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Konzertbericht
 

Festwiese Ostragehege, Dresden
Sonntag 20.06.2010

Bands: AC/DC, Volbeat, The New Black

Endlich! DIE Hard-Rocker schlechthin geben sich die Ehre und ich kann nach sage und schreibe 14 Jahren endlich wieder die Kultband der letzten fast 40 Jahre live auf der Bühne erleben.

Dresden scheint nicht wirklich auf einen Event dieser Größenordnung vorbereitet zu sein. Hinweise, die zum Gelände führen oder zum Park & Drive sind Mangelware. So schlängelt man sich irgendwo durch die Straßen und nach einiger Zeit und einigem Glück kommen wir doch wirklich an einem Parkplatz mit Straßenbahn-Anschluss an. Toll, nach den unsäglichen Baustellen und Staus auf der Autobahn wird es auch höchste Zeit. Wenigstens Volbeat möchte ich noch live erleben.

Nach 10 Stationen taucht endlich die alte im orientalischen Stil erbaute Tabakfabrik Yenidze auf. Dahinter muss das Gelände sein. Nach einem Fußweg von ca.20 Minuten kommen wir dann auf der Festwiese an. Von Fern hören wir auf dem Weg noch ein paar Takte von Volbeat. Nun wird auch klar, warum wir ohne große Wartezeit durch die Einlasskontrolle gekommen sind. Von den an diesem Abend anwesenden ca. 72.000 Zuschauer verteilen sich bereits zu 95 % auf und vor dem Gelände. Menschen, soweit das Auge reicht. Wow! Die Bühne ist ja noch relativ weit weg und ein Durchkommen scheint fast unmöglich. Allerdings haben wir uns mit Bekannten verabredet und die stehen im vorderen Drittel des Geländes. Also Durchkämpfen ist angesagt, was uns auch relativ problemlos gelang. Überall sah man Accessoires wie Krawatten, T-Shirts, Schals oder Blinkhörnchen. Vielfach wurde im Verlauf des Konzerts die Luftgitarre ausgepackt.

Das Wetter an diesem Sonntag hält sich in Grenzen. Zwar regnet es nicht, aber mit Sommer hat das temperaturtechnisch gesehen auch nichts zu tun. Jedoch entschädigt ein goldener Sonnenuntergang pünktlich zum Beginn des AC/DC Auftritts für alles; das war karibikwürdig.

Die riesige Bühne ist mit zwei Leinwänden neben und einer Leinwand auf eben jener geziert. Damit auch keiner der Anwesenden einen Ton verpasst, sind mehrere weitere Lautsprecherwände mitten im Gelände aufgebaut.


AC/DC
AC/DC
Pünktlich eröffnet ein Video-Opener den Reigen. Die"Rock'n'Roll Train" bahnt sich ihren Weg durch eine animierte Welt. Nach einem lauten Donner teilt sich die Bühnenleinwand und die Reise des Dampfross endet qualmend hinter dem Schlagzeug. Im selben Moment entern die Australier die Bretter und lassen die ersten Klänge des Songs vom BLACK ICE-Album erklingen. Die Masse johlt und jubelt.

AC/DC
Durch die nun insgesamt vier Leinwände lassen sich während des gesamten Konzerts auch von den hinteren Plätzen jede Bewegung und Grimasse der Band prima einsehen.

Die Songauswahl an diesem Abend ließ absolut keine Wünsche offen. Eine feine Mischung aus den alten bekannten Krachern und neuerem Songmaterial sorgte dafür, dass für jeden etwas dabei war. Schließlich befand sich auf der Festwiese aus jeder Dekade ihres Schaffens das zugehörige Publikum. Ein wahrer Familienausflug findet statt. Da stehen die Großeltern und Eltern neben ihren Enkeln bzw. Kindern und feiern zu den allseits bekannten Klängen.

AC/DC
Ob aus ihrer frühen Schaffensphase mit Bon Scott, der mittleren Phase jetzt mit Johnson am Micro oder der letzten beiden Alben, werden alle Hits zum Besten gegeben.

AC/DC
Während Angus Young und Brian Johnson zu alter und gewohnter Hochform auflaufen und bestimmt mehrere Kilometer an diesem zurücklegen, halten sich die anderen Bandkollegen ihren Aktionismus in ebenfalls gewohnten Grenzen. Es ist schon beachtlich, denn die 55 Jahre des Australiers mit schottischen Wurzel merkt man ihm eben so wenig an, wie die mittlerweile fast 63 Lenze des Sängers. Also von Vorruhestand oder Rockerrente ist da nichts zu merken, absolut nichts, Gott sei Dank!

AC/DC
Die Show gestaltet sich erwartungsgemäß furios. Ein Highlight jagt den anderen. Ob Angus beim legendären "The Jack" strippt, oder Brian beim nicht weniger bekannten "Hells Bells" am Glockenseil hängt, ob eine riesige und üppige Puppe bei "Whole Lotta Rosie" das Dampfross entert und einen Tanz auf dieser vollführt oder das Konzert mit den Böllerschüssen zu "For those about to Rock (We salut you) " endet, alles, was man bei einem AC/DC Konzert erwartet, wird einem geboten.

AC/DC
Ein besonderes Highlight ist jedoch das gut 20 minütige Solo von Angus in "Let there be rock". Dabei läuft er seine Gitarre bearbeitend auf den langen Ausleger und lässt sich per Hubbühne in die Höhe heben, bis er auf dem Boden liegt und eine riesige Fontäne weiße Papierschnippsel in den Abend befördert. Aber noch ist nicht Schluss, denn Angus hat noch nicht fertig. Mittlerweile wieder auf der Bühne angelangt lässt er jeden seiner Gitarrenzupfer von den Massen bejubeln und die folgen ihm gern und quittieren seine Künste mit Angus Angus -Rufen. Hell Yeah, That's Rock'n'Roll!!!

Nach knapp zwei Stunden ist leider die Show wie im Flug vorbei.

Zeit für ein Fazit: Auch wenn die Jungs rein zahlenmäßig ins höhere Rockeralter gekommen sind, merkt man es Ihnen bei der Show zu keinem Zeitpunkt an. Das lässt für die Zukunft hoffen. Schließlich haben sich die Rufe in letzter Zeit gemehrt, dass dies die Abschiedstour wäre. Gott bewahre! So frisch, wie sich die Aussies präsentieren kann das noch nicht das Ende sein.

Ein Erlebnis ist es mit Sicherheit, einer unter über 70.000 zu sein, ein reines Vergnügen ist es aber auch nicht. Nicht zuletzt ist da auch die unmögliche Situation an den Ausgängen und der mehr als zweieinhalbstündige Versuch vom Gelände aus, die Stadtgrenzen zu verlassen. Wenn man schon ein solches Event an Land zieht, dann muss man auch für die notwendige Infrastruktur sorgen.
Darum gibt es für das Konzert eine glatte 1 und für das Drumherum eine ebenso glatte 5! Sorry!
    Setlist AC/DC:
  1. Rock'n'Roll Train
  2. Hell ain't a bad Place
  3. Back in Back
  4. Big Jack
  5. Dirty Deeds
  6. Shot down in Flammes
  7. Thunderstruck
  8. Black Ice
  9. The Jack
  10. Hells Bells
  11. Shoot to thrill
  12. War Machine
  13. High Voltage
  14. You shook me all Night long
  15. T.N.T
  16. Whole Lotta Rosie
  17. Let there be rock
  18. Highway to Hell
  19. For those about to rock (We salut you)


    R.J. 20.06.2010
    Fotos von Joachim Rettschlag

 
 
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