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Review: Sex Money Kiss
 
Gene Simmons - Sex Money Kiss

Herausgeber/Autor:
 Gene Simmons

Ausgabe:
 Taschenbuch, 320 Seiten, Größe: 13,5 x 20,5 cm

Auflage:
 1. deutschsprachige Auflage, 2009

Verlag:
 Heyne

ISBN:
 978-3-453-67578-0

Preis:
 12 Euro

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 24.12.2010

Review:
 
Was haben Chaim Witz und Eugene Klein gemeinsam? Sicherlich, dass es sich eum ein und die selbe Person handelt, die wir heutzutage besser unter dem Namen Gene Simmons kennen. "Sie haben die Wahl": Das Gründungsmitglied der legendären US-amerikanischen Rockgruppe Kiss beschreibt in seiner Biographie recht offen und bildhaft seinen Weg vom in ärmlichen Verhältnissen kleinen Jungen hin zum weltbekannten Rockstar, Millionär und liebevollen Familienvater. Dass dabei einige Vorurteile und Stereotypen nicht erfüllt werden, denn Gene mag weder Alkohol noch Drogen, ist dabei durchaus bemerkenswert.

Weiterhin bemerkenswert ist der schier unerschöpfliche Fundus an Lebensweisheiten mit denen er um sich wirft. Angenehmerweise maßt er sich jedoch nicht an, diese akademisch erforscht oder selbst erfunden zu haben. Sämtliche mit erhobenem Zeigefinger niedergeschriebenen Äußerungen besitzen den Charme einer gänzlich normalen Lebenserfahrung, wie sie jeder von uns allen so oder ähnlich erleben könnte oder bereits erlebt hat.

Dem Leser wird schnell klar, das Wörtchen "Sex" im Buchtitel ist weniger ein Hinweis auf allzu üppige schlüpfrige Beschreibungen irgendwelcher Backstageorgien, sondern vielmehr im Zusammenhang mit dem zweiten Wörtchen "Money" zu sehen, den 'Sex sells', das hat auch Gene schnell begriffen. "Früh übt sich": Und genau das ist es auch, was sich als quasi roter Faden quer durch das ganze Buch zieht, 'Wer den Penny nicht ehrt, ist des Talers nicht wert'. Viele Pennys geben irgendwann einen Dollar, das war Gene recht bald klar und so begann er schon als kleiner Junge jeden nur erdenklichen Job anzunehmen, um immer mehr Pennys zu verdienen. "Das Spiel beginnt": Dass von seinen frühen Erfahrungen irgendwann auch einmal seine spätere Band Kiss profitieren würde ("Mein Leben mit Kiss") ist lediglich eine zwangsläufige Konsequenz. Ohne diese harten Jahre und Erfahrungen hätte es Kiss sicherlich niemals zu einer der erfolgreichsten Merchandise-Unternehmen der Rockgeschichte gebracht.

Klar, dass er als Jugendlicher, Mann und Rockstar so manche Erfahrungen mit Frauen sammeln konnte und sich dabei selbst kaum als ausgesprochen monogam lebend bezeichnet hätte, aber immerhin lebt er seit über 25 Jahren mit dem Playmate des Jahres 1982, dem kanadischen Fotomodell und Schauschpielerin Shannon Tweed zusammen mit der er einen Sohn Nicholas Adam Tweed Simmons und eine Tochter Sophie Alexandra Tweed Simmons in die Welt gesetzt hatte. Trotz dieser privaten Erfolgsstory ist er nach wie vor überzeugt: "Frauen sind vom Mars und Männer haben einen Penis". Und so wird er nicht müde mit vielen Beispielen die Unterschiede aufzuzeigen, die Mann und Frau verbindet: Der perfekte Tag für sie/ihn.

"Er ist der Bruder, den ich nie hatte", so lautet der erste Satz im Kapitel über seinen Partner Paul Stanley und zeigt einmal mehr neben aller Differenzen auch die tiefe Verbundenheit zwischen beiden, die letztendlich dem Gesamtpaket Kiss zu ihrem Erfolg verhalf.

Apropos Erfolg, die zweite Hälfte widmet sich ausschließlich den kommerziellen Aktivitäten rund um die Band Kiss - oder sollte ich lieber den Markennamen Kiss sagen? Woher das viele Geld kommt? Na, da würden u.a. Simmons Records, Simmons Abramson Marketing, Tongue Magazine, Kleiderlabel "Moneybag", Indy Racing League, No Good TV, Simmons Comics Group, Immobilien in China, Sanctuary Pictures, Kiss, Gene Simmons Rock School, Gene Simmons Family Jewels (Reality-Fernsehserie), Gene Simmons Books und die Los Angeles Dodgers um nur einige zu nennen.
Es gibt aber auch Ideen und Wünsche, die gnadenlos floppten oder gänzlich unerfüllt blieben, wie der Kauf des Playboy, KISS-Schokokuss von Hershey und ein Geldsack-Logo auf Rucksäcken.

Und dann ist es auch schon geschehen, das Buch hat sein Ende gefunden und ich kenne nun eine weitere Story des "American Way of Live", vom Helfer in der Schlachterei als Schuljunge, bis hin zum weltbekannten Star...

Zum Abschluss gönnt uns Gene noch einen kleinen Einblick in die aktuelle familiäre Situation, denn nichts eignet sich besser, als ein Lob an seine eigene Familie, seine Mutter, seine Frau (und "Superwoman" Shannon Tweed) und an seine beiden "Muppets", Sohn Nicholas und Tocher Sophie. Und er? "Und ich? Ich arbeite hier bloß."

Fazit: So schnell können 320 reichlich bebilderte Seiten an einem vorüber fliegen. Klar, dass so manche "Lebensweisheiten" den Lesefluss behindern, sei es nun weil man beginnt darüber nachzudenken oder einfach nur herzhaft lachen muss. Nichtsdestotrotz zeigt es eine Facette des Musikbusiness, die gerne (auch von vielen Bands) übersehen oder ignoriert wird. Wer wirklich Erfolg haben möchte, diesen in bare Münze umsetzen will und auch noch im Alter davon leben, der darf nicht darauf hoffen, mit ein zwei Platzierungen in den Charts gleich in die Riege der Multimilionäre aufzusteigen. Vorher muss man mächtig klotzen, sich zu nichts zu schade zu sein und jederzeit bereit sein, Neuland zu bestreiten. Das gilt im Musikbusiness ebenso, wie bei allen anderen Jobs und Geschäften - so zumindest will uns Gene Simmons glauben machen - und da liegt er wohl nicht ganz falsch.



Inhaltsverzeichnis:
  Wer bin ich?
Sie haben die Wahl
Früh übt sich
Das Spiel beginnt
Mein Leben mit Kiss
Veränderungen
Frauen sind vom Mars und Männer haben einen Penis
Geschäftstüchtigkeit
Wiedergeboren
Zungenschlag
Nachwort

Probelesen und Kaufen:
Gene Simmons: Sex Money Kiss

 
 
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