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Ausgrabung der Woche - Teil 7
 

Ausgrabung der Woche

Unsere Ausgrabung der Woche spiegelt nicht nur ein Stück Zeitgeist der Musikgeschichte wieder, sondern scheut sich nicht, Aktuelle Themen aufzugreifen und mit Vergangenem zu verbinden.

Übersicht Ausgrabung

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25.10.2014
Herbstzeit = Unfallzeit!
Tiefstehende Sonne, Nebel und rutschige Straßen gehören zu den Hauptursachen für Unfälle in dieser Jahreszeit. Eine weitere Gefahr sind Wildunfälle. Jede Menge Tiere wagen sich jetzt zur Futtersuche aus der Deckung. Besonders in der Dämmerung und in der Nacht sind vor allem Rehe und Wildschweine unterwegs. Ca. 230.000 Wildunfälle gibt es jedes Jahr.

Besonders die Motorradfahrer können jetzt richtig Probleme bekommen. Sonnige Tage locken immer mehr Zweiradbesitzer mit ihrem besten Stück auch im Spätherbst auf die Fahrbahnen.
Deshalb: Leute seid vorsichtig! Lieber mal ein wenig Gas wegnehmen, dass kann fremdes aber auch das eigene Leben retten!
Vorsicht ist jedoch nicht geboten bei unserer...
AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Bachman Turner Overdrive: NOT FRAGILE (1974)
1970 erblickte in Kanada eine der erfolgreichsten Rockbands das Licht der Welt. Bachman-Turner Overdrive konnten nach den mäßig erfolgreichen ersten beiden Alben gleich einen Haupttreffer landen.
Auf NOT FRAGILE platzierten die Kanadier zwei absolute Megahits. "You ain't seen nothing yet" und "Roll on down the Highway" dürften wohl jedem bekannt sein.

Besonders der erstgenannte Song erregte Aufsehen, sollte er doch eigentlich gar nicht veröffentlicht werden. Das von Randy Bachman intonierte und berühmte 'B-B-B-B-Baby you just ain't seen n-n-nothing yet' war als kleiner mitgeschnittener Gag über seinen jüngeren und stotternden Bruder Robbie gedacht. Die Plattenproduzenten wollten jedoch genau dieses auf der Platte hören.

Aber auch die anderen Tracks zeigen die volle Bannbreite des 70er BTO-Rock 'n' Roll. Die Band gab der härteren Musik ein neues Gewand. Die melodiösen Soli der beiden Gitarristen Bachman und Thornton werden unterstützt vom immensen Druck des Bass und der Drums. Diese Emulsion wird vom typisch rauen Stil der Band perfekt inszeniert.
Das letzte Lebenszeichen der Band gab es 2010 nun allerdings nur noch als Bachman & Turner.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Bachman Turner Overdrive: NOT FRAGILE


