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Review: AC/DC
 
Die Brüder Young: Alles über die Gründer von AC/DC

Herausgeber/Autor:
 Jesse Fink

Ausgabe:
 Taschenbuch, 366 Seiten, Größe: 14 x 21 cm

Auflage:
 Deutsche Erstauflage, 2015

Verlag:
 Hannibal

ISBN:
 978-3-85445-466-3

Preis:
 19,99 Euro

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 M.A., 13.07.2015

Review:
 DIE BRÜDER YOUNG – ALLES ÜBER DIE GRÜNDER VON AC/DC sticht positiv aus der breiten Masse an Veröffentlichungen über die Band heraus. Die sorgfältig recherchierte Biografie wirft einen ungefilterten und objektiven Blick auf das Schaffen der Hardrock-Giganten, widersteht dabei jedoch erfreulicherweise der Versuchung, angesichts der beispiellosen Erfolgsgeschichte in blinder Ehrfurcht zu erstarren. Jesse Fink ist es gelungen, zahlreiche Weggefährten aus den ganz frühen Tagen, sowie der Zeit des kommerziellen Durchbruchs der australischen Vorzeigeband ausfindig zu machen und zu interviewen. Basierend auf diesen Gesprächen, wirft Fink einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen des Milliardenunternehmens AC/DC.

In elf Kapiteln, in denen jeweils ein bedeutender Song der Band im Fokus steht, erzählt Jesse Fink die Geschichte der Musik, der Mitglieder, der Wegbereiter und Förderer von AC/DC. Von den Easybeats über "Back in Black" bis hin zur Gegenwart. Dabei ist es Fink gelungen, eine hochinteressante und kurzweilige Darstellung der beeindruckenden Karriere der Hardrocker abzuliefern. Den Löwenanteil des Buches nimmt dabei der Zeitraum bis 1980 ein. Die Zeit nach "Back in Black" wird vergleichsweise knapp abgehandelt. Angesichts der Tatsache, dass der Bestseller aus dem Jahr 1980 als das letzte wirklich essentielle Album der Band betrachtet werden muss, ist dieser Ansatz auch durchaus nachvollziehbar.

Erfreulicherweise kommen in dem Buch auch Personen zu Wort, die im Verlauf des unaufhaltsamen Aufstiegs der Band auf der Strecke geblieben sind bzw. finanziell übergangen wurden (u.a. Gerard Huerta, Designer des ikonenhaften Bandlogos). Es sind vor allen Dingen die Schilderungen dieser Personen, die Jesse Finks Biografie so interessant machen und einen ungeschönten Blick hinter die Kulissen gewähren.

Die ausführliche Darstellung der familiären Strukturen der Youngs als auch deren teilweise rücksichtsloses Geschäftsgebaren eröffnet neue Blickwinkel. Dabei kommen die Protagonisten naturgemäß nicht besonders gut weg. Schlussendlich gelingt Fink damit eine nachvollziehbare Charakterisierung der Brüder Young als bodenständige, knallharte, kompromisslose, pedantische und leidenschaftliche Typen, die den Erfolg des Unternehmens – und nichts anderes sind AC/DC seit spätestens 1981 - stets über das Schicksal einzelner Personen gestellt haben.

Fazit: Wer sich von DIE BRÜDER YOUNG – ALLES ÜBER DIE GRÜNDER VON AC/DC eine Ansammlung infantiler Anekdoten und geschmackloser Tatsachenberichte über Drogenexzesse, sexuelle Ausschweifungen aller Art etc. verspricht, sollte dieses Buch weiträumig umfahren. Wer jedoch eine mit konstruktiver Kritik nicht sparende, sorgfältig recherchierte, objektive und mit aufschlussreichen und interessanten Insiderinformationen gespickte Biografie erwartet, die sich vorrangig mit den Musikern und deren Kunst auseinandersetzt, sollte hier unbedingt zugreifen!


Inhaltsverzeichnis:
  Vorwort - "Gimme a Bullet"
Einleitung - "Rock and Roll ain’t Noise Pollution"
1. The Easybeats - "Good Times" (1968)
2. Stevie Wright - "Evie" (1974)
3. AC/DC – "It’s a long Way to the Top (If you wanna Rock’N’Roll)" (1975)
4. AC/DC – "Jailbreak" (1976)
5. AC/DC – "Let there be Rock" (1977)
6. AC/DC – "Riff Raff" (1978)
7. AC/DC – "Highway to Hell" (1979)
8. AC/DC – "Back in Black" (1980)
9. AC/DC – "You shook me all Night long" (1980)
10. AC/DC – "Hells Bells" (1980)
11. AC/DC – "Thunderstruck" (1990)
12. Dramatis Personale – "Who made Who"
13. Danksagungen "For those about to rock (We Salute You)"
14. Bibliografie "Ride on"
15. Diskografie  "High Voltage"
16. Anhang "What do you do for Money Honey"
17. Index "Up to my Neck in you"

Probehören und Kaufen:
Die Brüder Young: ALLES ÜBER DIE GRÜNDER VON AC/DC


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