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Konzertbericht
 

Rotundenplatz in Wien
Samstag, 05.07.2007

Bands: Metallica, Heaven & Hell, Oomph!

18 Lastwagen voller Tontechnik, 2 Wavebreaker-Eingänge, ein ausverkaufter T-Shirt-Stand und Fans aus aller Welt (Deutschland, Polen, Schweden...)- das fand man, wenn man sich vor den Absperrungen am Rotundenplatz in Wien umschaute.
Was man auch fand, waren verwirrte Fans, die auf Grund mangelnder Deutschkenntnis keinerlei Ahnung hatten, wohin sie denn nun gehörten- wie das kam? Ganz einfach, alles was Informationen vermitteln sollte, war nur auf Deutsch verfasst- so auch im Zelt, wo man sich als Fan mit passender Karte auch sein Wavebreaker-Band holen konnte.
Letzteres war sehr gut organisiert, denn so konnte man davon ausgehen, dass der Einlass um so rascher vor sich gehen sollte. Doch was erwartet man bei nur 2 Eingängen für den ganzen Wavebreakerbereich? Es dauerte und dauerte, nichts ging voran.
Es dauerte sogar solange, dass viele Fans erst nachdem Oomph schon ihr Set begonnen hatten, das Gelände betraten. Viele standen aber auch zu diesem Zeitpunkt noch draußen und warteten geduldig darauf, sich auch endlich auch ihren Weg gehen zu dürfen.

Oomph!

Als Ersatz für die eigentlich vorgesehenen Bullet for My Valentine (die auf Grund einer Operation des Sängers Matt Tuck haben absagen müssen) hatten sie eine sehr schwere Aufgabe zu bewältigen und versuchten das Beste daraus zu machen.
Schon im Vorfeld hatten sie quasi verloren, denn der Großteil der Fans schien sie überhaupt nicht sehen zu wollen. Viele waren schon vor Auftrittsbeginn voreingenommen, was das skurrile Auftreten des Frontmanns (in einer Art Zwangsjacke gekleidet) sowie die Liedtexte betraf.
Ein total übersteuerter Bass, der den Gesang bei Liedern wie "Augen auf ich komme" vollständig schluckte und es einem schwer machte, zu atmen beziehungsweise den Auftritt ohne darauffolgende Kopfschmerzen zu überstehen. Trotz allem gab es ein paar Wenige, die den Auftritt voller Enthusiasmus erlebten und genossen.
Entweder hatten sie das Können, alles Störende auszublenden oder haben es sich schön gehört. Aber jedem das seine, ich war nun mal nicht wegen Oomph! Sondern wegen Metallica da - und damit war ich nicht allein, was zur Folge hatte, dass eine Band, die eine Musik macht, die nicht so recht ins Vorprogramm passen will, nicht mit Applaus überhäuft wurde.

Heaven & Hell

Die erste Frage, die ich mir stellen musste: Was sollte dieser metallene Zaun auf der Bühne? Hatte der eine bestimme Funktion?
Leider fand sich niemand, der mir diese Frage hätte beantworten können, und so blieb sie eine der unbeantworteten Fragen dieses Abends.
Abgesehen von diesem ungelöst bleibenden Rätsels, das zwar durchaus zum Gesamtauftreten der Band passte, machte die Bühnenshow recht wenig her.
Jedoch schon nach kurzer Zeit hallten "Dio"-Rufe über den Platz, die die Herren auf der Bühne noch mehr anspornten. Die Musik mag nicht jedermanns Geschmack sein (meiner war sie nicht), jedoch muss man sagen, dass die Stimmqualität durchaus noch sein Niveau hatte und auch die Musik an sich sehr gut war. Und dies wurde ihnen auch von den Fans mit recht viel Applaus und guter Stimmung gedankt.
Doch auch eine gute Stimme kann einem nicht den Eindruck entreißen, dass man sich im Laufe der Zeit leicht eingeschläfert fühlte...
Auch der Sound hatte sich verbessert, auch wenn ich immer noch die Lautstärke des Basses das Problem darstellte - aber wenigstens konnte man den Gesang und den Rest der Instrumente hören und auch noch die Liedtexte einigermaßen akustisch mitbekommen.
Mit Heaven and Hell verschwand dann auch der Zaun - viel schneller als erwartet war man wieder einmal in einer Umbaupause gestrandet.

