Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Konzertbericht
 

Summer Breeze Festival
Flughafen Sinbronn bei Dinkelsbühl (D)
Samstag 18.08.2012 - Tag 4

Bands: Anaal Nathrakh, Asphyx, Audrey Horne, Deez Nuts, Desaster, Naglfar, Nifelheim, Sepultura, Shining, Tanzwut, The Unguided, Vallenfyre, Amon Amarth, ASP, Bembers, Betontod, Cattle Decapitation, Circus Insane, Entrails, Hatesphere, Incantation, Katatonia, Lacuna Coil, Mambo Kurt, Night In Gales, Nitrogods, Oomph!, Paradise Lost, Sick of it All, Unleashed, While She Sleeps

Mit schwedischem Death Metal versuche ich heute morgen die Falten aus dem Gesicht zu bügeln.


The Unguided
Mit schwedischem Death Metal versuche ich heute morgen die Falten aus dem Gesicht zu bügeln. The Unguided scheinen eine Auffangstation für ehemalige Mitglieder von Sonic Syndicate zu sein. Die Schweden versuchen eine Mischung aus fiesen Ohrwurm-Melodien, Melodic Death-Riffing und einer Extraportion Metalcore-Attitüde. Das Songmaterial beschränkt sich auf ihr bisher einziges Album HELL FROST. Die Band hält die Energie auf einem konstant hohen Level und zeigt ein tightes Zusammenspiel ganz ohne Ecken und Kanten. Die Band macht einen guten Job und kann mit ihrer Show einen Achtungserfolg für sich verbuchen.
The Unguided The Unguided

Setlist The Unguided:
  1. Inherit The Earth
  2. Pathfinder
  3. Iceheart Fragment
  4. Betrayer Of The Code
  5. Where The Frost Rose Withers
  6. Collapse Of My Dream
  7. Green Eyed Demon
  8. Phoenix Down

Tanzwut
1997 wurde Tanzwut aus Mitgliedern der gestern aufgetretenen Corvus Corax gegründet. Es sollten nicht mehr nur die mittelalterlichen Instrumente im Vordergrund stehen. 2010 kam es dann zur Trennung und ex-Corvus Corax-Boss Teufel und Martin Ukrasvan beackern jetzt nur noch das Tanzwut-Feld.
Mit Sackpfeife und Schalmei, mit Keyboard und Gitarre, mit Schlagzeug und mit Dudelsack lassen Tanzwut ihre Musik erschallen. Wenn auch die Hitze ihr anstrengendes Wesen zeigt, lässt sich das Summer Breeze-Auditorium nicht beeindrucken und hüpft und klatscht, als ob es ihm zu kalt wäre. Selbst für eine längere Polonaise ist es ihm nicht zu heiß. Mal wieder die Grabenschlampen sorgen für die erforderliche Erfrischung, was Teufel zu einem spontanen Statement veranlasst. Applaus für die Männer mit dem großen Schlauch!. Die Berliner treffen mit ihrem Mittelalter-Sound fraglos auf fruchtbaren Boden vor der Pain Stage.
Tanzwut Tanzwut

Setlist Tanzwut:
  1. Weiße Nächte
  2. Vulkan
  3. Meer
  4. Merseburger Zaubersprüche
  5. Gift
  6. Rückgratreißer
  7. Der Wächter
  8. Bitte Bitte
  9. La Filha Dau Ladre

