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Saxon
 
Saxon

Start:
 
  • 1975, Barnsley, Yorkshire, Großbritannien

  • Frühes Line-Up (1970-1974):
     
  • Steve Furth (Vocals, Gitarre)
  • Graham Oliver (Gitarre)
  • Steve "Dobby" Dawson (Bass)
  • John Walker (Drums)

  • Erstes Line-Up (ab 1975 als Saxon):
     
  • Biff Byford (Vocals)
  • Paul Quinn (Gitarre)
  • Graham Oliver (Gitarre)
  • Steve "Dobby" Dawson (Bass)
  • Pete Gill (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
  • Biff Byford (Vocals)
  • Paul Quinn (Gitarre)
  • Doug Scarratt (Gitarre)
  • Tim "Nibbs" Carter (Bass, Keyboards)
  • Nigel Glockler (Drums)

  • Wichtige Alben
     
  • SAXON (1979, Carrere)
  • WHEELS OF STEEL (1980, Carrere)
  • STRONG ARM OF THE LAW (1980, Carrere)
  • DEMIN AND LEATHER (1981, Carrere)
  • THE EAGLE HAS LANDED (1982, Carrere)
  • POWER AND THE GLORY (1983, Carrere)
  • CRUSADER (1984, Carrere)
  • INNOCENCE IS NO EXCUSE (1985, Parlophone)
  • ROCK THE NATIONS (1986, EMI)
  • DESTINY (1988, EMI)
  • ROCK'N'ROLL GYPSIES (1989, Roadrunner)
  • GREATEST HITS - LIVE (1990, Castle Com.)
  • A SOLID BALL OF ROCK (1991, Virgin)
  • FOREVER FREE (1992, Virgin)
  • DOGS OF WAR (1995, Virgin)
  • THE EAGLE HAS LANDED II (1996, Virgin)
  • UNLEASH THE BEAST (1997, Virgin)
  • METALHEAD (1999, SPV)
  • KILLING GROUND (2001, SPV)
  • LIONHEART Tipp des Monats (2004, SPV)
  • THE INNER SANCTUM (2007, SPV)
  • INTO THE LABYRINTH (2009, Steamhammer)
  • SACRIFICE (2013, EMI)

  • Geschichte:
     Begonnen hat alles bereits im Jahre 1970 mit einer Band namens Blue Condition. Sie wird von dem Gitarristen Graham Oliver und dem Bassisten Steve "Dobby" Dawson ins Leben gerufen.

    1974 benennt man die bluesorientierte Hard Rock Band um in S.O.B. nach dem Album "Tons of Sobs" der Band Free. Mittlerweile ist auch der Sänger und Gitarrist Steve Furth und Drummer John Walker mit von der Partie.

    Im folgenden Jahr versucht der Sänger Steve Furth weiter an seiner Blues-Karriere zu feilen und übersieht, dass sich S.O.B. immer mehr in Richtung Hartwurst-Szene entfernt hat. Zur gleichen Zeit ist auch eine andere Band namens Coast auf diesem Gebiet aktiv. Beide Bands strampeln irgendwie auf der Stelle, ohne wirklich erfolgreich zu sein. So kommt es, dass man vorschlägt, den Bassisten Biff Byford von Coast bei S.O.B. aufzunehmen. Zeitgleich wechselt auch Gitarrist Paul Quinn die Lager.

    Mit dieser Besetzung tingelt die Truppe zunächst von Gig zu Gig, bis es Drummer John Walker zu stressig wird. Er verlässt die Band und wird von Dave Cowell ersetzt. Auch dieser hält sich jedoch nur einige Wochen hinter der Schießbude, bis er schließlich durch den Bandgründer der Glitter Band Pete Gill dauerhaft abgelöst wird.

