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Review: Axel Rudi Pell
 
MYSTICA

Album:
 MYSTICA, 2006, Steamhammer

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 04.09.2006

Teamwertung:
JG JR DK NB Ø
6,0 6,5 6,5 6,5 6,4

Review:
 Axel Rudi Pell ist mittlerweile ein Synonym und Garant für melodischen Heavy Metal der Extra-Klasse. Nun sind sie wieder zurückgekehrt, die fünf Ritter, die bereits die letzten Alben begleitet hatten. Diesmal machen sie also Station auf dem Album MYSTICA.
Was dürfen wir erwarten?
Die Antwort ist ganz einfach: Axel Rudi Pell, was auch sonst.
Kaum eine Band hat es in den letzten Jahren (Jahrzehnten) geschafft, trotz diverser Line-Up-Wechsel einen solch markanten und eigenen Stil zu etablieren, wie Axel & Co. Das Rezept ist dabei ganz einfach. Man kombiniere treibende Rock-Granaten, schmachtende Balladen und einen unverkennbaren Gitarrenstil zu überzeugenden Paketen, und ganz wichtig, der Chef Axel verzichtet auf unnötige Experimente, bleibt strikt auf Kurs und behält das letzte Wort.
Hat man bei den letzten vier Alben kaum qualitative Unterschiede erkennen können, einmal waren es ein paar Balladen mehr, ein andermal etwas mehr "Heavy"-Ausrichtung, reiht sich MYSTICA nun nahtlos in die Reihe der Vorgänger ein.
Axel Rudi Pell vertraut auch diesmal wieder seiner bewährten Mannschaft, mit Ferdy Doernberg an den Keys, dem Drum-Monster Mike Terrana hinter der Schießbude, Bassist Volker Krawczak und der Rockröhre Johnny Gioeli am Mikro.

Nach dem obligatorischen kurzen Intro verdeutlicht besonders die Gesangslinie zu Beginn des Openers "Fly to the Moon", was man erwarten darf. Johnny Gioeli singt die erste Stophe so, als würde er mitten in einem Song beginnen.
Härtemäßig hat man erfeulicherweise auch wieder ein Schippchen drauf gepackt - konnten sich doch eingefleischte Fans schon an das "Gotthard-Syndrom" erinnert fühlen. Wobei auch die Schweizer wieder die Kurve gekriegt haben.
Es folgt eine prächtige Rock-Hymne "Rock the Nation", die nach anfänglich ruhigen Klängen und dem Griff nach dem Feuerzeug, zwischendurch immer wieder voll zum Abrocken einlädt.
Druckvoll von Anfang bis Ende hämmert der treibende Rhythmus von "Living a Lie" Riff um Riff in die Gehörgänge der Zuhörerschaft. Das dabei einiges kleben bleibt, versteht sich von selbst. Zur Abwechslung fällt hier Axels Solo etwas verhaltener aus, als bisher.
Passend zum ernsten Thema "Tierversuche" wurde "No Chance to Live" als Ballade arrangiert, die hart an der Schmachtgrenze entlang schrammend, jedoch genau das richtige Mittel ist, die textliche Botschaft auch musikalisch auf den Punkt zu bringen. Leicht vorstellbar, dass diesmal Axels jaulende Gitarrenklänge die Schreie gequälter Kreaturen symbolisieren sollen.
"Mystica" macht seinem Namen alle Ehre und beginnt mit mystisch klingenden Gitarren- und Keyboard-Sounds, bevor es sich ziemlich schnell zu einem prächtigen Groove-Monster entwickelt. Es fällt hier schwer, ganz still sitzen oder stehen zu bleiben.
Zum Abschluss gibt es dann mit "The Cruse of the Damned" ein abwechslungsreiches überwiegend im Mid-Tempo gehaltenes Mini-Epos, das alles bietet, was Axel Rudi Pell Alben auszeichnet. Nach fast zehn Minuten Spielzeit, bin trotzdem etwas traurig, das der Song, ja das Album schon zu Ende ist.
Aber für was haben CD-Player die "Repeat-Taste".

Fazit: Wer auf die Verpackung schaut, liest Axel Rudi Pell - und genau das ist auch drin, zu 100%, jedoch auch nicht mehr oder weniger. Man bekommt fast eine Stunde soliden, melodischen Heavy Metal geboten, der durch Johnnys Gesangsleistung und Axels Gitarrenkünste zu etwas besonderem veredelt wird. Es überzeugt einmal mehr durch hervorragende Arrangements und Hooklines als auch mit einer druckvollen und transparenten Produktion.
Ob es allerdings tatsächlich mit Klassikern wie dem 92er ETERNAL PRISONER oder dem 96er BLACK MOON PYRAMID mithalten kann, muss jeder selbst entscheiden.

Tipp:
 Für Fans wird es wohl außer Frage stehen, auch dieses Album in die Sammlung aufzunehmen. Alle die Axel Rudi Pell nicht kennen, können bedenkenlos eines der letzten fünf Alben kaufen, denn sowohl qualitativ als auch stilistisch sind nur geringe Unterschiede zu finden. Und da gerade MYSTICA oben auf steht, kann man gleich damit beginnen.

Titel-Liste:
 
  1. The mysterious Return
  2. Fly to the Moon
  3. Rock the Nation
  4. Valley of Sin
  5. Living a Lie
  6. No Chance to Live
  7. Mystica
  8. Haunted Castle Serenade
  9. Losing the Game
  10. The Cruse of the Damned

Laufzeit:
 58:07 Min.


 
 
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