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Review: Sternenwolf - Die Boten
 
Sternenwolf - Die Boten

Herausgeber/Autor:
 Victor L. Pax

Ausgabe:
 Taschenbuch, 292 Seiten, Größe: 1,7 x 12,5 x 20 cm

Auflage:
 3. Auflage, 06.09.2013

Verlag:
 Books on Demand

ISBN:
 978-3732230136

Preis:
 16,90 Euro

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 M.D., 30.01.2014

Review:
 Passend zum aktuellen MESSENGER-Album "Starwolf - Pt.I: The MessengeRs" erschien der Roman "Sternenwolf Die Boten" von Autor Victor L. Pax.
Eine ausführliche Rezension zum Messenger Album gibt es auch bei uns.

Victor Pax studierte Philosophie und legte dabei Schwerpunkte auf Evolutionäre Erkenntnistheorie und Bio-Ethik. Er vertritt einen stark materialistischen Standpunkt und hat bedingungsloses Vertrauen in Wissenschaft und Technik. Mittlerweile arbeitet er als freiberuflicher Dichter, Texter, Essayist und Schriftsteller.
In seinem ersten Roman beleuchtet er eine Zeit der Unruhe nach einer Epoche des Wohlstandes, die durch Klonsklaverei und Gentechnik zu ihrer Blüte kam. Durch deren Verbote durch den mächtigen Ethik-Orden wurde die Galaxis in Schmuggel und Piraterie getrieben.

Ein sehr schmuckes Konzept liegt hier zu Grunde:
Der Roman entstand in enger Zusammenarbeit mit der deutschen Power-Metal-Band Messenger, Pate für die "Die Boten" genannte Truppe des bionischen Piratenkapitäns "Sternenwolf" Morgan standen die Musiker höchstpersönlich mit folgendem Line Up:
Francis Blake - Vocals
Chainmaster - Lead Guitar
Pyro Jack - Rhythm Guitar
Dr. H.R. Strauss - Bass Guitar
Merlin - Drums

Das von der Illustratorin Wiebke Scholz beigesteuerte Artwork wurde in Anlehnung an die allseits bekannte Piratenflagge Jolly Roger mit bionisch getuntem Wolf und gekreuzten Rollgabelschlüsseln gestaltet (Morgans Symbol) - eine sehr coole Idee und sehr schöne Arbeit, die richtig Lust auf die Geschichte macht.

Victor Pax hat bei seiner Geschichte einen unerwarteten Ansatz gewählt, indem er die Klonsklaverei und Gentechnik bedingungslos als positive Errungenschaften darstellt, auf denen in seiner zukünftigen Galaxis Wohlstand und wohl auch in gewisser Weise ein Stückchen Friede basierten. Interessant führt er uns in Kontakt mit hochkarätigen Wissenschaftlern, die aus diversen Gründen zu Wolf Morgans Truppe gestoßen sind, um nun als Freibeuter den Ethik-Orden das Fürchten zu lehren.
Die Geschichte wird recht ruppig und brutal erzählt, aber schließlich handelt es sich ja hier auch um Weltraum-Piraten und nicht um die Belegschaft eines Ponyhofs. Während eigentlich jedes Mitglied der "Boten" irgendeine fragwürdige Obsession oder Persönlichkeitsstörung auslebt, wird in vollen Zügen geballert, entführt, gebrandschatzt, gemordet und jede kleinste Möglichkeit genutzt, eine exotherme Reaktion herbei zu führen.
Mitunter kommt auch der Humor nicht zu kurz. Manchmal etwas versteckt, aber wer genau hinschaut, kann fündig werden. So ist zum Beispiel auf dem Schild der Raumfahrerkneipe "Wilde Dolly" ein Schaf mit Augenklappe abgebildet. Hier spielt Pax auf den 5. Juli 1996 an, der bei vielen Forschern als der Beginn des Klonzeitalters gilt. An diesem Tag wurde ein Schaf geboren, das in die Geschichtsbücher eingehen sollte: Das Schaf Dolly war ein walisisches Bergschaf und das erste Säugetier, das durch ein Klonierungsverfahren gezeugt wurde, bei dem ausdifferenzierte, adulte Zellen als Spender der Erbinformation dienen.
Die Hauptcharaktere werden immer mal wieder aus dem Handlungsstrang heraus genommen und man erfährt vom einen oder anderen in kurzen Zügen, was ihn so umtreibt. Allerdings bleibt auch einiges im Verborgenen.
Der Erzählstil ist kurzweilig, teilweise aber auch sehr einfach und oberflächlich, hier wünscht sich der Leser doch eine etwas feinere Klinge. Da der Roman nur knappe 280 Seiten fasst, wäre ein wenig mehr Liebe zum Detail schön gewesen, Potential dafür ist mehr als genug vorhanden.
Offensichtlich ist geplant, dass die Sternenwolf-Saga aus mehreren Konzept-Alben und Romanen bestehen wird, denn der Cliffhanger am Schluss mutet fast schon plump an. Dafür hätte dann nur noch die Formulierung "Fortsetzung folgt" gefehlt.

Ein großer Wermutstropfen, der das Lesevergnügen schon etwas getrübt hat: Leider sind unwahrscheinlich viele Grammatik- und Rechtschreibfehler vorhanden, weshalb sich der Text teilweise etwas hakelig liest. Einige davon sind klassische Copy-Paste-Errors, da hört ein Satz unverhofft auf und ein völlig unmotivierter und unzugehöriger Satzteil schließt sich an. Da fragt man sich dann schon, ob da nicht mal ein Lektor oder wenigstens ein Germanistik-Student hätte drüber schauen können...

Fazit: Ein sehr interessantes Konzept mit Roman und Metal-Album im SciFi-Gewand von Weltraumpiraten und Klonsklaven. Die Handlung ist spannend erzählt, greift aber nur einen kurzen Zeitraum des Geschehens um Morgans Truppe auf. Da die Geschichte auf mehrere Romane angelegt ist, dürfen wir gespannt sein, ob Victor Pax die Kinderkrankheiten genetisch so verändern kann, dass die folgenden Erzählungen etwas mehr Wassertiefe unter den Raumschiffkiel bekommen und sich eleganter und delikater lesen lassen.
In freudiger Erwartung auf die Fortsetzung
Euer Captain "Marc" Sparrow.

Probelesen und Kaufen:
Sternenwolf: Die Boten


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