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Neaera
 
Mit ihrem aktuellen Album OURS IS THE STORM haben die Münsteraner von Neaera wieder ein fantastisches Album geliefert.
Neaera
Grund genug für unseren Redakteur David R. sich mit Frontmann Benny Hilleke zu treffen um etwas genauer über das neue Album zu sprechen, aber auch die Herkunft des ungewöhnlichen Bandnamens zu hinterfragen.

Datum:
 D.R., 30.12.2013

Wir fragten...
 ´Neaera´ ist ja ein ziemlich ungewöhnlicher Name. Was steckt denn hinter diesem Namen?

Benny: Ganz plump gesagt ist Neaera eine Prostituierte aus der griechischen Mythologie. Und es war damals so wie es bei vielen Bands ist, man braucht irgendiwe einen Namen und sucht die ganze und gibt alles Mögliche in Google ein. Und alles was man sich bis dahin überlegt hat, ist dann schon tausendmal vergeben. Wir haben uns daher etwas mehr ins Namensfindungs-Thema herein arbeiten müssen. Dann kam unser Gitarrist Stefan mit dem Buch "Paradise Lost" um die Ecke und da ist uns der Name "Neaera" ins Auge gestochen. Wir fanden die Schreibweise sehr interessant und der Name an sich klang halt ganz cool. Anschließend haben wir uns dann über den Namen erkundigt was es damit auf sich hat. Und Neaera - diese Prostituierte aus der griechischen Mythologie - hat sich, so sagt es der Mythos, gegen ihren Sklaverei gewehrt und war eine kämpferische Braut. Wir dachten, dass hört sich irgendwie gut an; das nehmen wir.


Der Name klingt ja auch sehr geheimnisvoll.

Ja vielleicht haben wir uns das auch gedacht. Der Nachteil ist, dass es mittlerweile 25 Millionen verschiedene Schreibweisen und Aussprachen von dem Namen gibt. Die Leute die uns schon länger kennen und begleiten, wissen wie man uns schreibt und spricht. Aber es ist dann doch auch immer wieder interessant, wie die verschiedenen Schreibweisen ´Naira´, ´Nora´, ´Nougat´; da hatten wir schon alles dabei.


Von Neaera zu Nougat ist aber schon ganz extremer Unterschied.

Das war jetzt auch übertrieben. Aber wir haben wirklich schon alles gehört. Inzwischen hören wir sogar auf alles.


Das ist gut. Eure aktuelle Scheibe heißt ja "Ours is the Storm". Was gefällt dir denn am besten auf der neuen Platte?

Hast Du die schon gehört?


Ja natürlich doch.

Wie gefällt sie dir oder nicht? Du musst aber das nicht sagen, weil du vor mir sitzt.


Das Album knüpft gut an FORGING THE ECPLISE an. Es ist kein Einheitsbrei, sondern in jedem Song ist der spezielle Riff oder die besondere Struktur die dem Song für sich stehen lassen und somit das Album abwechslungsreich gestalten.

Erst einmal Danke für die Einschätzung. Klar man sagt: Ja das ist unser neues Album und es toppt wieder alles. Unser bestes Album bisher. Wäre ja auch Schade wenn nicht. Aber ich muss auch tatsächlich sagen, dass es bei diesem Album so ist, dass wir versucht haben auch neue, andere Akzente zu setzen. Es freut mich natürlich, wenn man es auch so wahrnimmt für die, die außerhalb der Band sind. So ein paar neue Sachen wurden ausprobiert wie das wir in einem Song einen Gastsänger , Nathan von boysetsfire, haben. Der trällert da mal ein bisschen melodisch drüber. Da war halt auch so ein Versuch und ich denke, dass das gut funktioniert hat. Es freut mich, dass das Feedback hierzu sehr gut ist. Und so haben wir versucht, nicht alles nach Schema F zu machen, sondern hier und da mal einen neuen Weg einzuschlagen. Und weil du noch fragst, was mir gut gefällt: das Cover-Artwork gefällt mir diesmal außerordentlich gut und ich bin sehr zufrieden damit.


Also rundum zufrieden kann man sagen.

Ja. Wenn man in einem Jahr nochmal drüber hört, dann gibt es sicherlich die ein oder andere Stelle, die man ändern und verbessern möchte. Aber im Moment sind wir alle sehr zufrieden damit.


Eine stetige Weiterentwicklung ist ja auch nicht das schlechteste. Ihr habt ja auch zwei Songs herausgebracht. Dies wären "Ours is the Storm" vorab und dann "Decolonize the Mind" als richtiges Video.