17.10.2014
Eine echte Posse spielte sich in den letzten Tagen und Wochen im bezahlten Fußball ab.
Nach dem gelungenen Einstand des sogenannten Freistoßspray bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Brasilien haben sowohl der europäische Fußballverband UEFA als auch viele europäische Top-Ligen das Spray eingesetzt.
Auch der deutsche Ligaverband kündigte eine baldige Einführung an. Dann kam jedoch doch der TÜV Rheinland und verfasste ein Gutachten. Danach wird das Spray als nicht verkehrsfähig angesehen. Ein Kennzeichnung als hochentzündliches Produkt fehlte außerdem enthält das Mittel Parabene, die im Verdacht stehen hormonell wirksam zu sein. Somit sei es weder in Deutschland noch in der EU zugelassen.
Am 30.09.2014 fand dann das Champions-League-Spiel in Gelsenkirchen - Schalke 04 gegen NK Maribor - statt. Nachdem die UEFA auf das Freistoßspray bestanden hat, drohte die Stadt Gelsenkirchen ein Bußgeld für den Schiedsrichter im Fall des Einsatzes des Spray in Höhe von bis zu 55 € an.
Das Ende vom Lied: Der Schiri musste nicht zahlen und ab heute wird dieses Spray nach einigen Diskussionen und einer Umetikettierung eingeführt. So schnell geht es dann doch, wenn die richtigen Institutionen Druck machen.
Musikalisch mächtigen Druck entwickelt unsere heutige...
AUSGRABUNG DER WOCHE
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Obituary: CAUSE OF DEATH (1990)
Die von den Gebrüdern Tardy 1984 gegründeten Obituary (damals noch unter dem Namen Executioner) gehört zu einflussreichsten Bands des Florida Death Metal. CAUSE OF DEATH ist eines der wichtigsten und besten Alben in diesem Genre.
Die Songs sind gnadenlos brutal und typisch im Slow- und Midtempo gehalten, ganz nach dem Motto - hart muss nicht schnell sein -. CAUSE OF DEATH walzt wie tonnenschweres Blei aus den Boxen. Der Bass und Drums pumpen gewaltig, die eindringlich gegrunzten und geröchelten Lyrics runden das Gesamtwerk gekonnt ab. Die Scheibe strahlt eine unglaubliche Energie und Atmosphäre aus.

Vor der Aufnahme der Platte wechselte eine echte Koryphäe an der Leadgitarre zu Obituary. James Murphy's Leads beeinflussen CAUSE OF DEATH nachhaltig.
In der Jetztzeit sorgen die Amis wieder für Aufmerksamkeit. Mit einer Crowdfunding-Kampagne sammelten sie Geld für die Produktion eines neuen Album ein. Tatsächlich erscheint Inked in Blood in den nächsten Tagen.

R.J.

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Obituary: CAUSE OF DEATH


10.10.2014
'Thank God, it's Friday'!!!
Das ist nicht nur die reine Wahrheit, sondern auch ein Film aus den 70ern. Der Soundtrack damals mit Donna Summer, The Commodores und Diana Ross. Huch, da kann es einen schon mal schütteln......wenn da nicht die unbestechlich richtige Aussage wäre....
THANK GOD, IT'S FRIDAY!!!
Leute macht was draus, lasst Euch den Herbstwind um die Nase wehen oder geht gute Musik hören. Irgendein Konzert findet bestimmt auch in eurer Nähe statt.
Zur Einstimmung gibt es auch heute wieder die...
AUSGRABUNG DER WOCHE
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Trouble: TROUBLE (1990)
Bekannt sind die amerikanischen Doom-Metaller alle mal, finanziell profitieren konnten sie davon nie so richtig. Vor dem vierten Album änderte sich nicht nur die Besetzung von Trouble, auch ihr Producer und der Sound wurde ein anderer. Mit Rick Rubin holte man sich ja nun auch wirklich keinen Unbekannten an Bord. Zusammen mit ihm schaffte es die Band nicht nur die Songs zu straffen, sondern auch verschiedene Stilrichtungen einfliessen zu lassen.
Griffige Riffs, gekonnte Soli und grundsolide Rhythmen schafften interessante und bestechende Songs. Vielleicht ist Frontman Eric Wagner nicht der Beste seines Fachs, aber mit seiner schrillen hohen Stimme und einer angenehmen Zurückhaltung die perfekte Ergänzung zu den beiden brillierenden Gitarristen Bruce Franklin und Rick Wartell.

Eine gewisse Nähe zu Black Sabbath ist sicherlich nicht abzusprechen, um eine Kopie handelte es sich bei Trouble aber nie.
Wie schon beschrieben blieb der kommerzielle Erfolg der Band aus. Auch das nächstfolgende Album bekam hervorragende Kritiken verkaufte sich aber noch schlechter als TROUBLE. Die Folge: Rauswurf beim Plattenlabel und letztlich die Auflösung Mitte der 90er.

