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Review: Axxis
 
Axxis - KINGDOM OF THE NIGHT II

Album:
 KINGDOM OF THE NIGHT II (WHITE EDITION), 2014, Phonotraxx

Stil:
 Hard Rock, Melodic Rock

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 V.r., 03.03.2014

Review:
 1989 war es, als David Hasselhoff mit seinem Gesang die Berliner Mauer zum Einsturz brachte, als Lambada bis zum Umfallen getanzt wurde, Faith No More mit „The Real Thing“ die Alternative-Musikwelt revolutionierte und Axxis mit KINGDOM OF THE NIGHT das bestverkaufte Debütalbum einer deutschen Rockband aller Zeiten veröffentlichte. 25 Jahre sind seitdem vergangen, die für Axxis einige Veränderungen mit sich brachten. Das richtig gute Zweitwerk AXXIS II wurde von der Presse verrissen, Mitte der 90er folgte der obligatorische Wechsel ins Grunge-Genre und 2000 mit dem phänomenalen BACK TO THE KINGDOM die Rückkehr in Hard Rock-Gefilde. Mit PARADISE IN FLAMES kam es 2006 jedoch zu einer weiteren Neuorientierung. Seitdem mischen Axxis durchaus erfolgreich das Power Metal-Genre auf. Zu kurz kamen seitdem jene, die Axxis besonders für ihre durch melodische und eingängige Hard Rock-Kracher geprägten frühen Jahre lieben. Das 25-jährige Bandjubiläum haben Axxis zum Anlass genommen, gleich zwei Alben zu veröffentlichen. So erscheint KINGDOM OF THE NIGHT II zum einen in der Black Edition, die sich an die Fans der Power Metal-Phase richtet und zum anderen in der White Edition, die ganz und gar im Zeichen des melodischen Hard Rocks steht. Fans werden sicher beide Alben ihrer Sammlung hinzufügen, diese Rezension beschränkt sich hingegen auf die White Edition.

Die Scheibe beginnt mit dem rockigen Doppelpack "Hall of Fame" und "Heaven in Paradise". Während erstgenannter Song durch harte Gitarrenriffs und wuchtiges Drumming besticht, ist Zweiterer eine richtige Mitsing-Hymne mit Ohrwurmrefrain.
Mit "Living in a Dream" folgt anschließend eine Reminiszenz an das Debüt-Aalbum, denn Axxis greifen hier die Melodie des Klassikers "Living in a World" noch einmal auf, um daraus einen neuen, mindestens ebenso guten Song zu entwickeln.
Deutlich bedrückender wird die Stimmung bei "21 Crosses". Thematisch geht es um das Love Parade-Unglück in Duisburg, das 21 Todesopfer zur Folge hatte. Eine melancholische Melodie findet ihren Höhepunkt in der Schlussphase, während Sänger Bernhard Weiß die Namen aller Opfer vorliest.
War der letzte Song schon getragener, folgt mit "My Eyes" nun die erste richtige Ballade. Dem einen oder anderen mag die Nummer zu kitschig sein, letztlich handelt es sich aber um einen wunderschönen Romantiksong mit Gänsehaut-Feeling.
"Dance into Life" ist im Anschluss nicht nur wesentlich rockiger und härter, sondern auch folkiger ausgefallen. Axxis haben einen Blick über den Tellerrand gewagt und überraschen mit Geigenklängen im Refrain. Spätestens hier wird klar, dass es sich bei KINGDOM OF THE NIGHT II (WHITE EDITION) um ein unglaublich abwechslungsreiches Album handelt.
Auch "Mary married a Monster (her Version)" sorgt für Aufsehen, denn der Song ist in einer härteren Fassung auch auf der Black Edition enthalten, die sich von der melodisch-rockigen und eher beschwingten Variante auf der White Edition aber deutlich unterscheidet.
Wem die Folk-Einflüsse des Vorvorgänger-Titels gut gefallen hatten, der kommt bei der Midtempo-Hymne "We are the World" noch einmal auf seine Kosten.
Bei "Take me far away" erwartet den Hörer noch einmal eine schnelle, sehr eingängige Rocknummer, bevor mit "Gone with the Wind" Ballade Nummer Zwei aus den Boxen schallt.
Sein Ende findet das Album schließlich mit dem stampfenden "Temple of Rock", das noch ein letztes Mal das Lebensgefühl von 1989 wieder aufkommen lässt – danach ist das Vergnügen leider vorbei.

Fazit: Kritiker mögen Axxis kommerzielle Gedanken vorwerfen, doch aus Fan-Sicht ist die Veröffentlichung gleich zweier neuen Alben zum 25-jährigen Jubiläum eine geniale Idee. Schließlich bevorzugen die einen die härtere Power Metal-Phase der Band, während die anderen in Axxis auch heute noch eine klassische Hard Rock-Band sehen möchten (die Grunge-Epoche der Band wird dagegen vermutlich keiner vermissen). Beide Fan-Gruppen bekommen auf diese Weise „ihr“ Album – und das auf höchstem Niveau! Wer erwartet hat, dass sich bei 22 Songs (beide Alben sind mit je 11 Songs bestückt) auch jede Menge Ausschussware wiederfindet, der irrt sich gewaltig. Dass auch die Black Edition ein durchaus gelungenes modernes Power Metal-Album geworden ist, sei hier am Rande auch erwähnt, doch ist die White Edition im direkten Vergleich sogar noch besser! Axxis haben es endlich geschafft, noch einmal ein Album auf dem Niveau des Comeback-Albums BACK TO THE KINGDOM zu veröffentlichen. Tatsächlich ist KINGDOM OF THE NIGHT II (WHITE EDITION) aber noch mehr als das und erreicht in weiten Teilen sogar das Niveau des sagenumwobenen Debütalbums. Ein melodischer Rocksong reiht sich an den nächsten, Ohrwurm trifft auf Ohrwurm. Dazwischen ist auch Platz für balladeske Klänge und sogar Folk-Einflüsse – Abwechslung wird hier definitiv ganz groß geschrieben! So bleibt festzuhalten, dass sich diese Scheibe nicht nur jene Axxis-Fans holen sollten, die die Hard Rock-Phase bevorzugen, sondern alle Fans der Band – und darüber hinaus. Schließlich sind Axxis nur ganz knapp an der Höchstnote vorbeigeschrammt, dementsprechend handelt es sich hier um eines der ersten großen Highlights des Jahres 2014. Wer sich an der nach wie vor etwas gewöhnungsbedürftigen Stimme von Bernhard Weiß nicht stört, sollte sich KINGDOM OF THE NIGHT II (WHITE EDITION) dementsprechend ins Regal stellen – am besten neben die Black Edition!

Anspieltipps:
 Ausnahmslos das ganze Album – hier reiht sich Highlight an Highlight!

Titel-Liste:
 
  1. Hall of Fame
  2. Heaven in Paradise
  3. Living in a Dream
  4. 21 Crosses
  5. My Eyes
  6. Dance into Life
  7. Mary married a Monster (her Version)
  8. We are the World
  9. Take me far away
  10. Gone with the Wind
  11. Temple of Rock

Laufzeit:
 43:15 Min.

Probehören und Kaufen:
Axxis: KINGDOM OF THE NIGHT II (White Ed.)


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