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Interview: Blind Guardian
 
Hansi KürschBlind Guardian-Mania überall !!! Mit ihrem achten Werk A TWIST IN THE MYTH haben sich die Krefelder Metalheads erneut in die Herzen unzähliger Fans gespielt. Grund genug also, mit dem Sänger Hansi Kürsch zu sprechen. Dabei stellte sich der Frontmann als sehr sympathischer Zeitgenosse heraus, der in über 35 Minuten Gesprächszeit leicht von der Leber weg erzählte. Ob es nun zu A NIGHT AT THE OPERA, die Beziehung zur Pagan-Metal-Szene oder um die wichtigsten Details zum neuen Album ging, er gab immer umfassend Auskunft. Das Interview wurde ursprünglich für den Schweizer Alternativ-Radio-Sender Kanal K gemacht (www.kanalk.ch). Da man beim Radio aber neben dem Gespräch noch Musik senden sollte, ist es unmöglich, ein solches Gespräch in voller Länge zu spielen. Was schade ist, denn das gesamte Interview war sehr interessant. Darum kommt ihr hier exklusiv in den Genuss desselben.

Datum:
 R.W., 08.09.2006

Roger fragte Hansi Kürsch...
 Hallo Hansi. Wohin soll euch euer neues Album bringen?

Hansi Kürsch: Das ist natürlich eine gute Frage direkt für den Anfang. Wir sind auf dem richtigen Weg. Wohin soll es uns bringen? Es soll uns zu einem musikalischen Level bringen, welches vergleichbar ist mit dem von NIGHTFALL IN MIDDLE-EARTH - in ferner Zukunft. Wir sehen die Phase ab A NIGHT AT THE OPERA als musikalischen Neuanfang oder als Neuanfang für eine andere stilistische Ausrichtung an. In der Tradition oder Linie steht dann auch A TWIST IN THE MYTH. Also als einen Schritt zum perfekten Album in dieser Richtung. Ich glaube, wir sind jetzt schon wesentlich konkreter bei der Fertigstellung dieses Albums im Vergleich zu A NIGHT AT THE OPERA.


Heißt dass, das A NIGHT AT THE OPERA für euch eher ein Experiment war?

Ja, das war ein notwendiges Experiment. Das ist ganz richtig. Um von NIGHTFALL IN MIDDLE-EARTH wegzukommen. NIGHTFALL IN MIDDLE-EARTH hat das, was wir bis dahin gemacht haben, sehr schön definiert und im Grunde das, was wir gemacht haben, genau auf jenes Level gebracht, welches wir uns vorgestellt hatten. Das haben wir dann mit dem Song "And Then There Was Silence" von A NIGHT AT THE OPERA noch ein bisschen weitergesponnen, obwohl auch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Nur die Luft wird enger. Danach haben wir uns weitgehend neuen Feldern gewidmet und versucht, neue Elemente in die Musik einfließen zu lassen. Wir haben den ganzen musikalischen Aproge umgestellt. Und ich denke, das ist auf A TWIST IN THE MYTH auch der Fall, nur haben wir da die ganzen Sachen schon wesentlich konkreter angepackt und haben es auch besser verstanden, in diese neue Richtung das alte reinzupacken. Und das ist, glaube ich, das große Kunststück der Platte.


Da bin ich deiner Meinung. Mit A NIGHT AT THE OPERA habe ich bis heute zum Teil Mühe, während mir A TWIST IN THE MYTH schon beim ersten Hören irgendwie im Ohr hängen geblieben ist. Woran liegt das?

Schön. Ja erstmal, das ist immer schön, wenn Leute das registrieren. Unser Gefühl ist ein ähnliches und wenn man von musikalischen Konzepten sprechen will oder von Vorabsprachen in der frühen Songwritingphase, dann wäre das so ein Ding gewesen, welches wir uns schon als Ziel gesetzt hätten. Also diese Manko von A NIGHT AT THE OPERA auszugleichen. Wir selbst empfinden das auch so und zum Glück viele Leute, die A TWIST IN THE MYTH gehört haben auch. Es gibt natürlich einige, für die das immer noch zu komplex ist. Ich glaube das liegt daran, dass es wieder zugänglicher geworden ist und wir ein wenig von dieser Vielschichtigkeit weggenommen haben. Auf A TWIST IN THE MYTH sind eigentlich durchgehend sehr starke Songs vorhanden, die aber ein bisschen zugekleistert worden sind. Und wir haben der Dynamik nur wenig freien Lauf gelassen. Ganz im Gegenteil. Wir haben alles auf den höchsten Pick (Gipfel, Genauigkeit) produziert. Das heißt, da ist immer die gleiche Intensität. Und das ist zum Hören zu anstrengend, glaube ich. Deshalb gibt es Leute, die mit A NIGHT AT THE OPERA Probleme haben. Wir haben das jetzt versucht dadurch auszugleichen, dass wir den Leadgesang, also den klassischen Leadgesang wenn man so will, wieder etwas mehr in den Vordergrund gestellt haben und somit alle anderen Sachen in der Prioritätenliste ein bisschen nach hinten geschoben haben. Was natürlich nicht heißt, dass A TWIST IN THE MYTH nicht ein ebenso komplexes Album ist.