    Nun ist S.O.B. (Son of a Bitch) zunächst komplett. Die Band aus der englischen Grafschaft Yorkshire, bestehend aus Biff Byford (Vocals), Paul Quinn und Graham Oliver (Gitarren), Steve "Dobby" Dawson (Bass) und Pete Gill (Drums) benennen sich 1975 schließlich um in Saxon, um eine Verwechslung mit einer gleichnamigen französischen Punk-Band auszuschließen.

    1979 bietet die französische Plattenfirma Carrere Saxon einen Plattenvertrag an und trotz miserabel produziertem Debüt-Album SAXON schaffen es die Jungs im Zuge der NWoBHM bekannt zu werden.

    1980 geht es dann deutlich aufwärts. Es erscheinen die zwei hammerharten Alben WHEELS OF STEEL und STRONG ARM OF THE LAW für die Pete Hinton die Produktion übernahm. Noch heute gelten beide Alben zusammen mit dem 1982 erschienen Live-Album THE EAGLE HAS LANDED als Hard Rock-Klassiker schlechthin.

    Zu diesem Zeitpunkt ist Drummer Pete Gill, der später bei Motörhead trommeln wird, bereits durch Nigel Glockler ersetzt worden. Mit dem neuen Drummer nimmt die Band das ausgezeichnete Album POWER AND THE GLORY auf, und erweitert so nebenbei ihr musikalisches Spektrum mit einer interessanten Portion an mystischem Flair.

    Das nächste Langeisen CRUSADER von 1984 beinhaltet erneut eine große Anzahl von Metal-Klassikern und festigt die Position der Band. Auch in den U.S.A. wird man langsam auf die Jungs aus Yorkshire aufmerksam und größere Erfolge zeichnen sich ab.

    Wahrscheinlich ist dies der Grund, weswegen die nächste Scheibe INNOCENCE IS NO EXCUSE etwas weichgespülter und radiotauglicher ausfällt, als gewohnt. Dennoch sind auch diesmal wieder einige klasse Songs wie "Broken Heroes" im Gepäck.

    Unter enormem Erfolgs- und Zeitdruck werden Saxon wenig später schon wieder ins Studio geschickt. Innerhalb weniger Wochen soll die Truppe das Album ROCK THE NATIONS einspielen. Kaum verwunderlich, dass sich diese Turbolösung fast zwangsläufig nicht als Saxon-Meilenstein herausstellt. Auch die einfühlsame Ballade "Northern Lady" oder der witzige Gastauftritt von Elton John bei dem Song "Party til you puke" können das Album nicht schönreden.

    Kurz darauf wird Bassist Steve Dawson durch den Kollegen Paul Johnson ersetzt. Und mit Nigel Durham tritt auch ein neuer Schlagzeuger an die Stelle von Nigel Glockler.

    1988 kommt das Album DESTINY auf den Markt. Es klingt für Saxon-Verhältnisse ziemlich kommerziell und erweist sich nicht gerade als Verkaufsschlager. Da es während der Produktionsphase jedoch Unsummen verschlungen hatte, entschließt sich der Label EMI, den Jungs den Rücken zu kehren.

    Nicht genug, verlassen daraufhin Paul Johnson und Nigel Durham die Truppe um Biff & Co.. Zusätzlich setzen Alkoholprobleme einiger Bandmitglieder so zu, dass es tüchtig rumort. Doch man schafft quasi im letzten Moment die Notbremse zu ziehen, reißt sich am Riemen und bekommt schließlich die Sache wieder in den Griff. Nicht zuletzt die Rückkehr von Nigel Glockler 1989 und eine energisch auftretende Neuverpflichtung namens Nibbs Carter am Bass, geben der Truppe neuen Auftrieb und den Mut weiterzumachen.

    Mit dem in Budapest aufgenommenen Live-Album ROCK'N'ROLL GYPSIES, welches Ende 1989 erscheint, erringt man immerhin einen Achtungserfolg.

    Besonders die deutschen Fans halten Saxon die Treue. Als sich die Band 1990 nach langer Abstinenz wieder in Deutschland blicken lässt, sind Biff & Co. regelrecht überwältigt vom Anblick der vollen Konzertsäle. Das im gleichen Jahr produzierte Live-Album ist weniger für die Fans, als vielmehr für die Bands selbst ein Problem - sie können sich mit dem Album einfach nicht anfreunden.

