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Review: Edguy
 
ROCKET RIDE

Album:
 ROCKET RIDE, 2006, Nuclear Blast

Stil:
 Hard Rock, Heavy Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.R. / J.G., 21.01.2006

Teamwertung:
JG JR DK NB SJ MH Ø
6,0 6,0 6,5 5,5 6,0 6,0 6,0

Review:
 Rocket Ride, im wahrsten Sinne des Wortes der Ritt auf der Rakete, die hier, wie in der Raumfahrt Stufe für Stufe zündet, bis zum fulminanten Höhepunkt.
Zuerst eine Frage: Ist denn auch Edguy drin, wo Edguy draufsteht?
Ok, anders wie bei den Vorgängern sind hier deutlich mehr radiotaugliche Nummern vertreten. Ob dies an den US-Einflüssen liegen mag oder endlich auch mal der Geldbeutel und nicht nur die Jungs lachen wollten, ist anzunehmen. Rocket Ride kommt auch fast ganz ohne den typischen Edguy-Power Metal aus. Dafür kann man mehr Hard Rock und Heavy Metal finden, der sich überwiegendes Mid- bis forciertes Mid-Tempo bewegt.
Aber spätestens wenn man die Scheibe das erste Mal gehört hat ist klar, dass Edguy es geschafft haben, endlich ein unverkennbares Markenzeichen zu kreieren, egal ob Power Metal oder Hard Rock.

Mit "Sacrifice" als quasi "Lift off" eines Raketenstarts, wird die erste Stufe mit einer Mischung aus Hard- und Heavy-Klängen gezündet. Ganz sanft eingeleitet mit Klavier und Synthie-Klängen vergehen einige Sekunden, bis die Gitarrenfront ebenfalls starten darf.
Wie nicht anders zu erwarten ist der Titelsong "Rocket Ride" trotz forciertem Tempo absolut radiotauglich. Überraschend sind hier die vielen kleinen ungewöhnlichen Effektschnipsel und der Break im Mittelteil mit anschließendem genialen Gitarrensolo.
Mein persönlicher Favorit ist "Wasted Time", ein typisch stampfender Hard Rock-Kracher mit geradlinigem Song-Gewand und absolutem Ohrwurm-Refrain.
Das was bisher Edguy ausgezeichnet hat, ist die Spielfreude und eine gehörige Portion Humor. "Matrix" liegt genau wie schon die EP SUPERHEROES auf dieser Linie - also ein typischer Edguy-Song. Gewaltige Riffs und deutliche Gitarren-Kopflast unterscheiden dieses Stück von seinen drei Vorgänger-Titeln.
Mit interessantem Intro wird auf diesem Album bei "Return to the Tribe" das erste Mal voll durchgestartet. Hohes Tempo, Double-Bass und ein melodiöser, genial eingängiger Refrain setzen die bisher hohe Qualität fort.
Akustik-Gitarren-Klänge leiten mit "The Asylum" den etwas sanften Abschnitt ein - oder doch nicht? Oh, ha, nach fast zwei Minuten entwickelt sich das bisher schnurrende Schmusekätzchen zu einer wahren Raubkatze, die mit brutalen Gitarrenklängen gnadenlos zuschlägt. Eingängige Hookline und Refrain? Na klar, ist doch Ehren(Edguy-)sache.
Kawumm! Mit gewaltigem Aufschlag landet man mit der Ballade "Save me" schließlich doch noch in Ami-Land. In bester Bon Jovi-Manier aus den guten alten New Jersey-Zeiten wird hier das Rad mit Sicherheit nicht neu erfunden. Einzig und allein der Edguy-Charme hebt das Stück ein bisschen über den Tellerrand der üblichen Kommerz-Mucke.
Nix neues geboten bei "Catch of the Century". Der Song bewegt sich im bekannten und sicheren Fahrwasser von "Wasted Time" & Co.. Lediglich der Schluss überrascht mit einem Fade-out der besonderen Art - mehr verrate ich aber nicht.
"Out of Vogue", ähnlich schnell wie "Return to the Tribe" hat man hier jedoch für den Schlagzeug-Part überwiegend auf Hard Rock-Rhythmen gesetzt und das Double-Bass außen vor gelassen - mit einer Spur back to the roots.
Zu "Superheroes" kann man hier mehr nachlesen, denn diese Nummer war bereits auf der EP ausgekoppelt worden.
"Trinidad", sicherlich eine der gelungenen Edguy-Spaß-Nummern, setzt auf Hard Rock und einer gehörigen Portion Calypso, inkl. der typischen Steel-Drums, die nicht fehlen dürfen.
Der große Nachteil an diesem Song ist eindeutig das fehlende Ambiente in meinem Zimmer. Wo sind die knusprig gebräunten Mädels, der Strand, der Liegestuhl, Sonne satt und ein kühler Drink - natürlich mit Schirmchen?
Mit "Fucking with Fire (Hair force one)" wird ein gehöriger Sprung zurück gewagt. Nein, nein nicht Rückschritt, sondern die guten alten 80er lassen grüßen.
Zum Abschuss hat man noch die Live-Nummer "Land of the Miracle (Live In Brazil)" drauf gepackt, die wohl jedem Edguy-Fan schon bekannt sein dürfte (als Studioversion auf dem 99er Album THEATER OF SALVATION zu finden).

Fazit: Mit diesem Werk ist den Jungs von Edguy eine deutliche Weiterentwicklung ihrer Musik gelungen. Man hat sich (endlich) auch neben dem üblichen Power Metal den Hard Rock und Heavy Metal-Stilrichtungen zugewandt. Bedingt dadurch wurde nicht nur das Tempo deutich variabler sondern auch die Arbeit am Mikro. Hier kann der Frontmann Sammet zeigen, dass er auch mehr als zwei Oktaven Tonumfang beherrscht. Nicht vergessen darf man die übrige Truppe. Besonders die Gitarren haben deutlich an Qualität und Varianz hinzu gewonnen. Der Plan, durch eingängige Riffs über eine Stunde lang (fast) jedem Song den richtigen Klebstoff fürs Ohr zu verpassen, ist voll aufgegangen.

Tipp:
 Neulinge sollten sich unbedingt dieses Scheibchen näher ansehen. Edguy-Fans sollten nicht allzu sehr enttäuscht sein, denn die neuen musikalischen Einflüsse sind immer noch 100%ig Edguy. Ja, ja, es ist doch Edguy drin wo Edguy draufsteht.

Titel-Liste:
 
  1. Sacrifice
  2. Rocket Ride
  3. Wasted Time
  4. Matrix
  5. Return to the Tribe
  6. The Asylum
  7. Save me
  8. Catch of the Century
  9. Out of Vogue
  10. Superheroes
  11. Trinidad
  12. Fucking with Fire (Hair force one)
  13. Land of the Miracle (Live In Brazil)

Laufzeit:
 65:59 Min.

Band-Infos:
 
  • Edguy


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