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Konzertbericht
 

Colos Saal, Aschaffenburg (D)
Freitag, 25.01.2008

Bands: Abandoned, Tankard

Am 25.Januar war es soweit. Ich würde, trotz meiner bald 23 Lenzen, das erste Mal Tankard live sehen. Hören tu ich sie schon länger aber bis dato gelang es mir nie, zu einem Auftritt zu kommen. Wie es der Zufall will, hat mein Kumpel, der mich schon zur "Black Crusade" begleitete, Tankard vorher auch noch nie gesehen.

Doch wie es sich für einen Tankard-Gig gehört, mussten wir vorher erstmal einen Sixpack im naheliegenden Supermarkt kaufen. Am Colos Saal trafen wir dann eine Menge anderer Tankard-Anhänger, einige kamen sogar extra aus NRW und dem tiefsten Bayern angereist. Man merkt was für eine Bedeutung und Beliebtheit Tankard innerhalb der Metal-Szene haben.

Doch der Tag beherbergte einige Hindernisse, denn die Security wollte meinen Kumpel wegen vier getrunkenen Bieren erst überhaupt nicht hereinlassen. Dass überhaupt bei einem Metalgig im Colos-Saal eine Art Türsteher vorhanden ist, ist mir sowieso ziemlich neu und ich geh schon seit Jahren in den Aschaffenburger Club. Nun gut, so hab ich ihn mit Kaffee, Wasser und Döner aufgepeppelt und so konnten wir dann eine Dreiviertel Stunde später ohne Probleme rein. Was an Bayern aber auch bemerkenswert ist, ist die Tatsache dass alle 20 Minuten entweder eine Art Sozial-Aufpasser-Gruppe uns nahelegte kein Bier in der Öffentlichkeit zu trinken und auch mal die Polizei forderte, nach einem Bier schon Schluss zu machen. Zumindest außerhalb.

Ich bin ja auch gegen jegliche Randale, Auffälligkeit etc. aber wie lange dauert es denn eigentlich, bis es mal an die Öffentlichkeit durchdringt, dass die meisten Metaller recht friedliche Menschen sind? Und wenn die Tore erst um 20 Uhr aufmachen, ist es doch normal dass sich vor dem Colos Saal erstmal eine ganze Menge Besucher aufhalten. Sicherheit ist wichtig aber man kann es auch sehr übertreiben. Nun gut, jedoch ist es am Ende besser so geregelt, als wenn doch was passiert.

Abandoned

Abandoned
Zurück zur Sache: Als wir reinkamen, haben Abandoned schon losgelegt. Wir zwei kannten die Thrash Metal Band zwar nicht, aber die letzten zwei Songs plus die Zugabe haben verdammt gut geböllert und die Band haben einen perfekten Warm Up für Tankard geboten. Die aktuelle Scheibe wird wohl demnach in meiner Sammlung landen.

Tankard

Nach gerade mal nur 15 Minuten verdunkelte sich die Bühne und da ertönte auch schon der Bass von Frank Thorwarth. Alex und Olaf gesellten sich nach und nach dazu, bis dann Gerre auf die Bühne stolzierte und die Band mit "We Still Drink The Old Ways" loslegte. Sofort ging der erste Moshpit los und die Haare flogen im hohen Tempo durch die Luft. Sehr geiler Start und auch der Sound war von Anfang an verdammt stark. Zudem präsentierte sich die Band verdammt gut gelaunt und mit voller Spielfreude. Nach einem "Ascheberch, wie geht's euch?! " von Gerre ging es gleich weiter mit "Chemical Invasion" und "Die with a Beer in your Hand". Gerre lobte später die Anzahl der Mädels die sich direkt in der 1.Reihe befanden und war so entzückt, dass Tankard dies mit dem Song "The Beauty and the Beast" huldigten. Alex kam immer wieder direkt so nah an den Bühnenrand, dass man locker an seiner Klampfe paar Saiten zücken konnte. Zudem hielt er immer Augenkontakt mit unserer Reihe, um zu sehen ob wir fleißig den Text beherrschen. "The Morning After" durfte natürlich auch nicht im Repertoire fehlen, genauso wie "Beermuda" und "Zombie Attack".

