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Review: Air Raid
 
Air Raid - POINT OF IMPACT

Album:
 POINT OF IMPACT, 2014, High Roller

Stil:
 Heavy Metal, Power Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.SG., 23.05.2015

Review:
 Derzeit stürmt eine Welle junger schwedischer Bands auf den Markt, die traditionellen Heavy Metal spielen und dieser Trend scheint kein Ende zu nehmen.
Auch Air Raid gehören in diese Riege der skandinavischen Jungtalente, die in ihrer Musik ungehemmt die Metalgötter ihrer Jugend preisen. An dieser Stelle stellt sich die Frage, schwimmen die Jungs nur auf der gerade vielversprechenden Retro-Welle, oder können sie wirklich überzeugen?
Das letztere trifft eindeutig zu, die Truppe wurde im Jahr 2009 in Göteborg, der Hauptstadt des Melodic Death Metal gegründet, fischen allerdings in völlig anderen Gewässern. Air Raid setzen auf traditionellen, melodischen Heavy Metal, der mit Anleihen von Power Metal und NWoBHM versehen ist.
Nach der Veröffentlichung von einer EP und dem Debütalbum NIGHT OF THE AXE, welche nur als Import erhältlich sind kommen sie nun mit dem zweiten Longplayer auch auf den deutschen Markt. Seit 2013 tritt die Formation mit ihrem neuen Sänger Arthur W. Andersson an, der ersetzt Michael Rinakakis und konnte sich schon auf Tournee bewähren. Der Wechsel des Sängers ist für jede Band ein gravierender Schritt und hat auch im Fall von Air Raid deutliche Auswirkungen auf den Bandsound. Andersson liegt stimmlich deutlich höher als sein Vorgänger, doch er meistert alle Tonlagen mit seinem kraftvollen und klaren Metal-Organ.

"Bound to Destroy" rockt mächtig los und zeigt direkt wo die musikalische Reise hin geht, dieser kernige Opener ist absoluter Old-School Speed-Metal und als Einheizer zurecht an die Pole-Position gesetzt.
Wie bereits erwähnt wurde, haben Air Raid keine Scheu ihre musikalischen Vorbilder durchklingen zu lassen "Madness" ist mit seinen starken Maiden-Anleihen bestes Beispiel dafür.
Starke Hitqualität beweisen die Schweden unter anderem mit der eingängigen Uptempo-Nummer "Wildfire" und dem instrumentalen "Flying Fortress" - das ist Power-Metal in Reinkultur, auch bei "Vengeance" lassen die schwedischen Metaller nichts anbrennen und treten das Gaspedal noch weiter durch.
Auf der Zielgerade wird es Hymnisch und mit einigem Power-Metal-Pathos beendet das epische "We got the Force" ein starkes, kurzweiliges Album.

Fazit: Air Raid haben mit POINT OF IMPACT ein wirklich starkes Album raus gehauen, das ein Highlight im aktuellen Trend des traditionellen Heavy Metal markiert, die zahlreichen klassischen Metal-Einflüsse von Iron Maiden, Judas Priest und den üblichen Verdächtigen sind deutlich hörbar und wurden gekonnt in den eigenen Stil der Band eingeflochten. Großer Pluspunkt des Albums ist die Unbeschwertheit mit der die jungen Männer an die Songs herangehen, eingängig, melodisch und trotzdem voller Power. Auch die organische Produktion macht viel Spaß, sauber und dennoch robust, so kommt der druckvolle Sound gut zur Geltung.

Anspieltipps:
 "Madness", "Victim of the Night", "Vengeance", "The Fire within", "We got the Force".

Tipp:
 Wer dem traditionellen Heavy Metal bzw. der NWoBHM frönt, aber auch mal eine gute und professionelle Neuauflage zu schätzen weiß, wird mit POINT OF IMPACT viel Freude haben, denn das schwedische Quintett vereint alle Heavy Metal Tugenden zu einem kurzweiligen und spaßvollen Album. Außerdem sind Kracher wie "Vengeance" und "We got the Force" der absolute Knüller für die nächste Rock-Party.

Titel-Liste:
 
  1. Bound to Destroy
  2. Madness
  3. Victim of the Night
  4. Wildfire
  5. Flying Fortress
  6. Vengeance
  7. The Fire within
  8. We got the Force

Laufzeit:
 34:54 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/AirRaidOfficial 

  • Probehören und Kaufen:
    Air Raid: POINT OF IMPACT


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