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DVD Review: Narnia
 
LIVE IN GERMANY

DVD(s):
 A SHORT NOTICE... NARNIA ...LIVE IN GERMANY, 2004, Massacre

Stil:
 Melodic Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 J.G., 26.08.2007

Review:
 Markenzeichen und Aushängeschilder haben die Schweden um Narnia durchaus satt. Da wäre zunächst der unverwechselbare (an MGM erinnernde) Löwe auf den Covers, das melodische, stellenweise sogar episch angehauchte Songgerüst und die unverwechselbare Gitarren-Dominanz des Saiten-Hexers Carl Johan Grimmark, der nach meinem Geschmack manchmal sogar etwas zu viel Leine bekommt und hier besonders Parallelen zu Axel Rudi Pell aufzeigt.
Eigentlich war es gar nicht eingeplant, eine DVD zu produzieren, als man am 29.03.2003 in Deutschland auf der Owener Rocknacht als Top-Act auf der Bühne stand. Die Schweden machten jedoch aus der Not eine Tugend, ließen sich nicht beirren und schafften es auch ohne große Planung genügend Material zusammen zutragen, dass es für eine akzeptable DVD reicht.

Mit Lichteffekten und morgenländisch angehauchten Chören sorgt "Introduction" für die richtige mystische Einstimmung, bevor Frontmann Christian Rivel mit "Inner Sanctum" das große Spektakel einläutet. Grimmarks Soli sitzen perfekt, die Light-Show steigert sich zu einem wahren Inferno, genau so, wie man sich einen Opener wünschen würde. Schon gleich zu Beginn wird klar, dass man mit dem druckvollen melodischen Auftakt das Publikum um den kleinen Finger wickeln kann.
Etwas ruhiger geht es bei "The Mission" zu Gange, wobei hier die Gitarren niemals das Zepter aus der Hand geben incl. dem obligatorischen Grimmark-Solo. Die eingängige Melodie schafft es dabei spielend, auch längere Zeit ihre "Mission" im Gehörgang zu erfüllen.
Kurze Zwischenansage und es geht schon weiter mit "War Preludium". Dezente Kriegsgeräusche (keine Detonationen oder MG-Ballerei), und Sprecherstimme sind die Einleitung zu diesem Up-Tempo-Kracher, der auch live sofort zünden kann. Bedingt durch die hohe Blink-/Blitz-Frequenz der Scheinwerfer und manchen Unschärfen in den Einstellungen, wird hier mit Ausnahme des Gitarren-Solos das Zuschauen manchmal ziemlich anstrengend, besonders auf großen Bildschirmen. Aber Zuhören lohnt sich allemal.
Dieses Spiel setzt sich auch bei den nächsten Songs "The Countdown has begun" und dem mit recht flotten "Back from Hell" fort. Musik ist top und besonders die Kamera-Einstellungen auf den Frontmann ein Unschärfe-Flop. Dies mag sicherlich am Auto-Fokus liegen, der mit den starken Gegenlicht-Spots, die den Fronter bestrahlen, zu kämpfen hat, denn viele andere Einstellungen sind einwandfrei (wenn auch statisch, denn langsam könnte ich eine Konstruktionszeichnung des Drum-Sets anfertigen). Ist aber keine Entschuldigung, da es schließlich andere Kamera-Männer auch gebacken bekommen.
Das tut dem brutalen Headbanger Groove von "Back from Hell" allerdings keinen Abbruch, denn nicht nur das Publikum, sondern auch ich gehen voll mit.
Die nachfolgenden Songs laufen nach ähnlichem Strickmuster ab und müssen nicht extra ausführlich besprochen werden. Da wäre "Long live the King" mit Publikumsbeteiligung beim Refrain zu nennen.
Danach gibt es für alle, die es noch nicht bemerkt haben sollten, eine kleine Vorstellung der Bandmitglieder. Es beginnt mit dem Mann mit den goldenen Harren, Andreas Olsson an der Bass-Gitarre und Linus Kåse an den Keyboards. Grimmark selbst übernimmt die Vorstellung, des Frontmanns Christian Rivel, der seine Sache bisher ganz prima gemacht hatte. Klar darf auch Drummer Anders Johansson nicht unerwähnt bleiben.
Bei "Living Water" fällt das Gitarren-Solo etwas aus dem Raster, da es stark klassische Züge aufweist, wie man es allzu gerne von Olaf Lenk geboten bekommt.
"Shelter through the Pain" schafft es besonders durch die Licht-Komposition und sanfte Überblend-Effekte, für angemessene besinnliche Stimmung zu sorgen.
"Dangerous Game" sollte jeden mittlerweile müden Headbanger wieder mit neuer Lebensenergie aufladen, denn hier brennt die Luft und auch die Nebelmaschine läuft unter Höchstlast.
Kaum zu glauben, angesichts der bisherigen Gitarren-Lastigkeit, jedoch verwöhnt Grimmark seine Fans im Anschluss mit einem ausgiebigen "Gitarren-Solo", welches einmal mehr die Fingerfertigkeit des Schweden eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Danach geht es mit der Mid-Tempo-Walze "Awakening", dem Boxen-Killer und Riffmonster "Break the Chains" und dem standesgemäßen Rausschmeißer "The Witch and the Lion" in die Schlussoffensive, bei dem auch Grimmark nochmals die Gicht aus seinen Flitzefingern verscheuchen darf.

