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W:O:A 2007
 

Wacken Open Air Festival
Freitag, 03.08.2007

Bands: Communic, Grave Digger, Blind Guardian, Dimmu Borgir
Nach dem Frühstück und dem Wachwerden war es schon bald wieder soweit mit der 1. Band des Tages und somit ging es schon relativ früh am Mittag ab zum Festivalgelände.
Und was sich hier abspielte war leider wirklich nicht mehr als familiär zu bezeichnen, das was das Wacken Open Air eigentlich immer jahrelang ausmachte.
Eine riesige Masse an Menschen stand vor den zwei Eingangstoren und bewegte sich eigentlich kaum vorwärts. Die letzte Reihe dieser Traube fing schon bei der Bändchenausgabe an, welche so ca. 60 m von den Toren entfernt ist. Anfangs ging es alle 5 Minuten vielleicht mal 3m vorwärts und dann blieben wieder alle stehen. Dann wurden es alle 8 und am Ende alle 10 Minuten bis sich die Securitys dazu entschlossen hatten, die Tore endgültig zu öffnen, was mit tosendem Beifall belohnt wurde. Jetzt ging alles ziemlich schnell und nach 2 Min. waren wir endlich auf dem eigentlichen Festivalgelände mit den Bühnen. Doch bis wir zu dem Party Stage Bereich vordringen konnten, hatten Communic schon angefangen.

Communic (Party Stage)

Zum Glück fing bei unserer Ankunft erst das 2. Lied an, welches sich, soweit ich es raushören konnte, als "Fooled by the Serpent" heraus stellte. Nachdem meine Freundin es geschafft hatte ein Dixie auf zu finden, konnten wir beide dann auch weiter vor zur Bühne drängen, nachdem ich mir Communic die ersten paar Minuten vom Soundturm aus geben musste. Der Sound war bis auf wenige Ausnahmen wirklich Sahne und die Band selbst sowieso super aufgelegt
Leadsänger Oddleif Stensland hatte stimmlich keinerlei Probleme und der Sound war so glasklar wie auf der Scheibe, nur noch bombastischer & druckvoller, eben der richtige Live-Sound. Der 3. Song war hier schon eigentlich das absolute Highlight denn mit "Under a luminous Sky" brach die Band endgültig das Eis zum Publikum und nach dem tosenden Beifall fingen nahezu alle Leute an gnadenlos zu moshen. Der Song dauert zwar ganze 8 Minuten aber diese 8 Minuten enthalten soviel Speed und Power, dass sie ziemlich schnell verklingen und das Lied einem auch LIVE keine Minute langwierig vorkommt. Sehr genial, nein sogar geil wie sie das Stück auf der Bühne rüberbringen.
Ebenso stark ging das Set weiter und mit "Frozen asleep in the Park" gab es für mich noch mal einen kleinen Höhepunkt. Mein Nacken war danach jedenfalls für die nächsten 2-3 Stunden etwas angeschlagen.
Zwar hatte sich Oddleif beim letzten Song "Watching it all disappear" ein wenig verspielt aber das tat dem sonst perfekten Auftritt keinen Abbruch, denn alle aus unserer Truppe gingen mit zufriedenen Gesichtern wieder zurück zum Vorgelände des Festivals.

Zwischenspiel

Nach einem kurzen Intermezzo im Biergarten mit Döner und Bratwürsten ging es um 16:00 Uhr rum wieder zum Festivalgelände, um Grave Digger an zu schauen.