Seitdem versuchen Trouble immer mal wieder auf die Beine zu kommen, zuletzt 2013. Die Klasse der ersten Alben, allen voran ihrem selbstbetitelten Album von 1990 erreichten bzw. erreichen die Amis nicht wieder.

R.J.

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Trouble: TROUBLE


04.10.2014
25 Jahre ist es her, dass Glasnost und Perestroika durch Europa wehten. Deutschland profitierte dadurch. Der gestrige Feiertag zeugt davon.
Kein Warschauer Pakt mehr, aus Feinden wurden Freunde, oder?
Beobachtet man die Vorkommnisse rund um die Ukraine, sieht man deutlich, dass es nicht so einfach ist. Das schlechte Schauspiel um Krim, Donezk und Luhansk wird uns sicherlich noch lange beschäftigen.
Dafür zeigt das Wetter in den letzten Tagen, dass es auch anders kann. Ein Ausdruck kann es nicht besser beschreiben: Goldener Oktober!

AUSGRABUNG DER WOCHE
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Faith No More: THE REAL THING (1989)
Faith No More gelten als die Erfinder des Crossover. Zumindest sind sie eine der erfolgreichsten dieses Genres.
THE REAL THING ist das dritte Studioalbum der Amerikaner und verhalf der Band den entscheidenden Schritt aus dem Schatten ins grelle Licht der Musikwelt zu tun. Die Platte hielt sich 60 Wochen in den US-Charts und schaffte es bis auf den 11. Platz. Auch in Europa gelang ein Siegeszug durch die Hitlisten. Insgesamt konnte die Band über 1 Million Exemplare veräußern.
Es gibt sicherlich einfachere Dinge auf der Welt, als Faith No More in eine bestimmte Kategorie einzuordnen. Auf THE REAL THING verbinden sie frech Metalsound mit Rap-Elementen, vor allem der Song 'Epic' ist dafür das Paradebeispiel.

Die Band schafft es seinerzeit auf dem Album den besonderen Eindruck zu vermitteln: 'Hey Leute, wir zocken die Musik, die wir wollen', Punkt aus! Dabei schlagen sie Brücken von echten Metalsongs ('Surprise! You're Dead' und der gelungenen Coverversion von Black Sabbath's 'War Pigs') über echt abgedrehte Musiknummer ('Epic' oder 'Woodpecker from Mars') bis zu fast poppigen Einlagen ('From out of nowhere').

Fakt ist, dass diese Mixtur unter den Kennern nicht als Chartstürmer erwartet wurde, allerdings gingen die Amis richtig steil auf die Art der Musik und verhalfen damit dem gesamten Genre zum Durchstarten. 1990 wurde das Album für den Grammy Award for Best Metal Performance nominiert. Dieser Fahrtwind nutzte allen Bands dieses Genres, wie Beastie Boys und sogar Red Hot Chili Peppers.

R.J.

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Faith No More: THE REAL THING


26.09.2014
Seit dem 23.09.2014 hat auch astronomisch der Herbst angefangen und wie dieser aussehen könnte verraten uns zwei Bauernregeln:
'Nassen Sommer kann auch der Herbst nicht trocknen.'
oder
'Was der Sommer nicht kocht, wird der Herbst nicht braten.

Ach herrje, also mieses Wetter, Dunkelheit und Tristesse, oder wie philosophierte Hans-Christoph Neuert, ein deutscher Lyriker über den Herbst:
Endlos leer sind die Nächte im Nebel
und neue Tage werden erst gar nicht geboren
Hoffnung bleibt grundlos
das ist alles was ich im November vom Leben noch weiß
Naja, auch der Herbst hat schöne Tage, oder?

Apropos Herbst, da habe ich noch zwei Bauernregeln:
'Steht im Frühjahr noch das Korn, ist's im Herbst vergessen word'n.'
und 
'Ist im Lenz die Kasse flau, war im Herbst der Bauer blau.'
In diesem Sinne einen schönen Herbst und viel Spaß mit der...