Naglfar
Black Metal am Nachmittag in einer brütend heißen Umgebung - auch nicht alltäglich. Naglfar haben sich in letzter Zeit ziemlich rar gemacht. Bereits seit zwanzig Jahr unterwegs gehören sie zu den wichtigsten Black Metal-Bands Schwedens bzw. Europas. Nach fünf Jahren haben sie nun mit TÉRAS ein neues Werk im Gepäck. Das lange Warten hat sich gelohnt, zeigt sich das aktuelle Werk doch die klassischen Naglfar mit melodischen Black-Death-Metal-Attributen. Die Schweden überzeugen auch heute mit herrlich intensivem, nordischen Metal und einem gekonnten Mix aus ursprünglichem Black und melodischem Death Metal. Hingucker ist auf jeden Fall der charismatische Frontmann Kristoffer Olivius, welcher das Publikum stets mit stechendem Blick düster anstiert, ständig die Augen verdreht, diabolisch post, und dabei gerne den Oberbösewicht markiert. Gerade zu diesem Zeitpunkt werden die Nichtmetaller aus der Nachbarschaft des Summer Breeze durch den Fotograben geführt, und viele betrachten ein wenig verwundert und neugierig das Geschehen auf der Bühne. Naglfar präsentieren sich in bestechender Form, spielen präzise auf. Gerade die frostig-sägenden, majestätisch-epischen Melodien kommen prächtig rüber. Als Live-Musiker haben sie sich noch den Persuader-Drummer Efraim Juntunen ans Schlagzeug und Alexander Impaler Friberg von Necrophobic an den Bass geholt. Highlights sind das gnadenlose "Pale Horse" sowie der Klassiker "I am Vengeance". Großes Kino am noch recht frühen Nachmittag.
Naglfar Naglfar

Setlist Naglfar:
  1. Pale Horse
  2. Spoken Words of Venom
  3. The Darkest Road
  4. The Perpetual Horrors
  5. III: Death Dimension Phantasma
  6. I Am Vengeance
  7. The Brimstone Gate
  8. A Swarm Of Plagues
  9. Harvest

Audrey Horne
Auf der Party Stage geht es weniger dunkel zu Werke. Mit Audrey Horne gibt es nun Hard Rock auf die Ohren. Allerdings zeigt sich das Zelt recht spärlich besetzt und die nicht Anwesenden verpassen einen absolut geilen Gig. Warum? Weil sie ihren mit viel Pathos und Attitude geschwängerten Classic Rock so heavy und perfekt zu Gehör bringen, das selbst altvorderen dieses Genres heiße Ohren bekommen würden. Jeder Song ist eine kleine Hymne für sich, wird mit perfekten Doppellead Guitar-Duellen in die Menge gefeuert und macht einfach nur richtig viel Spaß. Das merken auch schnell die anfangs noch zurückhaltenden Anwesenden, so dass am Ende so ziemlich jede vorhandene Hand zur Pommesgabel wird. Coole Nummer!
Audrey Horne Audrey Horne

Setlist Audrey Horne:
  1. Straight To Your Grave
  2. This Ends Here
  3. Show & Tell
  4. Youngblood
  5. There Goes A Lady
  6. Bridges And Anchors
  7. Redemption Blues

Desaster
Seit 1988 gibt es Desaster aus Koblenz, darum feiern sie nächstes Jahr ihr 25jähriges Jubiläum. Jedoch garantiert Routine nicht immer gute Musik bzw. einen angemessenen Auftritt. Bei Desaster ist es jedoch genauso, wie man sich das vorstellt. Sie bringen ihre tiefschwarzen Thrash-Perlen sehr energiegeladen zu Gehör. Für die großen Show-Einlagen waren sie nie berühmt, dafür konzentrieren sich die Koblenzer vortrefflich auf ihre Musik. Diese ist bewusst rumpelig gehalten, zeigt dabei aber immer ein sicheres Gespür für Melodien. Dass Gitarrist und Bandgründer Markus Infernal Kuschke zwischendurch mit hartnäckigen technischen Problemen zu kämpfen hat und minutenlang praktisch nicht zu hören ist, überspielen die Mannen um den voluminösen Frontmann Guido Sataniac Wissmann gekonnt, so dass die gute Stimmung unter den Zuschauern nicht abreißt. Wirklich voll wird es im stickigen Partyzelt nicht, obwohl sich im hinteren Bereich einige Besucher einfinden, die unter der Zeltplane offenbar lediglich Schutz vor der unbarmherzig vom Himmel herab brennenden Sonne suchen.
Desaster Desaster

Setlist Desaster:
  1. Satan's Soldiers Syndicate
  2. Sacrilege
  3. Divinge Blasphemies
  4. Splendour Of The Idols
  5. Profanation
  6. Hellbangers
  7. Metalized Blood
  8. Devil's Sword

