Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Konzertbericht
 

EUROPEAN TOUR: THE FIRST STRIKE

...macht Station im Z7 in Pratteln (Schweiz)

Montag, 06.02.2006
Bands: Sabaton, Dragonforce, Edguy (Headliner)

Sabaton
Erfahrungsgemäß beginnen ja Konzerte eigentlich (fast) immer zu spät,
Sabaton
© by Sabaton
doch an diesem Abend sollte es ausnahmsweise einmal nicht so sein, denn Punkt 20:00 Uhr erklangen die ersten Töne von Sabaton. Mit Songs wie "Into the Fire" oder dem Titeltrack der aktuellen Scheibe, "Primo Victoria", spielten sich die 5 Schweden durch ihr Set. Leider geriet das etwas schwerfälligere, aber geniale "Wolfpack" im ersten Refrain eindeutig zu schleppend. Doch steigerten sich die Jungs im weiteren Verlauf des Songs, sodass sie beim zweiten Refrain dann das Tempo halten und auch durchziehen konnten. Die Zuschauerreaktionen des bereits zu etwa 2/3 gefüllten Z7 auf Sabaton waren ziemlich gemischt - die einen fanden, dass die Truppe ruhig noch ein paar Songs hätte anhängen können, die anderen waren eher froh, dass der Auftritt um 20:20 Uhr bereits zu Ende war.

Fazit: Auch wenn Sabaton sich mit ihrem melodischen Power Metal eher schwer taten, die Stimmung im Schweizer Metal-Tempel anzuheizen, boten sie doch eine gute und sehr solide Show.
Einziger Kritikpunkt: die Dauer des Auftritts, welche mit gerade einmal 20 Minuten doch etwas gar kurz bemessen war.

Dragonforce
Kurz vor 21:00 Uhr legten dann Dragonforce los - und wie!
Dragonforce
© by Dragonforce
Bereits als die ersten Takte des gitarrenlastigen Sounds die Zuschauer erreichten, begann die Stimmung in der zur Konzert-Location umgebauten Lagerhalle merklich zu steigen. Die beiden Gitarristen Herman Li und Sam Totman rannten fast ununterbrochen vom linken zum rechten Bühnenrand und wieder zurück - und das mehr oder weniger während des gesamten Auftritts! Aber nicht nur bewegungstechnisch, sondern auch soundtechnisch legten die Briten gleich von Anfang an den 5. Gang ein und traten vom Anfang bis zum Ende das Gaspedal voll durch. Ein galoppierender Song jagte den nächsten, allen voran natürlich der aktuelle Rausschmeißer "Through the Fire and Flames". Die Fans waren begeistert und klatschten und bangtenwas das Zeug hielt, trotz des recht matschig aus den Boxen dröhnenden Sounds.

Fazit: Was Dragonforce hier auf die Bretter legten, war bemerkenswert, extrem bemerkenswert - zu Recht nennt die Truppe selbst ihren Musikstil Extreme Power Metal. Schade war daher umso mehr, dass die Soundeinstellungen während des ganzen 45-minütigen Sets alles andere als bemerkenswert waren - zu sehr waren die Gitarren ineinander verschwommen und ich hatte auch den Eindruck, dass Sänger ZP Theart zu sehr gegen die übermächtige Gitarrenfront ansingen musste.
Und einen kleinen Tipp hätte ich noch für ein nächstes Mal, was die Setliste anbelangt: auch wenn das vorgelegte Höllentempo einen Riesenspaß machte, über 45 Minuten hinweg ist es als Zuhörer doch ziemlich anstrengend und vielleicht würde man gewinnen, wenn man zwischendurch zur Auflockerung mal einen Gang zurückschalten und eine Ballade einstreuen würde. Ansonsten war es eine tadellose Leistung und vor soviel Tempo ziehe ich sowieso den Hut!

Edguy
Nach einer gut halbstündigen Umbaupause folgte schließlich um ca. 22.10 Uhr die Band, auf die wohl doch die meisten Anwesenden den gesamten Abend lang gewartet hatten: Edguy.
Edguy
© by Edguy
Freudestrahlend und gut gelaunt betraten die 5 Jungs um Ulknudel Tobias Sammet die Bühne und legten mit "Catch of the Century" und "Sacrifice", dem Opener ihres neusten Silberlings ROCKET RIDE, gleich mal einen Blitzstart hin. Für einige Lacher (es sollten jedoch längst nicht die einzigen sein an diesem Abend!) sorgte die Tatsache, dass Mr. Sammet den Text zu "Lavatory Love Machine" vergaß und plötzlich nur noch mit "La la la" weitersang. Doch übel nahm es dem sympathischen Strahlemann keiner, denn schließlich entschädigte er dies 1'000-fach mit seinen unzähligen witzigen und oberlustigen Sprüchen. Weiter ging die Raketenfahrt mit dem Gute-Laune-Titel "Trinidad" - sehr zu Freuden des Publikums - bevor die Deutschen mit "Save me" für einmal auch ihre ruhigere Seite zeigten. Danach ging die Post aber wieder voll ab mit dem live genial nach vorne drückenden "Mysteria", "Vain glory Opera" und dem unplanmäßig gespielten "Fucking with Fire" (Hair Force One), welches für diesen Abend eigentlich nicht vorgesehen gewesen war. Den zweitletzten Song des Sets kündigte Tobi als Coversong an, worauf auch prompt ein paar Buh-Rufe aus dem Publikum kamen.