Fazit: Musikalisch konnte Narnia gehörig Punkte einstreichen, wenn auch manches Gitarren-Solo zu üppig ausgefallen ist. Dafür hat man sich bei den Zwischenansagen nicht sinnlos verausgabt, sondern sich auf förderliches beschränkt und überflüssiges unterlassen.
Für heutige Verhältnisse ist das 4:3-Bild-Format nicht mehr zeitgemäß und eine Spieldauer von gerade einmal 90 Minuten sind nur normaler Standard - und nicht mehr.
Ein nur 12-Minütiges Special ist ebenfalls etwas kurz geraten.
Auch hätte ich mir noch ein paar genialere Einstellungen gewünscht, wie ich sie bei Europe oder Tribuzy geboten bekam. Hier rächt sich die Ad-hoc-Aktion, ohne genügend Vorbereitung aus diesem Konzert eine DVD produzieren zu wollen.
Bei Europe war immerhin eine erfahrene Fernseh-Truppe zu Gange und für Tribuzy hat man sich gleich mehrere Tage Zeit für die Aufnahmen genommen.
Lediglich beim Sound bekommt man neben dem 2.0 Dolby-Surround noch 5.1-Standard geboten.
Die kritischen Punkte tun dem Hörvergnügen und dem transportierten Live-Feeling also kaum Abbruch, verhindern allerdings eine Top-Wertung.

Tipp:
 Fans von Narnia sollten sich das visuelle Vergnügen ihrer schwedischen Strahlemänner in keinem Fall entgehen lassen. Aber auch Liebhaber von melodischem Heavy Metal werden hier gut bedient.

Titel-Liste:
 
  1. Introduction
  2. Inner Sanctum
  3. The Mission
  4. War Preludium
  5. The Countdown has begun
  6. Back from Hell
  7. No time no lose
  8. Long live the King
  9. Living Water
  10. Shelter through the Pain
  11. Dangerous Game
  12. Guitar Solo
  13. Awakening
  14. Break the Chains
  15. The Witch and the Lion
    - - - Bonus Material - - -
    "After all these Years..."
    (Retrospektive, Interviews, Aufnahmeszenen im Studio, Szenen von Shows und Touren)

Laufzeit:
 ca. 90 Min.

DVD-Format:
 PAL 4:3, 2.0/5.1 Dolby Digital


 
 
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