Wobei das diesmal mehr ein Gimmick war um nicht den zweiten Song einfach so zu veröffentlichen. Es ist ja auch mehr ein Performance-Video. Das haben wir mit relativ einfachen Mitteln zusammen geschnippelt. Dann haben wir noch ein drittes Video zu "Through Treacherous Flames" mit Lyrics gemacht. Wir haben also drei Videos: "Ours is the Storm" einfach so raus, "Decolonize the mind" mit Perfomance-Video und "Throuhg treacherous flames" mit einem Standard-Lyric-Video.


Aber im Video zu "Decolonize the mind" bist du ja nicht zu sehen.

Das ist auch besser so. Wir wollen ja noch CDs verkaufen. Und wenn ich da mit drin bin, dann sinken die Verkaufszahlen und das wollen wir ja nicht (lacht).


Aber in der Szene ist ja das Aussehen nicht s wichtig, sondern das Können.

Danke, aber da bist du an der falschen Adresse (lacht).


Du hast ja schon erzählt, dass ihr diesmal nicht nach Schema F vorgegangen seid. Aber wie kann man sich das vorstellen, wenn ihr einen Song schreibt? Schlagt ihr die Zeitung auf und sagt ´Oh, das ist ein passendes Thema. Da müssen wir was machen.´ Oder wie läuft das?

Seit den letzten Platten ist es so, dass unser Gitarrist Stefan Keller und unser Bassist die Songtexte beisteuern. Natürlich immer ein bisschen in Absprache mit mir, weil es sonst ein komisches Gefühl ist, über etwas zu singen ohne zu Wissen was Sache ist oder womit man sich nicht identifizieren kann. Insoweit bin ich da immer etwas involviert, aber Schreiben tun Stefan und unser Bass-Danny. Und da sind es Sachen die einen schon irgendwo beschäftigen. So stumpf und einfach nur die Zeitung aufzuschlagen ist es nicht. Soweit zum lyrischen.
Wir hatten ja auch immer sozialkritische Texte aber auch - und das haben wir auch diesmal wieder - ich nenne es immer Mut-Mach-Texte. "Let the tempest come" ist ja auch so Steh Auf, Mach Weiter. Und das hatten wir immer auf jeden Album bisher.
Ich finde das auch sehr wichtig und das haben wir auf diesem Album auch wieder bei zwei, drei Songs. Das Songwriting an sich ist bei uns ganz klar strukturiert. Unsere beiden Gitarristen und unser Drummer treffen sich regelmäßig. Wenn wir uns dann als Band komplett treffen, dann spielen die uns das vor und fragen uns was wir davon halten, ob es gefällt oder nicht.
Es ist nicht so, dass ich am Ende meinen Haken drunter setze. Manchmal spricht man darüber, aber das Songwriting an sich machen die anderen Jungs unter sich. Unterm Strich bin ich eigentlich die Witzfigur die ein bisschen rumspringt und einen auf Wichtig macht, aber die Jungs machen die Arbeit.


Auf dem Album gibt es - je nach Version 12, 14 oder 15 Songs auf die Ohren. Davon ist ja einer ein Cover. Sicherlich habt ihr ja nicht nur die 14 Songs geschrieben, sondern mehr. Was war der Grund genau diese Songs auszuwählen?

Man darf sich das bei uns nicht so vorstellen, dass wir 30 Songs schreiben und dann 15 davon herauspicken. Uns ist schon relativ klar, welcher Song auf das Album soll. Und dann wird halt solange daran herumgewerkelt, bis das passt. "Skeleton World" sollte ja eigentlich auf das ganz normale Album mit drauf. Aber ein Teil von uns meinte dann, dass das nicht zu den anderen Songs passt.


Ihr habt ja diesmal erneut das Album bei Alexander Dietz aufgenommen. Was war der Grund wieder dorthin zu gehen, abgesehen von eurer Freundschaft?

Also der Freundschaftsaspekt ist schon ein wichtiger. Ali sagt dir dann auch, wenn es scheiße ist. Und wenn es nach dem zwanzigsten Mal noch scheiße klingt, sagt er dir das. Das ist halt etwas was ich von einem Freund auch erwarte. Er will ja nicht nur mit seiner Arbeit fertig werden, sondern hängt da mit Herzblut dran. Es funktioniert einfach sehr gut. Wir arbeiten ja bereits seit "Armamentarium" mit ihm zusammen. Das ist ja nun schon die vierte Platte und wir sind ein eingespieltes Team. Ich habe gar keine Lust mehr mit einem anderen Produzenten zu arbeiten. Ich bin eh nicht so gern im Studio, da kann er Produzent nichts dafür. Der kann auch noch so geil sein oder da nackte Frauen rum laufen, das ändert nichts daran, dass ich nicht gern dort bin. Bei Ali ist es aber so, dass er es schafft, dass man immer noch Spaß hat. Ali kennt mich und weiß dann auch wie er mich zum Funktionieren bekommt.