Grave Digger (True Metal Stage)

Da auch schon Grave Digger ziemlich viele Besucher angezogen hatte, schafften es meine Freundin und Ich nicht wirklich weit nach vorne und so blieben wir schon an der Becks-Bierausschenke vor den Soundtürmen stehen.
Grave Digger traten mit gefühlten 5 Minuten Verspätung auf und wirklich spektakulär war ihr Auftakt auch nicht. Meiner Meinung nach taugt der Titeltrack von "Liberty or Death" nicht wirklich als Opener für die Setlist. Generell waren es hauptsächlich eher viele Songs aus den neueren Alben und die Alten wurden eher außen vorgelassen, soweit ich es beurteilen konnte, denn der Sound war hier auch nicht wirklich das Wahre. Meist kamen der Gesang und teilweise auch die Gitarren gar nicht wirklich bis nach hinten zu mir an, ansonsten kam es mir zum größten Teil wie Zimmerlautstärke vor. Schade eigentlich, denn auf den Alben gefielen mir eigentlich schon viele Songs und dieses Gefühl kam hier überhaupt nicht auf. Da es meiner Begleitung genauso erging, entschlossen wir uns nach einiger Zeit den Platz schon vorher zu verlassen und unsere Energie für den Blind Guardian Auftritt später am Abend auf zu sparen.
Außerdem wollten wir noch am Info und Bändchen Stand fragen, wann und ob denn Destruction nun ihre Autogrammstunde geben.

Hier muss ich auch wieder etwas Kritik an der Organisation des Festivals geben, denn die Angestellten an der Info hatten absolut keine Ahnung was den Ablauf betraf. Außer mit dem Hinweis das wir doch ins Programmheft schauen sollten, konnten sie uns auch nicht weiter helfen, dumm nur, dass wir so schlau waren und uns schon paar mal vergewissert haben, ob die Uhrzeit für die Autogrammstunde drin steht.
Es müssen nicht bedingungslos Leute an der Info arbeiten, die sich total mit Metal auskennen aber man sollte sich wenigstens bewusst sein, was auf dem Festival abläuft und wie was geregelt ist, ich denke mal das wäre nicht zu viel verlangt von jemanden, der sich auf so einer Veranstaltung seine Brötchen verdienen will.


Blind Guardian (True Metal Stage)

Kommen wir aber wieder zurück zur Musik. Blind Guardian standen nun als nächstes auf dem Plan und um einen möglichst Bühnennahen Platz zu bekommen, sind wir 2 schon gut 30 Minuten vor Beginn zur True Metal Stage gehuscht. Die Sache hat sich auch gelohnt und so standen wir rechts von der Bühne, ca. 15 Reihen und 20-30 m vom Wellenbrecher entfernt, auch wenn sich direkt vor unseren Füßen eine gigantische Matschpfütze befand.
Nachdem sich Lacuna Coil auf der Black Stage verabschiedet hatten, ertönten 5 Minuten später auch schon die 1. Blind Guardian Rufe und die Spannung stieg zum 1. Mal auf dem Festival ins Unermessliche.
Und dann kam der Hansi Kürsch auch schon unter sehr lauten "Hansi" Rufen auf die Bühne und der Gig konnte mit "Into the Storm" beginnen, worauf man nur noch lauter Haare um einen rum fliegen sah.
Es dauerte auch nicht sehr lang bis die 1. Crowdsurfer auf einem zukamen und von uns weitergetragen werden mussten. Spätestens bei "Welcome to Dying" waren alle Dämme gebrochen und wir durften uns alle 5 Minuten umdrehen um einen weiteren Crowdsurfer über uns hinweg zu tragen, wobei das nicht wirklich einfach war, da sich in unserer Ecke einfach zu wenig Leute auf einem Platz befanden und sich somit eine riesige Lücke bildete, in der dann schließlich jeder 2. oder 3. Crowdsurfer abstürzte. Tat der Stimmung auch keinen Abbruch, denn fast nahezu jeder fand dieses Szenario witzig und ich benannte unseren Platz recht schnell in "Dead End" um.
Für jemanden wie mich, dessen 1. deutsche Metal Band Blind Guardian war, gab es dann auch die langersehnten Songs "Bard's Song" und "Lord of the Rings". Man kann ja über Blind Guardian sagen was man will aber diese 2 Lieder bringen einem einfach nur Gänsehaut, wenn da geschätzte 40-50.000 Menschen mitsingen. Hansi schien auch ziemlich beeindruckt gewesen zu sein, denn er meinte es wäre die lauteste Version gewesen die er jemals gehört hätte.
Zum Schluss gab es dann noch den Rausschmeißer "Mirror Mirror" und alle waren recht glücklich. Auch wenn ich hier mal wieder gemerkt habe, dass geschätzte 80-90000 Besucher einfach zu viel für das Festival sind.
Aber ansonsten ist es ein gelungener Auftritt gewesen, wo der Sound nur manchmal wieder etwas zu leise war aber die Band selber konnte überzeugen. Sowohl von Hansis Stimmbändern her als auch die Beherrschung der Instrumente. Persönlicher Wermutstropfen hier: Unsere komplette Kleidung und Körper waren voll mit Schlamm. Aber so was gehört halt hin und wieder einfach dazu.
Setlist Blind Guardian:
  1. Into the Storm
  2. Born in a mourning Hall
  3. Nightfall
  4. The Script for my requiem
  5. Fly
  6. Valhalla
  7. Otherland
  8. Welcome to dying
  9. Traveller in time
  10. Bright Eyes
  11. Time stand still
  12. Imaginations from the other Side
  13. Punishment divine
  14. Lord of the Rings
  15. This Will Never End
  16. The Bard's Song - In the Forest
  17. Mirror Mirror
Nachdem wir uns dann unter sehr viel Aufwand durch die Matschlandschaften des Geländes kämpfen mussten und erst 30 Minuten nach Ende des Auftritts am Ausgang angelangt waren, entschieden wir uns Dimmu Borgir nun doch vom Biergarten aus an zu schauen, da uns die ganzen Crowdsurfer und das lange Stehen doch etwas Kraft genommen hatten und der Dimmu Borgir Gig stand unmittelbar als Nächstes an.