AUSGRABUNG DER WOCHE
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METAL MASSACRE I (1981)
Der wirklich guten Idee eines Plattenverkäufers haben viele bekannte Metalbands ihren Erfolg - zumindest teilweise - zu verdanken.
Nachdem einige Musikinteressenten ihn auf die lebendige Metalszene in Los Angeles aufmerksam machten, entschloss sich Brian Slagel ein Fanzine mit dem Namen 'The New Heavy Metal Revue' zu gründen. Beilage sollte ein Sampler sein, der sich dieser Szene annimmt. Voraussetzung war allerdings, dass die Bands keinen Plattenvertrag in der Tasche hatten. Mit geliehener Kohle ließ Slagel 5000 Exemplare pressen. Und wahrlich, es wurde ein Renner.

Wie geschrieben, sollte es eine Beilage zum Fanzine werden, ein Händler schlug Slagel nun vor, den Sampler eiegnständig als Serie herauszubringen. Damit war nicht nur die Compilation METAL MASSACRE geboren, sondern auch eine der namhaftesten Plattenlabel im Bereich des Metal, nämlich Metal Blade Records.
13 Sampler erblickten in der Folge das Licht der Welt, die letzte 2006.
Die Liste der bis zum damaligen Zeitpunkt eigentlich unbekannten und nunmehr namhaften Bands ist lang. Von Slayer über Voivod, Overkill, Metal Church bis Possessed.

Selbst Metallica profitierten von Slagels Idee. Auf dem ersten Teil von METAL MASSACRE traten Hetfield und Co das erste Mal aus dem Schatten. 'Hit the Lights' – später auf Kill 'Em All nochmal veröffentlicht – war das erste richtige Lebenszeichen der Band.
METAL MASSACRE hat sich einen Eintrag in der Metal-Historie gesichert. Es lohnt sich, wiedermal ein Ohr an die Wurzeln des Metal zu legen.

R.J.

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Metal Massacre, Vol. 1 [Musikkassette]


12.09.2014
Mal wieder greift eine fiese Seuche um sich – Ebola. Schon über 2400 Tote und kein Ende in Sicht. Allerdings ist die Seuche nicht erst 2014 aufgetaucht. Bereits seit 1976 wird der schwarze Kontinent davon heimgesucht. Fast vierzig Jahre und keiner hat ein Gegenmittel gefunden.!?
Kaum zu glauben bei dem heutigen Stand der Forschung, oder?

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Zodiac Mindwarp and the Love Reaction: TATTOOED BEAT MESSIAH (1988)
1986 gegründet werfen die Briten um Sänger Mark Manning alias Zodiac Mindwarp ihr erstes Album auf den Markt. Im Stil des 80er Glam bzw. Sleaze rockt sich die Band ziemlich eingängig durch die Songs.

Leider bleibt sowohl die Band vor allem aber TATTOOED BEAT MESSIAH ziemlich unbekannt. Zu Unrecht! Grooviger Hard Rock mit einer frechen Frotzelei über die Heavy-Metal-Welle dieser Zeit. Eine wilde Tour durch augenzwinkernde chauvinistische Schweinereien.

Die besondere Qualität dieser Scheibe – von Anfang bis Ende wird eine erstaunliche Energie produziert. Mindwarp's Reibeisenstimme tut das Übrige dazu.
Das Album sollte jeder Hard-Rock-Hörer mal durch die Boxen gejagt haben.

R.J.

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Zodiac Mindwarp and the Love Reaction: TATTOOED BEAT MESSIAH


12.09.2014
Sean Connery - neben James Bond und seiner weiteren Filmkarriere steht der Name ganz vorn auf der Liste der Befürworter der Unabhängigkeit Schottlands.
Am nächsten Donnerstag entscheiden die Schotten, ob sie weiterhin zu Großbritannien gehören wollen.
Hört man sich um, liegen die GB-Befürworter noch vorn, aber die Gegenseite macht jede Menge Boden gut. Experten halten es für nicht unwahrscheinlich, dass sich Schottland abspaltet.
Was würde dann passieren?
EU, Währung, Einreise, Königreich, Wirtschaft...... Fragen über Fragen!

