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Konzertbericht
 

Erbke-Wald in Wickede (D)
Samstag, 02.06.2007

Bands: Leverponk, Burning Ham, Menerra, Nekromantik, Fight Delight, Mission 2 Mars, Spinoza, Somersault Heroes

Bereits zum siebzehnten Mal fand das On The Deck-Amateurrock-Festival in Wickede (Ruhr) statt. Idyllisch in einem kleinen Waldstückchen gelegen, kämpfen Open Air acht Bands um einen Slot auf dem diesjährigen Big Day Out-Festival in Anröchte, um auf der selben Bühne zu spielen wie u.a. die Sportfreunde Stiller, die Beatsteaks, Madsen oder H-Blockx. Außerdem war der Opening Slot beim Erbke-Festival im nächsten Jahr zu ergattern. Jede Band hatte 30 Minuten Zeit, um die Jury sowie das zahlreich erschienene Publikum von sich zu überzeugen. Und im Gegensatz zum gleichzeitig stattfindenden Rock Am Ring blieb in Wickede alles trocken.

Somersault Heroes

Somersault Heroes
Die unglücklichste Ausgangsposition hatten die Somersault Heroes aus Lippetal erwischt. Die junge Band (das jüngste Mitglied (Drummer Aaron Magh) ist gerade mal 14 Jahre alt) präsentierte eine Mischung aus Alternative, Grunge und Indie mit britischen Einflüssen.

Somersault Heroes
Aber auch eine Priese Funk durfte nicht fehlen, wie die Band im Song "Funkytown" bewies. Die wohl bestgekleidete Gruppe des Nachmittages spielte einen soliden, unterhaltsamen Auftritt, gerade die Leistung Aaron's überzeugte. Auch der Gesang aller Mitglieder (Hauptsänger ist Gitarrist Benedikt Schmitz) und das Songwriting wusste zu gefallen.

Spinoza

Spinoza
Indierock in der Tradition von Radiohead und Sonic Youth - so wurden Spinoza angekündigt. Die vier Jungs und ein Mädel machten ihre Sache musikalisch zwar gut, jedoch war absolut kein Stageacting vorhanden. Während bei den Somersault Heroes allein das Zuschauen Spaß machte, herrschte beim Auftritt von Spinoza Langeweile.

Spinoza
Die gesamte Band hatte die Ausstrahlung eines überfahrenen Igels, Bassist Marc Brandhoff schien den Boden der Bühne interessanter zu finden als den Kontakt mit den Zuschauern. Frontmann Carsten Dahmen wirkte verloren, wenn er nicht gerade sang. Mit "Whatever" beendete die Band nach langen dreißig Minuten ihr Set.

Mission To Mars

Mission To Mars
Mission To Mars aus Hamm und Werl starteten ihr Set mit "Could this be Love?", und sofort regierte der meist zweistimmige Pop-Punk. Vor der Bühne blieb es weiterhin leer, die zu diesem Zeitpunkt ca. 150 Zuschauer verteilten sich lieber am Getränkestand, im Wald oder standen relativ verloren herum.

Mission To Mars
Wenn sich schon im Publikum niemand bewegte, so war dies jedoch auf der recht neuen Bühne der Fall. Im Gegensatz zu Spinoza war hier Springen, Drehen, alles angesagt, was geht. Einer der Favoriten auf den Gesamtsieg beendete das Set nun mit "Can't help myself". Im November letzten Jahres bei Hamms Beste Band konnte die Band jedoch mehr überzeugen, der Auftritt beim On The Deck war jedoch definitiv in Ordnung.

Fight Delight

Fight Delight
Heavy Rock stand nun auf dem Programm. Fight Delight spielten ihren fünften Gig und das Quintett machte seine Sache ordentlich.Frontmann Stefan Bertling war nicht nur gut bei Stimme, sondern entpuppte sich als Poser vor dem Herren. Sämtliche Gesten der ganz großen Rockstars waren hier in dreißig Minuten verwendet worden.

Fight Delight
Anfangs wurden von der (übrigens sehr inkompetenten) Ansagerin Pantera als Einfluss der Band genannt, davon hörte man während des Sets jedoch nicht einen Ton. Auch bei Fight Delight ging das Publikum an sich gut mit, vor der Bühne blieb es jedoch weiterhin einfach nur leer. Wer weiß, vielleicht ist die Dorfjugend von Wickede und Umgebung einfach nur zu cool, um einen Moshpit zu starten. Fight Delight spielten einen soliden Auftritt, der zu unterhalten wusste.

Nekromantik

Nekromantik
Deutsprachigen Death- und Black Metal gab es nun von den Warsteinern Nekromantik auf die Ohren. Die wohl musikalisch schnellste Band des Festivals hebt sich hiermit im wahrsten Sinne des Wortes brutal vom Rest des Line-Ups ab. Die gespielten Songs wiesen allesamt Überlänge auf, wie es im Black Metal relativ verbreitet ist. Das Publikum reagierte überraschend gut auf die Extremmetaller, so wurde jeder Song achtungsvoll beklatscht, und auch vor der Bühne wurde es im Verlauf des Sets voller.

