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DVD Review: Bonfire
 
DOUBLE-X VISION

DVD(s):
 DOUBLE-X VISION, 2007, LZ Records

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 07.04.2007

Review:
 Es ist mittlerweile fast an der Tagesordnung jedem aktuellen Album auch eine DVD gratis oder gegen geringem Aufpreis beizulegen. Manchmal ist es wirklich eine gelungene Überraschung (Domain: Stardawn, Monster Magnet: Monolithic), manchmal versäumt man nicht viel (Saxon: The inner Sanctum) und manchmal ist es eine ausgesprochene Zumutung (Symphorce: Become Death).
Warum brauche ich dann eigentlich noch eine "richtige" DVD?
Klar kann man sich das auch in diesem Fall von Bonfires neuem Werk DOUBLE X VISION fragen, doch macht es eben einen Unterschied wieviel Aufwand bei der Aufnahme betreibt und welchem geschickten Händchen man die Mischung und den Schnitt überlässt.
Bonfire haben sich für die Live-Scheibe ihren Gig am 28. November 2006 im legendären Nottinghamer "Rock City" Club ausgesucht und gleich acht Kameras für die Aufnahmen arbeiten lassen. Auch Bühne und Light-Show waren entsprechend präpariert, um möglichst viel von der Atmosphäre einzufangen.
Soviel schon vorweg, der Aufwand hat sich wirklich ausgezahlt.

Für den Anfang haben Bonfire "Day 911" gewählt und zeigen schon hier, dass sie Spaß an der Sache haben. Wer die Jungs schon seit längerem nicht mehr Live gesehen hat und noch die Bilder aus den 80ern im Kopf abruft, der wird natürlich gewisse Spuren der fortschreitenden Alterns nicht übersehen. Eines ist jedoch geblieben, die hervorragende Live-Präsenz und das Händchen fürs Publikum.
Es folgt eine kurze Zwischenbegrüßung und der Hinweis auf die stattfindenden Kameraaufnahmen. So bekommt auch das Publikum die Chance, kurz Man und Dad zu grüßen.
Schon beim zweiten Song "But we still rock" beginnt die Stimmung zu brodeln und kaum eine Faust bleibt unten. So angespornt gibt man natürlich auch sein bestes, egal ob am Mikro oder beim Gitarrensolo.
Es folgt eine kurze Zwischenbegrüßung und der Hinweis... Hatte ich das nicht schon gerade eben? Nun gut, die Fans aus Korea und Griechenland wirds freuen.
"Never Mind" steht steht seinem Vorgänger in nichts nach und kann qualitativ voll mithalten. Erfreulicherweise haben die Kameras nicht nur immer den mann am Mikro im Visier, sondern gönnen sich auch Ausflüge ins Publikum oder zum Mann hinter der Schießbude.
Mit "Under Blue Skies" gibt es ein neueres Stück zu hören, das trotz gutem Songwriting und eingängigen Hooklines scheinbar nicht so bekannt beim Publikum zu sein schien. Ziemlich statisch lässt es den tierisch groovenden Song über sich ergehen. Für mich etwas unverständlich.
Ein Song aus der Anfangszeit, "Hot to Rock" soll das Publikum zum Mitsingen anregen, nun ja, mit mäßigem Erfolg. Deshalb begibt sich Claus Lessmann kurzerhand in den Bühnengraben und ohne seinen Gesangspart zu vernachlässigen, bekommt die erste Reihe die Hand geschüttelt. Eine nette Geste, die auch gut ankommt, eigentlich besser als der Song selbst.
"Don't touch the Light" wird gleich übergangslos angefügt und sorgt gleich wieder etwas für Bewegung im Publikum.
Aber erst "Tony's Roulette" scheint den Briten bekannter zu sein und gleich sind auch wieder die Fäuste in der Luft.
Was wäre Bonfire ohne seine Balladen. "Give it a Try" mit Akustik-Gitarre schafft es auch Live, das gewisse Gänsehaut-Feeling herüberzubringen. Und was bis dahin nicht geschafft wurde, bringt das E-Gitarren-Solo auf den Punkt.
Schon gemein, das geben alle auf der Bühne ihr Bestes und gönnen sich sogar ein paar Takte Auszeit und einen Gang hinter die Kulissen, nur der Drummer darf mal wieder nicht. Es muss sich schon mal warm trommeln für "American Nights". Auch den Zuschauern seinen die paar Sekunden Pause gut getan zu haben, denn einige sind wieder aus ihrer Starre erwacht.
Zu "Hard on me" braucht man wohl kaum viele Worte verlieren. Dass dieser Arschtreter auch die kühlen Briten zu Emotionen anstachelt ist kaum weiter verwunderlich.
Klar dass man das gerade zum Leben erweckte Publikum gleich mit dem nächsten Kracher "Sweet Obsession" bedient. Und siehe da, die Fäuste bleiben in der Luft. Claus verschindet auch promt wieder im Graben und schüttelt noch ein Händchen in der ersten Riehe. Mit einer Rolle seitwärts gehts wieder zurück auf die Bühne.
"Ready for some action...?" "Ready 4 Reaction", der nächste flotte Rocker fordert langsam nicht nur dem Publikum einiges ab. Auf auf der Bühne ergießen sich die Schweißströme. Und hier klappts nun auch mit dem gemeinsamen Refrain.
Als Schlusspunkt hat man mit "Bang down the Door" einen weiteren Titel vom Album POINT BLANK gewählt. Aber vorher werden artig alle Musiker namentlich vorgestellt, "Are you ready"-Anfeuerungen angestimmt, nochmal kurz voll Abgerockt und sich verabschiedet, bevornochmal so richtig die Post abgeht. Tja, auch Song von 1989 können heute noch prima funktionieren.