Für mich seid ihr mit A NIGHT AT THE OPERA an eine Grenze gestoßen, so im Stil von "mehr Bombast geht nicht mehr". Du hast jetzt gesagt, dass dieses Album ein Experimentierfeld war. Ein Neuanfang. Wenn ich's mir anhöre, seit ihr damals schon an ein Extrem gegangen und habt jetzt wieder ein bisschen zurückgekrebst.

Ja, das könnte man so sagen. Das ist in Bezug auf den Bombast richtig. Wir sind aber, was so neue Soundcollagen und moderne Elemente angeht, eigentlich noch einen Schritt weiter gegangen als auf A NIGHT AT THE OPERA. Wie gesagt, für mich ist diese Balance schon fast ein Spagat.


Für mich war es dann auch eher wie ein Schritt zurück, um danach wieder in eine andere Richtung zu gehen.

Ja? Das habe ich jetzt nicht so empfunden. Ich finde jetzt nicht unbedingt, dass wir einen Schritt zurückgegangen sind. Aber wir haben sicherlich, zumindest ein bisschen, von dem, was da in Sachen Bombast geliefert wurde, etwas zurückgenommen. Einen Schritt zurück würde für mich dann heißen, dass wir doch das Album (A NIGHT AT THE OPERA) ignoriert hätten bei den neuen Songs, und das ist nicht der Fall. Ich kann schon viele Elemente hören, die erstmalig auf A NIGHT AT THE OPERA aufgetaucht sind. Deswegen ist es für mich mehr ein Schritt in die eine Richtung.


Für mich grundsätzlich auch. Ich habe es mehr so empfunden als ein Schritt zurück und dann zwei in eine andere Richtung, aber nach vorne…

Ja, schlussendlich, wenn ich darüber nachdenke… also wenn ich von einem Spagat spreche, ist das im Grunde ja nichts anderes… (lacht). Wir bewegen uns tendenziell in beide Richtungen und versuchen - das Unmögliche wahr zumachen... (lacht) und da was zu vereinen, was eigentlich auseinander driftet.


Etwas anderes, das auffällt ist, dass ihr fast schon wieder einen "Bard's Song" drauf habt. Andere Sachen gehen in die Richtung von IMAGINATION FROM THE OTHER SIDE. Habt ihr diese Elemente auch bewusst wieder rein gebracht?

öhm… das ist eine gute Frage. Ganz bewußt läuft fast nichts ab, zumindest in der frühen Songwritingphase. Aber natürlich, wenn du dann mal ein Setup hast, dann fängst du an zu definieren und kannst die ein oder andere Sache mal in die ein- oder andere Richtung bugsieren. Wir wollten zum Beispiel ganz zum Schluss noch einen Powermetal-Song haben. Das ist dann "This Will Never End" geworden und der erinnert jetzt eigentlich nur von der Rohheit an die IMAGINATION FROM THE OTHERSIDE, hat aber durchaus ein bisschen was davon. Bei "Skalds & Shadows" haben wir einfach das Bedürfnis verspürt, eine akustische Ballade zu machen. Dafür bin häufig ich zuständig. Und das ist anscheinend die Art, wie ich mich ausdrücke, wenn ich die Weisung bekomme, eine akustische Nummer zu schreiben. (lacht) Und es entspricht anscheinend meiner "personality" und der Song geht tatsächlich in eine ähnliche Richtung wie "A Past And A Future Secret" oder "The Bard's Song". Das ist natürlich ein schöner Effekt, aber wenn sie in eine andere Richtung gegangen wäre, wären wir auch nicht unglücklich gewesen. Es ist also ein gewollter Unfall, wenn man so will (lacht).


Das Albumcover steht ja auch eher in der Tradition eurer früheren Alben. Kann man dies auch als Statement sehen?