Wenn man bedenkt, dass knapp 90 Prozent der ÖL- und Gasvorkommen Großbritanniens in Schottland liegen, kann man sich ungefähr ausmalen, was da im Hintergrund passiert. Die Einnahmen daraus würden wohl in Schottland bleiben. Ein führender schottischer Politiker meinte bereits, dass sich Schottland in die Top Ten der reichsten OECD-Nationen schwingen würde.
Es bleibt spannend auf der Insel, zumindest bis zum 18.09.2014.
Spannend ist auch heute wieder mal die Frage, was ist die...

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Survivor: VITAL SIGNS (1984)
Wer kennt nicht den bekanntesten Song der Amerikaner – 'Eye of the Tiger'? Wohl jeder verbindet Survivor mit Rocky und Stallone. Wer allerdings die Band darauf reduziert, macht einen großen Fehler. Mitte der 80er gehörte Survivor zu den Topbands des Adult Orientated Rock oder besser AOR.
Nach dem riesigen Erfolg mit dem vor genannten Titel und einer ausgiebigen Konzerttour, verließ Frontman Dave Bickler die Band. Jimi Jamison übernahm den vakanten Posten und führte den steil ansteigenden Erfolg der Band weiter.

VITAL SIGNS gilt als das beste Album der Amerikaner, nicht unbedingt monetär (obwohl, immerhin katapultierten drei Singleauskopplungen unter die Top 15 der amerikanischen Charts), aber musikalisch sticht es alle anderen klar aus. Die Scheibe ist eine glänzende Mischung aus Balladen und Hardrock-Songs mit geradezu majestätischen Harmonien, hymnischem Gesang und einer mainstream-tauglichen Eingängigkeit.
Wollte jemand das Genre AOR erklärt bekommen, Survivor mit VITAL SIGNS stünde wohl ganz oben auf der Beispielliste.

Übrigens der Frontman Jimi Jamison, dessen markante Stimme viel zum Erfolg von Survivor beigetragen hat, verstarb am 31. August 2014 in seinem Haus in Memphis wohl an einem Herzinfarkt. Mal wieder hat sich eine echte Ikone von dieser Welt verabschiedet.
Hey, ihr müsst ja allein aus diesem Jahr eine geile Band auf die Beine gestellt haben, wo auch immer ihr euch aufhaltet.
R.I.P. auch dir Jimi Jamison!

R.J.

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Survivor: VITAL SIGNS


05.09.2014
Taiji ist eine japanische Küstenstadt in der Präfektur Wakayama. Die Stadt wirbt damit, der Herkunftsort des traditionellen japanischen Walfangs zu sein.
Ab September färbt sich für einen längeren Zeitraum eine Bucht in Taiji blutrot. Es ist Saison für die Jagd auf Delfine und Kleinwale. Die schönsten Tiere werden für Delfinarien und Tierparks ausgewählt, der Rest wird wahllos abgeschlachtet. Dabei ist es noch nicht einmal so, dass die Japaner Unmengen an Delfin- oder Walfleisch verzehren. Die Bilder – auch durch den Film 'Die Bucht' – kennt wohl jeder. Die Welt schrie auch mal kurz auf, aber wie so oft, aus den Augen, aus dem Sinn.
Allerdings kümmern sich die einschlägigen Verbände und Organisationen natürlich noch um den Kampf gegen die völlig sinnlose Metzelei. Einigen wird der Name Richard O'Barry in diesem Zusammenhang etwas sagen.
Eine Artenschutzorganisation hat festgestellt, dass die Anzahl der gejagten Meeressäuger zurückgegangen sei. Toll sollte man meinen, da wirken die internationalen Proteste. Pustekuchen, höchstwahrscheinlich ist es lediglich dem 2011er Tsunami zu 'verdanken', da viele Boote der Fischer zu Bruch gingen.
Egal wie, ich finde diese Jagd widerlich, abscheulich und mit nichts zu rechtfertigen, schon gar nicht um irgendwelche neureichen Vollpfosten zu bespaßen!
Es gibt jedoch Dinge auf dieser Welt, die Licht in den dunklen Tunnel des Lebens werfen können. Eines davon ist unsere...