Metallica

Wie es sich gehört, wurden wir Fans hingehalten - noch ein Lied aus den Lautsprechern, Stille. Da keimte Hoffnung auf, die aber nicht lange unzerstört bleiben sollte, denn nach einer halben Minute oder Minute ging das selbe wieder von vorne los - Musik aus den Lautsprechern, Stille, Musik... man kann sich denken, wie es weitergegangen ist.
Mit einer Verspätung von vielleicht 15 Minuten (keine Garantie, da ich als Neuling was einen Metallica-Konzertbesuch durchaus andere Interessen als meine Uhr hatte) wurde dann das langersehnte Intro gespielt. Als dann James Hetfield, Kirk Hammett, Lars Ulrich und Robert Trujillo endlich die Bühne betraten, war der Jubel verständlicherweise groß.
Begonnen wurde, ohne groß zu fackeln, mit "Creeping Death". Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass man sich keinen besseren Sound wünschen konnte- und wohl auch keine bessere Stimmung im Publikum.
Ein paar Probleme gab es mit den Videowalls, die zum Bedauern vieler, die weiter hinten standen, von dort aus gar nicht mehr richtig zu sehen waren - jedoch im Wavebreaker perfekt zu sehen waren, wir sie jedoch nicht benötigten, da die Sicht zumindest an meinem Platz nicht hätte besser sein können.
Weiter ging es mit "For Whom The Bell Tolls", was für die Fans ein gern angenommenes "Fressen" zum Mitsingen war. Zeitweise wurden tausende Hände in die Luft gereckt - und die Begeisterung stieg nochmals, als Kirk Hammett aus seiner Gitarre bis zur letzten Sekunde die Töne quasi herausquetschte.
Gleich im Anschluss kam das erste kleine "Solo" des Gitarristen, welches sich hervorragend an das vorgehende Lied anschloss.
Danach spielten Hetfield und Co. "Ride The Lightning", was sich nicht so zum lautstarken Mitsingen eignete, aber sehr gut ankam.
"The Memory Remains" wurde dank James Hetfield´s Ausrede, sein Hals sei ein wenig rau und wir hätten doch sicherlich Lust auf Singen, eher zu einem Song der Fans, als von Metallica. Eigentlich durchgehend wurde in einer Lautstärke mitgesungen, die ich persönlich nicht erwartet hätte. Alles in allem die perfekte Harmonie zwischen Band und Fans...
"Fade to Black" wurde mit einem glasklaren Gitarrenbeginn eingeläutet - da war der Unterschied zur CD nicht zu erkennen. James Hetfield´s Stimme schien ein wenig schwach zu sein, was man vielleicht auch den Staubwolken zuschreiben konnte (die sich dank des staubigen und sandigen Bodens regelmäßig bildeten).
"Master of Puppets" benötigte keine Ansage, es wurden die Gitarrenriffs ausgepackt und jedem war klar, was nun in den nächsten 8 Minuten folgen würde.
"Whiplash" mag live nicht nur ein harmloses Schleudertrauma sein, sondern gleich das schwerste, was man erlangen kann. Zumindest was das Tempo angeht. Faszinierendes Gitarrenspiel und die faszinierend schnelle Gesangsdarbietung hinterließen sich bei mir die Frage, wie man das ohne eine Verknotung der Finger beziehungsweise der Zunge überstehen konnte.
Es folgte "Wherever I may Roam". Es mag vielleicht nicht die enthusiastischste Stimmung hervorgerufen haben, aber es hat die sehr gute Stimmung unter den Fans auf keinen Fall nur im Ansatz geschmälert.
Natürlich durfte "Nothing else Matters" nicht fehlen, es ist und bleibt einfach DER Klassiker von Metallica, da mag man sich so sehr dagegen wehren wie man will. Und live hat es auch einfach seine Qualität, zumal es auch schon fast sichergestellt ist, dass alle Fans die Zeilen können und miteinstimmen- so war es auch hier in Wien. Die Dunkelheit auf Grund der vorangeschrittenen Uhrzeit, die passende Bühnenbeleuchtung - es mag vielleicht ein echter Gänsehautsongs gewesen sein, zumindest für mich.
Auch wenn man gedanklich darauf vorbereitet war, dass es bei "One", wie immer, ein passendes Bühnenfeuerwerk geben würde, hat es mich zu Tode erschreckt. Wenn Feuerfontänen nur ein paar Meter von einem entfernt die Luft aufheizen, kann das durchaus zu einem geschockten Gesicht führen. Ein "ooh" entrückte es vielen, als rotleuchtende Raketen in den Himmel geschossen wurden; ein schöner Anblick war es auf jeden Fall. Eine Art bedächtiges Schweigen breitete sich flächenweise aus, erst beim Refrain schienen es viele für Angemessen zu halten, mitzusingen.
Nach zwei Liedern hintereinander, die die Tendenz dazu haben, emotional zu sein, war "Enter Sandman" das perfekte Gegenstück dazu. Mitsingen und daran scheitern, sich selbst zu hören - wenn fast 40.000 Fans mitsingen, hört sich das toll an und begeistert auch mich als normalen Fan. Auch ohne James Hetfield´s Unterstützung konnte man sehr gut bemerken, dass es an Textsicherheit nicht mangelte.
James wollte uns einreden, dass wir müde seien - aber nein, das waren wir noch lange nicht. Und dass wurde dann auch lautstark zum Ausdruck gebracht.
Zur allgemeinen Freude wurde auch "Stone Cold Crazy" gespielt, was wohl kaum einer erwartet hatte, da es seit 2 Jahren auf keinem der gespielten Gigs zum besten gegeben wurde.
"Thank you, Good night...are you tired now?"- "No, No, No!"- darauf folgten Auf Wiedersehenswünsche in verschiedenen Sprachen, da konnte auch ein James Hetfield nicht mit seiner Kenntnis im Benutzen diverser Sprachen punkten. Was wir wollten war Musik- jetzt und hier, und nicht erst irgendwann nach Release des neuen Albums.
Und ein Lied bekamen wir auch noch: "Seek and Destroy". Der typische Abtritt von Metallica, das Lied, was noch mal auch von den Fans jegliche Gesangskraft fordert.