In gewisser Weise schon. Ich habe dem Künstler mit auf den Weg gegeben, wie ich die Platte empfinde und in welche Richtung die Texte gingen. Vieles basiert wirklich auf dem Titel A TWIST IN THE MYTH. Und ich glaube, der Künstler hat sich das zu Herzen genommen. Der ist natürlich auch ein Blind Guardian-Fan, auch in Bezug auf die Cover. Er findet die Andreas Marshall-Sachen sehr schön und hat deshalb ein Motiv gewählt, welches sehr eng daran angelehnt ist. Was ich aber begrüßenswert fand, weil er auf der anderen Seite vollkommen andere, modernere Stilistiken benutzte. Er ist nicht so sehr aufs Malen fixiert, sondern mehr so auf den Computer und dann eben auf Photoshop-Bearbeitungen. Er arbeitet sehr stark mit… wie sagt man?... mit realen Effekten. Und da fand ich dann auch wieder den Balanceakt zwischen den alten, vordergründig schon fast Einen-Schritt-Zurück-Elementen und diesen modernen sehr interessant, wie auch die Art und Weise, wie sie umgesetzt wurden. So ähnlich ist es auch bei den Texten, um da kurz einzuhängen. Du hast relativ häufig eine lyrische oder literarische Vorgabe, die dann aber von der Herangehensweise und auch vom Aufgang, also vom Storyplot her, zum Teil in eine etwas andere Richtung abweicht, als man erwartet.


Aber ein Konzept-Album ist es nicht geworden?

Nein. Es gibt, wieder einmal, lose Vernetzungen. Das bestimmt dann quasi der Zufall, dass eins zum anderen führt und nichts so ist, wie es zu sein scheint. Wir haben jetzt zum Beispiel mit "This Will Never End" eine Nummer, die vom den französischen Illustratoren Gustav Doré handelt, beziehungsweise über eine durch ihn inspirierte Geschichte, nämlich "Wilde Reise durch die Nacht", geschrieben von Walter Moers. In der Geschichte geht's um eine Begegnung des Gevatter Todes mit Gustav Doré. Was ich dann aufgenommen habe, um einen Song über den Gevater Tod zu schreiben, der sich Gedanken über den Sinn des Lebens macht. Was dann dazu führte, dass ich mich irgendwann wieder mit Doré beschäftigt habe, was wiederum dann zu "Dante's Inferno" geführt hat, und dann zu dem Song "Lionheart", wo es um Odysseus geht. In "Dante's Inferno" ist Odysseus dazu verdammt, in der Hölle zu schmoren. Sprich mit anderen Worten, er kommt nicht zurück aus dem Hades, wie's in Homers (alter griechischer Dichter) Geschichte eigentlich vorgesehen ist. Und so führt eins zum anderen. Es ist dann doch irgendwie vernetzt. Zum Beispiel mit "Otherland", einer Tad Williams Story, einer Fantasy-Story, die eigentlich gar nichts mit Odysseus zu tun hat. Erstmal. Aber irgendwann spielt Odysseus da auch eine Rolle. Nicht in unserer Nummer, aber in der Story generell. Also man sieht schon, die Sachen sind, bewusst oder unbewusst, alle miteinander verknüpft.


Aber über eigene Erfahrungen schreibst du keine Texte? Also über Sachen, die du selber erlebt hast?

Ja, also die sind eingewoben. Das ist dann immer so eine Stilistik, die ich mir erarbeitet habe, die ich zwar nie zum vordergründigen Thema mache, aber so einflechte, dass sie immer ansatzweise durchscheint. Klar, wenn ich über den Sinn des Lebens nachdenke und den Tod vorschiebe, geht's mit Sicherheit auch um Gedanken, die mir durch den Kopf gegangen sind. Und mich zumindest philosophisch beschäftigt haben. Dann ist da eine Nummer wie "The New Order" zum Beispiel, da geht's um die Notwendigkeit der Veränderung, wenn man's jetzt ganz an der Oberfläche betrachtet. Und das ist zum einen durch eine Vater-Sohn-Situation dargestellt, und zum anderen auch anhand der Zeiten.


Wann entstehen die Texte? Zu einem bestimmten Zeitpunkt, also wenn ihr am Albumschreiben seid, oder ständig, über die ganze Zeit hinweg?

Die Ideen sammle ich über die ganze Zeit hinweg. Teilweise begebe ich mich dann schon zur ein- oder anderen Textzeile. Zuerst steht bei uns immer die Musik und mit der Musik alle Gesänge. Die Gesänge sind Freestyle, geben jedoch zum Teil schon die thematische Richtung vor. Wenn ich schon in eine bestimmte Richtung beeinflusst worden bin, dann versuche ich das logischerweise schon in meine ersten Arbeiten einzubauen. Damit ich dann also Fragmente habe, die übernommen werden können und zum Teil auch übernommen werden. Der Feinschliff passiert im Studio. Dieses Mal war es sogar so, dass ich auch hier dort sehr viel im Freestyle-Bereich gemacht habe. So, dass ich einen, ich weiß jetzt nicht genau, zum Beispiel 6, 7-seitigen Text verfasst habe, der auch rhythmisch zu den einzelnen Teilen gepasst hat. Das Ganze habe ich aber auch davon abhängig gemacht, wie sich die Produktion und der einzelne Song entwickelte. Man muss sich das so vorstellen, dass ich immer so eine Art Brainstorming mache, in wenn du so willst multifunktionaler Versform. Das heißt, man kann durchaus die ein- oder andere Zeile an einer anderen Stelle einsetzen und der Gehalt bleibt trotzdem erhalten und es steht alles im Kontext.