Nekromantik
Beim letzten Song der Band gab es zu Beginn leichte Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Sänger und Instrumentalisten, die jedoch gekonnt von der Band überspielt wurden. Dennoch trübte dieses verhunzte Ende den Gesamteindruck etwas. In der Umbaupause kam es dann musikalisch zum absoluten Kontrastprogramm, so wurde das Publikum mit "Starlight" von Muse unterhalten.

Menerra

Menerra
Eine weitere Metal-Band bestieg nun die Bühne. Das Sextett aus Soest präsentierte ihre Interpretation der Thematik "Melodic Death Metal mit Keyboards und Anleihen des Black Metals". Das kriegte man auch ganz gut gebacken. Zum ersten Mal trauten sich Headbanger vor die Bühne, um die Mähne zu schütteln. Wie auch bei der Band zuvor kam es hier beim Song "Reflections" zu Abstimmungsproblemen. Positiv zu erwähnen ist die Arbeit mit Samples aus Filmen, die manche Songs einleitete, sowie das atmosphärische Keyboardspiel von Tastenmann Christian.

Menerra
Sänger Sven beherrscht sowohl das Growlen als auch das Kreischen sehr gut, beim klaren Gesang gibt es noch einiges zu verbessern. Besonderer Zeuge des lautesten Auftritts war die circa dreijährige Tochter Scarlett des Frontmanns, welche mit Ohrenstöpseln und kritischem Blick dem Treiben auf der Bühne zuschaute. Das restliche Publikum zeigte sich von der Band animiert und hatte sichtlich Spaß am Gig der sechs Soester.

Burning Ham

Burning Ham
Die vorletzte Band des Nachmittages war Burning Ham aus Geseke. Der Fünfer spielte einen selbstbewussten und energetischen Auftritt, der mit "Supersonic Song" eingeläutet wurde. Hier war überall auf der Bühne Bewegung angesagt, auch musikalisch passte einfach alles.

Burning Ham
Mit "Treshold" ging es weiter, das Publikum ging sehr gut auf die Animierungsversuche der Band ein. Der neueste Song der Truppe, "Goodbye", beendete den wohl besten Auftritt des Tages.

Eine Erkenntnis blieb: Die selbsternannten Flesh Rocker von Burning Ham spielten klar auf Sieg.

Leverponk

Leverponk
Leverponk aus Bettinghausen existieren bereits seit dem Jahr 2000, sieben Jahre später traute man sich jedoch erstmals mit einem Auftritt an die Öffentlichkeit. Eine Mixtur aus Punk-Pop und Rock wurde nun dargeboten. Leverponk brachten ihre Fans gleich mit, die nach jedem Song frenetisch applaudierten.

Leverponk
Gitarrist Frank Schäfers zeigte sich auf der Bühne am agilsten, während Frontmann Stephan Bange anfangs wie ein schüchterner Nerd auf Klassenfahrt wirkte. Die Nervosität legte jedoch auch er ab, während Bassistin Monika Schäfers fast durchgehend wie ein Honigkuchenpferd grinste und gute Laune verbreitete. Leverponk schafften jedoch mit Songs wie "Confusion", "Mirror" oder "Losing Control" das, was die anderen sieben Bands nicht hinkriegten: Einen astreinen Moshpit vor der Bühne.

Die Entscheidung

Nun hieß es warten, die Jury zog sich zur Beratung ins Backstage-Zelt zurück, welches jedoch nicht hinter, sondern neben der Bühne platziert ist. Nach einer guten halben Stunde versammelte sich die Jury auf der Bühne, um die besten drei Bands zu küren.
Platz drei ging aus Sicht der "Experten" an die Heavy Rocker von Fight Delight. Die Band konnte sich über einen 50 Gutschein in einem lokalen Musikladen freuen.
Den (für mich unverständlicherweise nur) zweiten Platz erreichten die Flesh Rocker von Burning Ham. Diese bekam einen Gutschein von 75 in die Hand gedrückt.
Auf dem Big Day Out auftreten werden Mission To Mars, die in den Augen der Jury den besten Auftritt des Abends hinlegten. Die Band freute sich sichtlich über den Sieg und mit einem zufriedenstellenden Ergebnis ging die siebzehnte Auflage des On The Deck-Amateurrockfestivals zu Ende.

Fazit:
Vier Stunden, acht Bands. Gutes Wetter. Gescheites Getränke- und Speisenangebot. Gute Preise. Bis zu 200 Zuschauer. Friedliche Stimmung. Musik für die Klofrau. Kein Gedränge wie bei Rock am Ring. Amüsante Ansagen voller Fehler einer inkompetenten Frau. So macht das jedes Jahr Spaß!

    M.K., 02.06.2007
    Fotos von: Mario Kloschinski

Band-Infos:
 
  • Leverponk leverponk.b1-net.de 
  • Burning Ham www.burning-ham.de 
  • Menerra www.menerra.com 
  • Nekromantik Homepage nicht bekannt
  • Fight Delight www.fight-delight.com 
  • Mission To Mars www.missiontomars.info 
  • Spinoza www.myspace.com/spinozasite 
  • Somersault Heroes www.somersault-heroes.de 

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