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Review: AC/DC
 
AC/DC - ROCK OR BUST

Album:
 ROCK OR BUST, 2014, Sony

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 M.SG., 03.05.2015

Review:
 ROCK OR BUST dürfte für AC/DC wohl das schwierigste Album seit BACK IN BLACK gewesen sein, der Schlagzeuger Phil Rudd ist wegen Drogenbesitz und anderen Delikten ständig in den Schlagzeilen und mit Malcolm Youngs Ausscheiden aufgrund seiner Demenzerkrankung muss die Band den schwersten Schlag seit Bon Scott's Tod im Jahr 1980 hinnehmen. Youngs Ausfall bedeutet nicht nur den Verlust des Rhythmusgitarristen, es fehlt auch ein wichtiger Songschreiber und kreativer Kopf. So bleibt das Songwriting allein an seinem Bruder Angus Young hängen. Doch die Urväter des Riffrock haben es trotzdem geschafft ein erstklassiges Album hinzulegen und bewiesen, dass sie noch nicht am Ende sind. Das 15. Studioalbum beweist zwar wieder, dass sie das Rad der Rockmusik auch diesmal nicht neu erfunden haben, aber wo AC/DC draufsteht, steckt weiterhin AC/DC drin, denn dass es auch mit ROCK OR BUST keine Überraschungen geben wird war schon im Vorfeld absolut klar und - ganz ehrlich wer will das überhaupt?

So klingt auch schon der erste Titel "Rock Or Bust" wie eh und jeh nach AC/DC, deshalb darf an dieser Stelle Angus Young zitiert werden: "Wenn man nicht nach fünf Sekunden unerschütterlich erkannt hat, dass es ein Song von AC/DC ist, ist es kein Song von AC/DC".
Danach feuern die Jungs einen Knaller nach dem anderen ab "Play Ball" groovt mächtig los, dagegen sind " Rock The Blues Away" und "Miss Adventure" in gemächlicherem Tempo gehalten, betonen aber verstärkt das Bluesfeeling, das wir eher von alten AC/DC Platten her kennen.
Die mächtige Riff-Granate"Dogs of war" und der stadiontaugliche Party-Kracher "Got Some Rock 'n' Roll Thunder" lassen allerdings wieder zünftig die Wände wackeln.
Auch der arschcoole Boogie-Rock der AC/DC-Marke kommt nicht zu kurz und ist unter anderem mit "Hard Times " und "Baptism By Fire " standesgemäß vertreten.
Auch mit den letzten Titeln bekommt die Hörerschaft ganz anständige Riffs serviert, in "Rock the house " ganz schön mächtig, bei "Sweet Candy" eher verspielt und im Schlusstitel "Emission Control" wieder mit einem Schuss Blues getränkt.

Fazit: Mit knapp 35 Minuten Spielzeit ist ROCK OR BUST das kürzeste Album in der Bandgschichte von AC/DC, aber auch das kurzweiligste seit langer Zeit. Was die Männer trotz einer ihrer tiefsten Krisen zustande gebracht haben ist bemerkenswert, denn der neue Longplayer ist keineswegs die Abschiedsvorstellung eines Haufens müder, alter Männer, nein es ist der Beweis, dass die australischen Veteranen des Rock es immer noch voll drauf haben. Obwohl die Abwesenheit von Malcolm Young einen herben Verlust darstellt, wird er von seinem Neffen Stevie würdig vertreten, er spielt seinen Job so perfekt, wie es der Blues getränkte Hardrock-Sound von ihm verlangt, auch Phil Rudd drischt drauf los was das Zeug hält, das Rhythmusfundament sitzt somit perfekt. Und die größte Überraschung: Brian Johnson singt wie ein junger Gott, er klingt so entspannt wie lange nicht mehr und hört sich auf Platte so wie vor 20 Jahren an. Wegen der kompakten Spielzeit bleibt nur wenig Raum für längere Gitarrensoli oder Instrumentalpassagen, deshalb läuft alles noch direkter auf das bewährte Rezept von eingängigen Refrains und Backgroundchören hinaus. Über inhaltliche Dinge braucht man sich bei AC/DC wie gewohnt wenig den Kopf zu zerbrechen, denn die simplen Riffs, Hooks und Refrains sorgen für jene raue Unkompliziertheit, die AC/DC zur eigenen Marke gemacht haben und so lieben wir die Band. ROCK OR BUST zählt sicher zu den Highlights der Band-Discographie und darf mit gutem Gewissen in einem Atemzug mit Klassikern wie HIGHWAY TO HELL oder BACK IN BLACK genannt werden.

Anspieltipps:
 "Rock Or Bust", "Rock The Blues Away", "Dogs Of War", "Baptism By Fire".

Tipp:
 AC/DC-Fans und alle Freunde des gepflegten Riff-Rock dürfen sich freuen, mit ROCK OR BUST haben die australischen Urgesteine ein bemerkenswertes Album vorgelegt, dass die heimische Sammlung nicht nur komplettiert, sondern um ein interessantes Stück ergänzt, das mächtig Laune macht und auch zu jeder Rockparty passt.

Titel-Liste:
 
  1. Rock or Bust
  2. Play Ball
  3. Rock the Blues away
  4. Miss Adventure
  5. Dogs of War
  6. Got some Rock 'n' Roll Thunder
  7. Hard Times
  8. Baptism by Fire
  9. Rock the House
  10. Sweet Candy
  11. Emission Control

Laufzeit:
 34:58 Min.

Probehören und Kaufen:
AC/DC: ROCK OR BUST


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