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Review: Linkin Park
 
MINUTES TO MIDNIGHT

Album:
 MINUTES TO MIDNIGHT, 2007, Warner

Stil:
 Alternative Rock

Wertung:
 4 von 7
4 von 7 Punkten
 M.U., 14.06.2007

Review:
 Drei Jahre sind nach ihrer letzten CD "Collision Course" (2004) vergangen. Man fragte sich schon, "Gibt es Linkin Park überhaupt noch?". Doch, denn am 11. Mai 2007 erschien endlich ihr drittes Studioalbum mit dem Titel "Minutes to Midnight". Das mit Spannung erwartete Album wurde bereits im Vorfeld der Veröffentlichung mit sehr vielen Verschusslorbereen bedacht. Schließlich waren in letzter Zeit immer wieder ein paar Songs wie beispielsweise "Bleed it out", "Given up" oder besonders "What I've done" im Fernsehen und im Radio zu hören. Nun wollen wir mal hören, was die sechs Jungs aus Los Angeles da nach 14 Monaten produziert haben. Immerhin wurde es in kürzester Zeit fast eine Million Mal verkauft und mit Platin ausgezeichnet.

Mit dem kurzen, aber etwas einfaltlosen Song "Wake" beginnt diese CD. "Wake" fungiert gewissermaßen als Intro, was wohl in letzter Zeit sehr populär zu sein scheint.
Danach kommt der erste richtige Song: "Given up". Obwohl Linkin Park ihre Musik nun mehr als Alternative Rock bezeichnet, gehört dieser Song doch eher noch in die Richtung Nu-Metal. Besonders an den treibenden, dynamischen Gitarrenklängen ist diese Stilrichtung zu erkennen, unterstützt durch Bass und den Gesang von Chester Beninngton. So kennt man eben LP!
Doch mit "Leave out all the Rest" wechselt man zur soften Ballade, die mit leicht sphärischen Klängen eingeleitet wird. Eigentlich völlig untypisch für diese Band, wobei gewisse Erinnerungen an frühere LP-Songs wach werden (z.B. "Don't Stay"). Leider wird das uns in der nächsten Zeit immer wieder begegnen, da sich Balladen und fetzige Rockstücke ständig abwechseln und das tut der CD nicht gut.
"Bleed it out" begeistert wieder mit dem typischen Sound von Linkin Park, wobei das hysterische Lachen am Anfang man hätte ruhig weglassen können. Der Song begründet sich auf der erfolgreichen Basis bestehend aus Mike Shinoda, dem Rapper, und Chester Bennington, der mit kreischender Stimme die Refrains singt. Allerdings sind diese nicht besonders einfaltsreich. Diese erstklassige und bekannte Zusammenarbeit beider kann man leider nur hier hören. Ansonsten gehen sich beide mehr oder weniger aus dem Wege.
Daran schließt sich die nächste softe Ballade mit dem Titel "Shaodw of the Day" an. Musikalisch klingt es sehr stark nach der ersten Ballade "Leave out all the Rest".
Mit "What I've done" kommt der wohl bekannteste Song dieser CD zu Gehör. Es ist zur Zeit mit Sicherheit der meist Gespielte in Funk und Fernsehen. Schon während der Vorabveröffentlichung repräsentierte er den typischen LP-Sound, der aus einem Klavierintro, dem melodischen Gesang von Chester Bennington, einer zurückhaltenden Gitarre und wiederholter Refrains besteht. Man könnte ihn von der Stilrichtung faast als "Soft Nu Metal" bezeichnen.
Und schon wieder eine softige Ballade names "Hands held high", die mit einem leicht militärisch anmutenden Trommelsolo eingeleitet wird. Im Verlauf des Songs bekommt man dann eher den Eindruck, dass hier eine ganze Menge kirchlicher Einflüsse wirksam geworden sind. Besonders an der sphärisch klingenden und orgelunterstützten Meldodie erkennt man dies. Auch der Chorgesang in Form von Kirchenlieder untermauert den Eindruck.
Zum Glück gibt es auch noch gute Songs wie "No more Sorrow", dessen Anfang einen leicht an die amerikanische Nationalhymne im Stil à la Jimmi Hendrix's "Star spangled Banner" erinnert. Ansonsten repräsentiert er wieder den typischen LP-Sound. Zum Glück! Die Stimme von Chester Bennington dominiert eindeutig.
Die nächste Softballade ist "Valentine's Day", Celloklänge leiten "In Between" und Pianoklänge "In Pieces" ein. Noch softer geht es wirklich nicht. Alle drei Balladen klingen einfaltslos und langweilig. Man könnte fast meinen, ihnen sei der Stoff ausgegangen oder sie haben die Lust verloren. Da helfen auch Versuche nicht, Hip-Hop-Elemente oder progressivere Phasen einzubringen. Die Songs klingen einfach schnulzig mit poppigen Einlagen. Besonders in "In Between" gibt es Phasen, die einen ganz stark an die Neue Deutsche Welle der 80er Jahr erinnern. Nena lässt grüßen.
Mit "The little Things give you away" endet die CD. Vom Stil passt dieser wie die Faust auf's Auge zu den drei vorhergegangen Song. Belanglos, langweilig, einfaltslos, öde. Keine durchgehende Melodie und ohne interessante Höhepunkte. Da ist schon fast froh, dass danach Schluss ist.

Fazit: Im Vorfeld der Veröffentlichung wurde dieses Album mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht und es wurden sehr hohe Erwartungen geweckt. Auch wenn "nur nach ein paar Tagen" das Album schon auf Platz #1 der Charts Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, Großbritanniens und der U.S.A. steht, kann das Album nicht wirklich überzeugen. Was wirklich stört, sind diese ewigen soften Balladen, die so gar nicht in das bekannte Konzept von Linkin Park passen. Man wird den Eindruck nicht los, dass man sich mehr der kommerziellen Popmusik als dem doch eher aggresiven Nu Metal verschrieben hat. Sollte man sich jetzt auf das Niveau von Pink oder anderen Rock- und Pop-Sternchen begeben haben? Sind ihnen jetzt höhere Absatzzahlen und Umsätze wichtiger als gute Musik zu machen?
Schade ist auch die Tatsache, dass die Texte teilweise nicht ganz jungendfrei sind (siehe "Parental-Advisory "Aufkleber auf dem Cover); man hört deutlich ihre politischen Ambitionen heraus (siehe auch das Video zu "What I've done"). Das müsste nicht sein!
Zum Schluss noch ein Zitat aus dem Internet: "Der Hörer bekommt 12 bis ins kleinste Detail glattgebürstete Tracks, die am besten gleich auf MP3-Sticks verkauft werden sollten. Sozusagen als Wegwerfartikel." (ist zwar hart, spiegelt aber die allgemeine Meinung wider).

Tipp:
 Als Reinhör- und Anspieltipps eignen sich die Songs "Given Up" "No more Sorrow" und "Bleed it out" am ehesten. Zusammen mit "What I've done" dürften dies auch die besten Songs überhaupt sein. Nicht gerade viel angesichts von 12 Tracks.

Titel-Liste:
 
  1. Wake
  2. Given up
  3. Leave out all the Rest
  4. Bleed it out
  5. Shadow of the Day
  6. What i've done
  7. Hands held high
  8. No more Sorrow
  9. Valentine's Day
  10. In between
  11. In Pieces
  12. The little Things give you away

Laufzeit:
 43:33 Min.

Band-Infos:
 
  • Linkin Park


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