Sepultura
Wie an der Copacabana werden sich bei der Hitze wohl Sepultura fühlen. Bereits 2010 konnten sie bei brasilianischem Wetter auftreten. Wahrscheinlich haben die Mannen um Fronter Derrick Green das gute Wetter immer im Gepäck. Mit Eloy Casagrande haben sie des weiteren einen neuen Schlagzeuger dabei. Nach dem Intro starten die Brasilianer gleich mit zwei Krachern in das einstündige Set. "Beneath the Remains" und das grandiose "Refuse/Resist" legen die Messlatte für das Restprogramm gleich enorm hoch. Doch das Intensitätslevel bleibt auch während der Songs neueren Datums, wie z.B. "Convicted" oder "Choke" enorm hoch. Der Dreier-Block bestehend aus "Arise", "Rattamahatta" und natürlich dem krönenden Abschluss "Roots Bloody Roots" beendet einen weiteren fetten Auftritt der Brasilianer. Die anschließende Abkühlung durch den Feuerwehrschlauch hat sich das Publikum, das von Minute eins steil ging, auf jeden Fall redlich verdient.
Sepultura Sepultura

Setlist Sepultura:
  1. Intro
  2. Beneath The Remains
  3. Refuse/Resit
  4. Kairos
  5. Relentless
  6. Convicted In Life
  7. Dialog
  8. Choke
  9. Mask
  10. Substraction
  11. Territory
  12. Arise
  13. Rattamahatta
  14. Roots Bloody Roots

Nifelheim
Jetzt ist es Zeit für ein großes Stück schwarzer Kultur. Mit Nifelheim kommt Schwedens Vorzeige-Old School Black Metal-Band ins Zelt. Voller extrem langer Nieten, Lederklamotten und Schminke erfüllen sie wohl jedes optische Klischee dieses Genres, allen voran Frontman Per Hellbutcher Gustavsson. Die Meute bekommt, was sie erwartet hat, nämlich unerbittlich scharfe Riffs umrahmt von wilden angriffslustigen Drums mit voller entschlossener Energie vorgetragen. Dieses schwarze Gewitter bricht erbarmungslos und grob über das Summer Breeze herein. Die beiden Gitarristen Sebastian Ramstedt und Johan Bergebäck, ihres Zeichens ex-Necrophobic, sind Meister des Posing, was sie bei solchen Granaten wie "Infernal Flame of Destruction" oder "War of Doom" vortrefflich unter Beweis stellen. So gibt es neben zerstörerischem Metal für die Ohren auch noch schönes Stageacting zu bewundern. Ein authentisch wirkender Auftritt voll dunkler Atmosphäre der altgedienten Recken.
Nifelheim Nifelheim
Nifelheim Nifelheim

Setlist Nifelheim:
  1. Evil Blasphemies
  2. Black Evil
  3. Possessed By Evil
  4. Demonic Evil
  5. Infernal Flame Of Destruction
  6. War Of Doom
  7. Bestial Avenger
  8. Storm Of The Reaper
  9. Storm Of Satans Fire

Shining
Mit Shining steht weiterer schwedischer Black Metal auf dem Programm. Immer wieder sorgt der eigentümliche Frontman Niklas Kvarforth für Gesprächsstoff. Etwas zu spät auf die Bühne gekommen, starten die Jungs aus Halmstad mit "Lat oss ta allt fran Varandra" und seinem charakteristischen Einstandsriff. Der Mastermind kommt mit dunklem Pullover und aufgesetzter Kapuze auf die Bühne marschiert und verströmt eine beschwörende, etwas unheimliche, kaputte Ausstrahlung. Der Sound donnert recht klar aus den Boxen und lädt zum bedächtigen Haupthaarschütteln ein, bis ruhigere, teilweise durch Samples durchtränkte Passagen vermehrt an der düsteren, selbstzerstörerischen Atmosphäre arbeiten.

Die einzelnen Songs ziehen sich verdächtig lang, wobei Kvarforth unterdessen an seinem bereits ausreichend vorgezeichneten Image arbeitet und zwischenzeitlich in die Menge spuckt, seine Gitarristen traktiert oder mit ner Flasche Jack Daniels winkt. Dann geht er wieder in die Hocke, blickt irr in die ersten Reihen, flüstert und geht dabei voll in seinem Element auf. Der Blick bleibt bei einer Fotografin stehen. Er nestelt an seinem Gürtel und winkt die Dame zu sich. Die lehnt dankend ab und verzieht sich aus dem Fotograben.

