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Kamikaze Kings
 
Die in Wrestling-Outfits auftretenden Metalrocker Kamikaze Kings konnten sich binnen zwei Jahren zu wahren Lieblingen der Musikkritiker hocharbeiten. Zudem wissen sie eine ständig wachsende Fangemeinde hinter sich, die dem Quartett bedingungslos den Rücken stärkt. Was genau hinter diesem Phänomen steckt und wie die Zukunftspläne der Kamikaze Kings aussehen besprach Marc S. mit Sänger Elmo Kamikaze.

Datum:
 M.A., 30.09.2014

Wir fragten...
 Euer Debütalbum THE LAW aus dem Jahr 2012 wurde von der schreibenden Zunft über den grünen Klee gelobt. Und wenn man sich die bisherigen Reviews zu MASTER OR SLAVE anschaut, geht es nahtlos so weiter. Zu erwarten war das sicherlich nicht, denn seien wir ehrlich, das Rad habt Ihr nicht neu erfunden! Was macht Ihr anders als die zahllosen Newcomer im Metal-/Rock-Bereich?

Elmo: Wir sind Musiker und schreiben Songs. Die meisten Newcomer haben doch nicht einen vernünftigen Song und können doch nur einen Stil spielen. Wir können unser Handwerk und lassen uns nicht reinreden. Seitdem ich Musik mache, werden mir Steine in den Weg gelegt, mir wurde schon immer gesagt, dass es keinen Sinn hat heutzutage eine Band zu machen und so weiter und sofort. Aber wir halten als Band zusammen und achten nur auf die Leute, die uns unterstützen und mit denen wir den Metal und Rock leben können. Alles andere ist unwichtig. Ich weiß, dass THE LAW und MASTER OR SLAVE sehr gute, authentische Alben sind. Ich bin auch erstaunt über die vielen fundierten, positiven Reviews. Als deutsche Band kriegt man ja doch oft eher eine aufs Maul, von der einheimischen Presse. Umso mehr freue ich mich über den Support. Es ist ein hartes Business, aber wir sind unverkennbar und polarisieren. Und die Frage mit der Erfindung des Rads… Muss man denn das Rad neu erfinden? Machen das Bands wie Airbourne, Steel Panther, Watain, Volbeat, Enforcer, Huntress, Ghost, Midnight, Hammerfall, Kissin Dynamite oder auch Suicidal Angels, Dust Bolt und wie sie alle heißen mögen? Nein, aber wenn man authentisch ist, dann geht alles und wer Innovationen will, der kann ja Grind-Jazz-Hip-Hop-Grunge-Power Metal mit Kehlkopfgesang und dadaistischen Texten machen. Ich mache Rock n Roll.


Der visuelle Aspekt spielt eine große Rolle bei Euch, was sich an euren Bühnenoutfits, Live-Shows und Videos ablesen lässt. Wird die Musik hierdurch nicht ein wenig in den Hintergrund gedrängt?

Ganz im Gegenteil. Ich bin so und ich bleibe so. Ich stelle mich nicht in T-Shirt und Jeans auf die Bühne. Ich will den Leuten eine Rockshow bieten. Das kann ich mir leisten, weil die Musik so gut ist. Der Erfolg gibt den Kamikaze Kings Recht. Viele hassen uns, aber viele sind auch totale Fans und verstehen, worum es uns geht. Ich sag den Leuten immer: Stellt euch einfach vor, wir wären bei Nuclear Blast oder Century Media… Dann wären wir natürlich total die dicke Nummer. So bieten wir den Leuten eine große Rockshow und große Musiknummern, als wären wir schon bei fetten Plattenfirmen. Nur weil wir eine unabhängige Band ohne großartige Unterstützung sind, müssen wir nicht kleine Brötchen backen und um Einlass bitten. Das braucht man heutzutage nicht mehr.


Musiker in Wrestling –Outfits! Klar, mit so etwas zieht man natürlich das öffentliche Interesse auf sich. Sowas kann jedoch auch gehörig nach hinten losgehen. Schnell wird man auf’s äußere Erscheinungsbild reduziert und als Lachnummer abgestempelt. Warum seid Ihr dieses schwer kalkulierbare Risiko eingegangen?

Erfahrung! Das passt zu unserer Musik und trägt. Man wird sowieso abgestempelt und so haben die Leute etwas, worüber sie sich richtig das Maul zerreißen können. Die ganzen verklemmten Szeneprediger sollten sich einfach mal entspannen. Das Leben ist vielfältig, paradox, tragisch und hart. Ich habe vor nichts Angst. Meine Mission ist es die Leute, gerade im Metalbusiness, zu entkrampfen. Macht euch locker, Leute! Aber es ist schon interessant, dass zum Beispiel auch Lachen als allerorts negativ betrachtet wird. Hansi Kürsch ist ein erwachsener Mann, der über Zwerge singt…. Und Hansi heißt! Das ist noch nicht mal eine Rolle! Das ist lustig für mich. Trotzdem mag ich Blind Guardian sehr. Oder Cannibal Corpse! Das könnte auch Comedy sein… aber nein, das wird mittlerweile als Kunst eingestuft. Das Risiko nicht aufzufallen ist viel größer. An mich erinnern sich die Leute. Und an meine Stimme. Zwei Trademarks, die man nicht unterschätzen sollte. Zudem nehmen mich viele Leute ernst und eigentlich sollten die Menschen mir dankbar sein. Ich mache wenigstens ein bisschen Stimmung, anstatt pseudoböse in einem Slayershirt auf der Bühne zu stehen. Für das, was wir machen, braucht man Eier.