    Mit einem wahren Paukenschlag läuten Saxon das Jahr 1991 ein. Ihr neues Album A SOLID BALL OF ROCK zeigt die Briten in absoluter Höchstform. Das Erfolgsrezept ist dabei ziemlich einfach: möglichst sein eigenes Ding durchziehen, ohne sich von irgendwelchen Trends zu sehr beeinflussen zu lassen.

    Ein Jahr später kommt FOREVER FREE auf den Markt - nicht mehr so hart wie der Vorgänger, aber qualitativ immer noch überzeugend. Und danach wird es plötzlich sehr still um Saxon, dass manche Fans schon befürchten, die Truppe hätte sich auf ihr Altenteil zurückgezogen.

    Erst 1995 melden sich die NWoBHM-Workaholics wieder zurück. Das neue Album trägt den Titel DOGS OF WAR und wird ungerechterweise zu schlecht bewertet. Wenn auch das Album nicht so ankommt, wie gewünscht, können Saxon jedoch live voll punkten. Jeden Abend schaffen sie es, gut besuchte Hallen zweieinhalb Stunden lang zum Überkochen zu bringen.
    Auf dieser Tournee trennt man sich nach einem häftigen Streit von dem Gitarristen Graham Oliver. Seinen Platz übernimmt von nun an Doug Scaratt.

    Das nächste Live-Album THE EAGLE HAS LANDED II wird 1996 unter die Leute gebracht, bevor man sich 1997 erneut ins Studio begibt und ein Langeisen mit dem Titel UNLEASH THE BEAST einzuspielen. Mit einer Vielzahl guter Songs kann Saxon an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen. Nicht zuletzt ist es der neue Gitarrist Doug, der frischen Wind in die Bude gebracht hat. Es folgen eine Reihe von Auftritten auf diversen Sommer-Festivals, wo Saxon beweisen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

    Als schließlich 1999 das Album METALHEAD erscheint, verschlägt es manch einem die Sprache. Noch nie zuvor klang die Truppe um Biff so kompromisslos metallisch und spielfreudig.

    Für das nächste Album KILLING GROUND von 2001 angeln sich die Band mit Produzent Nikolo Kotzev (u.a. Brazon Abbot, Nostradameus) und Obermischmeister Hermann Frank (Accept) wahre Profis. Als Promotion hat man sich eine richtige Monster-Tour ausgedacht: "Ibiza Bike Week" im September, Großbritannien im Oktober, Deutschland im November und als Support für Judas Priest an der London Brixton Academy im Dezember. Bei einem Konzert am 13.11.2001 in Nürnberg, stellen Saxon einen Rekord auf. Nach dem regulären zweistündigen Programm sind die Fans so begeistert, dass sie Saxon zu sieben Zugaben mit insgesamt 15 Songs animieren können. Nach dreieinhalb Stunden sind Zuschauer und Band fix und fertig. Und ich war dabei! (Anm. d. Aut.) Die Security im 'Graben' hatte übrigens schon nach der dritten Zugabe aufgegeben.

    Zu Beginn des nächsten Jahres stehen die U.S.A. auf dem Programm. Erste Station ist das Metal Meltdown Festival im Asbury Park in New Jersey. Zurück in Europa zeigt man sich Mitte des Jahres auf dem belgischen "Grasspop Metal Meeting" im Juli und im August in Moskau.

    In der Vergangenheit gab es immer wieder Streit um den tatsächlichen legalen Besitzer des Namens Saxon. Im Februar 2003 ist es dann endlich so weit und der High Court in London entscheidet zu Gunsten von Biff Byford. Im Sommer des gleichen Jahres schaffen Saxon eine kleine Sensation, als sie an einem Tag auf zwei Konzerten in verschiedenen Ländern auftreten. Um 17:00 Uhr spielen sie auf dem italienischen "Gods of Metal-Festival" und um 22:00 Uhr auf dem deutschen "Rock Hard-Event" in Dortmund - Flugzeuge machen es möglich.

