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Review: Helloween
 
KEEPER OF THE SEVEN KEYS - THE LEGACY

Album:
 KEEPER OF THE SEVEN KEYS - THE LEGACY, 2005, SPV

Stil:
 Power Metal, Heavy Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 J.G. / J.R., 20.11.2005

Teamwertung:
JG JR DK NB SJ Ø
4,5 4,0 4,5 5,0 4,5 4,5

Review:
 Nein, die Kürbisköpfe haben es den Fans in den letzten Monaten nicht leicht gemacht. Ich bin froh, dass der megamäßig aufgeblasene Marketing-Feldzug mit der Veröffentlichung des Albums endlich ein vorläufiges Ende finden wird (sollte). Kaum ein Printmedium, das nicht tatkräftig geholfen hat, das Album schon im Vorfeld quasi als "Album des Jahrzehnts" zu küren. Da im Vorfeld soviel berichtet wurde, möchten auch wir etwas von unserem Senf dazu geben. Eigentlich ist, um es gleich vorweg zu nehmen, der Titel des Albums selbst ein Knackpunkt, der Schwierigkeiten bereitet. Hätte man einen x-beliebigen Titel gewählt, so wären sicherlich auch die zwangsläufig auftretenden Vergleiche mit den legendären Vorgängern KEEPER OF THE SEVEN KEYS deutlich seltener gewesen. Jetzt müssen die Jungs allerdings mit diesem Anspruch klar kommen.

Und nun die große Preisfrage:
Was steckt wirklich drin?
Ist es genial oder nur genial gelobt?
Das Gute zuerst: Es gibt gleich zwei Silberlinge zum Preis von einer Scheibe.
Das Schlechte gleich hinterher: Es passt formal nicht in mein CD-Regal und das alles wegen knapp 3 Minuten Überlänge und/oder einer unpassenden Umverpackung!
"The King for a 1000 Years" lässt sich gut an. Nach einigen Intro-Spielereien kommt die Truppe endlich zur Sache und zeigt, welches Tempo zu gutem Power Metal gehört. Schwachpunkt ist vielleicht die Gesangsleistung und die etwas künstliche Mega-Song-Länge. Zehn Minuten hätten es auch getan, da stellenweise Spielereien eher zum Selbstzweck verwendet werden. Eine fast einminütige Intro-Stimme ist vielleicht die ersten paar Male lustig, aber irgendwann nervt es tierisch.
"The invisible Man" ist eines der Highlights. Hier kommt man dem Anspruch als Nachfolger am Nähesten. Schnelle, fetzige Gitarren, interessante Gesangslinien, haftender Refrain und Tempowechsel sorgen für Spaß und Abwechslung - von dem nach ca. vier Minuten auftretenden Durchhänger abgesehen, der durch die seichte Solozupferei, leider voll die Fahrt herausnimmt. Eine Minute weniger an dieser Stelle und es wäre wasserdicht gewesen.
Nicht zum letzten Mal auf diesen Alben versucht man bei "Born on Judgement Day" an die lustigen alten Zeiten zu erinnern, indem ein paar kinderliedartige Tönchen an den Start gepackt werden, bevor dann das Haupttriebwerk zünden darf. Flottes Tempo, melodisch, eingängiger Refrain und ein paar Gitarrensoli sorgen für gehörig Dampf unter dem Deckel.
Etwas härter und weniger verspielt wird die "Pleasure Drone" auf die Lauschlappen geblasen. Hier passt alles und man darf vier Minuten Helloween-Power geniesen.
"Mrs. God" haben wir schon bei der EP beurteilt und können nur wiederholen, dass zwanghaftes Imitieren alter Zeiten auch mal in die Hose gehen kann. Trotz guter Ansätze haben die quietschenden Gitarren zu Beginn eben nicht mehr den gleichen Charme, wie bei "I want out" & Co...
Soviel zum ersten Teil. CD-Wechsel ist angesagt.

Auch die zweite Scheibe startet mit einem megalangen Song namens "Occasion Avenue". Nach dem mittlerweile vierten Durchgang bin ich mir ziemlich sicher, dass man hier hätte kürzen können. Fast 1:10 Minuten blödsinnige Radio-Sender-Durchdreh-Gedudel-Simulation muss ich jedesmal ertragen, bis es endlich losgeht. Das hat das Liedchen wirklich nicht verdient, denn der Rest ist durchaus abwechslungsreich und hörenswert. Warum hat man sich hier nicht an "Dr. Stein" erinnert? Das Monster meldet sich kurz zu Wort und Start...
"Light the Universe" ist eine standardmäßige Ballade, die stilistisch auch von Axel Rudi Pell stammen könnte. Der hätte aber bestimmt noch eine genialere Gitarrenarbeit beigesteuert.
Bei "Shade in the Shadow" liegt die Würze in der Kürze. Schnell, melodisch und trotzdem jede Menge Text an die Lauscher gebracht. So ist man es von Helloween gewohnt.
Mit "Get it up" wäre fast ein hymnisch angehauchter Kracher gelungen. Leider sind Riffs und Refrains nur scheinbar genial. Wirklich genial würden sie sein, wenn ich mich nach einer Stunde noch daran erinnern könnte...
Im Eiltempo wird mit "My Life for one more Day" das Ende der zweiten Scheibe einläutet. Man findet viele Elemente der ersten Alben wieder und kann kurzzeitig in angenehmen Gedanken an die guten alten Zeiten schwelgen.
Fazit: Bestimmt gibt es viele Alben, die deutlich schlechter sind, aber wer (mehrmals) ganz genau hinhört, der wird kaum den ultra-hochgelobten Überflieger finden können.
Ein Deris ist kein Kiske und deshalb sollte er ihn auch nicht imitieren. Und noch etwas. Neben handwerklichem Geschick gehört eben auch noch ein glückliches Händchen in punkto Haftbarkeit dazu. Das fehlt bei diesem Langeisen an allen Ecken. Es rauscht durch die Gehörgänge im Eilzugtempo und ehe man sich umdreht, ist kaum noch ein Rücklicht zu sehen - schade. Die guten alten 80er (1987/88) sind eben seit fast 20 Jahren vorbei - basta!
Unsere vergebenen 4,5 Punkte entspechen ca. 64%, was die Sache ganz gut beschreibt.

PS: Nein, der Marketing-Feldzug rollt weiter. Jetzt sind die konzertbegleitenden Berichte dran - seufz.

Tipp:
 Ein Album für alle Helloween-Sammler und Liebhaber fröhlicher Heavy Metal-Töne. Solide Kost mit einigen Neuerungen und leider stellenweise nervigem Füllstoff, der sich gerade noch ertragen lässt.

Titel-Liste:
 
    - - - - <CD 1> - - - -
  1. The King for a 1000 Years
  2. The invisible Man
  3. Born on Judgement Day
  4. Pleasure Drone
  5. Mrs. God
  6. Silent Rain
    - - - - <CD 2> - - - -
  1. Occasion Avenue
  2. Light the Universe
  3. Do you know what you are fighting for
  4. Come alive
  5. Shade in the Shadow
  6. Get it up
  7. My Life for one more Day

Laufzeit:
 38:56 Min. / 38:45 Min.


 
 
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