Wie beeinflussen dich Texte? Also kann es sein, dass wenn du an einem Text arbeitest, du auf einmal anders zu denken beginnst?

Ja. Aber ich denke, man muss das Gesamtkonzept wieder ein bisschen nach vorne stellen. Das ist eigentlich ein fortwährender Prozess, der wirklich mit der ersten Note, die du komponierst, mit der ersten Gesangsphrasierung, mit welcher du ein Stück zu deinem eigenen machst, entsteht und das ist natürlich bei den Texten vielleicht an Persönlichem gerade am Stärksten. Und gerade wenn du eine Nummer wie "The New Order" nimmst, da wirst du schon mit dir selbst konfrontiert und musst dir ganz konkrete Gedanken über deine Sichtweisen machen. Und das hat, denke ich, schon auch eine Auswirkung auf die Art, wie du auf verschiedene Sachen eingehst. Mir ist jetzt speziell bei diesem Album aufgefallen, wie viele Gedankengänge sich in 14, 15 Jahren nicht so extrem verändert haben. Also manchmal komme ich mit irgendeinem Denkanstoß, der mir grundlegend neu erscheint um dann festzustellen, dass ich denselben vor 15 Jahren schon in einer anderen Art umschrieben habe. (lacht) Und da geht's dann wirklich um persönliche Sachen und nicht um Tolkien oder irgendwas was aus der Literatur stammt, sondern wirklich um ureigene Gedankengänge.


Das ist dann kein "Valhalla", welches du nochmals schreibst?

Nein, ich meine da z.B. den "The Bard's Song". Den habe ich damals eher als im Studio entstandener Text gesehen. Die Idee mit dem Barden und der SOMEWHERE FAR BEYOND-Geschichte war super. Der Text zu "The Bards Song" ging halbwegs gut von der Hand, aber nicht perfekt. Und ich habe immer so gedacht, naja, da sind schon ein paar Sachen drin, die du anders machen würdest. Das Setup ist komisch, welches du da benutzt hast. Da ich da diese Barden-Geschichte erzähle und ganz zum Schluss dann auf den "Kleinen Hobbit" eingehe. Um festzustellen, dass in "Skalds & Shadows" des neuen Albums, wo ich mich dann mit den nordischen Barden beschäftigt habe, also mit den nordischen Minnesängern, den Skaiden, eine vollkommen ähnliche Stilistik und Thematik gewählt habe ohne mir dessen bewußt zu sein. Und die Sichtweisen sind sehr, sehr ähnlich. (lacht) Beim "The Bard's Song"" waren die rein fiktiv, da ging's um diese fiktiven Barden, die, wenn du so willst, Chroniken erstellen wollten, und da auch nicht so richtig zwischen Realität und Fantasie unterscheiden wollten und vielleicht gar nicht unterscheiden konnten. Oder vielleicht umgekehrt, also sie konnten nicht unterscheiden und wollten auch nicht. Ja und dieses mal war es, wenn du so willst, ein bisschen bewußter. Es war stärker recherchiert. Ich habe mich viel mit der nordischen Mythologie und den Skaiden auseinander gesetzt und mir auch den ein oder anderen Hinweis aufgeschrieben, um dann zu diversen, praktisch historischen Schlüssen zu kommen, die nicht viel anders waren als die fiktiven, die ich mir 15 Jahre zuvor aus den Fingern gesogen hatte. Und ja, da sieht man schon, dass da einiges drin ist, also wahrscheinlich so urmenschliche Gedankengänge oder zumindest einen Typus, dem ich entspreche und das ist dann schon wichtig.


Eine etwas andere Frage: Ich habe euch am Earthshaker-Festival gesehen, wo ihr nach dem Saxon-Konzert kurz auf die Bühne gekommen seid und drei von euren neuen Songs über die Bühnenlautsprecher laufen gelassen habt. Wie waren die Reaktionen? Habt ihr diese dort direkt mitbekommen?

