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Review: Rage
 
SPEAK OF THE DEAD

Album:
 SPEAK OF THE DEAD, 2006, Nuclear Blast

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 28.03.2006

Teamwertung:
JG JR NB SJ Ø
6,0 6,0 6,0 5,5 5,9

Review:
 Das Deutsche Heavy-Urgestein "Peavy", seit nun mehr als 20 Jahren mit Rage-Alben im Geschäft, will es erneut wissen. Diesmal haben er und seine beiden Mitstreiter die Ziele sehr hoch gesteckt. Einerseits soll die ursprüngliche Thrash und Power Mucke aus der Zeit von Alben wie END OF ALL DAYS ein Plätzchen bekommen und andererseits möchte man den Zuhörern eine Fortführung der Klassik-Periode mit Alben wie LINGUA MORTIS und GHOSTS bieten.
Ob die meisten ihrer Fans damit zurechtkommen, werden wohl erst die Verkaufszahlen zeigen. Für mich persönlich könnte sich der größte Teil meiner Wünsche erfüllen. Ein Klassik-Teil mit jeder Menge exzellenter Instrumentals und vielschichtigen Themen und ein Heavy-Teil mir Nackenbrechern vom Kaliber der Alben BLACK IN MIND und END OF ALL DAYS. In jedem Fall zeigt das Trio Mut, diese Wunschziele auch durchzusetzen. Was mich außerdem beruhigt, ist die Tatsache, dass es kaum ein Line-Up so lange mit Peavy ausgehalten hat (oder auch er mit ihnen), wie das bestehende.

An Wagner erinnernde Blässer blasen zum Auftakt der "Suite Lingua Mortis", die sich thematisch in acht Teilstücke gliedern lässt. Ansatzlos gleitet das klassische "Morituri te Salutant" mit an Filmmusik erinnernder Bridge hinüber in den modernen Teil "Prelude of Souls", der wiederum in einem recht flotten "Innocent" mündet. Streicher dominieren "Depression", die den Boden für das recht rüde Heavy-Teil "No Regrets" ebnen. Genialerweise entwickelt sich das Teil aber noch zu einer richtigen Hymne und ist gleichzeitig der erste eindeutige Ohrwurm.
Auch wenn "Confusion" mit einem Gitarren-Intro aufwartet, handelt es sich eigentlich um ein genial eingebettetes Schlagzeug-Solo und beweist einmal mehr das hohe Niveau aller drei Musiker.
Melancholisch klingende Streicher bei "Black" läuten dann schon die Schlussrunde mit dem gefühlvollen letzten Teil "Beauty" ein. Kaum zu glauben, dass die 20 Minuten der Suite schon vorbei sind.
Den Auftakt für Teil 2 bestreitet ein, selbst für die frühe Rage-Periode, aggressiver Thrash-Song "No Fear" bei dem es für Viktor's Gitarre dann kein Halten mehr gibt.
Flott und typisch Rage der Mid-90er mit einem zuckersüßen Refrain ist die perfekte Einstimmung auf das nachfolgende "Full Moon", einer als Power-Ballade startenden Heavy-Granate mit genialem High-Speed-Refrain, der sofort dem Gehörgang schmeichelt.
Nicht heavy genug? Kein Problem, "Kill your Gods" liefert den richtigen Treibstoff für die Turbo-Engine, bevor mit "Turn my World around", einer meiner persönlichen Favoriten, auch endlich ein hymnisches Sahnestückchen mitmischen darf.
Der Titeltrack "Speak of the Dead" auf vollem END OF ALL DAYS-Niveau setzt den offiziellen Schlusspunkt unter eine gelungene Produktion, die bei jedem Breitband-Rage-Fan sicherlich keinen Staub im Regal ansetzen sollte.

Fazit: Kaum ein Album der letzten Jahre bietet diese musikalisch Bandbreite und erreicht nur annähernd das spielerische Niveau. Wo es zuviel Segen gut, da lauert aber bekanntlich auch der Fluch. Kaum hat man sich auf eine Stilrichtung eingestellt, wird mit dem nächsten Song schon wieder ein Haken geschlagen. Gut gemeint war sicherlich auch die Sache mit dem Titel "Full Moon", ich meine "Vollmond", sorry natürlich "La Luna Reine" - ein Song, drei Sprachen, diesmal Peavy sogar in Deutsch und Spanisch. Gerade bei letzterer hatte ich so meine Probleme, da der Herr für meine spanisch geübten Ohren keine passende Sprachmelodie besitzt und ich ziemlich lange gegrübelt habe, bis ich bemerkte, dass der spanische Text sich deutlich mehr an die Englische Version anlehnt, als an die Deutsche. Da würde ich mal fast sagen, 3 Sprachen, 3 Songs, eine enge musikalische Verwandschaft, in jedem Fall 'ne nette Idee.

Tipp:
 Alle Freunde beider Rage-Schaffensperioden können sich mit diesem Scheibchen zurücklehnen und den Sound geniesen.
Ausschließliche Klassik-Rage Fans bekommen wohl 20 Minuten Edelkost geboten, aber ob dies genug ist?
Hardcore-Rage Fans finden wohl mehr Stoff und können sich in die Mitte der 90er zurückversetzen lassen, allerdings mit der spielerischen Klasse von heute. Aber ob es reicht?
Ich kann gut lachen, da mir beide Seiten der Rage Medaille gefallen, aber bin ich die Masse?

Titel-Liste:
 
  1. Suite Lingua Mortis
    1. Morituri te Salutant
    2. Prelude of Souls
    3. Innocent
    4. Depression
    5. No Regrets
    6. Confusion
    7. Black
    8. Beauty
  2. No Fear
  3. Soul Survivor
  4. Full Moon
  5. Kill your Gods
  6. Turn my World around
  7. Be with me or be gone
  8. Speak of the Dead
  9. La Luna Reine
  10. Vollmond

Laufzeit:
 62:56 Min.


 
 
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