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Review: Iron Maiden
 
A MATTER OF LIFE AND DEATH

Album:
 A MATTER OF LIFE AND DEATH, 2006, EMI

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 S.J., 25.08.2006

Teamwertung:
JG JR DK NB SJ MK Ø
7,0 7,0 5,5 6,0 7,0 6,5 6,5

Review:
 A MATTER OF LIFE AND DEATH ist nun mittlerweile das 14. Album der eisernen Jungfrauen und eines war sicher schon vorher klar: Große stilistische Wechsel wird es nicht geben. Umso überraschender ist es, wie Harris und Co. es geschafft haben, im Rahmen ihres unverkennbaren Stils etwas neues auszuprobieren.
Das neue Album ist alles andere als eine Fortsetzung vom Vorgänger DANCE OF DEATH. Schon ganz allein der Sound ist anders. - Deutlich besser will man meinen, denn waren die drei Fender-Gitarren zuletzt sehr weit in den Hintergrund getreten, haben sie auf A MATTER OF LIFE AND DEATH deutlich mehr Mitspracherecht. Adrian hat es sogar geschafft, eine waschechte Les Paul zum Einsatz zu bringen anstelle den seit Jahren bekannten Fender's welche erfahrungsgemäß einen deutlich dünneren Sound von sich geben. Steve Harris beschloss den Endmix des Albums nicht (wie sonst üblich) mastern zu lassen, und diese Entscheidung war goldrichtig. Es gibt dem Album einen gewissen Live-Touch, und die Gitarrenwand klingt breiter und gewaltiger denn je.

Doch widmen wir uns den Songs im Einzelnen:
"Different World" lässt keinen Zweifel aufkommen, welche Band man hört. Eingeläutet von einem eigenartig lachenden Schrei von Nicko, begrüßen den Hörer schon gleich bekannte mehrstimmige Gitarrenläufe sowie ein echter Mitsingrefrain. Bruce's Stimme gibt den gewohnten Glanz, und die mehrstimmigen Gesangslinien im Refrain wirken bisweilen gar ein wenig mystisch.
Im Anschluss beginnt "These Colours don't run" betont ruhig. Am ehesten sollte dieser Song mit BRAVE NEW WORLD vergleichbar sein, denn auch hier grüßen ganze Chöre, sagenhafte Melodien und natürlich auch geniale Soli. Unterstützt wird das ganze mit einer unterschwelligen Keyboarduntermalung, an die sich mancher Hörer vielleicht erst gewöhnen muss, welche aber sicher nicht fehl am Platz ist.
Mit "Brighter than a thousand Suns" wird klar, warum nicht nur Iron Maiden selbst dieses Album als das progressivste der Bandgeschichte bezeichnen. Es gibt viele Breaks, mal ist der Song schleppend, mal von kräftigen Riffs ordentlich vorangetrieben. Bruce scheint den Refrain von einer Welt ganz weit weg zu singen, während auch oft der Bass verspielt die Führung übernimmt.
"The Pilgrim" grüßt gleich von Beginn an mit einer fröhlich-heiteren Melodie, und man fühlt sich vielleicht ein wenig an Powerslave erinnert. Es gibt orientalische Zwischenspiele und extrem hohe Bassläufe zu hören bevor es wieder kräftig nach vorn geht und alles in einem langsamen, sehr gut singbaren Refrain gipfelt. - Klasse!
Wieder mal ist es der Bass der die Führung an sich reißt: "The longest Day" beginnt mit tiefem, langsamem Galopp dass mit der folgenden Gitarrenunterstützung schon fast dramatisch wirkt. Es ist klar, dass dieser Song sich noch steigert. Und nicht nur dass, er explodiert förmlich im Mitsing-Refrain, und gerade weil das Tempo direkt danach schon wieder gedrosselt wird bleibt auf jeden Fall ein Teil der Anfangsdramatik erhalten.
"Out of the Shadows" ist eine ergreifende Halbballade. Nicht wirklich spektakulär, aber dennoch gelungen.
Ein sehr eigenartiger Song erwartet den Hörer als nächstes: "The Reincarnation of Benjamin Breeg". Nicht nur, dass außer Steve wohl niemand weiß, wer dieser werte Herr Breeg ist/war - auch der Song an sich weist Rätsel auf. Beim ersten Hören erweckt er bei den meisten Hörern wohl nicht mehr als ein müdes Lächeln á la "Ganz nett, muss aber nicht sein". So auch bei mir zu Anfang. Doch dieser Song steigert sich bei mehrmaligem Hören ungemein. Mittlerweile könnte ich ihn stundenlang in der Endlosschleife genießen. Stark, und zu Recht als erste Single ausgewählt.
"For the greater Good of God" schrieb Harris ganz allein, und es ist ein ähnlich progressives Stück, wie schon "Brighter than a thousand Suns". Auch dieser Song startet mit alleinigem Bass sowie Bruce's Erzählstimme und steigert sich gewaltig. Textlich geht es nicht zum ersten mal auf diesem Album vehement, aber einfühlsam gegen den Krieg. Nicht zuletzt deshalb lässt wohl "Paschendale" intuitiv grüßen.
"Lord of the Light" startet episch und ruhig mit Akustik Gitarren, bis nach fast zwei Minuten ganz ohne Zwischenspiel oder Überleitung plötzlich die Riffs hereinbrechen. Auch diese klingen natürlich wieder ab, und nach weiteren zwei Minuten findet man sich in eben jenem Akustik-Part wieder, aus dem man gekommen ist. Ein rätselhafter, vertrackter Song, auch ganz ohne Melodiespielereien.
Ein Meisterwerk des Songwriting wartet nun zum Abschluss. Mehr möchte ich dazu eigentlich gar nicht sagen, jeder soll diesem bombastischen Song einfach selbst lauschen.
"The Legacy" lässt die verschiedensten Elemente ineinander verfließen und präsentiert sich dem Hörer als einziges Gesamtkunstwerk.

Fazit: Iron Maiden sind zwar unverkennbar, klingen aber doch nicht auf jedem Album gleich. Sie melden sich zurück mit bombastisch-fettem Sound und progressiven, langen Songs. Kritikern beweisen sie, dass sie weder auf Geldgewinne und Singleverkäufe aus sind. Ebenso wenig sind sie eine bloße Selbstkopie früherer Tage. Verglichen mit dem Schaffen anderer großer Metalbands heutzutage klar herausragend - Klasse, weiter so!

Titel-Liste:
 
  1. Different World
  2. These Colours don't run
  3. Brighter than a thousand Suns
  4. The Pilgrim
  5. The longest Day
  6. Out of the Shadows
  7. The Reincarnation of Benjamin Breeg
  8. For the greater Good of God
  9. Lord of the Light
  10. The Legacy

Laufzeit:
 72:04 Min.

Konzertberichte:
 
  • Konzertbericht vom 08.12.2006

  • Band-Infos:
     
  • Iron Maiden


  •  
     
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