgeschichte umfasst und damit trotz vieler voran gegangener Line-Up-Wechsel von der gleichen Mannschaft eingespielt wurde.

    Highlights:
     
  • 1992: Das Album ETERNAL PRISONER kommt schnörkellos und frisch daher - Heavy Rock pur
  • 1994: Mit BETWEEN THE WALLS bekommt man eine gesunde Mischung aus Hard-, Heavy Rock und Balladen.
  • 1996: BLACK MOON PYRAMID überzeugt mit dem Konzept und dichter Atmosphäre.
  • 2000: Bei THE MASQUERADE BALL lässt es Axels Truppe wieder richtig krachen. Sänger Johnny hat sich gut eingefügt.
  • 2002: SHADOW ZONE klingt fast so unverbraucht, wie die Alben der frühen 90er - dafür aber handwerklich deutlich gereifter.
  • 2004: Album KINGS AND QUEENS schafft zurecht Platz 40 in den Charts.

  • Homepage:
     
  • www.axel-rudi-pell.de 

  •  
    J.G. 07.01.2014
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    Album Wild Obsession 1989
    Wild Obsession 1989

    Album Nasty Reputation 1991
    Nasty Reputation 1991

    Album Between the Walls 1994
    Between the Walls 1994

    Album Black Moon Pyramid 1996
    Black Moon Pyramid 1996

    Album Magic 1997
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    Album The Masquerade Ball 2000
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