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Review: Amplified Memory
 
Amplified Memory - THE EVER SPINNING WHEEL

Album:
 THE EVER SPINNING WHEEL, 2013, Eigenvertrieb

Stil:
 Melodic Death Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.T., 25.05.2014

Review:
 Es gab eine Zeit in Anfang der 90er, da liefen die Death Metal Alben fast schon in Dauerrotation auf meinem Plattenspieler. Mittlerweile ist es so, dass fast jeden Monat eine schier unüberschaubare Zahl neuer Scheiben aus diesem Genre auf den Markt geworfen wird. Dabei zeichnet sich das Gros der heutigen Death Metal Bands weder durch Eigenständigkeit noch durch Qualität aus. Im Gegenteil es kommt neuerdings nicht gerade selten vor, dass ich bei Veröffentlichungen aus diesem Genre entweder nach spätestens 3 Songs insgeheim hoffe, dass die Scheibe doch bitte bald zu Ende sein möge oder nach spätestens 10 Minuten vor Langeweile im Sessel einschlafe.

Doch ab und an taucht dann immer noch ein Silberstreif am Horizont auf und ich stoße auf ein Album, das aus der großen Masse der belanglosen oder langweiligen Veröffentlichungen heraussticht.

Eines dieser Alben ist das Debüt der Münchner Melodic Death Metaller Amplified Memory namens THE EVER SPINNING WHEEL. Was Wolfgang Paulini (Gesang), Christoph Lamprecht (Gitarre), Simon Bodesheim (Keyboard), Michael Bichler-Thal (Bass) und Felix Indra (Schlagzeug) einem hier bieten, lässt Erinnerungen an die Glanzzeit des Göteborg Death Metal wach werden. Da der zweite Gitarrist Henning Mende erst nach den Aufnahmen zur Band stieß, wurde die zweite Gitarre auf der Scheibe ebenfalls von Simon Bodesheim eingespielt.

Die Produktion fand unter der Regie von Stefan Traunmüller im Soundtempel Studio in Freilassing statt und kann sich echt sehen lassen. Wüsste man es nicht besser, so könnte man glatt denken, dass THE EVER SPINNING WHEEL im Fredman Studio in Göteborg aufgenommen und von Fredrik Nordström produziert wurde.

Nach dem instrumentalen Intro "The Inception" geht es mit "Of Whirling Chaos and Glowing Stars" dann auch direkt los und man merkt schnell, dass die noch recht jungen Musiker ihre Instrumente perfekt beherrschen. Bei diesem Stück fühlt man sich sehr stark an die frühen In Flames erinnert. Was einem weiterhin sehr angenehm auffällt ist, dass Wolfgang Paulini zwar wie es nun einmal für Death Metal typisch ist growlt, doch handelt es sich hierbei nicht um dumpfes Gegrunze ohne Sinn und Verstand. Nein, der Mann bemüht sich um einen eigenen Stil und klingt durchaus melodisch. Im Gegensatz zu vielen anderen Sängern des Genres kann man seine Vocals sogar verstehen. Respekt vor dieser Leistung.

Auch der Rest des Albums kann voll und ganz überzeugen, obwohl man natürlich merkt, dass Amplified Memory sehr stark von Bands wie In Flames und Dark Tranquility beeinflusst sind. Aber auch der Vergleich zu Nocturnus (kennt die noch jemand?) zu The Key Zeiten und den ebenfalls aus München stammenden Emergency Gate drängt sich hier teilweise auf. Will man bei diesem sehr gelungenen Debüt, nun partout ein Haar in der Suppe finden, dann könnte man aus meiner Sicht kritisieren, dass hier dem Keyboard teilweise zu viel Raum gegeben wird, was dann zu Lasten der Gitarren geht. Das ist aber auch der einzige Grund warum es (noch) nicht ganz zur Höchstpunktzahl reicht.

Fazit: Mit ihrem Debüt legen Amplified Memory die Messlatte schon verdammt hoch. Bedenkt man das relativ geringe Durchschnittsalter (21 Jahre) der Band, so darf man gespannt sein, wie sich die Sechs in Zukunft noch entwickeln werden.

Anspieltipps:
 "Of Whirling Chaos and Glowing Stars", "From Balance to Chaos", "The Ever Spinning Wheel".

Tipp:
 Fans von In Flames, Dark Tranquility, Atheist, Nocturnus und Emergency Gate können mit diesem Werk nichts falsch machen.

Titel-Liste:
 
  1. The Inception
  2. Of Whirling Chaos and Glowing Stars
  3. Heteronomous
  4. Drowning the Appetence
  5. From Balance to Chaos
  6. Inscrutable Stones
  7. Omniscient Stars
  8. The Ever Spinning Wheel
  9. The Curse of Winter
  10. Hollowed
  11. Ladon's Dream
  12. Ekpyrosis (Preparing for a New Beginning)

Laufzeit:
 57:25 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/amplifiedmemory 


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