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Review: Hellyeah
 
HELLYEAH

Album:
 HELLYEAH, 2007, Epic

Stil:
 Neo Thrash Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 29.04.2007

Review:
 Garantien gibt es so gut wie nie, egal ob Newcomer ihr Glück versuchen und dabei Baden gehen oder eine komplette All-Stars-Truppe baden geht. Manchmal ist es jedoch erstaunlich, wie genial das Ergebnis ausfällt, wenn nur die Zusammensetzung und Chemie innerhalb der Band passt. So auch im Fall von Hellyeah, die einen grandiosen Arschtreter abgeliefert haben, dass selbst dem verwöhntesten Thrasher die Futterlucke sperrangelweit offen stehen bleibt.
Doch schauen wir erstmal auf das Line-Up um besser erahnen zu können, was unsere Trommelfelle ertragen müssen. Da wäre zunächst Chad Gray, Sänger der Nu Metal-Band Mudvayne und sein Band-Kollege Greg Tribbet an der Gitarre. Von Nothingface wären da noch Tom Maxwell an der zweiten Gitarre und Jerry Montano am Langsaiter. Last but not least traktiert die Kessel kein geringerer als Vinnie Paul, auch schon tätig bei Pantera und Damageplan.
Wir hätten also eine breite (und wilde) Palette von Spezialisten aus Nu Metal, Hardcore und Southern Rock bis hin zu Thrash Metal zu bieten. Und eins vorweg, sie geben ihr Bestes uns mit gehörigen Breitseiten aus den Latschen zu schießen.

Kaum ein Opener verdient einen passenderen Titel als "Hellyeah". Da rotieren die Dreschflegel und schleudern uns die Thrash Riffs nur so um die Ohren. Chad gibt alles, um dem Song die Überdosis Aggressivität mit auf den Weg zu geben. Schon mal nicht schlecht und ich denke mir, so könnte es nun weiter gehen.
Ja was zum Geier, schon wieder vorbei? "You wouldn't know" beginnt wie eine astreine Ballade und das ist doch hoffentlich nicht Ernst, oder? Nein, nach wenigen Takten ist Schluss mit lustig und die Power-Groove-Maschine mit nachbrenner wird gezündet. Wehe denen, die sich nicht rechtzeitig in Deckung geworfen haben.
Da lobe ich mir doch "Matter of Time". Hier ist von Anfang an klar, Pflügen ist Motto und das metertief. Hier wird jedes Riff quasi in den Boden gestampft und geschrien. Seit Dez Fafara mit seinen Devildriver habe ich selten mehr überzeugende Mikroarbeit erlebt.
Noch eine Spur schneller, so dass der Herzschlag wahrer Thrasher gleich einen Zahn zulegt, macht sich "Waging War" allem Ärger der Welt Luft.
Und dann der Sprung ins kalte Wasser für alle Die-hard-Fans. Nichtsdestotrotz ist die geniale Ballade "Alcohaulin' Ass" mit ihrem druckvollen Drumming und Akustik-Gitarren einer der Höhepunkte der CD. Hier hätte sogar Axl Rose Schwierigkeiten einen besseren und überzeugenderen Schmachtfetzen abzuliefern.
Aber es bleibt keine Zeit zum Träumen, wenn mit "Goddamn" wieder die Thrash-Maschine angeworfen wird. Aggressiver Gesang und eine Spur Nu Metal geben den Thrash-Riffs einen modernen Anstrich, der dem Song prima zu Gesicht steht.
Aber nicht überall ist Licht. Wenn ich mir da Songs wie "Thank you" genauer zu Gemüte führe, bleiben Kopfschmerzen kaum aus. Was ist bloß in die Südstaaten-Raubeine gefahren, mir so einen Kommerz-Würger unterschieben zu wollen?
Auch bei "Star" bekomme ich zunächst Gänsehaut, denn hier passen die Riffs wie die Faust auf's Auge, bis dann nach dem zweiten Refrain säuselnder Gitarrenbrei und leicht spacige Klänge die Laune auf Mehr gänzlich verderben.
Glücklicherweise ist der Ausklang mit "Nausea" und "One Thing" wieder bretthart Marke deutsche Eiche und schafft es den Puls nochmals zu beschleunigen.

Fazit: Gerade noch die Kurve gekriegt, kann man sagen, denn die erste Hälfte des Debüts ist mehr als überzeugend. Hier trifft traditioneller Thrash auf Nu Metal und schafft es punktgenau aggressiv zu überzeugen. Wenn dann mal die ein oder anderen schwülstigen Texte auf die Lauschlappen tropfen, so liegt es wohl daran, dass auch in rauen Südstaaten-Rockern ein weicher Kern schlummert.

Tipp:
 Auch wenn die All-Stars ungefähr die Richtung vorgeben, muss man Pantera, Mudvayne oder Nothingface weder kenne noch lieben, um hier eine hörenswerte Ladung Power auf die Trommelfelle zu bekommen.

Titel-Liste:
 
  1. Hellyeah
  2. You wouldn't know
  3. Matter of Time
  4. Waging War
  5. Alcohaulin' Ass
  6. Goddamn
  7. In the Mood
  8. Star
  9. Rotten to the Core
  10. Thank you
  11. Nausea
  12. One Thing

Laufzeit:
 43:50 Min.

Band-Infos:
 
  • www.hellyeahrocks.com 
  • www.hellyeahband.com 


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