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Review: Battle Beast
 
Battle Beast - BATTLE BEAST

Album:
 BATTLE BEAST, 2013, Nuclear Blast

Stil:
 Heavy Metal, True Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 31.05.2013

Review:
 Kaum sind eineinhalb Jahre vergangen und schon liegt das zweite Album der finnischen True Metal-Freunde Battle Beast auf meinem Tisch. Gespannt bin ich in jedem Fall, ob der Weggang der rockin' Bitch Nitte Valo so leicht zu verkraften war. Das kleine Energiebündel intonierte fast mühelos jede Strophe, egal ob aggressiv kreischend oder sanft schnurrend. Konnte ihre Nachfolgerin Noora Louhimo da mithalten? Zumindest wurde die Messlatte recht hoch gehängt.
Rein optisch gesehen, stellt Noora mit ihren langen weißblonden Haaren durchaus eine Bereicherung dar, doch das machte die unscheinbarere Nitte mit ihrem Charisma allemal wett. Leider liegen mir noch keine Videos vor. Ein direkter Vergleich hätte mich gereizt. So beschränke ich mich auf das musikalische.

Was sofort auffällt sind keyboardlastigere Intros, die Die-Hard True Metaller sicherlich die Augen verdrehen lässt. Ansonsten geht beim Opener "Let it roar" recht schnell die Post ab. Noora gibt sich alle Mühe, ihrer Vorgängerin nachzueifern und obwohl ihr kraftvolle Darbietung durchaus überzeugend wirkt, hält sie einen direkten Vergleich nicht stand. Was bei Nitte fast "natürlich" rau klang, scheint Noora bei genauerem Hinhören viel Kraft zu kosten. Da helfen auch akustische Pimp-Effekte nur wenig. Schade, dass ihre Stimme auch zu sehr in den Hintergrund gemischt wurde. Hier hätte ich mir die rockende Frontbitch gewünscht, die am Bühnenrand die Fanschar zum kochen bringt.
Ganz anders der stimmlich sanfte Start "Out of Control". Hier zeigt sich die Stärke von Noora im lieblichen Clean-Voice-Gesang. Der Übergang zu härteren rauen Stellen ist deutlich gelungener als beim Opener. Musikalisch rhythmisch besteht kaum ein Unterschied zum Vorgänger. Zwingendes Up-Tempo lassen einen kaum ruhig auf dem Sessel verweilen.
Und noch eine kleine Steigerung bei "Out on the Streets" hat man wirklich das Gefühl, Noora kommt langsam in Fahrt und der Band gelingt es immer besser, die Songs ihr auf den Leib zu schneidern, anstatt ihrer Vorgängerin Nitte nachzuweinen. Der kraftvolle Stampfer bietet genretypisch kaum etwas Neues, liefert aber genau das, was man erwartet, bis in die stimmlichen Höhen.
So richtig flott und brachial gibt sich die Band mit "Raven", einem kleinen Zwischen-Highlight. Auch wenn nach meinem Geschmack die Stimmen erneut etwas zu schwach abgemischt im Hintergrund verkümmern, kann dieser Song Live ein richtiger Knaller werden, wenn die Frontfrau nur annähernd an ihre Studioleistung heran reicht.
Mit leicht symphonischen Touch mausert sich "Into the Heart of Danger" recht schnell zu einer wahren Perle, die deutlich variantenreicher wie seine Vorgänger auch mit seinen Chören zu überzeugen weiß. Angesichts der bisherigen hohen Schlagzahl bietet das gemäßigte Tempo eine gewisse Erholungsphase, die sich prima nutzen lässt, dem Song etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken bis hin zu üppigen Gitarren-Solo.
Mit seinem folk-angehauchten Ambiente will "Golden Age" nicht so recht ins Gesamtbild passen und wäre als Überleitung zu "Kingdom" nicht zwingend nötig gewesen. Geschickter wäre es wohl gewesen, die beiden zusammen zu fassen. Somit hätte der Song beginnend mit sanften ruhigen Klänge bis zum Hauptthema von "Kingdom" nicht nur tempomäßig eine interessante Steigerung erfahren. Aber auch so gehört "Kingdom" zu den Highlights der Scheibe.
Wer bis jetzt noch immer leichte Zweifel verspürt hat, Noora wäre nicht in der Lage überzeugend in höchsten Tönen zu kreischen, der wird hier eindeutig eines Besseren belehrt.
"Fight, kill, die", der Schrei von Rob Halford des Judas Priest Klassikers "Screaming for Vengeance" und die unverkennbaren Riffs von Girlschools "Yeah Right", genau so startet der Song und ich nehme es einmal als Zitat zweier großen Bands. Immerhin, innerhalb weniger Sekunden gleich zwei Bands erkennen können, zeugt von gewisser "Detailtreue". Ansonsten entpuppt sich der Song als überraschend abwechslungsreich.
Gesanglich bietet die neue Frontfrau bei "Black Ninja" eine blitzsauber Leistung und schaltet mühelos zwischen beiden Charakteren "Nymph" und "Bitch" hin und her. Immerhin ein weiterer kleiner Edelstein, der dem Vorgänger-Album am nächsten kommt.

Fazit: Ich bin mir noch etwas unschlüssig. Immerhin konnte ich meine Zweifel ausräumen, dass die neue Frau am Mikro den Anforderungen nicht gerecht werden könnte. Noora Louhimo hat ihre Stärken und Schwächen. Da gilt es zukünftig ersteres zu fördern und letzteres zu vermeiden. Nitte Valo wurde hier deutlich besser organisch in die Songs integriert.
Musikalisch gesehen bietet mir BATTLE BEAST etwas weniger Abwechslung als STEEL. Vor allem rhythmisch ist mir zu oft der gleiche Takt gewählt worden, wenn auch ab und an der Bass für Abwechslung sorgen darf. Es kann aber auch an den deutlich geringeren Umläufen in meinem Player liegen.
Alles in allem eine solide Leistung, die es nun auch live zu beweisen gilt. Im Studio ist das Meiste schon perfekt.

Anspieltipps:
 "Out on the Streets", "Over the Top" - ein typischer Battle Beast-Bastard, wie ich mir mehr gewünscht hätte, "Kingdom", "Black Ninja" und "Rain Man" mit typischer U.D.O.-Schlagseite.

Titel-Liste:
 
  1. Let it roar
  2. Out of Control
  3. Out on the Streets
  4. Neuromancer
  5. Raven
  6. Into the Heart of Danger
  7. Machine Revolution
  8. Golden Age
  9. Kingdom
  10. Over the Top
  11. Fight, kill die
  12. Black Ninja
  13. Rain Man
    - - - Bonus-Track - - -
  14. Shutdown

Laufzeit:
 52:09 Min.

Band-Infos:
 
  • www.battlebeast.fi 

  • Probehören und Kaufen:
    Battle Beast: BATTLE BEAST

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