Nein. Ich habe natürlich mit ein paar Fans gesprochen, aber die sind zu nett, die würden natürlich nie sagen, dass es ihnen nicht gefällt. (lacht) Ich würde jetzt aber mal sagen, dass Blind Guardian eher eine langfristige Sache sind, bei der man die Alben ein zweites oder drittes Mal hören sollte, um dann eventuell mal ein vorläufiges Statement abliefern zu können. Auch wenn der ein oder andere vielleicht in der Lage ist, für sich nach dem ersten (Durch)Hören zu ordnen, ob es für ihn eingängig ist. Also ich denke mal, dass es den Leuten gefallen wird. Am Earthshaker war es laut und hat gut geknallt, was will man mehr? Es wäre vielleicht schöner gewesen, wenn wir's selber gespielt hätten, aber das geht natürlich nicht unbedingt. Also für uns wär's technisch sehr schwer umsetzbar gewesen. Die Anfrage kam natürlich und es wäre auch schön gewesen. Aber ich weiß nicht; um 23.00 Uhr für drei Nummern auf die Bühne zu gehen… und es sind trotz allem nicht gerade einfache Nummern, daher hielt ich es für sehr riskant.


Aber erstaunlich war ja die Reaktion, als du und die Band auf die Bühne gekommen sind. Da war eine riesige Euphorie!

Ja. Das fand ich echt… wie soll man sagen… erfreulich, dass man nur mit der Appereance (Anwesenheit) so eine Resonanz hervorrufen kann. Ich glaube wirklich, dass wir sehr treue Fans haben, die auch weit gestreut sind und uns, egal wie lange wir jetzt für eine Produktion brauchen, nicht vergessen, das tun die nicht. Und sie wissen auch, dass wir sowohl musikalisch wie auch ihnen gegenüber treu sind und deshalb sind sie uns wahrscheinlich auch so treu. Es ist schon… herzergreifend.


Zu Thomen Stauch: Ich denke, zu ihm hast du in letzter Zeit viele Fragen beantwortet. Welche…

: (lacht) Es hält sich ja immer so in Grenzen. Man schneidet natürlich die Thematik so ein bisschen an. Man hat natürlich nicht unbedingt ein Interesse daran, da jetzt irgendwas breit zu treten. Da gibt's auch nichts breit zu treten. Deswegen ist es wahrscheinlich auch etwas unspektakulär. (lacht)


Ich frage jetzt trotzdem: Welche Rolle spielte sein Austritt beim neuen Album? Sein Savage Circus-Projekt klingt ja stark nach Blind Guardian. Hat euch das auch wieder irgendwie beeinflußt?

Nein. Das Projekt stand ja schon zur Debatte als Thomen noch bei Blind Guardian spielte. Und es war, soweit ich informiert bin, auch weitgehend fertig gestellt, als Thomen bei uns ausstieg. Beziehungsweise die Songs standen schon. Das war auch nicht das Problem. Ich habe logischerweise zumindest in zwei Nummern reingehört und fand sie okay. Aber es ist für mich nicht die Erfindung von Musik und auch nicht die Erfindung von Blind Guardian. Und deshalb hatte es, ehrlich gesagt, auch keinen Einfluss.


Im Vorfeld dieses Interviews habe ich noch diverse Leute gefragt, was sie denn von dir wissen wollten. Jemand meinte zu Savage Circus, dass es sich dabei vielleicht um unveröffentlichtes Blind Guardian-Material handle. Stimmt das?

Nein, das ist missverstanden worden. Irgendwann gab es da mal diverse Diskussionen und Statements von Thomen, aus welchen die Leute geschlussfolgert haben, dass es sich um Material gehandelt habe, welches Thomen uns schon angeboten hatte. Ich weiß gar nicht, wie stark da Thomen ins Songwriting involviert gewesen ist. Will ich auch gar nicht wissen. Ist überhaupt nicht meine Sache. Das Material ist uns nicht angeboten worden und die beiden Nummern, die ich gehört habe (ich kann nur über diese beide Nummern sprechen), wären höchstwahrscheinlich auch nicht auf einem Blind Guardian Album gelandet.


Nochmals ein ganz anderes Thema: Ein Hauptmerkmal von Blind Guardian sind die mittelalterlichen Begleitmelodien, die aber oftmals von der E-Gitarre gespielt werden. Mittlerweile gibt es mit Korpiklaani, Finntroll, Cruchian und anderen eine Pagan-Metal-Szene (die nennt sich meines Wissens so), die ebenfalls auf solche Melodien zurückgreifen. Seht ihr euch selber als Teil dieser Pagan-Szene?