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Skid Row: SLAVE TO THE GRIND (1991)
Sie waren eine der Hard Rock-Überfliegerbands Ende der 80er/Anfang der 90er – der absoluten Überflieger sogar. Skid Row wurde 1987 gegründet. Nach kurzem Intermezzo von Ex-Anthrax-Sänger Matt Fallon, kaufte man sich Sebastian Bach für angeblich ca. 200.000 Dollar in die Band, ein gutes Geschäft!
Bevor überhaupt ihr gleichnamiges Debüt auf den Markt kam, wurden sie von Bon Jovi für ihre US-Tour als Vorband gebucht. Das Album Skid Row katapultierte die Band dann sofort in die Spitze der Hard Rock-Bewegung. Fünffach Platin war die Folge und somit die bis heute kommerziell erfolgreichste Scheibe. Die Band war gleichzeitig Teenieschwarm sorgte aber bei den Metalfans für regelmäßiges Naserümpfen.
Anders wurde es mit SLAVE TO THE GRIND, dem zweiten Streich der Band. Trotz Platz #1 in den US-Billboard-Charts und vielen erfolgreichen Platzierungen in den europäischen Charts blieb das Album mit 'nur' rund zwei Millionen hinter dem Debüt zurück. Obwohl gleich drei Balladen enthalten sind, wurde musikalisch eine ganze Schippe Härte draufgelegt.
Härter, schneller, lauter könnte man in Anlehnung an den olympischen Gedanken sagen. Hatte man in der Szene Bedenken, dass sich Skid Row noch mehr den Teenies zuwendet, konnten diesmal die Metalfans lächeln. Die Songs neigen sich diesmal eher Richtung Thrash/Punk. Auch Frontman Sebastian Bach konnte diesmal eher als Metaller in Erscheinung treten.
Mit SLAVE TO THE GRIND haben sich Skid Row ihren Platz im Metal-Olymp gesichert. Diesen Erfolg konnte die Band später leider nicht mehr bestätigen.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Skid Row: SLAVE TO THE GRIND


29.08.2014
Ice Bucket Challenge - das Wort (oder auch Unwort) der letzten zwei Wochen. Für einen guten Zweck kippt man sich einen Eimer eiskaltes Wasser - am besten noch mit ner Menge Eiswürfel versetzt – über die Rübe und spendet 10 € für einen wohltätigen Zweck. Gleichzeitig nominiert man drei weitere Personen, die es einem gleichtun sollen.
Ist man nominiert, hat man 24 Stunden Zeit das Vorgenannte über sich ergehen zu lassen. Verweigert man sich, sollte man 100 € spenden.
Das ganze ist eine Spendenaktion für die Erforschung der ALS - Amyotrophe Lateralsklerose – eine Nervenkrankheit. 
Eigentlich eine geile Sache, auch wenn es mir lieber wäre, wenn jeder von sich aus 50 € spenden würde und gut wäre es. Denn so sehe ich mich wieder in meiner ureigenen Meinung bestätigt. Wir Menschen sind Herdentiere – Lemminge, einer macht was vor und alle anderen machen nach.
HHH macht jetzt auch was vor, nämlich die...