Eure Show ist prädestiniert für große Bühnen und scheint für Clubs eher ungeeignet. Wie schwer ist es, geeignete Locations zu finden, mal abgesehen von den einschlägigen Festivalbühnen des Landes?

Kamikaze Kings rocken Alles in Grund und Boden! Ob Riesenbühne oder kleine Clubshows… wir funktionieren überall und wir freuen uns auf jeden Gig. Unsere Erwartungen sind seit jeher gering. Hauptsache wir spielen für unsere Leute und haben Spaß. Mir ist nur ein absolut verlässlicher, professioneller Rahmen wichtig: vernünftige Veranstalter, geordnete Abläufe und ein gutes Klima zwischen Band und Team. Dann geht alles! Wir haben ja schon einige Erfahrung und können nur sagen: das Zusammenspiel zwischen Promotion, Nachfrage, Anfrage und Disziplin führt in diesem Bereich zum Erfolg.


Stehen in näherer Zukunft Support-Jobs für größere Namen auf der Agenda? Für eine Headliner-Tour dürfte es vermutlich noch nicht reichen, oder?!

Leider kann ich jetzt noch nichts dazu sagen. Die Verträge müssen noch von allen Beteiligten unterschrieben werden. Bitte immer mal wieder www.kamikazekings.com anchecken! Da werden die Dates veröffentlicht! Wir freuen uns schon riesig!


Ihr habt eine gefühlte Ewigkeit am neuen Album gebastelt. Warum war MASTER OR SLAVE eine so langwierige Angelegenheit?

Zum Glück haben wir einen guten Anwalt, sonst wäre das Album noch später erschienen. Mehr darf ich dazu nicht sagen. Wir waren schnell fertig und total heiß darauf, es zu veröffentlichen, aber dann… aber dann und überhaupt! Jedoch hat unsere Zusammenarbeit mit dem wunderbaren Jacky Lehmann für ein sagenhaftes Happy End gesorgt. Wir schreiben permanent Songs und nehmen auf, proben viel und ich verwende zurzeit sehr viel Energie darauf, mehrstimmige Backings einzusingen und schreibe andauernd die Lyrics um. Wir werden schon bald wieder veröffentlichen. Jeder Musiker muss seine Lektion lernen. Unser Start ins Business war auf der einen Seite total gewinnbringend, aber auf der anderen Seite haben wir auch die absoluten Schattenseiten des Business kennen gelernt. Klischees sind manchmal wahr. Ich kann nur jedem Musiker empfehlen, sich einen geeigneten Anwalt zu zuzulegen.


Wenn man sich MASTER OR SLAVE zu Gemüte führt, entdeckt man eine Vielzahl an Stilen. Hardrock, klassischer Heavy Metal, Rock’N’Roll, Sleaze Rock etc. Trotzdem klingt das Album nicht fahrig oder unentschlossen, sondern wie aus einem Guss! Wie habt Ihr dieses Kunststück im Studio hinbekommen?

Disziplin und viele, aufreibende Proben, Demoaufnahmesessions und dann auch letzendlich ganz wichtig: Spontanität. Alles sollte frisch und unbeschwert klingen. Und das haben wir auch geschafft. Der Sound ist durchweg das absolute Optimum für unser Genre, dank Jacky Lehmann. Wir haben natürlich ein Konzept gehabt und wussten genau was wir wollten. Ein Bastard aus Rock n Roll, Metal, Bombast und Dreck. Wir wollen den Metal in die Moderne führen, ohne den Punch und die Authentizität aufzugeben, sondern im Gegenteil: wir lieben den Rock und den Metal und leben dafür, diese Tradition im besten Sinne weiterzuführen.


Ihr habt bereits mit den Arbeiten am nächsten Album begonnen. Kannst du bereits einen kleinen Ausblick gewähren, was uns auf dem "schwierigen 3. Album" erwarten wird? Business as usual oder werdet Ihr euren Stil erweitern?

Ja, das nächste Album wird ein großer Schritt für uns werden: Kamikaze Kings Deluxe! Stilerweiterung, illustre Gäste, Abwechslungsreichtum pur, damit die negativen Besserwisser noch mehr jammern können….hahaha. Es wird unvergleichlich werden und unseren Ruf als Kings der Szene ein für alle Mal manifestieren. Ich gebe im Studio alles! Da sind Riffs und Ideen drauf, die absolute Killer sind. Mann, ich kann es kaum erwarten, dass es fertig wird. Ich hab so eine fantastische Zeit gerade. Unglaublich!


Wo siehst Du die Band in 5 Jahren? Habt Ihr Euch Ziele gesetzt?

Auf Tour, im Studio, beim Videodreh. So wird es sein!


Deine persönliche TOP 5 der größten Alben der Musikhistorie?

  1. Judas Priest – Painkiller
  2. Warlock – Triumph or Agony
  3. Motörhead – Bastards
  4. Darkthrone – Under a Funeral Moon
  5. Danzig - Lucifuge



Kurz vor dem Zieleinlauf möchte ich natürlich auch Dir Gelegenheit geben, ein paar Worte an Eure Fans zu richten.

Danke für Alles! Es macht so einen Spaß mit Euch und danke für das grandiose Feedback von Euch und die geile Stimmung bei den Konzerten. Dafür leben wir und ich hoffe, wir sehen uns immer wieder. Danke für euer Interesse, eure Leidenschaft, Unterstützung und die Power, die ihr uns gebt!


Elmo, ich danke dir für das Interview. Ich wünsche Dir und Euch weiterhin viel Erfolg auf Eurem Weg. Bleibt Euch treu und zieht Euer Ding durch. Und bleibt uns gewogen ;-)




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