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Konzertbericht: Rock Harz Festival
 

Rock Harz Festival
Samstag, 07.07.2007

Bands: Van Canto, Darzamat, Rage, Sacred Steel, A.S.P., Kneipenterroristen, Kreator, Hatesphere, In Extremo...
Es war eine kurze, kalte Nacht, und so war der heiße Kaffee am nächsten Morgen eine echte Wohltat. Dieser war glücklicherweise auf so ziemlich jedem Bauernhof im Ort Förste sehr günstig zu bekommen. Die bäuerliche Dorfgemeinde hatte sich auf den Besuch der "Schwarzen Langhaarigen" offenbar gut vorbereitet: Überall gab es Brötchen und Kaffee zu wirklich fairen Preisen, überreicht von freundlichen Verkäuferinnen. Für alle die noch zu müde (oder betrunken) waren um selbst in's einen Kilometer entfernte Dörfchen zu gehen, hatte die Festival-Organisation sogar eigens ein "Frühstückshuttle" eingerichtet: Ein Trecker, auf dessen Anhänger die Festivalbesucher zum Frühstück und wieder zurück gebracht wurden.

Wirklich, das gesamte Dorf schien sich über den zahlreichen Besuch sehr zu freuen und war gut vorbereitet, wenn man mal den Supermarkt mit seinem fast komplett leergeräumten Grillfleisch- und Bierregal außer Acht lässt.


Van Canto

Aufgrund dieser guten Bewirtung waren Van Canto zur Mittagszeit die erste Band die ich mir anhören konnte. Wie schon im Programmheft angekündigt, boten sie Metal mal auf eine ganz andere Art: Mit 5 Sängern/Sängerinnen und einem Schlagzeug besetzt, boten sie "A Capella" Metal. Mehrstimmig geschickt umgesetzt wurde viel gecovert und auch manche Eigenkomposition mischte sich mit unter. Ich persönlich finde das ein witziges Experiment, aber als gute Musik eher unbrauchbar. Wer will schon Metallicas Battery hören wenn es statt von Hetfields brachial schnellen Galoppriffs einzig von einem Sänger angetrieben wird dessen Zunge sich bei dem Tempo fast verknotet?

Von dieser Art der Darbietung abgeschreckt verließ ich das Festivalgelände auch vorerst wieder um mich einem Interview zu widmen und mich um mein Mittagessen zu kümmern. Gestärkt ging es daraufhin in den Endspurt, die letzte Essensschwere und Mittagschlafstimmung wurde auch gleich vom Auftritt der Polen von Darzamat gänzlich weggeblasen.


Darzamat

Gesanglich mit einer männlichen und einer weiblichen Stimme besetzt, boten Darzamat ein düsteres und abwechslungsreiches Schauspiel. Gerade die auch optisch überzeugende Dame die sich bei weitem nicht nur auf klare Vocals beschränkte, sondern auch gewaltig kreischen kann, schafte es Akzente zu setzen. So sind Darzamat zwar immer noch kein wirklicher "Black Metal Act" wie vom Festivalteam angekündigt, wohl aber ein Schritt in die richtige Richtung, wenn in ein paar Jahren wirklich mal eine bekannte Schwarzmetall-Fraktion auf dem RockHarz vertreten sein soll.


Rage

Direkt nach Darzamat legten gegenüber auf der Hauptbühne die Herren um Peavy Wagner und Victor Smolski mächtig los. Es wurde voll vor der Bühne, die Stimmung war bestens und auch die Songauswahl konnte sich sehen lassen. Neben neueren Stücken ("Down"), wurden natürlich auch die altbekannten Klassiker dargeboten welche auch von geschätzten tausend Leuten energisch Mitgesungen wurden ("Don't you fear the winter").

Und immer wieder die Frage seitens der Band: "One more?" Klar, wie die Antwort des Publikums lautete. Oder war es gar keine Frage sondern nur eine Ankündigung? Ganz gleich, Rage bewiesen dass sie wieder zu den besten Livebands Deutschlands zählen, mit einem vielleicht nicht weltbewegenden, wohl aber restlos überzeugenden, routiniertem Gig.


Sacred Steel

Sacred Steel
Party-Power Metal war anschließend auf der Kreiswohnbaubühne angesagt. Darauf hatten offenbar nicht alle Besucher wirklich Lust, vielleicht war ihnen der Name Sacred Steel fataler Weise schon vorab geläufig und sie hielten deswegen von vornherein Sicherheitsabstand. Die Ludwigsburger haben eben nur Freunde und Feinde - nichts dazwischen. Von Alt bis Neu war von allen Alben etwas auf der Setlist vertreten, und vielleicht waren die Herren auf der Bühne sogar diejenigen, die am meisten Spaß von allen hatten. Ganz gleich: Heavy Metal to the end!