AUSGRABUNG DER WOCHE
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Testament: THE LEGACY (1987)
Die Amerikaner gehören zu den ältesten Thrash Metal-Bands, denn bereits seit 1983 sind die Jungs unterwegs, allerdings noch unter dem Namen Legacy. Nachdem sich die Amis in Testament umbenannt haben, feuern sie 1987 das erste Album in die Öffentlichkeit. Das Album war eine Reminiszenz an die erste Zeit und wurde natürlich auch nach ihrem Gründungsnamen benannt.
Zuvor musste die Band allerdings einen Wechsel an einer entscheidenden Position verkraften, denn Frontman Steve Souza wechselte zu Exodus. Die Band machte jedoch aus der Not eine Tugend, wie es so schön heißt und konnte mit Chuck Billy das fehlende Puzzlestück finden. Man munkelt, das Souza seinen Nachfolger selbst empfohlen hätte. Volltreffer! Der Gesang wurde rund um den Globus herausnehmend gelobt und bis heute gilt Billy als einer der Besten seiner Zunft.
Das Album THE Legacy erntete überall Höchstnoten und mit diesem Knaller wurde Testament in den erlauchten Kreis der besten Thrash Metal-Bands regelrecht katapultiert. Das Album wird oft in einem Atemzug mit 'Reign in blood' oder 'Kill em all' genannt.
Die Fähigkeit hohes Tempo mit feinen Melodien zu kombinieren ist wohl der größte Unterschied zur namhaften Konkurrenz. Dazu kommen jede Menge herausragende Soli und Riffs; Peterson und Skolnick harmonieren perfekt!
Selbst Gitarrist Peterson äußert sich etwas erstaunt, wenn er sagt, er könne es selbst kaum glauben, dass die Band so ein geiles Zeug gespielt hat, als sie noch nicht mal Zwanzig waren.
Auf THE LEGACY reiht sich Hit an Hit. Das Album ist wirklich etwas für die Ewigkeit!

R.J.

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Testament: THE LEGACY


22.08.2014
So, der überwiegende Teil der Festivalsaison liegt hinter uns. Überwiegend war's mal richtig klasse! Macht Lust auf mehr, spätestens 2015!
Derweil gibt es überall auf der Welt irgendwelche Krisenherde, die auch nicht annähernd einer Lösung entgegen gehen. Will das überhaupt ein Verantwortlicher? Den Eindruck hat man zumindest nicht immer.
Dazu kommen mal wieder Seuchen, die immer mehr Ausmaße annehmen.
Wohin steuern wir? Nachrichten zu hören oder zu sehen ist mal wieder eine echte Qual.
Wir hoffen, dass sie auch diese Woche keine Qual ist, unsere...

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Axxis: THE BIG THRILL (1993)
Die deutschen Hard Rocker veröffentlichten mit THE BIG THRILL ihr drittes Album. Nachdem Axxis II nicht wirklich in der Rock/Metal-Gemeinde ankam, punktete THE BIG THRILL in der Szene mit der gesamten Bannbreite des Melodic Metal – von der High-Speed-Nummer über grooviges Midtempo bis hin zur schmachtenden Ballade ist alles vertreten. Die Scheibe wurde erstmals in der Historie von Axxis in den USA aufgenommen.
Ausnahmsweise werde ich heute eine persönliche Note anbringen.
Den Song 'Love doesn't know any Distance' haben wir seinerzeit zu unserer Hochzeit 1998 als Einlaufmusik im Standesamt ausgewählt. Und das bleibt wirklich hängen!!!

R.J.

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Axxis: THE BIG THRILL


10.08.2014
Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich." Sind wir das wirklich oder bestimmt die Dicke des Geldbeutels zu welcher Seite sich Justitia neigt? Möge sich jeder seine eigene Meinung machen. Wenn ich das Urteil im Fall Ecclestone sehe, wird mir speiübel. Wo es Euch hoffentlich nie übel wird, ist die...

