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Review: Alestorm
 
Alestorm - SUNSET ON THE GOLDEN AGE

Album:
 SUNSET ON THE GOLDEN AGE, 2014, Napalm

Stil:
 Power Metal, Folk Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 30.08.2014

Review:
 Nach einer kleinen Schaffenspause, die mit einem Live-Album überbrückt wurde, melden sich die schottischen Piraten Alestom mit ihrem 4. Studio-Album SUNSET ON THE GOLDEN AGE zurück. Bisher wurde dabei die Messlatte Stück für Stück erhöht - zumindest dem Trend nach. Das Debüt CAPTAIN MORGANīS REVENGE, ein Knaller vor dem Herren folge BLACK SAILS AT MIDNIGHT, gut aber nicht genial. Das 3. Werk BACK THROUGH TIME hingegen konnte wieder voll abräumen. Bleiben die Piraten dem Spiel der Wellen treu und liefern mit ihrem neuen Werk erneut "nur" ein sehr gutes Album ab? Ich werde es gleich hören.

Nach dem ersten Durchlauf macht sich Ernüchterung breit. SUNSET ON THE GOLDEN AGE bietet alle Trademarks die sich die Schotten über all die Jahre erarbeitet haben und auch "live" druckvoll an die Ohren ihrer Fans bringen. Doch ein genialer Überflieger hört sich anders an. Warum? Nun hier ein paar Details.

Schon der Opener "Walk The Plank" schafft es schon mit den ersten Tönen mich zu enttäuschen. Schuld die billig klingenden Bläser, die einfach zu billig wirken. Jeder Trompeter hätte es für 'nen Fuffie nach 3-fach-Overdub besser hinbekommen.
"1741 (The Battle Of Cartagena)", aua! Lang, lang ist es her, dass wir uns noch mit billigen Klängen aus Commodore 64 & Co. die Ohren ruiniert haben. Obwohl es Bands gibt, wie Machinea Supremacy, die uns diese Klänge nicht vergessen lassen. Hier ist es jedoch mehr als unpassend. Weniger wäre mehr gewesen. Vor allem weil es sich wieder um den Einstieg gehandelt hat.
"Mead From Hell", guter Durchschnitt, abgesehen vom Gitarren-Soli und mitreißendem Refrain. Ebenso "Wooden Leg!", welches doch zu sehr an "Shipwrecked" vom Vorgänger erinnert.
Nicht besser wird es bei "Hangover", das für sich betrachtet ein schmissiges Liedchen ist, wenn auch kaum überraschendes liefert. Allerdings frage ich mich, ob ich bei der falschen Mannschaft angeheuert habe. Bloodhound Gang lässt grüßen! Mehr sage ich nicht.

So, genug gemeckert. Es gibt wohl noch einige Ecken und Kanten, die mir persönlich weniger zusagen. Ich kann es jedoch unter "jammern auf hohem Niveau" verbuchen - und gut ist.

Hymnen wie "Drink" und "Quest For Ships" laden zum Mitsingen und Schunkeln ein. Treibende Rhythmen, fette Chöre und Alestorm-Trademarks bis zum Abwinken. Genau das will man hören.
Grooves wie bei "Magnetic North" liegen genau auf der Wellenhöhe von Alestorm-Fans. Überraschendes? Blast-Beat und Death Metal-Growls? Exakt. Allerdings deutlich dezenter und "organischer", als bei "Hangover" integriert.
"Surf Squid Warfare" hingegen startet mit unerwarteter Rockabilly-Attitüde, beleiht thrashige Riffs und endet mit Death Metal Growls. Ein stilistischer Rundumschlag, der um Gegesatz zu einigen anderen Songs jedoch gelungen ist.
Für den Titelsong "Sunset On The Golden Age" nimmt man sich fast elfeinhalb Minuten Zeit, ohne diese zu verschwenden. Auch wenn ich mir ein authentischeres Akkordeon gewünscht hätte - und ich weiß von was ich spreche, denn mein Vater spielt dieses Instrument seit seinem 12. Lebensjahr, was er mir nicht vorenthalten hat. Insgesamt betrachtet, ist es ein gelungenes episches Stück, völlig auf der Alestorm-Linie. Hymnisch, mitreißend, Tempowechsel, Texte punktgenau, Blast-Beats... Ein gelungener Abschluss!
Wer sich für ein paar Euro mehr die limitierte Mediabook-Variante leisten will, der bekommt einen Bonus-Song und fünf akustische Stücke der Vorgänger-Alben.

Fazit: Alestorm erfüllen mit dem Neuling generell die Anforderungen und Erwartungen der Fans. Dass man sich mit kleinen musikalische Gags in unterschiedlichsten Genres bedient, mag einerseits als Entwicklung oder Fortschritt gelten, jedoch darf es nicht aufgesetzt und vor allem "billig" wirken. Alestorm halten mit SUNSET ON THE GOLDEN AGE weiterhin ihren Kurs, mit Tendenz nach oben, wenn man mit dem Neuling auch gerade ein kleines Tal durchläuft. Der Fleiß reißt es raus. Das limitierte Mediabook ist einer der Gründe, die Jungs nicht weiter punktemäßig abzustrafen. Ansonsten hätte es einen halben Punkt weniger, als für den Vorgänger gegeben.

Tipp:
 Für Alestorm-Fans sowieso ein "Must have". Die Punkte können täuschen, für Piraten-Neulinge empfehle ich eher das Debüt oder den Vorgänger.

Titel-Liste:
 
  1. Walk The Plank
  2. Drink
  3. Magnetic North
  4. 1741 (The Battle Of Cartagena)
  5. Mead From Hell
  6. Surf Squid Warfare
  7. Quest For Ships
  8. Wooden Leg!
  9. Hangover
  10. Sunset On The Golden Age
    - - - Acoustic Versions - - -
  1. Over The Seas
  2. Nancy The Tavern Wench
  3. Keelhauled
  4. The Sunk'n Norwegian
  5. Shipwrecked
    - - - Bonus Track - - -
  6. Questing Upon The Poop Deck

Laufzeit:
 CD1 48:39 Min. / CD2 23:40 Min.

Band-Infos:
 
  • www.alestorm.net 

  • Probehören und Kaufen:
    Alestorm: SUNSET ON THE GOLDEN AGE (Ltd. Mediabook)


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