A.S.P.

A.S.P.
"Ich bin ein wahrer Satan" war alles was ich über A.S.P. vor ihrem Auftritt wusste. Kurz bevor der böse geschminkte Herr die Bühne enterte, versuchte mir noch ein angetrunkener Kuttenträger am Bratwurststand zu erklären, A.S.P. wären die abgesagten W.A.S.P. ohne Blackie Lawless.
Zum eigentlichen Auftritt lässt sich sagen dass ich W.A.S.P. ohne Blackie allemal lieber gesehen hätte. "Ist das hier Rock Harz oder Gruftie Harz?" - bei dem Spruch den ich im Gespräch mit anderen Headbangern während des Auftritts von A.S.P. hörte, konnte ich mir ein Grinsen doch nicht verkneifen. A.S.P. selbst wurden von denjenigen, die nicht nur vor der Bühne standen weil sie zu faul zum Weggehen waren abgefeiert, und diese Leute waren auch nicht wenig. Viele waren wohl eigens für A.S.P. angereist, und so teilten sich die Meinungen nach dem Auftritt auch sehr stark auf in "Mist", "langweilig" und auch "Wahnsinn!".


Kneipenterroristen

Lang leben die Onkelz hieß es bei den Kneipenterroristen, die sogar einen eigenen, riesengroßen Merchandisestand neben dem eigentlichen Merch-Zelt aufgebaut hatten und nun ihr Vorbilder wieder leben lassen wollten. Mir war's egal, konnte ich doch schon mit den Originalen nicht viel anfangen und so begab ich mich schon wieder in Richtung Hauptbühne um das nächste Spektakel auch aus nächster Nähe betrachten zu können.


Kreator

Die Essener Thrasher waren wohl die Band mit der aufwendigsten Bühnendeko. Die gesamte Bühne war im Stil des letzten Albums ENEMY OF GOD dekoriert, zudem wurden einige Pyroeffekte und eine Videoleinwand aufgefahren. Diese Aufbauten verzögerten den Ablauf um einige Minuten, was aber durch die Performance selbst locker wettgemacht wurde. In einem über 60 minütigen Set ließ Mille mal wieder ordentlich die Sau raus. Das war aufgestaute, kanalisierte Wut pur. Einzige dass Mille sich hin und wieder zu sehr hineinsteigert: "Rockharz, seid ihr bereit euch gegenseitig zu töten? Pleasure to kill!", aber das war in den letzten 20 Jahren wohl auch noch nie anders.
Ganz gleich, die Setlist war mit Klassikern gespickt, "Violent Revolution" klärte schon gleich zu beginn die Fronten, und das zuletzt der Zugabenteil mit "Flag of hate/Tormentor" steht, sollte auch jedem schon vorher klar gewesen sein.
Was bleibt, ist ein restlos überzeugender Auftritt. Nicht das "was" sorgte für Überraschungen, sondern das "wie" - das war nämlich mindestens genauso Energiegeladen wir vor vielen Jahren und so verteidigte Kreator würdevoll ihren Titel als wohl beste deutsche Thrashmetal Band.


Hatesphere

Hatesphere
Hatesphere hatten es natürlich sehr schwer, das nach Kreator erschöpfte und durstige Publikum wieder zu ermuntern. Auch ihre Show wirkte durch den vorangegangenen Auftritt eher wie das laue Lüftchen nach dem großen Orkan, und so ging langsam die Sonne unter, während alles wohl nur noch auf den Headliner wartete.


In Extremo

Schon den ganzen Tag waren auffallend viele In Extremo T-Shirts auf dem Gelände zu sehen gewesen, und so war es wohl nicht nur die Headlinerposition die das Publikum noch mal so zahlreich erschienen ließ zu später Stunde. In Extremo wussten das zu schätzen und belohnten ihre Anhänger mit einer ausführlichen Show, alten und neuen Songs sowie der einen oder anderen Überraschung.


Als Resumé des Wochenendes lässt sich sagen dass vieles besser war als letztes Jahr, die Organisation aber immer noch lange nicht perfekt klappt. Das Gelände war größer und ist besser gelegen als das frühere. Es lässt noch genügend Raum für mehr Zuschauer, und so bin ich jetzt schon gespannt, was wir auf dem nächsten RockHarz geboten werden bekommen.

    S.J., 07.07.2007
    Fotos von: Stefan Junge

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  • Rock Harz Festival - 06.07.2007

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