So jetzt aber Hand aufs Herz. Was ist dein Lieblings-Track auf dem Album?

Kann ich dir auch drei nennen?


Aber klar.

Als erstes "Our Is The Storm". Weil der auch live gut funktioniert. Dann "Through Treachous Flames" und zuletzt noch "Slaying the Wolf Within", weil da der Nathan mitsingt und für mich sowas wie ein Kindheitstraum ist, das er da mitsingt. Ich selbst bin halt ein Fan der Band seit ich 17 Jahre alt bin und irgendwann hab ich Nathan angeschrieben und dieser hat sofort zugesagt.


Wie ist es dazu gekommen, dass ihr seit wer ihr seid? Und warum ihr ausgerechnet diese Musik macht?

Da muss ich ja die Kurzversion erzählen, sonst gibt es zu viele Gabelungen und das geht dann zu lang. Die meisten kenne ich schon länger und wir sind damals zusammen in die Disco gegangen, wo auch viel Metal gespielt worden ist. Und ich habe dann auf der Tanzfläche immer so mitgebrüllt. So wie es eben viele machen oder nicht. Naja zumindest meinte dann Tobi zu mir ob ich nicht Lust hätte zu singen, da er eine Band gründen will. Nach zwei Wochen haben wir uns dann getroffen und die ersten Songs geschrieben wie Definition of Love und Broken Spine. Dann kam unser Bassist Benny hinzu und etwas später noch Stefan. Und seitdem sind wir immer noch die gleiche Truppe.


Du hast ja schon kurz angedeutet, dass durch deinen Gesang aufgefallen bist. War es das was du immer in einer Band machen wolltest bzw. kannst du denn noch was anderes hilfreiches für eine Band beisteuern?

Ich bin ganz ehrlich, ich kann sonst nix. Nicht einmal Blockflöte. Hab keinen Rhythmus. Nichts. (lacht)


Was hat dich inspiriert bzw. wer ist dein Vorbild? Oder gibt es ehern Bands, die dich in diese Musikrichtung getrieben haben?

Also wie schon erwähnt boysetsfire und auch Heaven Shall Burn habe ich viel gehört. Oder auch Caliban. Aber so ein richtiges Vorbild nicht. Man hat sich eher orientiert und geschaut wie machen die das. Es kam halt alles so. Nach dem ersten halben Jahr, wenn wir Konzerte gespielt haben, war ich immer sehr schnell heiser. Ich war noch gar nicht trainiert, hatte keine Technik, gar nichts. Die Technik habe ich bis heute nicht. Aber heute bin ich nicht mehr so schnell heiser (lacht)


Ich muss dir aber sagen, dass ich deine Stimme gut finde und wie du damit umgehst. Immerhin wechselst du von den hohen zu den tiefen Tönen und dass ich genau das was ich sehr gut finde. Dafür muss man dir echt mal ein Lob aussprechen.

Danke sehr.


Was kann man denn von euch als Band noch in der Zukunft erwarten oder was habt ihr noch für Pläne?

Wenn wir in neuen Städten, Ländern oder Gebieten spielen, finde ich das sehr super. Aber ich kann mich nicht beklagen. Alle Festivals, wo ich früher als Besucher war, konnte ich zwischenzeitlich auch bespielen. Geil, dass das so geklappt hat. Ich bin dankbar für alles was wir bislang machen konnten und was in Zukunft noch als Überraschung hinzukommt. Aber ich habe mir nicht gesagt, dass muss noch oder so. Wir lassen das einfach auf uns zukommen, dass hat bisher am besten funktioniert.


Dann hast du jetzt das letzte Wort...

Ich freue mich immer über Feedback oder wenn die Leute mit uns oder mir quatschen möchten. Das finde ich toll. Und ich freue mich, wenn die Leute zu unseren Shows kommen, weil ständig und überall Konzerte stattfinden. Von daher ist es super, wenn die Leute zu uns kommen und mit uns vor der Bühne Party machen. Ich möchte mich daher bei allen Leuten aus vollen Herzen für ihren Support bedanken.


Danke Benny, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen.

Gern geschehen.


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