Edguy
© by Edguy
Als sich danach aber herausstellte, dass es sich bei besagtem Song mit "Sign of the Cross" um einen Avantasia-Song handelte, ertönten die Jubelrufe der Zuschauer dafür entsprechend umso lauter. Als krönenden Abschluss zogen Edguy dann nochmals alle Register und brachten den Hit "King of Fools", welcher auch in den hintersten Zuschauerreihen noch frenetisch abgefeiert wurde, bevor sie um ca. 23:50 Uhr die Bühne grinsend wie Honigkuchenpferde verließen.

Fazit: Was Edguy hier während der gut 1 Stunden auf die Bühne gezaubert haben, war wirklich allererste Sahne. Mit einem klasse Sound, einer super Bühnenshow mit sehr viel Bewegung (Mr. Sammet kann offenbar keine Minute stillstehen!) und einer guten, wenn auch vielleicht etwas Rocket-Ride-lastigen Setliste wussten die Deutschen von Anfang an voll zu überzeugen. Die Stimmung war ab der ersten Sekunde schlichtweg genial und das Publikum fraß dem Fünfer jederzeit aus der Hand. Ebenfalls erwähnenswert sind auf jeden Fall auch die vielen Witze, welche der Fronter bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit riss. Ich habe definitiv noch nie bei einem Konzert so gelacht wie bei diesem!
Kurz gesagt war es eine nahezu perfekte Performance und ich freue mich schon jetzt darauf, wenn es wieder heißt: Manege frei für Edguy!
    N.B., 08.03.2006

 
 
    Seitenanfang   
Bandinfos
  Bandbiographie
¬ Edguy
Reviews
¬ AGE OF THE JOKER
¬ TINNITUS SANCTUS
¬ ROCKET RIDE
¬ SUPERHEROES
Songlabor
¬ Test 04
Interviews
¬ 25.01.2009
¬ 11.10.2011
Konzertberichte
¬ 06.02.2006
¬ 01.06.2012

Bandbiographie
¬ Dragonforce
Reviews
¬ THE POWER WITHIN
¬ INHUMAN RAMPAGE
Konzertberichte
¬ 06.02.2006
¬ 09.12.2007

Bandbiographie
¬ Sabaton
Reviews
¬ HEROES
¬ CAROLUS REX
¬ COAT OF ARMS
¬ THE ART OF WAR
¬ METALIZER
¬ PRIMO VICTORIA
¬ ATTERO DOMINATUS
Interviews
¬ 28.08.2006 deu | eng
¬ 15.07.2010
¬ 26.09.2010 deu | eng
Konzertberichte
¬ 06.02.2006
¬ 25.08.2006
¬ 22.03.2009
¬ 14.08.2009
¬ 26.09.2010
¬ 08.10.2010
¬ 18.06.2011
 
 

Top-10 Konzerte
 
P.H.A.I.L.
Free Eagles '07
On The Deck '07
Alpha Tiger, Ebony Wall
Summer Breeze '10
Tag 4
Axel Rudi Pell,
Freedom Call
Scorpions, My Inner
Burning
Frei.Wild
Grave Digger, Tankard
Alpha Tiger, Ebony Wall
Stormwitch
Freedom Call, Orden
Ogan, Luca Turilli's
Rhapsody, Vexillum

21 Tage-Hits bis 06.02.2014
 
 

Top-15 Bands
 
Gun Barrel 491
Victory 406
Dare 402
Bonfire 391
Kiss 384
Accept 377
AC/DC 357
Gotthard 352
UFO 348
Iron Maiden 345
Krokus 337
Die Ärzte 332
Running Wild 330
Helloween 317
MSG 317

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-16 Reviews
 
My Dominion
 CONSUMED
396
Lechery
 IN FIRE
362
Hear Me Loud
 THE SYSTEM
353
Bullet
 STORM OF BLADES
347
Hard Riot
 THE BLACKENED HEART
331
Philip Sayce
 INFLUENCE
321
Dynamite
 BLACKOUT STATION
315
Joe Bonamassa
 DIFFERENT SHADES OF BLUE
311
Garagedays
 PASSION OF DIRT
301
Merkabah
 UBIQUITY
297
Burden of Life
 THE VANITY SYNDROME
297
Infinitys Call
 UNCONDITIONAL
291
Miseo
 LUNATIC CONFESSIONS
291
Order To Ruin
 THE LOSS OF DISTRESS
289
Stepfather Fred
 HELLO LARRY BROWN
280
Vision Divine
 9 DEGREES WEST OF...
279

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 

Top-15 Musiker
 
Bon Jovi, Jon 368
Hetfield, James 336
Rudd, Phil 335
Danzig, Glenn 304
Dickinson, Bruce 296
Wylde, Zakk 294
Young, Angus 291
Simmons, Gene 285
Rhoads, Randy 283
Liimatainen, J.A. 278
Goss, Kimberly 271
Pesch, Doro 268
Rivers, Sam 261
Lee, Steve 259
Pineda, Arnel 250

21 Tage-Hits bis 19.10.2014
 
 






© 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 05.01.2014