Nein. Ich glaube auch, diese Bands werden uns nicht unbedingt als Teil dieser Szene nennen. Weil ich denke, dass dann auch dazu gehört, dass man sich mit den Elementen ein bisschen stärker beschäftigt und vielleicht einen Tick authentischer ist. Was wir machen ist eigentlich alles so "frei Schnauze" (nach eigenem Gefühl, ohne Rücksicht). Wir spielen mit den Elementen, die uns interessant erscheinen. Und da ist es dann ganz egal, aus welchem Kulturkreis, aus welcher Stilrichtung die Sachen kommen. Wir sind perfekt im Assimilieren (fremde Elemente nehmen und sie so im eigenen Sound integrieren, dass sie zu damit verschmelzen und etwas neues entsteht) wenn man so will und sind von daher, was die Elemente betrifft, nicht unbedingt authentisch, aber in der Art, wie wir Musik kreieren, sehr.


Bedeutet das, dass es für euch auch kein Thema ist, mal in einer anderen oder in einer alten Sprache anstelle von Englisch zu singen?

Oh…. Das ist eine gute Frage. (überlegt) Es wäre reizvoll, würde aber viel Hingabe verlangen für einen einmaligen Effekt. Es ist schwer zu sagen. Das ist echt ein schwieriges Thema, weil sobald man sich auf ein solches Experiment einlässt, muss man sehr, sehr genau und konkret sein. Und die Leute, die sich dann damit genau beschäftigen, sind in der Regel sehr pickig. Dann sind wir doch eher etwas wager in der Gestaltung. (lacht) Und nehmen da aber dann auch nicht den Anspruch, da irgendwelchen originalen Kriterien entsprechen zu müssen. Ich weiß, dass wenn wir die Tolkien-Sachen machen, gerade NIGHTFALL IN MIDDLEEARTH, welches eigentlich sehr gut geworden ist, auch von der textlichen Umsetzung her, es dann trotzdem solche Leute gibt, die es vollkommen verkehrt finden und genervt sind, weil sie der Meinung sind, dass wir nicht "true" genug waren. Wir wären nicht nahe genug dran und zu laienhaft, etc. … und von daher weiß ich, dass jedes dieser Experimente schnell nach hinten losgehen kann und du eigentlich nur eine Chance hast, wenn du dich voll und ganz auf die Sache einlässt. Nur dann kannst du richtig gut sein und da gibt's ja auch Bands, die das machen. Und bei uns ist es eben viel weiter gesponnen und das soll auch so bleiben.


Aber die, die dann motzen, sind doch eher die Minderheit? Also nicht so der große Masse, von denen ihr finanziell durch die CD-Verkäufe und Konzert-Besuche abhängig seid?

Ja, es ist schon eine Minderheit. Aber es ist meistens so, dass die, die was zu kritisieren haben, immer laut sind. Das ist eigentlich eine Erfahrung, die wir bei jedem Album gemacht haben. Meistens ist es substanzlos. Aber klar, es gibt natürlich immer Ansätze wo man sagen muss, da hätte man's natürlich noch besser machen können. Aber dafür ist man, auch ein Mensch und dazu noch zu sehr Fan, um alles perfekt immer 100%ig unter Kontrolle zu haben. Ich glaube, wir kommen mit der NIGHTFALL IN MIDDLEEARTH da insgesamt schon sehr nahe ran und das Gros der Tolkien-, Metal-, Folkloristenfans bezeichnet das schon als das eventuell beste Tolkien-relevante Album, welches je erschienen ist. Und das ist dann erstmal maßgeblich. Da kann man dann die anderen 5 - 10 % derjenigen, die's anders sehen, durchaus verkraften. (lacht)


Ihr habt ja beim letzten Album als Bonustrack "Harvest Of Sorrow" in verschieden Sprachen eingesungen…

Ach ja, genau. Ja, das war eine schöne Sache, aber auch da war's wieder gleich. Es war ein Versuch oder eine Nettigkeit, wenn man so will, und da gab's dann auch genügend Leute, die sich darüber aufgeregt haben, dass die Übersetzung nicht gut genug gewesen sei. Andere haben sich über meine Aussprache lustig gemacht und du würdest dich wundern, wie häufig du da auf Kritik stößt, obwohl du das eigentlich nur als Gimmick siehst und als nettes Give-Away.


Zu Frederick. Ihr habt ihn ja als festes Bandmitglied integriert, während eurer langjähriger Tourbassist Oliver Holzwart nach wie vor Gastmusiker ist. Wieso?

