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Review: Grave Digger
 
Grave Digger - HOME AT LAST

Album:
 HOME AT LAST, 2012, Napalm

Stil:
 Heavy Metal, True Metal

Tendenz:
 Der Grave-Digger-Tross rollt unbeirrt auf seinem Weg durch die Metal-Gefilde und schafft es immer wieder mitgröhlfähige Mid- und Up-Tempo-Granaten auf das Schwarzkutten-Volk abzufeuern. Daumen nach oben. J.G., 14.08.2012

Review:
 Glücklicherweise für die Fanscharen zieht eine kleine Menge Vertreter der Hartmetall-Szene mit regelmäßigem Untriebigkeit durch Europas Studios, um Output an Output zu reihen und manchmal muss man sich fragen, woher wohl die Energie und Ideen stammen mögen. Angesichts stetig schrumpfender Umsatzzahlen beim Absatz von Tonträgern und den damit verbundenen enger geschnallten Gürteln, wird es für die Bands dabei zunehmend schwerer, vernünftige Budgets für Werbemaßnahmen, wie z.B. Musik-Videos abzuzweigen. Ein probates Gegenmittel bevor das neue Album über die Ladentheke wandern kann, ist dabei eine vorangestellte Veröffentlichung von Songmaterial auf einer EP. Meist gibt es eine Single-Auskopplung, ein Paar exklusive Songs, die es (noch) nicht auf ein Album geschafft haben und Live-Material aus der näheren Vergangenheit.

Genau diese Strategie verfolgen die Heavy Metal Urgesteine von Grave Digger mit ihrer aktuellen EP HOME AT LAST, die als Appetit-Anreger für den kommenden Studio-Neuling CLASH OF THE GODS (VÖ: 31.08.2012) gedacht ist. Wie schon viele ihrer Alben ist auch der Neuling wieder als Konzeptalbum angelegt und spielt zur Abwechslung weder in nördlichen Gefilden noch im düsteren Mittelalter, sondern soll die Heldentaten der Griechen um Odysseus neu aufleben lassen.

Mit gesundem Double Base und nötigem Basisdruck macht nicht zuletzt Chris Boltendahl klar, hier folgt mit "Home at last" ein typischer Grave Digger-Song, der vor allem durch seinen fetten mitsingfähigen Refrain und hymnisch fröhlichen Anstrich glänzt.
Die beiden folgenden Non-Album Track schielen prinzipiell in eine ähnliche Richtung, sind aber eher als klassische "neutrale" Mid-Tempo-Stampfer bzw. Groover ausgelegt, die sich besonders zur Live-Performance eignen sollten und wenig zum heroischen Konzept-Thema beitragen könnten. Wer kann schon bei "Rage of the Savage Beast" wirklich still verharren oder wen juckt es nicht bei "Metal will never die", der Hymne für jeden Metaller schlechthin, den Chor im Refrain tatkräftig stimmlich zu unterstützen?
Als Zugabe gibt es dann noch drei Live-Songs von Wacken 2010 mit dem Titelsong "Ballad of a Hangman" des damals aktuellen und gleichnamigen Albums, "Excalibur", dem Titelsong des gleichnamigen 1999er Albums - eines aus der goldenen Ära.
Schließlich wird es mit "Heavy Metal Breakdown" dann noch wirklich rustikal, denn der Titelsong des (schon wieder) gleichnamigen Debüts von 1984 zeigt deutlich weniger, für spätere Alben, typische Grave Digger Trademarks auf darf aber in vielen Live-Sets einfach nicht fehlen.

Fazit: Abgesehen vom thematischen Inhalt gibt es kaum musikalische Neuheiten zu bestaunen. Auch wenn beim Titelsong der typisch hymnische Drive etwas auf sich warten lässt und die beiden Non-Album-Tracks fast gänzlich auf epische Tiefe verzichten, sondern als waschechte Arena-Mitgröhl-Mid-Tempo-Stampfer ausgelegt sind, macht die EP genug Lust auf mehr. Vielleicht haben die beiden Non-Album-Tracks gerade deshalb thematisch nicht zum Album gepasst.
Handwerklich sind die Jungs immer noch ohne Tadel und bieten solides traditionelles Grave Digger-Material, welches Fans abfeiern werden, wie eh und je.

Titel-Liste:
 
  1. Home at last (Album Track)
  2. Rage of the Savage Beast (Non-Album)
  3. Metal will never die (Non-Album)
  4. Ballad of a Hangman (Wacken 2010)
  5. Excalibur (Wacken 2010)
  6. Heavy Metal Breakdown (Wacken 2010)

Laufzeit:
 29:00 Min.

Probehören und Kaufen:
Grave Digger: HOME AT LAST


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