Die bereits erwähnte Länge der Stücke schlägt sich letztendlich dann doch nieder, denn laut Terminplan sollte nach "Ohm" eigentlich Schluss sein, doch nach kurzem Flüstergespräch mit seinem Gitarristen legt Niclas Kvarforth noch "Submit to Self-Desruction" und abschließend "Förtvivian, min Arvedel" nach. Die Wirkung verfehlt Shining dennoch nicht!
Shining Shining

Setlist Shining:
  1. Lat Oss Ta Allt Fran Varandra
  2. Vilseledda Barnasjälars Hemvist
  3. Ytterligare Ett Steg Närmare Total Utfrysning
  4. Människa O’Avskyvärda Människa
  5. Ohm
  6. Submit To Self-Destruction
  7. Förtvivlan, Min Arvedel

Asphyx
Die niederländischen Asphyx um den charismatischen Frontmann Martin van Drunen steigen etwas verspätet in den Ring und lassen es bereits mit "The Quest of Absurdity" wie erwartet drastisch ein. Und die Holländer haben das gut gefüllte Zelt sofort auf ihrer Seite. Für anderes Verhalten hätte es auch keinen Grund gegeben, so tight präsentiert sich die Todesblei-Walze an diesem Abend. Von Anfang bis Ende fliegen bei van Drunen, Gitarrist Paul Baayens und Basser Alwin in schönster Synchronität die Mähnen. Die Fans tun es ihnen gleich, moshen und bangen, was das Zeug hält. Van Drunen, der einen wahren Marathon zurücklegt, unterhält zudem mit einem Schuss Humor und stellt sich selbst mit Roland Kaiser vor. Asphyx haben sichtlich und eigentlich wie immer unglaublichen Spaß an dem was sie tun und verbreiten diesen in beeindruckender Weise. Die Niederländer beenden mit dem neunminütigen Kult-Song "The Rack" ihre schweißtreibende Show. Mindestens drei Attribute charakterisieren Asphyx: glaubwürdig, energiegeladen und sympathisch! Geil wie immer diese Deathhammer.
Asphyx Asphyx


Vallenfyre
Paradise Lost's Gitarrist Gregor Mackintosh und Drummer Adrian Erlandsson schieben am heutigen Samstag eine Doppelschicht. Bei Vallenfyre geht es jedoch ungleich düsterer als vor ein paar Stunden auf der Hauptbühne zu. Kein Wunder, hebt Mackintosh die Band doch in tiefster Trauer als Tribut an seinen kürzlich verstorbenen Vater aus dem Feuer. Fast alles wird vom Album A FRAGILE KING gezockt. Und was ist das für ein unglaubliches Brett! Die morbide, tiefschwarze Atmosphäre wird perfekt unters Zeltdach transportiert, mit brutalem Sound geht die Mischung aus Doom, Death und Crust direkt in die Magengrube. Die ungewohnte Position des Frontmanns ohne Gitarre füllt Mackintosh dabei überraschend selbstsicher, britisch-schwarzhumorig und gelegentlich fast schon schwafelnd aus. Welchen Stellenwert Vallenfyre in seinem Leben haben, vermittelt etwa "Seeds", das er als the most miserable Song ever played on Summer Breeze ankündigt. Womöglich sieht das Summer Breeze an diesem Abend einen historischen Gig, denn: der erst fünfte Auftritt Vallenfyre's könnte ihr letzter gewesen sein. Momentan sind keine weiteren geplant und auch wenn Mackintosh etwaige im Publikum anwesende Booker bittet, sich bei Interesse zu melden, ist die Zukunft scheinbar ungewiss.
Vallenfyre Vallenfyre

Setlist Vallenfyre:
  1. All Will Suffer
  2. The Divine Have Fled
  3. Ravenous Whore
  4. Cathedrals Of Dread
  5. The Grim Irony
  6. Humanity Wept
  7. A Thousand Martyrs
  8. Seeds
  9. As The World Collapses
  10. Desecration