Weil wir beim Songwriting eigentlich keinen Schlagzeuger brauchen (Anmerkung des Redaktors: meinte wohl eher "keinen Bassisten brauchen"). Für uns ist das Feedback eines Schlagzeugers wesentlich wichtiger und auch in dem Sinne wertvoller, so dass sich da die Frage gar nicht stellt. Außerdem waren wir immer vier Leute und das hätte sich nicht gut angefühlt, da jetzt nur mit dreien rum zuziehen und einen weiteren Gastmusiker in der Band zu haben. Oliver macht auch noch viele andere Sachen und hat sich von sich aus, glaube ich, nie als Blind Guardian-Bassisten gesehen. Das ist ein glücklicher Zufall, dass es jetzt fast 10 Jahre sind, die wir zusammen arbeiten. Oliver ist natürlich perfekt als Bassist und auch für uns als Musiker.


Spielte er auch die Bassspuren im Studio ein?

Er spielte auch die Bassspuren im Studio ein. Wir haben vorgefertigte Basslinien und natürlich auch Ideen. Aber er hat ähnlich wie Frederick auch, relativ freie Hand bei seinem kreativen Akt und ist da auch sehr stark. Also die Arrangements gehen da auch zum großen Teil auf Oliver selbst zurück. Sie sind natürlich abhängig von dem, was wir im Vorfeld kreiert haben, also das, was wir musikalisch noch zulassen. Aber da ist schon noch eine Menge Eigeninput drin.


Nach dem letzten Album kamen ja sowohl eine Live-CD wie auch eine Live-DVD auf den Markt, was die lange Wartezeit zwischen den beiden Alben erklärt.

Ja, zum Glück. (lacht)


Ja, für mich erklärt sie sich wenigstens damit.

Diese Frage muss ich aber trotzdem häufig beantworten. Und da verliert man sich dann in eine Geschichte, die ja jetzt auch nicht so wahnsinnig spektakulär ist. (lacht)


Aber diese Projekte sind ja jetzt abgeschlossen. Welche Wartezeit dürfen die Fans für den A TWIST IN A MYTH-Nachfolger erwarten? Kann man das schon sagen?

hmm… ich würde mal sagen, nicht länger als drei Jahre. Wahrscheinlich zwei. Aber da sprechen wir eigentlich auch nicht von einem direkten A TWIST IN A MYTH-Nachfolger, sondern vielmehr von diesem Orchester-Projekt, welches wir schon häufig in die Runde geschmissen haben. Das steht an und für sich, in Blind Guardian-Verhältnissen gesehen, kurz vor dem Abschluss … (lacht)


Das heißt in zwei Jahren… (lacht)

Das heißt wir haben die Songs fertig komponiert. Wir müssen jetzt allerdings wieder touren und müssen dann noch mal in die Zensur gehen, um die Orchestration vornehmen zu lassen. Was relativ schnell gehen kann, aber auch leicht mit Fehlern behaftet ist und deswegen nicht genau zu definieren ist von der eigentlichen Zeit her, die dafür beansprucht wird. Danach wird's dann an mir sein, die Gesänge abzuliefern und eventuell an der Band, um sich an der ein- oder anderen Stelle einzubringen. Was bis jetzt noch nicht geplant gewesen ist. Aber wir sprechen gerade darüber, ob man da nicht noch eine stärkere Dynamik kreieren könnte. Insgesamt würde ich mal schätzen, ist 2008 das Jahr für dieses Projekt.


Und dann ist wieder zwei Jahre später der Termin für ein weitere richtiges Blind Guardian-Album?

Das hängt davon ab, ob wir mit dem Orchester-Projekt touren werden. Aber ich wage es mal zu bezweifeln, weil es zu kompliziert werden würde. Eigentlich würde nach dem Orchester-Projekt nichts mehr anstehen als Promotion, was uns die Chance gäbe, relativ schnell ein Album nachzuschieben. Wobei schnell heißt bei Blind Guardian, dass man trotzdem zwei bis dreieinhalb Jahre einkalkulieren muss. Das Songwriting dauert in der Regel zwölf, manchmal auch 14 Monate. Und die Produktion, wenn's nicht eine A NIGHT AT THE OPERA-Produktion wird, was wir nicht unbedingt noch einmal vorhaben, sechs Monate.


Von was lebt ihr in dieser Zeit? Von den CD-Verkäufen?

Ja. Wir leben von den CD-Verkäufen und davon, dass wir Überlebenskünstler sind in gewisser Form. Nein, also es läuft ganz gut. Wir haben auch so ein wahnsinniges Backprogramm, welches, wenn es nicht total zum erliegen kommt, uns eigentlich schon generell relativ gut finanziert. Zwei Jahre sind eh kein Problem. Im vierten Jahr wird's meistens ein bisschen kritisch. Aber du willst dann auch nicht auf den letzten paar Metern, auf Grund von finanziellen Problemen, noch Einbußen machen, so dass man sich da immer etwas durchschlängelt. Aber wie gesagt, so in den ersten drei Jahren leben wir an und für sich ganz gut davon. Was allerdings auch noch eine Pause oder zumindest eine etwas längere Wartephase mit sich bringen könnte wäre der Moment, in dem ich ein drittes Demonds & Wizards-Projekt angehe. Was dann für Blind Guardian bedeuten würde, dass Songwritertechnisch in dieser Phase nichts passieren würde. Aber da ist noch nichts diskutiert worden zwischen mir und Jon (Schaffer von Iced Earth) und steht noch in den Sternen sozusagen.


