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Review: Architects of Chaoz
 
Architects of Chaoz - THE LEAGUE OF SHADOWS

Album:
 THE LEAGUE OF SHADOWS, 2015, Metalville

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 M.SG., 23.06.2015

Review:
 Paul Di'Anno's Geschichte steht exemplarisch für Glanz und Elend eines Rockstars, erst der Beginn einer vielversprechenden Karriere mit Iron Maiden, nach zwei glanzvollen Alben folgte der Abstieg, Drogen, Knast und ein künstlerischer Flop nach dem anderen. Dennoch war er stets aktiv konnte aber den Schatten seiner Erstband Iron Maiden nie los werden. Nachdem er längere Zeit mit der deutschen Band The Phantomz durch die Lande tourte um mit Iron Maiden-lastigen Shows seine Brötchen zu verdienen, hat er mit dieser Formation eine neue Allianz geschmiedet und als Architects of Chaoz das Debüt THE LEAGUE OF SHADOWS herausgebracht.
Eine wahrlich kluge Entscheidung, denn unter neuem Bandnamen und mit den starken Eigenkompositionen könnte es ihm erstmals gelingen die Geister seiner Vergangenheit los zu werden und nicht mehr ständig auf das Label Iron Maiden festgenagelt zu werden. Ebenso clever ist das Songwriting ausgefallen, denn Di'Anno reitet nicht auf seiner NWoBHM - Vergangenheit herum sondern verflechtet mit seinen Mitstreitern die eigenen britischen Metal-Wurzeln mit zeitgemäßem Power-Metal und gelegentlich wird sogar die Pantera-Keule ausgepackt. Ebenso überraschend ist, wie souverän der Frontmann aller Exzesse der Vergangenheit zum Trotz mit dem Stimmorgan umgeht, die Bandbreite ist erstaunlich.

"Rejected" gibt dem Album einen Power-Start erster Güte, der Ohrwurm geht ab wie Schmitz Katze und bleibt hartnäckig im Kopf hängen.
Ein wahnsinns-Riff leitet "Dead Horsemen" ein, auch hier besteht eindeutiger Hit-Verdacht, die kitschfreie Halbballade "Switched off (Released)" bildet einen der Höhepunkte des Albums, hier wird deutlich wie flexibel das Organ des Frontmanns ist.
Das düster, kautzige "Dead Eyes" geht gnadenlos zur Sache, harter, kantiger Groove und erbarmungslose Riffs.
Die Band-Hymne "Architects of Chaoz" ist ein wahrer Knochenbrecher, beim finsteren "When Murder comes to Town" holen die Recken den Knüppel aus dem Sack und "Apache Falls" beginnt überraschend mit Indianer-Gesängen und -Percussions, abschließend geben die Architekten den Coverdale/Deep Purple-Klassiker "Soldier of Fortune" zum Besten, auch bei dieser überaus gelungenen Coverversion bleiben Di'Anno's Qualitäten über jeden Zweifel erhaben.

Fazit: Die Band in Architects of Chaoz umzubenennen war wahrlich eine gut Entscheidung, das verhilft Di'Anno zu einem neutralerem Image, frei von bisherigen Projekten und die ehemaligen Phantomz sind nicht mehr länger die ewige Begleitband. Die „neue“ Einheit funktioniert auf THE LEAGUE OF SHADOWS auch bestens, es ist ein großartiges und eigenständiges Heavy-Metal Werk entstanden, das in keinster Weise mit Iron Maiden zu vergleichen ist, schon das gelungene Artwork zeigt, dass sich die Band abseits der eisernen Jungfrau positioniert. Die großartige Gitarrenarbeit von Joey und Andy ergänzt sich wunderbar mit dem breitgefächerten Stimmorgan des Sängers, das Songwriting ist stimmig und die moderne Produktion, für die Martin Buchwalter (u.a. Destruction) verantwortlich ist, kann auch auf ganzer Linie überzeugen.

Anspieltipps:
 "Rejected", "Horsemen", "Switched Off [Released]", "When Murder comes to Town".

Tipp:
 Wer auf ehrlichen Heavy Metal ohne Netz und doppelten Boden steht, den zeitgemäßen Power Metal ebenso schätzt wie die NWoBHM, der sollte sich dieses Schmankerl nicht entgehen lassen.

Titel-Liste:
 
  1. Rejected
  2. How many Times
  3. Horsemen
  4. Switched off [Released]
  5. Erase the World
  6. Dead Eyes
  7. Architects of Chaoz
  8. When Murder comes to Town
  9. Obsidian Black
  10. You've been kissed by the Wings of the Angel of Death
  11. Apache Falls
  12. Soldier of Fortune

Laufzeit:
 56:13 Min.

Band-Infos:
 
  • www.architectsofchaoz.net 
  • www.facebook.com/architectsofchaoz 

  • Probehören und Kaufen:
    Architects of Chaoz: THE LEAGUE OF SHADOWS (Digipak)


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