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DVD: Ian Gillan
 
LIVE IN ANAHEIM

DVD(s):
 LIVE IN ANAHEIM, 2008, Edel

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 17.04.2008

Review:
 Welch Ironie des Schicksals. Da durfte ich im Februar diesen Jahres das Live-Album von Ian Gillan mit Aufnahmen von 2006 testen und erst gestern nahm ich mir die brandneue Whitesnake-Scheibe mit David Coverdale vor.
Was ist daran besonders? Nun, viele der jüngeren Generation haben verständlicherweise wenig Bezug zu den Jahren 1969 und 1973. Ian Gillan (geb. 19.08.1945) kam 1969 zu den legendären Jungs von Deep Purple und Vorgänger der Mark I, Sänger Rod Evans abzulösen und damit den Grundstein zu Deep Purples berüchtigter Phase 1 von Mark II zu legen.
Er wiederum wird dann 1973 von dem sechs Jahre jüngeren Sänger David Coverdale (geb. 22.09.1951) ersetzt, der damit das Kapitel Mark III beginnt.
Da juckt es mir natürlich in den Fingern, nun die jobgleichen Herren mit gemeinsamer Vergangenheit nach rund 35 Jahre zu vergleichen.
Wer die Reviews der Alben von Ian Gillan und Whitesnake vergleicht, dem wird wohl trotz des Unterschieds "Live" und "Studio" doch einiges auffallen. Schafft es der damals 61-jährige Ian nach 15 Live-Songs auf der Bühne immer noch wild in den Oktaven zu klettern, so geht dem inzwischen 57-jährigen David selbst im Studio innerhalb eines Songs die Luft aus.

Doch nun zur DVD LIVE IN ANAHEIM, der audiovisuellen Version der bereits getesteten Audio-CD. Ich erspare mir die Analyse der einzelnen Songs, das kann man bei der CD nachlesen. Und trotzdem bleibt noch genug Interessantes übrig, dass ich bemerkt habe.
Während des Intros laufen ein paar Slow-Motion-Ausschnitte der einzelnen Bandmitglieder inkl. einer hilfreichen Namenseinblendung, für alle die, die nicht 100%ig fit bei der Aufstellung des Live-Line-Ups sind.
Was sich auf dem Live-Mitschnitt manchmal etwas zäh anhört, wird bei der DVD-Variante mit Zwischentexten und Bildern überbrückt und lässt deshalb deutlich weniger Langeweile aufkommen. Der Mensch am Schnittpult war während des gesamten Gigs sehr gnädig und hat größtenteils auf wilde Schnitte verzichtet. Auch wilde Kamerafahrten, Schwenks und Zooms sind kaum zu sehen. Dafür hat man genügend Zeit die Profis bei der "Arbeit" zu bewundern.
Der barfüßig auftretende Ian gibt dabei immer noch eine prima Figur ab. Da wird jeder Song mit Gestik unterstützt und bei "No Worries" auch einmal zur Mundharmonika gegriffen. Ist er dann wirklich einmal kurzzeitig arbeitslos, so übernimmt er Percussion-Jobs oder spielt Hüpfball hinter dem Mikroständer.
Aber nicht er allein, sondern die ganze Mannschaft liefern einen prima Job ab. Und nicht wundern, wenn bei "Rivers of Chocolate" plötzlich mit Michael Bardford ein weiterer Gitarrist auftaucht, der auch noch bei den letzten drei Songs kräftig mitmischt. Hier legt Michael ein klasse Solo hin und übergibt das Solo-Zepter später an Gitarrist Michael Lee Jackson. Und weiter gehts, denn nach einem kurzen Break nur mit Drums, wechselt der Solopart zu Bassist Rodney Appleby, der sogar noch vom Bass zur Gitarre wechselt, bevor abschließend auch noch der stattliche Brocken Joe Mennonna die Tasten quälen darf.
Mit Volldampf "Unchain your Brain", wo die Stunde des Gitarristen Dean Howard schlägt. Prima, dass hier jeder mal ran darf und genügend Zeit hat, zu zeigen, was er kann.

Wunderte ich mich noch, dass auf dem Album manchmal an Stellen Beifall ausbrach, den ich nicht gleich zuordnen konnte, so ist es nun mit dem Bildbeweis nur allzu erklärlich. Es liegt wohl an der jungen lediglich mit einem Bikini bekleideten Dame, die Schildchen mit den Titeln der nächsten Songs präsentiert. Gerade richtig als Pausenfüller, den sie erscheint weder zu oft noch zu selten.

Klar, dass schon beim erwähnen eines Deep Purple-Klassikers die Stimmung überkocht. So auch bei dem ruhigen "When a blind Man cries". Hier verlässt Keyboarder Joe auch mal seine Tasten, schnallt sich das Saxophon um und veredelt den Song auf eine ganz besondere Weise.
Zum Schluss geht es dann noch einmal richtig zur Sache. Die ersten drei Töne des Riffs sind genug Erkennungsmerkmal, es folgt nun die ultimative Deep Purple-Hymne "Smoke on the Water" und mobilisiert bei Band und Publikum gleichermaßen die letzten Reserven. Dafür ist auch wieder Michael Bardford mit von der Partie um mit der macht von nun drei Gitarristen für gehörigen Druck zu sorgen.
Und auch über die Zugabe mit dem Boogie-Rocker "Trouble" und dem nun wirklich letzten Song, dem Hard Rock-Klassiker "Knocking at your back Door" einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, in der Gewissheit, dass man diesen Gig so schnell nicht vergessen wird.

Fazit: Auch wenn ich oftmals bei DVDs kaum eine Steigerung gegenüber einem "nur Live-Album", so ist dies hier eine Ausnahme. Auch wenn Ian bei dem letzten Song schon stimmlich sehr kämpfen muss, so hatten er und alle aus seiner Truppe sichtbaren Spaß an der Sache. Und genau das ist es, was auch beim Publikum ankommen soll.
Ich möchte deshalb an dieser Stelle auch nicht noch einmal ausführlich auf den eingangs erwähnten Vergleich eingehen, denn Ian "Live" in dieser Form, steckt den jüngeren "Studio"-David locker in die Tasche.

Tipp:
 Wer auf diese Art Musik steht und gerne lieber in Clubs seiner Lieblingsband zujubelt, als in sterilen großen Hallen, der wird hier bestens bedient.

Titel-Liste:
 
    Konzert:
  1. Second Sight
  2. No Laughing in Heaven
  3. Into the Fire
  4. Hang me out to dry
  5. Have Love I'll travel
  6. Wasted Sunsets
  7. Not responsible
  8. No Worries
  9. Rivers of Chocolate
  10. Unchain your Brain
  11. Bluesy blue Sea
  12. Moonshine
  13. Texas State of Mind
  14. Sugar Plum
  15. When a blind Man cries
  16. Men of War
  17. Drum Solo
  18. Smoke on the Water
  19. Trouble
  20. Knocking at your back Door
    - - - Bonus - - -
  • Tour-Video
  • Interview mit Ian Gillan
  • Foto-Gallerie

Laufzeit:
 120:00 Min.

DVD-Format:
 PAL, 5.1/5.1 dts/2.0 Dolby Stereo, FSK 12

Kaufen:
Ian Gillan: Live in Anaheim

 
 
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