Setlist Metallica:
  1. Creeping Death
  2. For Whom the Bell tolls
  3. Ride the Lightning
  4. Disposable Heroes
  5. Welcome Home (Sanitarium)
  6. ...And Justice for All
  7. The Memory Remains
  8. The four Horsemen
  9. Orion
  10. Fade To Black
  11. Master of Puppets
  12. Whiplash


  13. Wherever I may roam
  14. Nothing Else Matters
  15. One
  16. Enter Sandman


  17. Stone Cold Crazy
  18. Seek and Destroy

Fazit: Eine Reise nach Wien, die sich durch und durch gelohnt hat. Jeder ausgegebene Cent war die Sache wert und hat bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen. Und auch eine Gewisse innere Nachfrage, Metallica noch einmal live zu sehen. Oder auch öfter. Begeisternd war es auf jeden Fall, mehr kann man nicht dazu sagen!

Ein paar wissenswerte Fakten:
 
  • Es war das 4. Mal, dass Metallica in Wien gespielt haben. Das letzte Mal war vor 11 Jahren, am 6.9.1996
  • Es war das 1. Mal, dass "Stone Cold Crazy" seit August 2004 performt wurde
  • Es war das 1. Mal, dass "The Memory remains" in Österreich gespielt wurde
  • Es war das 1. Mal, dass "Ride the Lightning" in Österreich gespielt wurde
  • Es war das 1. Mal, dass "...And Justice for All" in Österreich gespielt wurde

  •     U.C., 05.07.2007

     
     
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