Du hast gesagt, dass ihr Überlebenskünstler seid. Bedeutet dies, dass ihr weder Frau noch Familie habt?

Oh, nein. Wir haben Familien, jeder von uns.


Aber es geht trotzdem? Weil…

Ja, das geht sehr gut. Weil man sich da miteinander arrangiert und Wege gefunden hat… Klar, wenn ich einen Sohn habe, dann muss ich natürlich dafür sorgen, dass der in den Kindergarten kommt und drei Mahlzeiten pro Tag auf den Tisch kriegt. (lacht) Oder vielleicht noch etwas mehr. Das ist eine klare Sache. Die familiären Verhältnisse sehen bei uns eigentlich alle gleich aus - nämlich so, dass das Einkommen auch für vier Leute gewährleistet sein muss. Mein Gott… Man kann ja auch noch kreativ werden, wenn es einmal eng werden sollte, was wie gesagt bisher nicht der Fall gewesen ist. Wir sind da eigentlich schon recht erfolgreich.


Eure reguläre Tour startet ja wie bei der A NIGHT AT THE OPERA-Tour wieder in der Schweiz. Wieso das?

Tja, man sollte die Traditionen nicht brechen, finde ich. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu den Veranstaltern dort. Und sie geben uns im Vorfeld die perfekten Vorraussetzungen für einen Tourstart wie beispielsweise mit diversen Probedurchläufen. Dies ist für uns die ideale Vorraussetzung, um eine Tour zu starten. Und Pratteln war ja bisher auch immer voll. Von daher gibt's da auch keinen Grund, umzudenken.


Heißt das, ihr könnt das komplette Set schon einmal vorher spielen?

Ja genau, wenn man so will.


Also vor leerer Kulisse?

Wir reisen einen Tag vorher an, können den Aufbau machen und dann am Abend schon mal unter Produktionsumständen einen Probedurchlauf machen. Das hilft.


Aber dort habt ihr dann gar kein Publikum?

Da haben wir dann gar kein Publikum.


Spielt da auch ein gewisser Aberglaube mit? So im Stil, da hat's geklappt, und die Tour ist dann gut geworden…

Nein, aber wir sind auf der anderen Seite sehr treu und altmodisch, sowohl im Bandsetup als auch bei den Leuten, die mit uns arbeiten, Plattenfirmen. Was bei uns einmal Tradition hat, wird beibehalten. Wenn es nicht anders geht, dann klar… Wenn die Halle abbrennt oder warum auch immer, dann müssten wir logischerweise umdenken, aber solange wir uns in dieser Größenordnung bewegen, wird es für uns keinen Anlass geben, etwas zu ändern.


Gibt es spezielle Elemente auf dieser Tour, die ihr neu einbringen und uns schon verraten wollt?

Ja, ich bin gut im Verraten, eh. (lacht) Wir würden ganz gerne mit Videoprojektionen arbeiten, zum ersten Mal. Die Projektionen sollen songbezogen sein und neue, bildhafte Elemente ins Bühnenbild und damit in die Show einbringen. Ich habe sie aber noch nicht gesehen. Das heißt, wir können eigentlich erst sagen, dass das so stattfinden wird, wenn wir die Bildelemente gesehen haben. Vorher ist alles reines Wunschdenken. Nur, wir haben jetzt am Wochenende ein paar Shows mit dem Lichtdesigner, der auch für die Bilder zuständig sein wird und der wollte uns da die Sachen vorstellen und danach müssen wir eventuell den Plan weiterverfolgen oder umdenken.


Wir sind fast am Ende. Gibt es noch was, was du deinen Schweizer Fans sagen möchtest?

Ja, Pratteln soll nicht die einzige Show in der Schweiz bleiben. Ich hoffe, dass wir im Verlaufe des nächsten Jahres die Möglichkeit haben, zumindest noch ein, zwei Mal bei euch in Erscheinung zu treten. Vielen Dank für den netten Support. Wir haben immer viel Spaß in der Schweiz gehabt und wollen das noch ein bisschen ausbauen. Und habt Spaß mit A TWIST IN A MYTH.

 
 
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21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 
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