Tankard
Zwischendurch gab Gerre bekannt, dass dies ihr allererster Gig überhaupt im Colos Saal sei, sehr bemerkenswert. Außerdem habe er schon eine Menge Biermarken in der Hand gehalten aber Schlappe-Seppel schlägt einfach alles was es an Biernamen gibt. Daraufhin zettelte er einen "Schlappe Seppel" Sprechchor an, den das gesamte Colos Saal fortführte. Verdammt geniale Stimmung und passend darauf gab es schon die ersten "Freibier für alle - sonst gibt's Krawalle" Rufe. Den Song gibt es aber laut Gerre erst in 3 Stunden.

Vorher wird die Setlist mit dem "Kuschel"-Song "Rectifier" fortgesetzt, den mein Kumpel und ich trotz schon sehr lädierten Nackenmuskeln fein mitgehen. Während des Sets gab es auch kurz Probleme mit dem Instrument von Bassist Frank, was Gerre auch unter anderem dazu nutzte, um uns Aschaffenburger alle in die Sauna einzuladen. Der Typ ist charismatisch, das gibt es gar nicht.

Tankard
Nach einer kurzen Auszeit ging es dann auch weiter und ein Song wie "Space Beer" durfte natürlich ebenso nicht fehlen, bis es zum Abschluss des regulären Sets endlich "Freibier" gab. Die Menge hat mitgegröhlt, die Menge hat getobt und die Stimmung war so verdammt geil!

Tankard verschwanden dann kurz vor der Bühne, kamen aber nach lauten "Zugabe"-Sprechchören wieder auf die Bühne und legten nochmals geschätzte 30 Minuten extra drauf. So gab es noch ein paar Songs, u.a. "Nation Over Nation" und "666 Packs", bei dem Frank Thorwarth plötzlich in der Menge vor der Bühne auftauchte und fleißig mit uns bangte. Einer der geilsten Momente des Auftritts, denn er blieb nicht nur für paar Sekunden bei uns, sondern eine gefühlte Ewigkeit. Wenn das nicht absolute Fannähe ist, dann weiß ich auch nicht mehr. Während des Konzertes war es auch immer wieder möglich, auf die Bühne für's gepflegte Stage-Diving zu steigen. Auch wir haben uns 2x raufgetraut und mussten jeweils mit dem Arsch und den Knien auf den Boden landen, waren dennoch lustig. Was an Konzerten von Bands wie Tankard auch zu erwähnen ist: Hier kann man noch ohne Sorgen von wildprügelnden Fans sich mitten in den Moshpit stürzen.

Tankard
Gerre holte während des Gigs auch noch einen Fan auf die Bühne, den er scherzhaft für seine unpassende Kleidung tadelte, nahm eine Anhängerin mit auf die Bühne, die erstmal mit ihm tanzen durfte und ein anderer Fan präsentierte eine Plautze auf der Bühne, die dem Gerre schon fast Konkurrenz machte. Zudem durften willige Frauen und Männer immer wieder Gerre's eigene Wampe anfassen und er lies es sich nicht nehmen, sie öfters in voller Montur zu präsentieren. Tankard at it's best!

Doch auch musikalisch gab es noch mit "(Empty) Tankard" einen schönen Leckerbissen zum Schluss und am Ende nahm auch Gerre selber Anlauf und stürzte sich via Stage-Diving in die Menge, damit wir ihn alle wieder aufhelfen konnten. Mit dieser Aktion beendeten Tankard auch endgültig ihre Setlist und wir alle konnten (feucht)-fröhlich uns auf den Weg in die Kneipen oder nach Hause machen.

Fazit: Zum Ende hin kann ich nur sagen: Ein verdammt geiler gelungener Auftritt und das für gerade mal 12 das Ticket. Tankard könnten für solche Aktionen locker das selbe Geld verlangen wie die kommerziellen Acts ala Trivium, Machine Head oder Metallica, tun sie aber nicht und das ist auch verdammt gut so. Hier werden noch Partys gefeiert bei denen es noch wahrlich heißt: Mittendrin, statt nur dabei!

Ich kann nur jedem empfehlen dass wenn er eine geile Party erleben will, zu jedem Tankard Konzert gehen sollte. Die Jungs zeigen jedem was Metal wirklich ist: Eine große und gutgelaunte Party-Gemeinschaft, die Bock auf Saufen und Feiern hat. Herrlich, meine Stimme ist noch heiser und mein Nacken lässt sich gerade so bewegen aber das war es sowas von Wert. HUT AB!

    S.O. 30.01.2008

 
 
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