Deez Nuts
Obwohl die australischen Deez Nuts nicht unumstritten sind, ist das Zelt gut voll in dieser Nacht. Klaro, die Hardcore-Jünger sind halt eine formidable Partycombo. Und genau das will das Publikum jetzt auskosten. Da werden vom ersten Song an die Fäuste oder wahlweise Füße geschwungen, massig Crowdsurfer gestartet und gleich ab dem Opener "Stay True" beweist die Menge ihre Textsicherheit. Kaum hält Peters das Mikro in ihre Richtung kommen die Singalongs wie bestellt. Die Partystimmung kommt zum Ende hin zum Siedepunkt und selbst Minuten nachdem die Australier die Bühne verlassen haben, brechen die Zugabe-Rufe nicht ab.
Deez Nuts Deez Nuts

Setlist Deez Nuts:
  1. Intro Stay True
  2. Damn Right
  3. Don't call It A Comeback
  4. Go Veg
  5. Sexsells
  6. DTD
  7. Your Mother Should Have Swallowed You
  8. If You Don't Know
  9. Shot After Shot
  10. Rep Your Hood
  11. Tonight We're Gonna Party
  12. I Hustle Everyday

Anaal Nathrakh
Mit Anaal Nathrakh wird heute noch einmal in der Extrem Metal-Kiste gekramt. Dabei grenzt es schon fast an ein Wunder, dass man die Briten auf der Bühne bewundern kann. Sind sie doch eher als Studioprojekt gegründet worden. Touren stehen nicht auf dem Plan und so werden die spärlichen Konzerte von Anaal Nathrakh zu einem echten Ereignis. Dass es zum 15. Geburtstag des Summer Breeze sogar schon zum zweiten Mal geklappt hat, ist umso schöner. Doch ganz ungetrübt bleibt das Vergnügen nicht. Denn nachdem die Instrumental-Fraktion im Anschluss an ein stimmungsvolles Intro die Bühne betritt und kurze Zeit später auch Sänger V.I.T.R.I.O.L. folgt, erblickt man den imposanten Glatzkopf auf einer Krücke gen Bühnenmitte humpeln. Das Knie macht wohl Probleme und man sieht, dass er merklich Schmerzen hat, als er sich getrieben von der kraftvollen Musik doch in Bewegung setzt. Zwar ist er nie lange unterwegs, gibt aber, ebenso wie der Rest der Band, restlos alles. Die vielen Fans, die bis dahin ausgeharrt haben, kommen mit Sicherheit sowohl optisch, als auch durch die Auswahl der Songs voll auf ihre Kosten. Die 50 Minuten Spielzeit rauschen viel zu schnell vorbei. Nach dieser beeindruckenden Show bleibt nur zu hoffen, dass Anaal Nathrakh bald wieder live zu sehen sein werden.
Anaal Nathrakh Anaal Nathrakh

Setlist Anaal Nathrakh:
  1. Drug-Fucking Abomination
  2. Bellum Omnium Contra Omnes
  3. More Of Fire Than Blood
  4. Submission Is For The Weak
  5. Lion Devours Both Dragon Child
  6. In The Constellation Of The Black Widow
  7. The Final Absolution
  8. Blood Eagles Carved On The Backs Of Innocents
  9. Do Not Speak
  10. Pandemonic Hyperblast

Dann ist auch der letzte Tag des Summer Breeze 2012 Geschichte. Es war heiß und wegen der langen Wege auch etwas stressig, aber unglaublich gut. So und nun ab in die Kiste...

Fazit: Das war die 16. Auflage des Summer Breeze.
An erster Stelle muss festgehalten werden, dass die Bandauswahl auch in diesem Jahr wieder erstklassig war. Die Meute war friedlich, wollte Spaß und bekam diesen auch zu genüge geboten.

Die Grabenschlampen haben wieder einen hervorragenden Job gemacht und dafür möchte ich mich bedanken.

Essen und Trinken waren soweit okay. Nur bei der Bierauswahl ist ganz viel Luft nach oben.

Hauptärgernis ist und war, wie jedes Jahr, die Vergabe der Pässe für den Fotograben. Nicht jeder darf die letzten drei Bands auf der Main und der Pain Stage fotografieren. Verstehen tue ich es noch immer nicht. Die an der Main Stage aufgestellte Brücke ist im Mittelteil für eine bewegliche Kamera besetzt. Halte ich auch für suboptimal aber wohl nicht änderbar.

