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Review: AC/DC
 
AC/DC - T.N.T.

Album:
 T.N.T., 1975, Albert Productions

Stil:
 Hard Rock, Blues Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.B., 09.09.2014

Review:
 T.N.T. ist das zweite Studio-Album von AC/DC, das 1975 allerdings wie ein Jahr zuvor High Voltage nur in Australien veröffentlicht wurde. Während den Aufnahmen und auch noch nach Entstehung dieses Albums, musste sich AC/DC noch einen Status erarbeiten und tourte ausgiebig (fast täglich) durch Australien und später England, durch Clubs und kleinere Hallen. Die Musik ist noch deutlicher im Blues Rock angesiedelt als auf späteren Werken der Band, aber rotziger lauter und einschneidender als das meiste Musikalische Schaffen zu jener Zeit. Auf welch schweißtreibenden Weg sich AC/DC befanden, bezeugen Titel wie "Its a long Way to the Top (if you wanna Rock 'n Roll)" und "Rock 'n Roll Singer".
Auch in mir weckt das Album jedes mal wieder Erinnerungen an meine Teenie-Tage (das heißt nach meinen Musikalischen Früh- Anfängen mit diversen Pop-Samplern, und Westlife eine der damals in den 90er unzähligen Boygroups aus Irland. Doch nun zu genauer Analyse.

Mit einem von der ersten Sekunde an packendem Rhythmus entfacht Malcolm Young auf seiner Gitarre den Song "It's a long Way to the Top (if you wanna Rock 'n Roll)". Nach zwei Viertel Takten setzen dann Angus an der Lead-Gitarre, Drummer Phil Rudd und der damalige Bassist Mark Evans ein, und geben dem Lied die nötige Power die mitreißt. Bon Scott mit seinem einschneidenden Gesang, und dem banalen aber ehrlichen Text tut sein übriges dazu.
nd schon folgt mit "Rock 'n Roll Singer" ein bluesiges Gitarren-Riff. In diesem Lied schwärmt Bon Scott auch von seiner Beschäftigung als Rock Sänger.
Danach geht es dann nicht mehr ganz so lustig in "The Jack" weiter. In diesem Lied wird die unschöne Seite des Lebens beleuchtet, nämlich Geschlechtskrankheit. (The Jack, ein symbolischer Begriff in Australien für dieses Phänomen) und zu dieser Zeit waren auch gewisse Leute im Umfeld und auch in der Band selbst damit konfrontiert. Musikalisch ein schleppendes aber auch das bluesigste Riff aller Zeiten von AC/DC. Dieses Lied gehört auch zu jedem Live-Konzert der Band.
Dann geht es weiter mit dem "LIVE WIRE" (Lebensdraht) der jedem gegen alles rebellierendem Jugendlichen aus der Seele spricht. "Well if you are looking for trouble, I'm the man to see.... " hier wird genaustes auf den Punkt gespielt. Bass, Schlagzeug, Gesang, und zwei Gitarren. Keiner verspielt sich, und Angus liefert ein geniales Solo. Dieses Lied ist auch deshalb immer wieder hörenswert.
Jetzt kommt mein All-time-Favorit dieses Albums. Dieses Lied begeisterte mich als 13-jähriger, und ich hörte es bis zum umfallen. Ein einleitendes Ruf-Intro aller Musiker, das mein ehemaliger verstorbener Nachbar (R.I.P.) der Bauer war, auch gut drauf hatte immer wenn er die Kühe von der Weide in den Stall trieb. (Außerdem bestand ich darauf, dass es in unserer damaligen Schülerdisco gespielt wurde, und es fand erstaunlichen Anklang). Der Text ist auch rebellierend, und erzählt auch von Männerträumen. "...I got the Woman to the left on me, Woman to the right", und mündet im packenden Mitsing-Refrain "... Cause I'm "T.N.T."!!....).
Aber dann geht es rasant weiter mit "Rocker" mit einem Klischee-Text. Nachher geht es mit einem bluesigen Cuck Berry-Riff weiter mit einer einfacher Frage, auf die alle weiblichen Personen nur mit Ja oder Nein beantworten können.
Danach kommt ein Live-Klassiker und zwar "High Voltage" dessen Gitarren-Lick jeder Gitarrist mit geschlossenen Augen spielen können müsste. Oder so gesagt, wenn man dieses Riff drauf hat, hat man auch das gesammte Konzept des Rock n Roll drauf. Was man danach noch dazulernt ist noch die Feinarbeit :-)
Den Schluss des Albums bildet "School Days" ein Cuck Berry-Cover das von AC/DC bestens umgesetzt wird. Hail hail Rock n Roll!!

Fazit: Schon bei der zweiten AC/DC- Veröffentlichung kann man hier eigentlich kein Song überspringen, sondern muss einfach alle hören. Denn durch ihren ruppig aufgenommenen Sound und den schlüpfrigen Texten sind sie Zeugen einer jugendlichen Rebellion einer damals noch jungen Band (Malcolm Young war 22, Angus 20 Jahre jung) Bon Scott war mit 29 Jahren der älteste und gab diesem Album die perfekte Stimme, die man für Songs solcher Art brauchte. Und mit ihm stieg auch die gesamte Band die Karriereleiter hoch, aber wie wir alle wissen starb Bon Scott noch vor dem ganz großen Durchbruch im Februar 1980 (R.I.P.) . Eine geniale Stimme verstummte und wenn man diese Stimme noch heute hören will, gehört dieses Album aus seinen Aufnahmen mit AC/DC zum Favorit eines jeden Fans. Es soll auch heute noch Leute geben, die sagen mit Bon Scott seien auch AC/DC gestorben...

Anspieltipps:
 "Rock 'n Roll Singer", "Live Wire", "T.N.T.", "It's a long way to the top (if you wanna Rock'n Roll)" und "Can I sit next to you Girl".

Titel-Liste:
 
  1. It's a long Way to the Top (if you wanna Rock 'n Roll)
  2. Rock 'n Roll Singer
  3. The Jack
  4. Live Wire
  5. T.N.T.
  6. Rocker
  7. Can I sit next to you Girl?
  8. High Voltage
  9. School Days

Laufzeit:
 40:36 Min.

Probehören und Kaufen:
AC/DC: T.N.T.


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