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DVD: Nightwish – Imaginaerum
 
NIGHTWISH – IMAGINAERUM

DVD(s):
 NIGHTWISH – IMAGINAERUM, 13.11.2012 (Kino), 31.05.2013 (DVD, Nuclear Blast

Stil:
 Fantasy Movie, Symphonic Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 A.K., 29.05.2013

Review:
 Lange, verdammt lange mussten Fans warten. Erst auf den Release des gleichnamigen Albums, welches nicht unbedingt ein Meilenstein a la Century Child war, aber dennoch überzeugte, und schließlich auf den Film, um den ebenso viel Trara gemacht wurde.
Regelmäßige Updates, Berichte von Mastermind Holopainen, Regisseur Stobe Harju und Co., machten den Fans den Mund wässrig, bis schließlich endlich ein paar heißersehnte Trailer das Licht der Welt erblickten.
Eine logische Entwicklung, mag man sagen, wenn man die musikalische Entwicklung der Band bedenkt, aber auch Tuomas Aussagen im Hinterkopf behält, der mehr als einmal implizierte, dass er ohne Nightwish wohl eher Filmmusikkomponist geworden wäre.
So wunderte es kaum, dass nach den bereits epischen Alben, die ohne Probleme als Soundtrack hätten herhalten können, dann tatsächlich ein Film der Band anstand.
Ursprünglich als eine Aneinanderreihung separater Musikvideos gedacht, entwickelte Tuomas zusammen mit Strobe die Idee zu einer zusammenhängenden Story, welche im November 2912 uraufgeführt wurde.

Handlungsabriss:
ACHTUNG SPOILERALARM
Der Komponist Tom (gespielt von Francis-Xavier McCarthy) liegt im Sterben. Von Demenz gebeutelt, entfleuchen ihm sämtliche Erinnerung, während er selbst als Gefangener seiner Selbst in den prägenden Ereignissen seines Lebens verweilt, auf der Suche nach seiner kostbarsten Erinnerung: Gem, seiner Tochter (gespielt von Marianne Farley)
Verfolgt von einem diabolischem Schneemann, flieht Tom in Kindesgestalt vor der Erkenntnis, wer hinter dem Schneemann steckt.
Gleichzeitig, trifft seine erwachsene Tochter Gem im Krankenhaus ein. Enttäuscht von ihrem Vater, scheint ihr sein bevorstehender Tod Gleichgültig zu sein.
Erst das Zusammentreffen zwischen ihr, und der früheren Bandkollegin Anne, bewegt sie dazu, sich dem Konflikt und verdrängten Gefühlen ihrem Vater gegenüber zu stellen.

Musik:
Passend zum Film, wurden die Songs von Nightwish teilweise auf die Handlung zugeschnitten, und fügen sich fast makellos in den Film ein. Nichts desto trotz an mancher Stelle etwas mit der Brechstange nachgeholfen, wie ich es empfand. Insbesondere in der Szene, in der Anne im Dialog mit Tom´s Tochter steht: Hier entscheidet Anne mitten im Gespräch, dass der Song "Slow, Love, Slow", der aus dem Grammophon ertönt ihr nicht gefällt und sie kurzerhand die B-Seite abspielt, bei der es sich um "I want my Tears back" handelt. Persönlich, empfand ich dies als eher störend für den Dialog, da es in diesem Augenblick eher um den Konflikt der Beiden ging, als um die Musik im Hintergrund. Da war mir zu sehr die Brechstange am Werk, um einen weiteren Track der Band einzubinden.
Ein detailliertes Review zum Soundtrack IMAGINAERUM - THE SCORE, gibt's natürlich auch bei uns von meinem werten Kollegen.

Special Effects:
Imaginaerum strotzt nur so vor Special Effects und angesichts der fantasievollen Welt der Gedanken, in denen sich Tom bewegt, wäre dieser Film in dieser Form nicht möglich gewesen. Allein schon der animierte Schneemann oder die Achterbahn des Lebens wären mit herkömmlichen Effekten kaum realisierbar gewesen.
Glücklicherweise, kommen die Effekte dem Film zu Gute, was ja bei vielen Kinofilmen nicht immer der Fall ist.
Hier kann kaum von "Effekthascherei" die Rede sein, da die Element stets einen Bezug zur Story haben.