Dimmu Borgir (Black Stage)

Die Band mausert sich immer mehr zu einer wirklich genialen Liveband wobei es mal wieder Gang und Gebe ist, das der Sound wieder mal zu leise ist bei einer größeren Band. Aber Shagrath & Co. lassen sich es nicht nehmen trotzdem einen coolen Auftritt hin zu legen und selbst vom Biergarten aus hat es noch Spaß gemacht. Songs aus fast allen Schaffensphasen wurden hier gespielt u.a. "Progenies of the great Apocalypse", "Mourning Palace" oder "Kings of the Carnival Creation". Zudem klang die Band selber soundtechnisch wie aus einem Guss und Frontpanda Shagrath hatte stimmlich keinerlei Probleme.
Toller Gig und nach dem langen Abend gönnten wir uns es mal wieder zurück zum Campinggelände zu laufen.



Fazit Tag 2: hatte schon einige Bands mehr als am 1. Tag zu bieten und mit Communic und Blind Guardian gab es schon die ersten 2 Höhepunkte auf dem Festival. Das Essen was hier geboten wird war wieder mal einfach nur mehr als köstlich, denn auf eine Bratwurst und 2 Crêpes konnte ich einfach nicht verzichten. Wobei ich aber dieses Jahr zum allerersten Mal dank des Mini Supermarktes 10 m neben unserem Campingplatz die absolut göttlichen Schokomuffins mit Schokoüberzug von Milka entdeckte. Was Süßigkeiten anging, waren diese Muffins einfach unschlagbar auf dem Open Air, leider waren sie mit 2€ aber auch nicht ganz günstig.
Eigentlich wollten meine Freundin und Ich uns noch mit 2 anderen von unserer Gruppe Die Apokalyptischen Reiter ansehen, aber nach einer langen Diskussion und weil wir schon etwas erschöpft waren, schliefen wir unerwartet ein und wachten erst wieder auf, als die Reiter schon angefangen hatten.
So blieben wir auf unserem Platz, grillten noch mit den Anderen und ließen auch diesen Tag ausklingen.

    S.O., 03.08.2007

Wacken Open Air Festival 2007:
 
  • 02.08.2007
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  • W:O:A Resümeé

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