Band-Tops: Bullet, Agrypnie, Farsot, Ahab, Naglfar, Nifelheim, Eisregen, Asphyx, u.e.m.

Band-Flops: Gesehen habe ich keine!

Ich freue mich schon jetzt auf das Summer Breeze 2013.
Bis dahin, stay an live Metal!


    R.J. 18.08.2012
    Fotos von Joachim Rettschlag

Die anderen Tage:
 
  • Summer Breeze - 15.08.2012
  • Summer Breeze - 16.08.2012
  • Summer Breeze - 17.08.2012

  • Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Bandinfos
      Bandbiographie
    ¬ Anaal Nathrakh
    Reviews
    ¬ DOMINE NON ES
       DIGNUS
    Konzertberichte
    ¬ 18.08.2012
    Bandbiographie
    ¬ Asphyx
    Konzertberichte
    ¬ 11.05.2008
    ¬ 21.08.2010
    ¬ 18.08.2012
    Bandbiographie
    ¬ Desaster
    Konzertberichte
    ¬ 23.02.2008
    ¬ 18.09.2010
    ¬ 18.08.2012
    Bandbiographie
    ¬ Naglfar
    Konzertberichte
    ¬ 29.06.2007
    ¬ 08.09.2007
    ¬ 18.08.2012

    Bandbiographie
    ¬ Sepultura
    Reviews
    ¬ A-LEX
    Konzertberichte
    ¬ 15.05.2010
     
     

    Top-10 Konzerte
     
    P.H.A.I.L.
    Free Eagles '07
    On The Deck '07
    Alpha Tiger, Ebony Wall
    Summer Breeze '10
    Tag 4
    Axel Rudi Pell,
    Freedom Call
    Scorpions, My Inner
    Burning
    Frei.Wild
    Grave Digger, Tankard
    Alpha Tiger, Ebony Wall
    Stormwitch
    Freedom Call, Orden
    Ogan, Luca Turilli's
    Rhapsody, Vexillum

    21 Tage-Hits bis 06.02.2014
     
     

    Top-15 Bands
     
    Gun Barrel 491
    Victory 406
    Dare 402
    Bonfire 391
    Kiss 384
    Accept 377
    AC/DC 357
    Gotthard 352
    UFO 348
    Iron Maiden 345
    Krokus 337
    Die Ärzte 332
    Running Wild 330
    Helloween 317
    MSG 317

    21 Tage-Hits bis 19.10.2014
     
     

    Top-16 Reviews
     
    My Dominion
     CONSUMED
    396
    Lechery
     IN FIRE
    362
    Hear Me Loud
     THE SYSTEM
    353
    Bullet
     STORM OF BLADES
    347
    Hard Riot
     THE BLACKENED HEART
    331
    Philip Sayce
     INFLUENCE
    321
    Dynamite
     BLACKOUT STATION
    315
    Joe Bonamassa
     DIFFERENT SHADES OF BLUE
    311
    Garagedays
     PASSION OF DIRT
    301
    Merkabah
     UBIQUITY
    297
    Burden of Life
     THE VANITY SYNDROME
    297
    Infinitys Call
     UNCONDITIONAL
    291
    Miseo
     LUNATIC CONFESSIONS
    291
    Order To Ruin
     THE LOSS OF DISTRESS
    289
    Stepfather Fred
     HELLO LARRY BROWN
    280
    Vision Divine
     9 DEGREES WEST OF...
    279

    21 Tage-Hits bis 19.10.2014
     
     

    Top-15 Musiker
     
    Bon Jovi, Jon 368
    Hetfield, James 336
    Rudd, Phil 335
    Danzig, Glenn 304
    Dickinson, Bruce 296
    Wylde, Zakk 294
    Young, Angus 291
    Simmons, Gene 285
    Rhoads, Randy 283
    Liimatainen, J.A. 278
    Goss, Kimberly 271
    Pesch, Doro 268
    Rivers, Sam 261
    Lee, Steve 259
    Pineda, Arnel 250

    21 Tage-Hits bis 19.10.2014
     
     






    © 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 05.01.2014