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W:O:A 2007
 

Wacken Open Air Festival
Samstag, 04.08.2007

Bands: Sacred Reich, Rage, Destruction
Bevor es mit Sacred Reich als Auftakt für den Samstag losgehen konnte, war erstmal Duschen angesagt, um den ganzen Dreck vom Blind Guardian Gig am Vorabend los zu werden. Leider waren wir nicht rechtzeitig wach und so bildete sich schon eine meterlange Schlange vor dem Duschcamp und ich durfte gute 15 Minuten warten, bis ich zu den Duschen kam. Aber lohnen tut sich es allemal, wenn man sich danach wieder richtig frisch fühlt.
Nun hieß es aber ab zum Festivalgelände für die erste Band. Da unsere anderen Begleiter ja die reinsten Thrash-Metal Muffel sind, durften wir Zwei mal wieder alleine auf die Reise gehen.

Sacred Reich (True Metal Stage)

Zugegeben: Sacred Reich sind wieder mal eine Band von der ich nur 1 Song kenne und dieser ist "Surf Nicaragua". Ist nicht weiter schlimm, da uns hier eine verdammt gut gelaunte Thrash Metal Band aus Arizona erwartet. Nachdem ich erfahren hatte dass sich die Band nur für einige Konzerte in diesem Jahr zusammengefunden hat, befürchtete ich erstmal dass sie keinen besonderen Auftritt hinlegen. Wie erwähnt täuschte ich mich erfreulicherweise und es kam richtig Stimmung auf, obwohl es mal überraschenderweise gar nicht so voll vor der True Metal Stage war.
Phil Rind wirkte wie Ned Flanders persönlich mit seinem immer währenden Grinsen und lies es sich auch nicht nehmen etliche Male beim Bassspielen zu hüpfen. Wer guten alten US Thrash Metal liebt, wurde also sehr gut bedient, denn Sound und Druck stimmten hier sehr gut überein. Mit "War Pigs" gab es dann sogar das obligatorische Black Sabbath Cover und die Menge hat ordentlich mitgesungen, super Moment und hier kam tatsächlich das Flair aus den alten Zeiten rüber.
Mit "Surf Nicaragua" wurde das Set dann auch abgeschlossen und Phil entschuldigte sich auch dafür, dass sie wegen dem erwähnten straffen Zeitplan nicht länger spielen können.
Einfach ein verdammt sympathischer Frontmann und mit dem Spruch "I know I'm fat but I don't give a shit" hat er auch einige Sympathien für sich gewonnen.
Doch eines der größeren Highlights hat sich mitten in der Publikumsmenge abgespielt: In einem etwas größeren Kreis entschlossen sich 4 (positiv betrachtet) Verrückte, Stage Diving zu machen und das Highlight Nummer 1 für den Samstag stand somit schon fest.


Zwischenspiel

Nach einem kleinen Snack an den Imbissbuden und 20 Min. Wartezeit an den EC Terminals (Was übrigens eine gelungene Neuerung auf dem Festival gewesen ist,
vorbei mit den Zeiten wo man 2 km ins Dorf zur Bank laufen und 1 Stunde in der riesigen Schlange warten musste), machten meine Freundin und Ich uns wieder auf zur Black Stage um einen Platz ganz Vorne für Destruction zu ergattern und uns von dort aus Rage an zu schauen, die jetzt nebenan auf der True Metal Stage spielten.


Rage (True Metal Stage)

Hier erging es mir ähnlich wie bei Grave Digger, viel zu lascher Auftritt in meinen Augen und ich bin sowieso nicht der Fan von Auftritten mit Orchestern. Einige werden mich sicher für diese Aussage lynchen, aber meine persönliche Meinung ist einfach dass diese ganze Orchesteridee nur ein einziges Mal in der Geschichte des Metal geklappt hat und das war 1999 bei Metallica. Seitdem versuchte es immer mal wieder irgendeine Band mit Klassik und es ging mehr oder weniger immer wieder in die Hose. Als zwei Beispiele kann ich hier nur Corvus Corax nennen und auch den Earthshaker-Gig von Manowar, wobei Corvus Corax wenigstens NUR langweilig waren während Manowar den Auftritt komplett verhunzt haben und das Orchester zum Teil vom Band kam?!?
Das war bei Rage zwar nicht der Fall aber trotzdem hat es der Band einfach nur die Dynamik genommen in meinen Ohren, Gassenhauer wie "Straight to Hell" haben sie leider auch aus dem Programm gelassen und somit war ihr Auftritt für uns beide nichts besonderes. Aber Peavy durfte dafür später noch bei mir punkten.


Destruction & Guests (Black Stage)

Genau wie bei Sodom haben Schmier & Co. hier einiges für ihren Auftritt geplant und wollten einen Auftritt abliefern, den so schnell kein Thrasher mehr vergisst. Ob es ihnen gelungen ist? Allemal. Mit einer tiefen dunklen Stimme vom Band wurden Destruction als die "Thrash Masters from Germany" angekündigt und da hörte man schon die furchteinflößende Kettensäge des Mad Butchers der sich hinter Drummer Marc positioniert und richtig grimmig in die Zuschauermenge schaut. Dann knallt auch schon die erste Pyro und Schmier und Mike kommen unter tosendem Beifall auf die Bühne um das Set mit "The Butcher strikes back" fulminant zu beginnen. Es gibt nur ein Problem, Schmier ist am Mikro überhaupt nicht zu hören, was uns im Publikum nicht davon abhält fleißig weiter zu moshen. Nachdem dann das Mikrofon doch wieder funktioniert, quittiert Schmier den Soundtechniker mit einem alles sagenden "Brad, fuck you!" und shoutet munter los. Sehr geiler Beginn, wobei die Pyros bei 30C Hitze ab und an schon etwas suboptimal sind, aber eine geile Show geht einfach vor.