AUSGRABUNG DER WOCHE
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Nazareth: LOUD 'N' PROUD (1973)
Nazareth sind eine ganz außergewöhnliche Gruppe. Als sie gegründet wurden, gab es noch keinen Mann auf dem Mond und Kiesinger war Kanzler in Deutschland. Bereits seit über 45 Jahren gibt es Nazareth nun schon.
Einfach hatten es die jungen Schotten seiner Zeit nicht. Als der Glam Rock seine Schatten ausbreitete, fielen sie schon allein wegen ihrer Optik fast durchs Raster. Eine Band ohne Glitter und tonnenweise Haarspray war nicht wirklich angesagt.
Und obwohl zunächst relativ erfolglos, hatten sie mit Roger Glover von Deep Purple einen echten Fan gefunden. Nach einer gemeinsamen Tournee bot der Bassist der Band seine Dienste als Produzent an. Danach startete Nazareth durch.
Einen Song von LOUD 'N' PROUD kennt wohl jeder. Die Coverversion von Joni Mitchells 'This Flight Tonight' erwies sich als echter Kracher und hat Deutschland im Sturm erobert. Aber auch der Rest des Albums konnte vollends überzeugen.
Die Briten um Dan McCafferty schafften eine formidable Mischung aus Hard Rock, Heavy Metal und Blues Rock. Härtere Nummern wie 'Go Down Fighting' hatten auf dem Album ebenso Platz, wie die einfühlsame Ballade 'Child in the Sun'. Ein weiteres Highlight neben 'This Flight Tonight' ist die Nazareth-Version von Bob Dylans 'The Ballad of Hollis Brown'. Düster bedrückend mit der Wirkung eines Vorschlaghammers.
Diese Platte gehört in jede ambitionierte Sammlung.

R.J.

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Nazareth: LOUD 'N' PROUD


01.08.2014
Leute, ich will Euch ja nicht die gute Laune nehmen, aber sein wir doch mal ehrlich, der Sommer ist so gut wie rum. Die Tage werden kürzer, viele sind im Urlaub oder kommen gerade wieder. In knapp anderthalb Monaten fängt der Humptata-Halli Galli in München wieder an. In viereinhalb Monaten sitzen wir unter dem Tannenbaum. In fünf Monaten ist Neujahr! Uuuuuh, grausige Vorstellung.
Aber es gibt Hoffnung! Nicht alles geht vorbei und ist auf Gedeih und Verderb aus den Augen und aus dem Sinn. Es gibt ja bei HHH eine Kategorie, die zeigt, dass es lohnt, sich an manches zu erinnern, nämlich die...

AUSGRABUNG DER WOCHE
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Led Zeppelin: PHYSICAL GRAFFITI (1975)
Zur Einweihung ihres frisch gegründeten Labels Swan Song schufen Led Zeppelin eines der besten Doppelalben der Rockgeschichte! Das Album bestand sowohl aus neuen Songs als auch aus älterem Material, das von vorangegangenen Album-Sessions stammte und bislang keine Verwendung gefunden hatte.
Exemplarisch für die hohe Qualitätsdichte des Albums stehen grandiose Rocknummern wie "Custard Pie", der überlange und knallharte Hard Rock-Kracher "In my Time of Dying" sowie natürlich der auf einem "maurischen" Gitarrenriff basierende, epische Klassiker "Kashmir", der sowohl Kritiker als auch Fans Lobeshymnen anstimmen ließ!
Das Album eroberte in England aus dem Stand Platz #1 der Charts. In den U.S.A. machte es sich der Doppeldecker insgesamt 6 Wochen lang auf der Spitzenposition bequem. Im Windschatten dieses Meisterwerks hielten auch alle vorherigen 5 Alben der Band erneut Einzug in die Billboard-Charts. Eine derartige Präsenz war bis dato noch keinem anderen Rock-Act zuteil geworden!
Anekdote am Rande: Vor dem geplanten Beginn der Recordings zum Album stieg Bassist/Organist John Paul Jones - dem Tourleben überdrüssig - für kurze Zeit aus. Für seinen typisch britischen Humor bekannt, gab Jones gegenüber der schreibenden Zunft als Grund an, ihm wäre eine Stelle als Chorleiter in der Winchester Cathedral angeboten worden.

M.A.

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Led Zeppelin: PHYSICAL GRAFFITI



 
 
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