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DVD: Shoot 'em up
 
SHOOT 'EM UP

DVD(s):
 SHOOT 'EM UP, 2008, New Line Home Ent.

Stil:
 Action Abenteuer

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 J.G., 14.08.2009

Review:
 "Waffen sind gefährlich", dieser Feststellung wird man ohne zu zögern beipflichten können wenn bei dieser rasanten Action-"Berg und Tal Fahrt" der Schlussvorhang gefallen ist.

Aber fangen wir doch ganz vorne an und stellen die Frage: Was zur Hölle hat ein Filmtest bei einem Musik-Online-Magazin verloren? Gute Frage und leicht zu beantworten, wenn man den Film gesehen hat. Einige Regisseure sind sicherlich nicht zu unrecht davon überzeugt, dass oftmals die Filmmusik wichtiger ist, als der Film selbst. Obwohl meist nur im Hintergrund, spielt sie subtil mit unseren Gefühlen und kann langweilige Szenen mit flotten Rhythmen genau so auf die Sprünge helfen, wie sie auch rasende Schnittfolgen subjektiv eine gewisse Ruhe und Struktur verpassen kann.

Smith, gespielt von Clive Owen wird bei Shoot 'em up eigentlich eher unfreiwillig in eine zunächst recht undurchsichtige Story hinein gezogen, als er versucht einer auf der Fluch befindlichen Frau beizustehen. Obwohl er nahezu alle Bösewichte ausschalten kann, wird die mit seiner Hilfe entbindende Mama erschossen und Smith steht mit einem Säugling alleine da. Auf der Suche nach einer Amme führt ihn sein Weg zu einer Prostituierten, gespielt von der Silikon-unterstützten Monica Bellucci. Unter Einsatz massiver Waffengewalt und oftmals unkonventionellen Mitteln kann sich das Trio letztendlich des wahnsinnigen Killers, gespielt von Paul Giamatti entledigen.

Smith stellt dabei trotz blutigsten Schlachten durchaus Gefühle zur Schau: Ein Herz für Tiere, ein Herz für Babys und ein Herz für Karotten (gut für die Augen), sind dabei die Wichtigsten. Dass man dabei eine Karotte durchaus auch zweckentfremden kann, dass sie gar nicht mehr gut für die Gesundheit ist, stellt nur einen der unzähligen Lacher dar. Ja, genau "Lacher", denn was hier gelungen ist, habe ich nur selten erlebt. Obwohl man schon bei Rambo II echte Probleme hatte, alle gefallenen Feinde zu zählen, fällt es hier deutlich schwerer.

Klar, echte klischeehafte Sprüche wie: ...wissen Sie, was ich wirklich hasse? Was ich wirklich hasse, ist 'ne Pussy mit 'ner Waffe in der Hand", dürfen nicht fehlen. Und die Erklärung der Funktionsweise einer Waffe ist bei einem nur wenige Tage alten Säuglings vielleicht etwas verfehlt: "Das nennt sich Waffe, Griff, Schlitten, Verschluss, Lauf und Abzug... hier vorne passiert die ganze Sache...". Über allem schwebt dabei Ironie mit einem zwinkernden Auge oder gar beißender Spott, wie in der Schlussszene, als Smith dem Killer sein klingelndes Handy in die Hand drückt, dieser sich meldet: "Oh, hallo Schatz..." und dann schließlich auflegt mit den Worten: "Sie hat mich verlassen".

Das Beste kommt aber nun, denn für den Soundtrack geben sich reihenweise Rock- und Metal-Bands die Klinke in die Hand. Von Grunge mit Nirvanas "Breed" über Wolfmother mit "Joker and the Thief", Mötley Crüe mit "Kickstart my Heart" oder auch Motörhead mit dem Klassiker "Ace of Spades" bis hin zu den Extrem-Metallern Strapping Young Lad mit "Zen" gibt es noch Dutzende weitere Songs.

Fazit: Selten musste ich mich so bemühen, den Überblick bei den Schusswechseln zu behalten. Selten sind mir aber auch so viele abgefahrene Möglichkeiten untergekommen, Feinde ins Jenseits zu befördern und dabei trotzdem, angesichts der zahllosen coolen Sprüche, lachen zu müssen.
Das Gute an diesem Film ist, dass er trotz seines FSK 18 schon wieder zu abgedreht erscheint, als wirklich "gewalttätig" zu erscheinen. Vielleicht mag das angesichts der wüsten Ballerei und der nahezu platonischen Liebe der Hauptdarsteller zu Schusswaffen nicht jeder so empfinden, aber wer kann beispielsweise nicht den Schmerz der eingeklemmten Finger des Mannes fühlen, obwohl Monica Bellucci doch nur mit einer speziellen Dienstleistung etwas Geld für das Baby besorgen wollte? Und schon sind wieder ein Dutzend tote Bösewichte vergessen...

Tipp:
 Perfekte Mischung aus rasanter Gewalt, Sex, coolen Sprüchen, genialer Musik und einer durchaus packenden Story. Wer schon dachte, Stirb Langsam 1-4 sei spannend, brutal und lustig, der wird hier ganz neue Dimensionen erleben.

Titel-Liste:
 
  1. "Breed" - Nirvana
  2. "Joker and the Thief" - Wolfmother
  3. "Dirty Laundry" - Bitter Sweet
  4. "Money" - Jessica Hoop
  5. "Play with your Pussy - Max Romeo
  6. "Zen" - Strapping Young Lad
  7. "Ace of Spades" - Motörhead
  8. "Landscape" - Marr
  9. "Patient Eye" - Mightnight Movies
  10. "Coral Den" - Mightnight Movies
  11. "Switch on" - Paul Oakenfold
  12. "If you want Blood, you've got it" - AC/DC
  13. "Private Hell" - Iggy Pop & Green Day
  14. "Kickstart my Heart" - Mötley Crüe

Laufzeit:
 ca. 83 Min.

DVD-Format:
 PAL, 5.1, FSK 18

Infos:
 
  • www.shootemup.de 


  • Kaufen:
    Shoot 'Em Up (Einzel-DVD)

     
     
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