Ein wenig später lässt es sich Schmier auch nicht nehmen ein paar Worte los zu werden, wobei er nur kurz beim Deutschen bleibt und dann erklärt,
dass er ab nun alle Ansagen auf Englisch machen würde, da wir auf dem WOA sehr viele internationale Besucher hätten. Ist auch nicht weiter schlimm, da Schmier auf jeden Fall die englische Sprache eindeutig besser beherrscht als der gute Mille von Kreator. Für mich gewinnt der Auftritt derweil immer mehr an Fahrt und super ist es auch, das sich der Frontmann in Sachen Ansprachen auch immer relativ kurz hält und trotzdem auf das Publikum eingeht anstatt nur die Standardfloskeln von sich zu geben. So gehört sich das: knappe Ansagen und 2 davon die auch mal 5 Minuten dauern und ansonsten schön die Birne schütteln lassen.

Schmier machte dann immer wieder Andeutungen das die Setlist voller Überraschungen ist und er hat sein Wort gehalten! Die erste Überraschung kam dann mit "The Alliance of Hellhoundz", indem er zu diesem Song etliche Gastsänger auf die Bühne rief wie etwa Peavy von Rage, Oddleif von Communic, Tom Angelripper und und und...
Zudem ließen sich immer wieder die "Pleasure-Slaves" zusammen mit dem Butcher auf der Bühne blicken. Also durchaus gelungen die ganze Sache.
Doch die beste Überraschung folgte erst kurz darauf: Hinter den zwei bewegbaren Bannern waren noch mal zwei zusätzliche Drumkits links und rechts versteckt und es kamen zwei ehemalige Mitglieder von Destruction auf die Bühne. Was für eine Vorstellung, drei Drumkits habe ich zumindest bei einer Thrash Metal Band auch noch nicht gesehen.
Alles in allem ein super Auftritt und am Ende konnte ich mehr als zufrieden vorerst zurück auf den Campingplatz gehen.


Jagd nach Autogrammen

Später am Abend machten wir uns dann auf zur Destruction Autogrammstunde von der aus wir auch vorhatten uns Immortal anzuschauen. Und hier hat sich wieder einmal bemerkbar gemacht, dass es einfach viel zu voll ist für die Platzverhältnisse. Wollte man sich Immortal direkt anschauen, wäre man nicht weiter als maximal bis zum Merchandise Stand gekommen und dieser steht noch gut 80m vor den Soundtürmen. Es war schon schwer genug für meine Freundin & mich seitlich entlang zum Autogrammstand zu kommen. Etwas unnötig war hier die minutenlange Rechtfertigung der Wacken Organisatoren für das Chaos am Anreisetag und das man eine Art "Award"-Show für die ganzen Leute aufziehen musste, die alle eine Medaille erhielten. Versteht mich nicht falsch, natürlich sollte man diejenigen würdigen, die das Festival gerade noch so vor dem Aus gerettet haben, das kann man aber auch im normalen Rahmen mit einer kleinen Ansage auf der Stage abwickeln, indem der Hauptverantwortliche einfach jedem Helfer einen großen Dank ausspricht. Diese Show hier war aber wirklich etwas überzogen.

Dafür hatten wir beim Warten auf Schmier & Co. relativ gute Karten und kamen recht schnell nach vorne, da die ganzen Subway To Sally Fans sturmartig die Flucht ergriffen haben, als Destruction an den Tischen auftauchten. Währendessen hatten Immortal schon angefangen zu spielen und ihr Comeback war wohl sehr gelungen, denn der Sound stimmte, die Spielfreude war auch da und sämtliche Black Metal Fans waren sehr zufrieden, so kam das jedenfalls rüber wenn man die Jubelstürme gehört hat. Destruction waren übrigens auch sehr nett und fanfreundlich, da immer gut 5-7 Leute auf die höhere Etage draufgelassen wurden, für welche sich dann die Band ordentlich viel Zeit nahm. Zwar mussten die nachrückenden Fans dadurch immer etwas warten aber jeder wurde gleich behandelt und deshalb war die Autogrammstunde auch wirklich mehr als gelungen.



Fazit Tag 3: Das Festival war somit "gelaufen" und der Samstag war mit Sacred Reich & Destruction für mich nochmals richtig stark. Beide haben einen sehr geilen Auftritt hingelegt und auch so gab es keine bemerkenswerten Ärgernisse in den Stunden dazwischen. Nur Rage war halt in meinen Augen nicht ganz so klasse, womit ich wohl einigen vor den Kopf stoßen werde aber an meiner subjektiven Wahrnehmung kann ich nun mal nichts ändern.
So ging auch der Samstag und somit der letzte Festivaltag für uns zu Ende. Am nächsten Tag machten wir uns schon früh auf die Heimreise und konnten sogar zum allerersten Mal den berüchtigten "Wacken-Abreise-Stau" umgehen.

    S.O., 04.08.2007

Wacken Open Air Festival 2007:
 
  • 02.08.2007
  • 03.08.2007
  • W:O:A Resümeé

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