FSK 12, bin ich mal gespannt, ob das so bleibt. Neben einem Schuss durch den Kopf, wartet noch eine abgetrennte Schädeldecke auf den Zuschauer, wo man sich fragen darf, ob da die deutsche Zensur nicht zuschlagen wird.

Darsteller:
Man hat für den Film bewusst "unverbrauchte" Gesichter gesucht und dies war eine gute Wahl. Es wäre sicherlich schwer gefallen, sich in die Story hinein zu fühlen, wenn z.B. ein Ian McKellen die Rolle des "alten" Tom übernommen hätte.
Fasziniert hat mich dabei, das man für die Rolle der "alten" Anne – welche ebenfalls von Anette Olson portraitiert wurde – mit Joanna Noyes eine Darstellerin gefunden hat, welche tatsächlich große Ähnlichkeit mit der (wieder mal ehemaligen) Frontfrau Nightwish´s hat und somit die verschiedenen Altersebenen der Charaktere, sehr überzeugend rübergebracht wurden.
Zugegeben, war dies bei Tom etwas anderes. Während beim "jungen" Tom (Quinn Lord) und dem "altem" Tom noch eine gewisse Ähnlichkeit vorhanden war, ist es schwer zu glauben, das Meister Holopainen himself, das ca. 35 jährige "Zwischenstück" war, aber es wäre auch verflucht schwierig gewesen, Darsteller zu finden, die Tuomas wirklich ähneln.
Besonders blieb mir Annette in Erinnerung, deren Mimik sowohl als verführerische Jazzpub Sängerin, und auch als "böse Stiefmutter" im Cirque du Morgue absoluter Hammer war. Zu Schade, dass sie schon vor Release des Filmes nicht mehr zur Band gehörte.
Alles in allem, lieferten die Darsteller sehr überzeugende Auftritte hin und machten es dem Zuschauer leicht, in den Film einzutauchen.

Fazit:Schwierig, wirklich schwierig.
Es war abzusehen, dass Nightwish eine Story bringen, welche gefühlslastig und voller Fantastik stecken würde, wie es auch ihre Musik ist. Da wundert es nicht, dass man nicht von einem wahren Happy End sprechen kann, wenn der Films einen Höhepunkt erreicht und den Zuschauer mit eher gemischten Gefühlen zurück lässt.
Aber mal ganz ehrlich, etwas anderes, hätte den Finnen auch nicht zu Gesicht gestanden! Und ein Abklatsch von „The Wall“, schon gar nicht.
Man muss sich Imaginaerum sicher mehrmals anschauen, um der Handlung zu folgen und die unzähligen Sinnbilder verstehen zu können. Erschwert durch die vielen Wechsel zwischen Realität und Toms Fantasiewelt kein leichtes Unterfangen.
Eine Persönliche Erfahrung war, dass ich mich beim ersten Schauen, eher auf die Musik konzentriert hatte (mit dem Versuch so viele Songs des Albums im Film zu entdecken wie möglich), was dazu führte, das ich manchen Dialogen nicht mehr folgen konnte. Somit ist es fast unumgänglich, sich den Streifen mehrfach anzuschauen, um wirklich in die Story einzutauchen.
Für "frische" Nightwish Fans, wird der Film nicht unbedingt der Burner sein, da man sich dann doch mehr mit dem "Nightwish-Universum" befassen muss, um ihn tatsächlich zu verstehen und zu mögen.
Für Nicht-Fans eine zähe Nummer. Meiner Meinung nach, wird Imaginaerum hier keinen vom Hocker hauen, da er für einen reinen Fantasystreifen nicht genug Tiefe besitzt und leider nur wenige Charaktere mit denen sich der Zuschauer identifizieren könnte.
Das macht es schwierig, den Film wirklich Objektiv zu bewerten.
Als Fan würde ich fast eine 6.0 geben, doch um die Objektivität zu wahren und wirklich kritisch gesehen, bringt es IMAGINAERUM nur auf knappe 5 Punkte von Sieben.

Titel-Liste:
 
  1. "Imaginaerum"

Laufzeit:
 ca. 85 Min.

DVD-Format:
 PAL, 5.1, FSK 12


Kaufen:
IMAGINAERUM by Nightwish (Ltd. Steelbook)

 
 
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