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Review: Rebellion
 
MIKLAGARD

Album:
 MIKLAGARD: THE HISTORY OF THE VIKINGS VOLUME II, 2007, Massacre

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 24.02.2007

Review:
 Nahezu unbemerkt, ohne großen Presserummel hat eine meiner heimlichen Lieblingsbands ihr Fortsetzungswerk namens MIKLAGARD auf den Markt gebracht. Sie hatten sich viel vorgenommen, als der Startschuss für das Unternehmen Geschichte der Wikinger erfolgte. Die Jungs hatten natürlich ein Ass im Ärmel, seines Zeichens Bassist und "nebenbei" Geschichtslehrer. So klemmte sich also Tomi Göttlich hinter seine Bücher und begann die Geschichte der legendären Nordmänner von jeder Menge Sagen und Mythen zu entrümpeln, denn unter der Oberfläche lauern die wahren Gestalten.

Der erste Teil SAGAS OF ICELAND begann ziemlich rasant und intensiv. Was darf man bei der Fortsetzung MIKLAGARD erwarten? Zunächst gab es einen Wechsel hinter der Gitarre. Björn Eilen ging von Bord des Drachenboots und Simone Wenzel heuerte an seiner Stelle an.

Der Opener "Vi Seglar Mot Miklagard" lässt Gitarren-Klänge und eine kurze Einführung in der Sprache der Wikinger erklingen, bevor mit "Sweden" die wilde Reise beginnt. Gewohnt rau mit sägenden Gitarren, die ein wahres Riff-Gewitter abbrennen, nimmt das Drachenboot mit seinem Frontmann Michael Seifert am Ruder schnell Fahrt auf. Schon jetzt wird klar, keine Experimente, keine Kompromisse, den Kurs halten und tägliches Training an den Schwertern ist Programm.
Für "Free" wird der Ruderschlag etwas reduziert. Dafür sind nun ein Paar Pfund mehr Hymne im Gepäck, die mit rauen Wikinger-Chören die nötige Härte erfahren.
"On the Edge of Life" überrascht sicherlich mit seinen einführenden Keyboard-Klängen. Es wird jedoch schnell klar, wer Herr im Haus ist. Gitarren spielen die erste Geige und basta.
Der waschechte Headbanger "Ulfberth" fordert von allen Begeisterten sicherlich die letzten Reserven, doch aufgepasst, wehe wer sich anschließend nicht schnell genug duckt. "The Rus" lauert und wird gnadenlos auf alles einprügeln, was sich ihm in den Weg stellt.
Man muss bis zum Song "Kiew" warten bevor Michael zeigt, dass er auch mit cleaner Stimme eine gute Figur abgibt. Hier bewegt man sich fast im Fahrwasser des True Metal, was die Hooklines betrifft, aber keine Angst, es droht noch lange kein Weicheier-Alarm.
Erst als die Drums bei "Aifur" auf mich niederprasseln, wird einem bewusst, dass die Wikinger noch ein paar Gänge nach oben schalten können. Aber bei aller Härte bleibt ein melodischer Kern, der trotz aller Wildheit einen angenehmen Eindruck im Gehörgang hinterlässt.
Sagte ich ein paar Gänge? Nun, "Taste of Steel" macht schnell klar, dass Double Bass auch noch etwas schneller gespielt werden kann und Schlagzahlen, die ich bisher nur von Grindcore-Kost kannte problemlos auch im Heavy Metal ihren Einsatzbefehl bekommen können.
Danke Rebellion! Kurz vor dem Schmelzpunkt meiner Endstufen haben die Wikinger Gnade walten lassen und setzen mit "God of Thunder" ihre Reise in ruhigerem Fahrwasser fort. Dafür wurde der Groove-Generator auf Maximallast gedreht - Nackenmuskelkater inbegriffen.
Mit Vollgas läutet "Our Back to the Wind" zum Endspurt ein, der erst bei dem hymnischen Titelsong "Miklagard" an Fahrt verliert. Diesmal sind neben Michael auch die Chöre clean gesungen. Durchaus angemessen und geschickt arrangiert, bedenkt man die bisherige Fahrtstrecke.
Den Schlusspunkt setzt "The Uprising", der genau die richtige Mischung an Tempo, Härte und Hymne mitbringt um den Finger über die Repeat-Taste zu locken, denn es endet, wie es begann...
Alle die nun enttäuscht sind, dass ich keine Ballade auf dieser Reise gesichtet habe, dürfen beruhigt sein. Ich habe sie nicht vermisst und ihr werdet es vermutlich auch nicht.

Fazit: Dieses Jahr habe ich noch keine härtere Kost auf meine Lauscher bekommen und es würde mich nicht überraschen, wenn es noch eine geraume Zeit dauert, bis sich dem Drachenboot ein ebenbürtiger Gengner in den Weg stellt. Mission Teil 2 erfolgreich abgeschlossen. Wir warten geduldig auf Fortsetzung.

Tipp:
 Alle Liebhaber kompromissloser Gitarren-Riffs mit dem Härtegrad Borcarbid (härter als Diamant Anm. d. Red.) aufgepasst, das Drachenboot könnte auch in eurem CD-Player für einen Landgang anlegen, aber Achtung, es könnte das letzte sein, was eure Boxen als Futter bekommen.

Titel-Liste:
 
  1. Vi Seglar Mot Miklagard
  2. Sweden
  3. Free
  4. On the Edge of Life
  5. Ulfberth
  6. The Rus
  7. Kiew
  8. Aifur
  9. Taste of Steel
  10. God of Thunder
  11. Our Back to the Wind
  12. Miklagard
  13. The Uprising

Laufzeit:
 60:48 Min.

Band-Infos:
 
  • Rebellion

  • Weitere Reviews:
     
  • Rebellion - SAGAS OF ICELAND


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