    Für 2004 steht eine Veränderung des Line-Up ins Haus. Als neuen Drummer holt man sich Jeff Singer in die Band, der allerdings schon im April durch Jörg Michael abgelöst wird. Mit dieser Besetzung wird das Album LIONHEART eingespielt. Es ist ein wahres Highlight. Noch nie spielten Saxon so variantenreich und handwerklich ausgereift, wie auf dieser Scheibe. Saxon erinnern mittlerweile an einen guten Wein, der auch an Qualität gewinnt, je älter er wird.

    Pünktlich zum 25-Jährigen Bandjubiläum starten Saxon im September 2004 ihre Tournee, diesmal durch Skandinavien. Es soll die längste und erfolgreichste ihrer Karriere werden.

    Im April 2005 wollte die Band eigentlich wieder durch Deutschland touren, jedoch ereilt eine Schreckensmeldung Bandmitglieder und Fans. Als Biffs Haus in der Normandie bis auf die Grundmauern abbrennt und er sich und die Familie in letzter Sekunde retten kann, ist das verständlicherweise das Aus für einige geplante Gigs.

    Im Herbst 2005 kehrt der ehemalige Drummer Nigel Glockler wieder zurück und ersetzt Jörg Michael.

    Das 2007er Album THE INNER SANCTUM spiegelt vieles der zurückliegenden Tour wieder und fällt deutlich düsterer und härter aus, als der Vorgänger LIONHEART.

    Nach den üblichen Touren quer durch Europa begeben sich die Briten 2008 wieder ins Studio um an einem neuen Album zu arbeiten. Unter der Regie von Charlie Bauerfeind im Krefelder "Twilight Hall" soll INTO THE LABYRINTH den gewohnt hohen Qualitätsstandard bieten. Das Limited Edition Digipack wird mit einer 70-minütigen Bonus-DVD ausgestattet auf der neben einer Tour-Doku und dem Videoclip zu "Live to Rock" auch Biff als König Arthur in "Parzival" zu sehen ist.

    Im Herbst 2008 begeben sich Saxon auf eine kleine Tour mit Motörhead, anschließend im November/Dezember werden sie von Danko Jones Durch Großbritannien und Deutschland begleitet.

    Das Album INTO THE LABYRINTH erscheint Anfang Januar 2009 und die Welttournee ist schon geplant.

    Highlights:
     
  • 1980: Das Album WHEELS OF STEEL hat jede Menge Klassiker zu bieten
  • 1980: Ebenfalls geniale Klassiker bietet das Album STRONG ARM OF THE LAW
  • 1991: Auf dem Album A SOLID BALL OF ROCK jagt ein Hit den nächsten
  • 1999: Kompromisslos metallisch glänzt das Album METALHEAD
  • 2004: Ein wahres Highlight ist das Album LIONHEART

  • Homepage:
     
  • www.saxon747.com 

  •  
    J.G. 04.04.2013
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    Band Saxon 2001
    Saxon 2001

    Band Saxon 2008
    Saxon 2008
     
     

    Covers
     
    Album Wheels of Steel
    Wheels of Steel 1980

    Album Strong Arm of the Law
    Strong Arm of the Law 1980

    Album Crusader
    Crusader 1984

    Album Solid Ball of Rock
    Solid Ball of Rock 1991

    Album Dogs of War 1995
    Dogs of War 1995

    Album Unleash the Beast 1997
    Unleash the Beast 1997

    Album Metalhead
    Metalhead 1999

    Album Killing Ground
    Killing Ground 2001

    Album Lionheart
    Lionheart 2004

    Album The inner Sanctum 2007
    The inner Sanctum 2007

    Album Into the Labyrinth 2009
    Into the Labyrinth 2009
     
     

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