Soweit zum Live-Mitschnitt aus Nottingham.
Damit ist es aber noch nicht vorbei mit dem DVD-Spaß.

Es gibt ein paar Backstage-Impressionen vom Hellfire-Festival zu genießen. Da stellt man sich vor dem Auftritt für ein paar Bildchen mit anderen Bandmitgliedern artig in Position, da schraubt man noch schnell an seinem Drum-Kit oder stimmt die Gitarren, bevor es dann ernst wird.
Danach kann man dann noch ein Interview mit Claus Lessmann und einem englischen Reporter mitverfolgen - und beiden scheint es richtig Spaß zu machen.

Oder wie wäre es mit einigen bisher unveröffentlichten Live-Aufnahmen vom Konzert "Rock gegen Rechts"?

Noch köstlicher sind sicherlich jedoch die Video-Clips mit ihrer Zeitreise vom traumhaften 80er-Jahre-Look bis in die Gegenwart. Hier sollte man unbedingt darauf achten, sich erst das Live-Konzert reinzuziehen. Ich machte den Fehler zuerst nur die "alten" mir immer noch allgegenwärtigen Clips reinzuziehen und bin dann etwas über die "Zähne der Zeit" gestolpert, die an manchen Aktivisten doch sichtbare Spuren hinterlassen haben.
Köstlich die trashige Schlacht eines Axtschwingers mit einem Mad Max-artigen Motorrad und das alles unterlegt mit "Starin Eyes". Wer jedoch die wahren Hingucker sind, wird nicht verraten.
"Sweet Obsession", die Bonfire-Jungs mit (alb-)traumhaften 80er-Pudelfrisuren und die Dame mit dem verführerischen Augenaufschlag. Ja, so macht Hard Rock Spaß.
Klar, dass "Hard on Me" nicht fehlen darf. Wer würde nicht gerne mit den nun als Lausbuben dargestellten Bonfire tauschen und die ach so strenge und sittsame Lehrerin bei ihrer Verwandlung livehaftig erleben. Wäre der Song nicht so klasse, würde man glatt vergessen zuzuhören...
"Sword and Stone" erzählt ebenfalls eine nette Geschichte und präsentiert musikalisch die härtesten Klänge. Hier wird auf Tralala verzichtet und eine fast Tru Metal-verdächtige Hymne zelebriert.
Etwas ruhiger wirds am Schluss bei "Sleeping all alone" und inzwischen hat man sich auch mit großen Schritten der Gegenwart angenähert.

Fazit: Ich kann nur sagen, dass Bonfire-Fans wirklich einiges geboten bekommen und angesichts der Qualität und abwechslungsreichen Zusammenstellung einiges geboten bekommen. Schon über 20 Jahre im Geschäft und alle Kämpfe mit Hochs und Tiefs überstanden, lassen nur ein Fazit zu: Der Rock aus Ingolstadt funktioniert noch immer und muss noch lange nicht zum alten Eisen aufs Abstellgleis geschoben werden.

Tipp:
 Für alle Bonfire-Fans gibts die DVD auch als Live-CD mit etwas geändertem Inhalt. Zugreifen lohnt sich also in jedem Fall.

Titel-Liste:
 
    - - - Nottingham Club "Rock City" - - -
  1. Day 911
  2. But we still rock
  3. Never Mind
  4. Under Blue Skies
  5. Hot to Rock
  6. Don't touch the Light
  7. Tony's Roulette
  8. Give it a Try
  9. American Nights
  10. Hard on me
  11. Sweet Obsession
  12. Ready 4 Reaction
  13. Bang down the Door
    - - - Hellfire-Festival - - -
  • Impressionen
  • Interview
    - - - Rock gegen Rechts - - -
  1. Intro
  2. Under Blue Skies
  3. Sweet Home Alabama
  4. Proud of my Country
    - - - Video-Clips - - -
  1. Starin Eyes
  2. Sweet Obsession
  3. Hard on Me
  4. Sword and Stone
  5. Sleeping all alone

Laufzeit:
 ca. 110 Min.

DVD-Format:
 PAL, 5.1/PCM Stereo

Kaufen:
Bonfire: Double X Vision

 
 
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